Spreche mit den Bildern
die Raum zum Klang erheben
der Weite durchschreitet
am Himmelslauf
blind den Sternen
in wändig sein Licht erfährt
in dem Zwei das Eine tanzen
umnesteter Weite Grund
da, in irrendem Gewand der Zeit
Distel sich an Erd’ erwärmt
Baum Im Geäst
zur Sonne erstrahlt
Mensch,… Wankender
Heimstatt Geflüchteter
im Boden seiner Behausung gräbt…
warte, so warte, ich zeige Dir
die eine Rosette
trockenen Auges erblüht
und umschließe Dich
wie ein Findling die Scholle
Wandernde im Weit Land der Ferne
schneeverborgener Wärme
schreitet Zeit unter unsren’ Füßen
nackt der Erinnrung’
an gebäugtem Tanz im Aufricht
sassa hei der Stock
Geleit und Geläut der Sucher
wo an Flusses Bett
schon wehet der Wind
in den Dornen der Nacht
die den Bruder
noch in Einem erdolcht
und Kain’s Schritte in die Welt
zum Erkennen läutern…
Nichts gehe ohne Folgen
Mensch der du Land gebierst
immer noch maskiert
dich deiner Muttter entledigst
Tag versunkener Narr
Geläut-ert bist du jetzt
im Grab der Veits Tänze…?
erweckend dich zu neuem Schwunge…?!
Rutengänger der Himmel jedoch
im Tautropf vereint
und Fingerzeig der Unendlichkeit
der den Schmerz
des Verbindendlichen umtanzt…
Teiresias der am Schatten noch
sein Licht erblickt
und Wohnstatt des Menschen,…
erdend sich im Geflecht
der Begegnung
mit sich selbst,
dort am Hügel der Zeit
die ihr Nest
in den Kosmos strampelt
dass sich unser Sehen
gebäre
Für Zoltan B. und seinen Film: Láttam