Elba

dieser sommer

dieser sommer
wird gehen
wie alle vor ihm
seinen
eigenen weg,
gewohnheiten
beginnen sich
einzunisten,
neue eindrücke
werden altes
bepinseln,
befindlichkeiten
wollen eine
liaison eingehen
mit all zu bekanntem,…

neue
dünne sphären,
nektar für das
was lebt,
drohen schon
zu versiegen
als ich
einen
anderen weg
einschlage,
der zur ruhe kommt
weil er mich nicht
in ruhe lässt,
dessen breite
endloss ist,
so dass
die vielen wege
zu dem
einen
sich bilden,
annahmen
zu- und abnehmen,
projektionen
mal wieder nur
meine gewesen sind,
die virulenz
der hoffnungen
pandoras büchse
als brutplatz
benisten
und nähe
sich in neue
formen
entwickelt,
in welcher
sie sich
selbst
näher kommt,….

schrankenlos….

…wirkliches
subtiler
eindringlichkeit
wirkend,…

weil teppiche
wirklich
fliegen
lernen…

im licht
einer mondsichel,
die ihren aufgang
nährt,
gleisend im schatten
des aufbruchs,

…im nachen,…

klang
wie ein
meer…

unbeschränkt…

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kommun i cut i on…

gerade eben
war er noch da
mein
post
der mir
zeit
nerven
und
anteilnahme
kostet
in der annahme
ich komme in fluss
mit meinem gegenüber
partner
der weißen wand
transzendiere das
was uns alle langweilt
nämlich
die form zu halten
in einer höchst
rigiden form
des algorithmus
auf FB,..
but
now
its over
die worte
seien sie wahr, unwahr
oder verquer,
freundlich, störrisch
nicht genehm,
unzeitgemäß,
boshaft oder bequem,…

the game is over

ein stück geschichte,…

getilgt,…

Schwamm drüber

zeit…

erzähl mir
als die uhr
mir zeit war
dort
wo dein
andenken
seine stunden
verbrachte,
den grossen beweger
enttarnte
als
greinendes kind,
welches
die verlorenheit der welt
uns zu füssen legt
und
die gemeinsamkeiten
wie neue fische
das netz
nach freiheit
durchdrangen,
dort wo die tage
nicht dauerten,
sondern
wie junge hunde
ihr spiel probierten,
ohne angst
ohne anspruch
auf gelingen
in den stunden,
dort
wo die fragen
keine antworten brauchten,
da verstehen
die sprache
des zweifels war
und die tänze
eine endlosse fortsetzung
der jugend
unserer eltern,…

nachdem wir
dauernd
geworden,
im glockenschlag
der turmuhr gegenüber
aufwachten,
aus dem traum
es gäbe
zeit….

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hope….(work in progress-an audio visual work)

hoffnung,…

(sing: hope
hope hope
where is the dope)

ist ein kind
der poesie,

(soundwaves claims
the audience…)

ein blick
der sich
außerhalb
der zeit verirrte
und jetzt
auf den
nächsten bus
in einer gegend
wartet,
die sich plötzlich
völlig unbekannt
wie eine
weißgetünchte wand
vor einem
aufrichtet,

(ärgerlich…)

eine liebevoll
schnippige einladung
zur projektion
die einem
die wasser
im eigenen
schutzwall
abgräbt,

(soundwaves)

wo die
scharfen
zacken der
pandorabüchse
längst
im wertstoffhof
vermutet,
die buchstaben
einer erinnerung
in eine
unbeaufsichtigte spalte
meiner seele
ritzt,….

(call:Hey, Hey, what you
are doing here…)

dort
wo die
ergebnisse der jahre
in einem
verrauchten jazzkeller
ihren letzten stand
deklinieren…

(timeless taping on old
writing machine)

ein achtlos
hingeworfener link,
der
ins leere fischt
und
plötzlich
jona
am hacken schleppt,…

(Music)

ein
alter traum
der das unbekannte
in einem selbst
im freundlichen
lächeln
eines gegenüber
zu finden glaubt,
und um so weniger
bekommt
als er
fordernd gibt,….

(chor of noisy breakdancers)

unbedingtes
in eine
bedingung verwandelt
und so
dem zauber
seiner selbst
erliegt,

(S.o.)

dort
wo die
selbstvergewisserung
plötzlich
mit leeren händen
dasteht,
weil
gerade noch
eine kleine fülle
das leben ausmachte
und jetzt
eine zuneigung
wie ein
schwaches fohlen
zusammenbricht,…

(silent sounds)

den abschied
bereits
in der ankunft
erfährt,…

dort wo
hoffende
zu ahnen beginnen,
dass einzig
der bezug
auf das ganz andere
sie retten kann
aus dem verderben
der täuschung,
den formulierungen
vorschneller geister,
welche narziss
in unsre augen streute,…

dem scheppern
einer büchse
folgt,
die im
anschein des gebärens
ihre worte
fallen lässt
wie nichts
dessen echo
alles gibt

dort…

dort
unter
südlichen sonnen
öffnet sich
ein bild
nach dem
wir
entworfen wurden,
jene blicke
welche
das ganz andere
in aussicht
stellten,
jahre verschüttet
sich
emporgemalt
an die grenze
dessen
was einer
zu überschreiten hat,
den alten
befestigungsmauern,
grundlose gräben
die uns
vor uns selbst
schützten,
wo nur ein
wort ist
welches inseln
in ein netz
von
brüdern
und
schwestern
wandelt,…

dort
wo wir uns
dann finden
immer wieder
immer wieder
ohne anfang
ohne ende
dort
wo ein gedanke
die seelen
befruchtet
und aufenthalte
die plätze
segnen

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where i am…

where i am
wo ich bin
treffen sich
alle fragen
die ohne antwort
eine
heimat suchen
auf
ich
und
du,
dem alten traum
der götter
die
von den menschen
gehört werden wollen
da jene
sonst
ihr
SEIN
verlieren
und in ihrer
unerfülltheit
zu menschen werden,
was sie
nicht wollen,
sich dort
zu treffen
wo ich bin
und
meine götter
verlor,….

endlich
von da aus
kann ich gehen
unbekanntem
zu begegnen,
dem zeugen
einer nacht
die den Tag
verlor,
dem tag,
der seine nacht
in den südlichen schatten
eines unvertrauens
entschwinden sah,…

where i am
where i am
dort sind
die besten zeichen
zu finden
die
meine einladung
sind

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