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Ort

Ort
an dem zu sein
nirgends ist
der die Reise
beständig einfordert
die Ansprachen
wie ein Hohn
auf menschliches tönen
ein Beben erzeugen
welches Lächeln schluckt
als zeigte es
den Abgrund
der einem bevorstünde
die Trennung der Zeit
in ein
davor
und
danach,
verkehrt gestrickt,
dass der Anfang
Ende sei
und dieses erst
der Beginn

Und die Aufgabe
gestern ist,
das Versinken
im Jetzt
auf zu drennen
die Fäden
des Verstrickten
in den Wind zu werfen
dort
wo die Bilder
eines neuen Tages
im Atem warten
und
Unerklärliches
auf neue Kleider
hofft,
scheu
wie verlorene Gesichter
die im Schreck
ihr Lachen
vergessen

Wenn Sehen
zur Geschichte wird
die es anders
zu erzählen gelte
sonst aber
wie eine Armada
von Schreien
still ihren
heimlichen Krieg führt
der doch nur
das allgemeine Schlachtfeld
der Zeit
sein kann
der Donner
in den Gefechtsständen
des Gegenüber
den einer braucht
um im Sieg
zu gelingen
Dort wo das Gezeichnete
der Anderen verblasst
im gedächtnislosen
Feld erstarrten Klagens
aber wieder erscheint
in irrender Seele Heiterkeit
bis wieder
der Riegel der Natur
eine Wachablösung
schaudernd
entschlüsselt

Herbst

Herbst
im Sommer
in dem
das
NOCH NICHT
zusammenfällt
mit dem
ES WAR
in den Regungen
die ein Wind
am Rande
silbriger Blätter zeichnet
dem stillen Gesang
der Zeit
einer unbemerkten Größe
derer wir
entfielen
damals
als Zählen
noch modern war
und die Rechnung
ohne Variablen
am Zaun
zerfließender Tage
nagte

Unbemerkt
da das Abwesende
wie Gegenwart schmeckte
und die Ankunft
ihren Aufbruch vergaß
gleiten wir
die immer Bedürftigen
am Schoß
verfrühter Geburt
eines zu baldigen Tod
sind nie da
wenn es an der Zeit wäre
und immer dort
wo ein Ruf
spät erfolgt
predigen die Gesänge
eines imaginären Raumes
der am Saum der Nacht
den Tag verpasst

Das hält
die Sehnsucht
am Leben
jene Zwillingsgeburt
die es nicht lassen kann
im Flüchtigen
ihren Aufenthalt zu buchen
dort
wo ein Besuch
durch ein Netz
von Möglichkeiten fällt
und nie aufschlägt
weil der Boden
des Unbeständigen
ihr zu Hause ist

Verlust
ist dort
das Finden
des ganz Anderen
welches nicht
einer
personalen Erinnerung
entwächst
im Traum aber
das Bekannte
wieder trifft

NUN…

NUN, für Sylvia Stolz, verhaftet 23.05.2019

NUN
habt ihr Sie,
die Euch ihre
Stirn bietet
groß genug
um dort
euer Kains Mal
zu veranstalten
still die Markierung
der Aussätzigen
aller Zeiten
im irrationalen Anfall
bodenlosen Bezichtigung
von höchsten Ungnaden
auf die Haut
zu meißeln

NUN
Still erwartete Sie
das Unabwendbare
die Selbstbezichtigung
Eurer Lügen
bestätigt
durch den Fall
machtgeilen Gemüts
der Unterstaatsanwälte,
Marionetten einer kranken Idee
die gegen des Menschen Kern
mäandert
sein Nach-Denken
zu zersetzen
ihn, den Menschen
zu Fall zu bringen

NUN
Euer Handwerk
ist die offenkundige Lüge
die,
weil unglaublich
als wahr erscheint
den Stachel der Euch
im Fleische steckt
gegen die zu richten
die ihn Euch ziehen wollen,
als könntet ihr nur
mit dem Gift von Geschichten leben
welche ihr ungeprüft
immer weiter als Wahrheit
bebrütet
währenddessen die Phantasie
zur Wirklichkeit erklärt wurde

NUN
eure Zeit
ist bereits abgelaufen
erkennbar an der Tatsache
dass ihr Knöllchen verteilt
in denen
der Gegenstand der Strafwürdigkeit
ungenannt bleibt
mithin das untrügliche Zeichen
eines
Totalitarismus im rechtsfreien Raume…
– betreute Demokratie
– Wohlfühldiktatur
jetzt in einem Land der
Richter und Henker
in einem
– „Laßt Euch nicht
B ee R D igen Land“
tanzt ihr den gefährlichen
Umschwung der Macht
der sich offen
der menschlichen Denkfähigkeit
zu erkennen gibt

NUN
wollt ihr fallen?!?
Ist es die allgemeine
suizidale Stimmung
kaschiert von
Durchhalteparolen des
„Wir schaffen das“… uns ab…?!?…
gezeigt durch eine Reihe
von Urteilen,
die am Ur nicht den geringsten
Anteil haben
am Geschehen dessen
was wir zeigen,
dass es so
nicht gewesen sein kann.
Dass ihr ignoriert
fern jedes normalen menschlichen
Gewissens,
stattdessen eine Religion annehmt
die sich um das goldene Kalb schart
und den abgründigen Kult der Moderne
den Gesang und die Brunft
nach Tod
umschwänzelt
Als könntet ihr nicht genug bekommen
von der Besoffenheit
eurer eigenen Vernichtung
durch den neuen alten Glauben
der Hebräer
und den Abfall von all dessen
was Mensch sein ausmacht.

NUN
die Zeit
ist überschritten
Ihr werdet bereits
die Rattenlinien gebucht haben
all inclusive
in den compounds
und dem Dickicht der Lüge
fremder Gestade
Dort wo ihr Euch wohl fühlt
unter eures Gleichen
als Verbrecher an der
Menschlichkeit
heimatlos
nicht nur dem Lande nach
nein, schlimmer noch,
Verworfene es Geistes
die ihr geworden seid
und im Auslaufsmodell
eures Wohlstandes
den schäbigen geistigen Tod
an Euch selbst
erfahren werdet.

NUN
es ist nicht so,
dass ihr über die Alpen müßt
oder euren Herzspezialisten
nicht mehr kontaktieren könnt,
ihr sterbt bei wachem „Bewußtsein“
das quälende Delier
des Gewissens
fett genährt und
aufgebahrt
wie eine Weihnachtsganz
entschlummert ihr
in der Bedeutungsloßigkeit
selbstinszenierter Zerstörung
Kompost zu werden
für Die
welche den Menschen
wieder aufrichten wollen
STOLZ
und
FREI
am wahren Geist.

NUN
es ist an der Zeit….

Geschichte…

Geschichte

ereignet sich,…

ab da

wird sie

umgeschrieben…

Ist sie schließlich

zu einem Mythos

und Narrativ

geronnen

verspeist

und zersetzt

der menschliche Geist

sein Objekt auf natürliche Weise

auf der Suche

nach Eigentlichkeit.

Was Kuchen war

wird zum Nährstoff

weiterer Erkenntnis.

Wer will kann diesem

Vorgang

die Etikette

Revisionismus

aufkleben um

diesen wiederum

zu verdauen…

Danach tritt wieder

Müdigkeit ein…..