Autor: Prof. Eiterdyk

Regen

Regen

Hebt tönend
prasselt nicht
windstill
lautlos, 
und Jaguar
kaum pfeilschnell
überwintert er
im Niederschlag
wohnt in meiner Wonne
da sich
Stoff verfärbt
dunkel
zunehmend
und
ein Narr sein
Haus verlässt,
an Händen feucht
noch
von der Nacht
umgarnt die Reste
von Trockenheit
und
wartend
in die Nische
meiner Gäste,
gross,
scheinend,
unsichtbar
wie ein
gehobener Schatz
der sich
umbenennt,
den Blutstrom
lechzend
im Gang
der ein Bild
umströmt
tilgend korrigiert
frei aber
als Gesang der Zikade
Haut benetzt
Falten glättet
am Strom
der Jahrhunderte
schweigt
um nur
ein Wort
zu übergeben
fächelnd
einen
Tagschluss verwischt
lächelnd
Dunkles das aufzieht
mit Weite
belehrt
wo 
Nähe wohnt
in Ferne,
Unsicheres
in Gewissheit
schweisst
und Apfelblüte
in eine
exotische Frucht
einweiht
die im Biss
von feinen Nattern
fremde Träume züchten
in den Tropfen
in einer Armada
winziger Kleider
die mich umhüllen
und Wüste
von Körpern
erträglich macht 
angekommen
All-Eine
im Vorhof
nächster Zeit
die ihre Blüten
aus 
Himmelsfrucht
saugt
Stachel
schlafend legt
wenn Nektar
Adern im Pulse
schmiegt
und
Gesichter strahlen
im Vergessen
ihrer Selbst
von 33 Wellenabsichten
die Mundwinkel
kitzeln
und 
den Garten
am anderen Ufer
zur Räson rufen
wenn ich
feucht warm
durchdrungen 
meinen Atem
in den Dienst
zwischen die Tage
stelle,
triefe
und schaure
mich frei

Mild der Wind



Mild der Wind 
Licht Mess war 
Schritte knirschen 
noch 
auf dem Split 
des Weges 
kurz nur 
war er 
mit Strahlendem umhüllt 
Schnee weiß 
in dunkler Zeit

Der jetzt Wege beschreitet 
findet sich alleine 
da die Glocken der Kirchen 
niemand mehr zum Gebet versammeln. 

Die Straßen gehören 
der Leere
und es ist nicht so 
das diese 
ein Pendant der Fülle sei

Doch da ist einer 
über dessen fetten Arsch 
auf Sattel gestreift 
seine Hose 
Häftlings Mode trägt,
wohnhaft-
wie es sich gehört

Der dieses spricht 
ist anders als sonst 
verhaltener Sprache
Bruder,
der die ErInnerung
das Buch
der Freude nennt,
See im Schattengeflecht
einer neuen Normalität
die kaum
gelingen will 

Nicht, 
dass seine Wellen 
anders klingen 
aber mein Echo 
schwingt 
wie eine 
Sinuskurve der Apocalypse

Der Föhn lockt
über gehäuftes Grauen 
in einer Weise 
die Virginia Woolf 
in den Fluss steigen ließ. 

Dort könnten wir uns treffen 
wenn wir 
das frei Schwimmen, 
geübt in Kindertagen 
nicht wieder verlernten

Milde 
spricht die Luft 
zu mir… 

…wie 
mag deine Antwort klingen 
als du 
an Jünger statt 
den Weg beschrittest?

dort wo
Entfernung
das Schlechteste
von Allem 
war,…

weit im Abstand
der mir Ferne
nahe
legt


Tyrannis

Schwer 
im Zwielicht
am Nebel
grau schlierend
schlägt die Glocke
morgens
ihren täglichen Versuch
und vergißt
scheinbar
den letzten Schlag
der in der dicken Luft
aus Tropfen, Dunst
und gewöhnlichen Aerosolen
hängen bleibt

kaum sichtbar
unerhört

Wem,
hat es
die Stunde geschlagen

in dieser vergessenen Nacht

in der 
ein neuer Tyrann 
entstand

Roxy

Die Roxy Rohrpost
schickt an spätem Herbstnachmittag
eine message
in die Bandschleife der Grauzone,
abgehalftert
in stillen Siedlungen,
verstummend
ihre tausendjährige Geworfenheit,
in der die Fenster
einen letzten Schrei
nach Geschichte wagen
und der Dorfbäcker
seine Montagsverschlossenheit
mit:
„Das machen wir seit 100 Jahren so“
traditionsbewußt weiter vermengt.

Die Bilder des Kino
wagen schon lange
keinen Aufstand mehr,
sie wurden zu Kombattanten
eines Gefechts
die jetzt
im Endsieg der Moderne
untergehen.

Hundert Jahre,
das kommt hin
mit der Erfindung
der laufenden Bilder
als der Vorfahr
die Türe verschloss…
für immer am Montag
für alle kommenden Zeiten
in die wir jetzt
an unserer Erinnerung vorbei
gen‘ Hades schlittern
und ahnen,
dass das Licht
am Ende des Tunnels,
dass der Lügenboss
Frank Walter S. versprach,
wohl eher der Schein
einer Explosion sein wird,
als jene Erlösung,
auf die er uns hetzt.

Mitten im Herbst
hocken wir
in diesem Schlauch
aus Dunkelheit
in dem die Glühbirnenverkäufer
im Monatstakt
ihre Energie verlieren,
da die Hoffnung auf das Licht,
da in der greifbaren Ferne
nicht auszuknipsen ist.

Als die Füße
feucht zu werden beginnen
ahnen manche,
dass es besser sei
die letzten Kenntnisse
ihrer Schwimmbewegungen
zu mobilisieren
als zum Ausgang
zu rennen.

Und so kam es,
dass Menschen
ihren Stolz wieder trafen,
in all dem Geschrei
inmitten des Unterdeck
der Titanic,
mit Erhabenheit
in seiner eigenen Geschichte
und nicht
in der von Anderen
unterzugehen.

Denn der Untergang
ist der Urgrund
jedweder Erhebung
in der das neu Gebaute
sein Gesicht zeigt,
den Atem einer Zukunft,
die ihrer Herkunft bewußt
in den Nischen
von morgen Luft holt,
nachdem
der Suizid der Eliten
am Ende des Tunnel
den Weg frei gab
und der Zug
ohne deren Religion
weiter fuhr.

Sie feiern jetzt
statt
die Millionen der
abkippenden Neun
das Corona Ständchen
das an Magerkeit
kaum zu übertreffen ist,
in dem ein
offenkundiger Schwund
durchs Elektronenmikroskop grüßte
die DNA einer
Coronamanie…

So wie die Toten, die nie
jemand sah
von denen keiner weiß
an was sie gestorben sind
warum sie gestorben sind
ob sie überhaupt gestorben sind
denen jetzt
ein neues Narrativ gesetzt wird
ihnen
eine falsche Geschichte
andichtend…
bevor der Herbst
süß
aus seinem Schatten kriecht
und die Luft
mit der Erinnerung von Fäulniss
schwängert
deren 1. Akt, das
„stirb“
vor dem
„werde“
wir all zu gerne
vergessen würden.

Roxy war
ein
identitäres Desaster
ein Land Kino
dem beständig
Filme eingelegt wurden
die es weder selbst gedreht
noch bestellt hatte
Roxy
macht den Laden
wieder auf
und legt Filme ein
die noch zu drehen sind
im Park,
dem französischen
wo die
Windbeutel
Hoch Zeit
feiern…
gefüllt mit Unbekanntem,
im Linden Wald…

Der Ellenbogen, ein neuer „Deutscher Gruss“…

Print Friendly, PDF & Email

Die meiste Zeit
in ihrem Leben
verbringen Menschen
mit einer Beschäftigung
die darin besteht
sich von Dingen
zu distanzieren
die sie nicht wirklich
verstanden haben

Die Sicherheit
die dadurch scheinbar entsteht
läßt sie in Richtung der Abgründe rennen von denen sie 
ernsthaft annehmen
diese überwunden zu haben

Die Warner aber vor dieser Katastrophe
stößt man in jenen Spalt
über den der „neue deutsche Gruss“ dann
ohne mit der Wimper zu zucken Ellenbogen rammelnd
hinweg schreitet

Welt

Welt
verlassen
an Heimat
gerade noch
schweigend

Die wie ein Hauch
zum Nächsten schreit
Unbekannte
die im Morgen
nistet

Wo Falsches
wie Daunenfedern
die Erinnerung dämpft
ein Gestern
wie ein geschlossener Park
der seine Blüte verpasste
und statt dessen
Mohnsamen spuckt

Wo ein Gefühl
wie eine Schwere Frucht
den Geschmack verdirbt
und die Rondelle der Paare
auf geradlinigen Schienen sich erschöpfen

Wohlan ihr Sucher
verlasst den Ort
an dem ihr
wie Blinde
in euren Träumen stochert
zieht noch einmal
in die Furcht
die Euch
befreien mag

Entfesselt
von diesem Ballast
unsinnigen Geflechts
der Euch nur Ketten
wie Zuckerwatte
unterjubelt
und glauben macht,
dass Sprachlosigkeit
die Summe
meditativer Akte sei,
wo sie doch nur
das Erlöschen
eines Menschen zeigt

Jene die freiwillig
ihr Sklaventum
des Schweigens feiern
werden an äußerer Unfreiheit
keinen Missklang enträtseln
und die Abfindung
mit toten Worten
gelockert mit sich
herumschleppen

Un-Wahr?!?


„Denn vom Standpunkt der Politik gesehen ist Wahrheit despotisch
– Hannah Ahrendt –
Wahrheit und Politik


Da es in einem demokratischen System im wesentlichen keine allgemeinverbindliche Wahrheit gibt (außer vielleicht dass Regen von oben nach unten falle), übernehmen stattdessen Meinungen, die sich an deren Stelle einnisten deren Funktion als Orientierungslinie und verwandeln Wahrheit oder auch Wahrheitssphären, immer mehr in ein Durcheinander von Nonsens und Narrativ. Eine entsprechend fabrizierte HiStory löst schließlich ein solides und überkommenes Wissen ab, diskreditiert dieses und setzt darauf die Durchmischung von fact & fiction im Spektakel der Meinungsschlachten. Dieses System lässt sich dann ins schier endlose multiplizieren und oktroyieren, bis schließlich Wahrheit überhaupt verpönt ist, weil es als Vokabular von sog. Verschwörungstheoretikern gilt. So gesehen wäre dann die „neue Wahrheit“ eine Lüge.

Dort wird sogar eine zufällige Trennfuge auf dem Asphalt zum Menetekel und Paranoia jener unvollständigen Form, die andeute dass „sie“ wiederkommen.

Es ist die Endstation einer langen Mem Kette, die schließlich auf der Strecke bleiben wird.

Meinungsindex

Früher konnte man seine Meinung
noch umsonst
sagen.

heute kostet diese gelegentlich
je nach Information,
bis zu 5 – stellige Beträge.
Eine noch höhere Wertigkeit ist
an den Anzahl Jahren
für Gefängnis abzulesen
die der Adept dafür kassierte.

In Zukunft sollte
die „Meinungsfreiheit“
also an der Börse gehandelt werden

damit „Schuldner“ dort
ihren Existenz Verlust
am Meinungsfreiheit Index
wieder eintreiben können

Als Spekulant
in eigener Sache
ist Mann/Frau
dann wieder angesehen und
bestens gesellschaftlich integriert

… er kann endlich auf
„hate – speech“ und
fake news Papiere setzend,
seinen Reibach machen
ohne dafür
zahlen zu müssen…

Die Tage

Die Tage schreiben sich wie von selbst,
dort im Rückspiegel
In die Absätze der Erinnerung ….

sehe ich die Sonne
hinter weitem Hügel
empor winken

Vor mir ein Himmel
der an gestern anlehnt
Seine Sprache ist das grau
an welches ich nicht zu rühren vermag

Als ich wende
Flüstert mir diese Farbe
ein Mohnfeld ins Gedächtnis

Im Zwielicht das Abendrot
gelang es mir nicht
zu vergessen

Wir…?!?

Wir reden so lange von Meinungsfreiheit ohne tatsächlich belastbare Äußerungen zu haben, bis wir tatsächlich nicht mehr frei genug sind überhaupt Etwas zu sagen. Der Mensch realisiert nicht erst seit „friday for future“: Das sog. öffentliche Leben besteht aus purer Propaganda… von der „Wahrheitspresse“ bis hinab zum Gemeindeblatt…

Was die Phrasendrescher verheimlichen: Dort wo KEINE wirkliche Meinungsfreiheit gegeben ist, kann diese auch nicht gefährdet sein.

s.a. >>> DIE PHRASENDRESCHERIN
Bildquelle: WELT online

reisen

ich reise
an den feuersäulen der nacht
entlang
die sich ohne vorwurf
in einem Kaffee spiegeln
der als gedicht
sein dasein erblickte

an den wild
bewachsenen hecken
die sich ohne scham
einem klang aus blech
entgegenräckeln
lungern
die Stunden
in Akkorden
ohne Wurzel

Ein Tempo
treibt den Zeitgeist
durch die Landschaft
die sich selbst
im Raum erblickt
wie ein großes Geschenk
aus den Ecken
vorformatierter Geschichte

Hier tagen die
Verbindungen einer
Welt der wir nichts
voraus haben können
da sie uns mit ihren
geheimen Gesetzen
einholte
offenbar
so dass wenige
dort
hin gehen







atem

jeder atemzug
der vor dir ins leere fällt
zeigt es war ein trug
die schwere dieser welt

es hechelten wir beiden
uns um kopf und kragen
und kaum kam das erleiden
will keiner es ertragen

der schnelle griff ins netz
so biegsam dieser mieder
ein reiben und gewetz
ein schwung wir liegen nieder

Vorüber gehend

Vorüber gehend

stauchen wir

unsere Wahrnehmung

in die neuen

zeitgerechten Gefühlscontainer

die

in separaten Einheiten

Nischen des Zwischenmenschlichen

in eine

Arena der Leere

verwandeln,

dort

wo gerade noch

der letzte Rest Hoffnung

den Nächsten

in eine algebraische Gleichung

des Unfassbaren potenzierte,…

und in dem Moment

den Nährboden

für das Eigene bildet,…

gewahr werdend

dass ich ihn bereits

verschluckt habe.

Ein Prinzip

Das satanistische Prinzip hat im 20/21 Jhdt. seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Die „Kunst des Okkulten“ zeigt sich immer mehr in der Show des Offenkundigen. Je größer die Dimmension des Unglaublichen sich nämlich darstellt, um so wahrer sei es, da es ja jeder wüsste oder sehen könne, dass es wahr sei, was berichtet, erzählt und projeziert wird.

Dass die Prämisse des „jeder sehen könne“ ein Nachsatz schuldig bleibt, den, dass es eben auch ganz anders gesehen werden kann, wird gerne von den allermeisten Adepten aus Gründen der freiwilligen Selbstgleichschaltung unterschlagen. Zu unangenehm wäre der Gegenwind der Anderen.

Religion beinhaltet immer auch geschichtliches Narrativ, wie wohl dieses zu religiösen Sphären in engem Verhältnis steht, ja gar wirtschaftliche Interessen daraus hervorwachsen.

Selbst die weit gelobte Religionsfreiheit in den säkularisierten demokratistischen Staaten knickt ein, wenn man bezogen auf bestimmte festgeschriebene geschichtliche Ereignisse jene Kunde gibt, etwas anderes zu glauben als verkündetes Offenkundiges. Dieser Glaube ist NICHT erlaubt und wird nach inquisitorischer Manier verfolgt.

Dass wiederum die allermeisten Anderen dies durchaus für richtig halten zeigt zumindest wie offensichtlich pervertiert sog. Religions- und Glaubensfreiheit in vorgeblich freien Staaten gehandhabt wird.

07.09.19 / Splügen

Kriegsschauplatz

Der
Kriegs Schau Platz
wie ihn schon Ezra Pound
entzifferte
am Fall
Frascatis
deren Emissäre bereits
den Vertrag zur Aufgabe,
besser des Überlaufens
ausgefertigt hätten,
ist das moderne Kino
des Zivilisationsmenschen,
der in der Regel
all incl. bucht
mit einer einzigen
Ausnahme.
Den Kriegs Schauplatz
als Teilnehmer…
Dieser wird den Adepten
abendlicher Unterhaltung
in
Freund/Feind Manier
überlassen

Letztes Mahl

Letztes Mahl

welches wie jedes andere,

Anfänge umduftet,

um Geschmack

der die Richtung

noch nicht kennt,

als Verrat im Aufbruch

zu überzuckern…

Umspielt die Treue

zu sich selbst

verwandelt in eine Speise

deren Herkunft

nur die Götter kennen

Das Rose des Himmels

bildet den Auftakt,

eine reuige Soße,

die ihrer Konsistenz

noch harrt.

Und

während des Versuchs

die Betriebstemperatur

der Zutaten zu ermitteln

bricht hervor

die Klage,

deren Vorkosten

wie ein herrenloses Boot

ihr Meer verschaukelt

im Versuch

einen Kontakt

zum Grund zu finden…

Dem Herz

welches fremd

in den Regionen

des Geistes,

des Abends erwacht

als die Würze Barfuß

den Hunger der Gäste

in ein Leuchtzeichen

am Horizont verwandelt

Was aus den Stoffen

geworden ist

zeigt sich

am Wohlgefallen,

die man

seinen Ausscheidungen

später entgegen bringt

Das ist nicht

ohne Weiteres möglich,

da sich Liebe zu den Dingen

gewöhnlich

schnell

an der Oberfläche vernutzt

und Schönheit

nur als Optimierung

eines vorgegaukelten

Eindrucks begreift,

den der Diener

im Weinberg des Herren

zu seinem Pfund machen sollte,…

schließlich ist er es,

der die Reben bestellt,

höheren Stoff

im Sinn

Der Herbst

Der Herbst

ist

in Vorbereitung

wir werden wie immer

die Blätter einsammeln

um mit Hilfe von

späteren Kastanien

ein Ensemble

aus Sinn

auf dem Jahreszeiten Tisch

zu versuchen…

Dem offensichtlichen Unsinn

verpassen wir

eine Geheimsprache

der das Falsche zum Richtigen

und das Unwahrscheinliche

zum Möglichen erkürt

So schleppen wir uns

in den Winter,

der uns einen Sommer

vorgaukelt

den wie gerade eben

schon wieder nicht

verstanden haben

(mehr …)

Meer

Das Meer färbt

wieder einmal

von tiefblau zu türkis,

dann schal grau scheinbar,

violett und dann ein

rötlicher Stich

wie ein Menetekel

auf Blut das

rauschend an den Strand schlägt

der um so weniger wird

als uns die Hintergründe

der Geschichte ihre

Quellen

ins Gesicht spühlt,

jenen Text

der den Krieg zwar nennt

ohne ihn aber

beim Namen zu packen,

……………………

…es war die Royal Air Force

welche die Altstadt zerstörten

ohne Anlass mit einem großen Haufen

von Toten

Stratetic Bombing

in Bella Italia Dezember 1943


Der Brexit ist das Vorzeichen jener Geschichte die wir noch nicht verstanden haben…

Natur

Die Natur könnte uns Alle heilen es ist mehr als genug da. Stattdessen rennen junge Schreihälse wie wahnsinnig geworden durch die Städte und berauben sich ihrer möglichen Naturnähe und Erfülltheit.


Befeuert von einer Kamerilla aus Bevölkerungsstatistikern und einer Kybernetik Geilen Journaille.

Wem nützt das?!?

Ein

Ein Bürger der wirken will, tut dies im besten Glauben an die Souveränität des Staates der seine Rechte und Fortkommen unterstützen und bewirken soll in dem er lebt. Er erkennt in der Regel erst spät dass in dem Ausmaße in dem er rudert um seine Barke voran zu bringen, ihm das Wasser abgegraben wird. Was sich allerdings als „notwendige“ Regulierung eines mäandernden Baches darstellt, der das Plätschern einer großen Welle erwarten läßt, von der wir alle doch zu neuen Ufern getragen würden. Auch zu jenen Bedingungen derer, die ihn „aufsteigen“ lassen. In den Zeiten des Niedergangs erlebt man einen kurzen Auftrieb wie ein Manna des Allmächtigen. Erfrischend, süß und Geborgenheit heischend. Das Selbstverständliche in „natürlichen Hierarchien“ wird zum Suggestiv einer Überhöhung aus bodensätzigem Zustand. Der Mensch?!? Sowieso schon abgeschafft…Deswegen stellt man ihm ein „Menschenrecht“ anheim, das ihn Allen Anderen GLEICH macht. Das beruhigt, zeitweilig, damit systemische Prozesse weitgehend ungestört und vor Allem grundsätzlich ungefährdet, weiterlaufen können. Adel reimt sich dann immer mehr auf Tadel und Achtung auf eine Abart der Brüderlichkeit die noch jeden Menschen dem Anderen als vollkommen gleich und auch berechtigt erklärt. Der „Status“ Mensch ist DAS Label nach welchem Alle heischen und welches auch Allen gerne zu Zwecken insgeheimer Regulation verliehen wird. Obwohl jeder dies ohne weitere Bestätigung einfach IST. Der Handel mit Rechten allerdings, auch den Menschen Rechten ist der eigentliche Geschäftszweig der dem Menschlichen an sich, eine Maskerade der Besonderheit aufsetzt. Das macht ihn zur Waffe unter seines Gleichen.