Autor: Hubert Bergmann

Meinungsindex

Früher konnte man seine Meinung
noch umsonst
sagen.

heute kostet diese gelegentlich
je nach Information,
bis zu 5 – stellige Beträge.
Eine noch höhere Wertigkeit ist
an den Anzahl Jahren
für Gefängnis abzulesen
die der Adept dafür kassierte.

In Zukunft sollte
die „Meinungsfreiheit“
also an der Börse gehandelt werden

damit „Schuldner“ dort
ihren Existenz Verlust
am Meinungsfreiheit Index
wieder eintreiben können

Als Spekulant
in eigener Sache
ist Mann/Frau
dann wieder angesehen und
bestens gesellschaftlich integriert

… er kann endlich auf
„hate – speech“ und
fake news Papiere setzend,
seinen Reibach machen
ohne dafür
zahlen zu müssen…

Die Tage

Die Tage schreiben sich wie von selbst,
dort im Rückspiegel
In die Absätze der Erinnerung ….

sehe ich die Sonne
hinter weitem Hügel
empor winken

Vor mir ein Himmel
der an gestern anlehnt
Seine Sprache ist das grau
an welches ich nicht zu rühren vermag

Als ich wende
Flüstert mir diese Farbe
ein Mohnfeld ins Gedächtnis

Im Zwielicht das Abendrot
gelang es mir nicht
zu vergessen

Wir…?!?

Wir reden so lange von Meinungsfreiheit ohne tatsächlich belastbare Äußerungen zu haben, bis wir tatsächlich nicht mehr frei genug sind überhaupt Etwas zu sagen. Der Mensch realisiert nicht erst seit „friday for future“: Das sog. öffentliche Leben besteht aus purer Propaganda… von der „Wahrheitspresse“ bis hinab zum Gemeindeblatt…

Was die Phrasendrescher verheimlichen: Dort wo KEINE wirkliche Meinungsfreiheit gegeben ist, kann diese auch nicht gefährdet sein.

s.a. >>> DIE PHRASENDRESCHERIN
Bildquelle: WELT online