Je nach

Je nach vorgeschalteter Prämisse

ließt und interpretiert man, meist unbewusst, die „Dinge“ wie diese angeblich sind.

Hier stinkt der Fisch vom Schwanz her…

Wer also das Vorausgesetzte definiert und die (verbindliche) Erzählung in den Raum stellt, steuert somit aktuelles Geschehen.

Die Legitimation liefert der scheinamtliche Trick, die Beisteuerung des Wortes: „wissenschaftlich“

Mensch

Solange es Menschen gut geht

werden Tabus „gezüchtet“…

Werden die Zeiten schlechter

geht es an die Notration…

Das Nagen an Verbotenem

macht dann nur noch mehr Hunger

…bis alle Schranken fallen…

Der enttabuisierte Mensch

ist der nackte Adam,

der sich glücklich schätzen kann

wenn ihn

der Fingerzeig Gottes erreicht…

herbst ist…

herbst ist es
der fall
von den üblichen
den gestrauchelten
blättern
wie sie
dem leben ähnlich
zur urvernunft
der erde
sich bäugen

leben gereicht
einer vergänglichen idee
welche die fülle des sommers
wie eine arie
verblichener gedanken rezitiert
und die schwärme der hoffnung
mit ihrer furcht überziehen

der letzte besuch
bevor wieder
in langer nacht des erinnerns
nächste schritte
ihren weg
in unbekanntes bahnen
so wir dies noch kennen

die letzten krümel
verbergen plötzlich
eine größere aussage
die bedeutung des verlusts
ein rest
gefährdeter nähe
die den frühling
eines wandels
keimt