Richter Latein….

„…Wir Bayern machen dann Urlaub,
wenn die Anderen wieder da sind.
Da haben wir weniger Ärger…“

Der federführende Richter im Prozess gegen die Geschwister Schaefer zu Beginn des 10. Prozesstages. (ziemlich wörtliche Wiedergabe ohne weitere Gewähr)

..die Frage sei erlaubt:
Wer sind „die Anderen“, „wir Bayern“ und was wäre dann: „viel Ärger mit den Anderen“…

Selbstbeschränkung durch Offenkundiges?!?

Die Selbstbeschränkung im
NACH – DENKEN
ist das Ergebnis
der Einpflanzung
von tabuisierenden Mythen,
die von
den Umerzogenen
heftig verteidigt werden,
da diese zu ihrer grundlegenden
und Existenz bildenden Identität
geworden sind.

Hierzu
werden diverse juristische Werkzeuge
und mediale Techniken angewendet,
die alle auf die Diskreditierung
der Personen abzielen,
die jene Mythen
einer Entkleidung
zuführen.

Vergiftet wird dadurch nicht nur
die sogenannte Öffentlichkeit,
sondern auch
die Sphären des Familiären.

Geisteskrankheit heute
ist also
das Benennen eines
vermeintlich Offenkundigen
und die Verteidigung des
Unglaublichen als Wahr.

„The elephant in the room“ ist
allgegenwärtig.

Wir Alle nehmen
an dem Spiel der scheinbaren
Demaskierung teil, ohne allerdings
den nächsten Schritt einer Interpretation
des Wahr genommenen
zu wagen.

Dies aus Gründen
universeller Angepaßtheit.

Unsere Teilnahme schafft
umfassende Konkludenz,
die Alles durchsetzt
und jede Bestrebung,
eine andere Sichtweise
als die Übliche
auf kollektive Mythen
zu wagen,
unterminiert.

Sowenig wie
der Regen,
dessen
Offenkundigkeit des Fallens
von Oben nach Unten
bei jedem Gewitter
zu beobachten ist,

„… kann
der Holocaust,
ebenso wie
der internationale Fischfang
nicht geleugnet werden.
Selbst wenn man
KEINE GENAUEN ANGABEN
über die Anzahl
der gefangenen Fische
oder die Orte
an denen sie gefangen wurden
machen könne….“*

Nach jenem fatalen Satz
der Richterin
erleben wir entweder
einen Fall ins Bodenlose
willkürlicher
geschichtlicher Spekulation,
oder aber
den Aufbruch
einer Suche nach dem
WAHRHEITSGEHALT
vorhandener Angaben,
von
Umfang und Ort des
internationalen Fischfangs
resp. des Holocaust.

Abgesehen von jener Unsitte,
wegen der die bewußte Verwechslung
von Äpfeln und Birnen
schon immer
Anlass für
folgenschwere Fehlschlüsse
war.

WER DIE DINGE
BEIM NAMEN NENNT
UND OFFEN LEGT
BEGEHT
VOLKS-AUFKLÄRUNG

WER DIE DINGE
VERSCHWEIGT UND
VERBIEGT
BEGEHT
VOLKS-VERHETZUNG

MACHT
DEFINIERT DIES
JEWEILS
IN
UMGEKEHRTER WEISE.

(geschrieben während der Verhandlung
im Prozeß der Geschwister Schaefer wegen „Volksverhetzung“
München, den 14. August 2018)

___________
((…)*lt. Zitat aus dem Internetblog
einer Prozessbeobachterin
Die Richterin Regina Holstein soll sich für den Vergleich
Holocaust/internationaler Fischfang im Nachhinein
am Prozesstag dem 15. Februar 2018
gegen Sylvia Stolz, entschuldigt haben)

Zensur

Der hat kein Problem
mit Zensur,
der Nichts
zu sagen hat

Von vorne herein ist klar
dass er ja
gegen Nichts verstößt.

Aus einem Grund
der sich ihm nicht erschließt
ist er auch dafür,
dass Andere
die noch Etwas zu sagen haben
gelegentlich
dafür Schwierigkeiten bekommen.

Sie haben ihm,
aus seiner Sicht nämlich
seine ihm unbekannte
Stimme genommen

Das Gesetz

Wer sich in das Dickicht
der Aufklärung
um Lügen begibt,
wird selbst zu dieser,
in dem Moment
wo er erkennt,
dass die Lüge
zur Wahrheit
umgemünzt wurde.

…und er
„seiner“ Wahrheit
hinterherhinkt,
die jetzt
zur Lüge
verkehrte….

er also
zum Lügner
wurde

So dreht sich
die Geschichte
aber mit der Zeit,
die alle Gläubige
umgemünzter Wahrheit
diesem Gesetze folgend
schließlich
wieder
zur ursprünglichen
Wahrheit
bekehrt

Echo

Sprechen,

das wie

eine Note

von einer

zur anderen Zeile

taktiert,

den Takt

selbst

aber

vergisst

und sich

nicht hört,

klingt wie

eine pausenlose

litanei

unsäglicher glissandi

die alles

besser wissen will

und den Akkord,

Zusammenklang

des Ungeahnten,

in einer Ecke

wie vertrocknete

Tontrauben

hängen lässt.

An jenem Ast

der durch

Machbares

an Stelle

von Geschmack

den Inhalt

verdirbt.

Das Eine

Das Eine
kann es nur geben
wenn es
das Verschiedene
schon gab

denn
von was sollte
sich denn
Eines
zusammen finden
wenn nicht
das Andere
von ihm verschiedene
seine Figur
dazu stellte

Wenn
Alles
von vornherein
gleich Eines wäre
entstünde überhaupt
nicht die Frage
nach
einem
so genannt
Anderen

Der Vorwurf
des alles Gleichen
läuft
vom Beginn
seiner Zeugung
ins Leere
da der Verursacher
mit der Benennung
dessen
was er beschreibt
gerade
das
von sich Verschiedene,
das Andere
in die Welt
entliess