Kommendes

Kommendes vergeht
Herbstlaub zum Winter hin treibt
Baum,… still… leergefegt

Kein seh‘n, kein hör‘n, nichts
Wesen,… Seelenverloren
stochert Geist im Tag

Welle schlägt Stunde
Gestade anderer Zeit
trinkt uns die Sehnsucht

Schatten werfen Licht
Meere suchen ihr Ufer
gestrandet,… mein Herz

Weg verliert sich selbst
Schauer der die Wüste nährt
Ankunft, Dünenkamm


Arkade

In einer fiktiven Arkade, deren Bögen ich mir gerade ausmale, ziehe ich durch den restlichen Tag, wo mir das Gewöhnliche wie ein Affront scheint an dem ich zu wachsen oder unterzugehen habe, als griffe mein Geist ständig nach Angelegenheiten die ihn nichts angehen und die dieser in anderen Jahrhunderten zum Beispiel auch nicht zu bewältigen hätte.

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