atem

jeder atemzug
der vor dir ins leere fällt
zeigt es war ein trug
die schwere dieser welt

es hechelten wir beiden
uns um kopf und kragen
und kaum kam das erleiden
will keiner es ertragen

der schnelle griff ins netz
so biegsam dieser mieder
ein reiben und gewetz
ein schwung wir liegen nieder

Vorüber gehend

Vorüber gehend

stauchen wir

unsere Wahrnehmung

in die neuen

zeitgerechten Gefühlscontainer

die

in separaten Einheiten

Nischen des Zwischenmenschlichen

in eine

Arena der Leere

verwandeln,

dort

wo gerade noch

der letzte Rest Hoffnung

den Nächsten

in eine algebraische Gleichung

des Unfassbaren potenzierte,…

und in dem Moment

den Nährboden

für das Eigene bildet,…

gewahr werdend

dass ich ihn bereits

verschluckt habe.

Ein Prinzip

Das satanistische Prinzip hat im 20/21 Jhdt. seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Die „Kunst des Okkulten“ zeigt sich immer mehr in der Show des Offenkundigen. Je größer die Dimmension des Unglaublichen sich nämlich darstellt, um so wahrer sei es, da es ja jeder wüsste oder sehen könne, dass es wahr sei, was berichtet, erzählt und projeziert wird.

Dass die Prämisse des „jeder sehen könne“ ein Nachsatz schuldig bleibt, den, dass es eben auch ganz anders gesehen werden kann, wird gerne von den allermeisten Adepten aus Gründen der freiwilligen Selbstgleichschaltung unterschlagen. Zu unangenehm wäre der Gegenwind der Anderen.

Religion beinhaltet immer auch geschichtliches Narrativ, wie wohl dieses zu religiösen Sphären in engem Verhältnis steht, ja gar wirtschaftliche Interessen daraus hervorwachsen.

Selbst die weit gelobte Religionsfreiheit in den säkularisierten demokratistischen Staaten knickt ein, wenn man bezogen auf bestimmte festgeschriebene geschichtliche Ereignisse jene Kunde gibt, etwas anderes zu glauben als verkündetes Offenkundiges. Dieser Glaube ist NICHT erlaubt und wird nach inquisitorischer Manier verfolgt.

Dass wiederum die allermeisten Anderen dies durchaus für richtig halten zeigt zumindest wie offensichtlich pervertiert sog. Religions- und Glaubensfreiheit in vorgeblich freien Staaten gehandhabt wird.

07.09.19 / Splügen

Kriegsschauplatz

Der
Kriegs Schau Platz
wie ihn schon Ezra Pound
entzifferte
am Fall
Frascatis
deren Emissäre bereits
den Vertrag zur Aufgabe,
besser des Überlaufens
ausgefertigt hätten,
ist das moderne Kino
des Zivilisationsmenschen,
der in der Regel
all incl. bucht
mit einer einzigen
Ausnahme.
Den Kriegs Schauplatz
als Teilnehmer…
Dieser wird den Adepten
abendlicher Unterhaltung
in
Freund/Feind Manier
überlassen

Letztes Mahl

Letztes Mahl

welches wie jedes andere,

Anfänge umduftet,

um Geschmack

der die Richtung

noch nicht kennt,

als Verrat im Aufbruch

zu überzuckern…

Umspielt die Treue

zu sich selbst

verwandelt in eine Speise

deren Herkunft

nur die Götter kennen

Das Rose des Himmels

bildet den Auftakt,

eine reuige Soße,

die ihrer Konsistenz

noch harrt.

Und

während des Versuchs

die Betriebstemperatur

der Zutaten zu ermitteln

bricht hervor

die Klage,

deren Vorkosten

wie ein herrenloses Boot

ihr Meer verschaukelt

im Versuch

einen Kontakt

zum Grund zu finden…

Dem Herz

welches fremd

in den Regionen

des Geistes,

des Abends erwacht

als die Würze Barfuß

den Hunger der Gäste

in ein Leuchtzeichen

am Horizont verwandelt

Was aus den Stoffen

geworden ist

zeigt sich

am Wohlgefallen,

die man

seinen Ausscheidungen

später entgegen bringt

Das ist nicht

ohne Weiteres möglich,

da sich Liebe zu den Dingen

gewöhnlich

schnell

an der Oberfläche vernutzt

und Schönheit

nur als Optimierung

eines vorgegaukelten

Eindrucks begreift,

den der Diener

im Weinberg des Herren

zu seinem Pfund machen sollte,…

schließlich ist er es,

der die Reben bestellt,

höheren Stoff

im Sinn

Der Herbst

Der Herbst

ist

in Vorbereitung

wir werden wie immer

die Blätter einsammeln

um mit Hilfe von

späteren Kastanien

ein Ensemble

aus Sinn

auf dem Jahreszeiten Tisch

zu versuchen…

Dem offensichtlichen Unsinn

verpassen wir

eine Geheimsprache

der das Falsche zum Richtigen

und das Unwahrscheinliche

zum Möglichen erkürt

So schleppen wir uns

in den Winter,

der uns einen Sommer

vorgaukelt

den wie gerade eben

schon wieder nicht

verstanden haben

(mehr …)

Meer

Das Meer färbt

wieder einmal

von tiefblau zu türkis,

dann schal grau scheinbar,

violett und dann ein

rötlicher Stich

wie ein Menetekel

auf Blut das

rauschend an den Strand schlägt

der um so weniger wird

als uns die Hintergründe

der Geschichte ihre

Quellen

ins Gesicht spühlt,

jenen Text

der den Krieg zwar nennt

ohne ihn aber

beim Namen zu packen,

……………………

…es war die Royal Air Force

welche die Altstadt zerstörten

ohne Anlass mit einem großen Haufen

von Toten

Stratetic Bombing

in Bella Italia Dezember 1943


Der Brexit ist das Vorzeichen jener Geschichte die wir noch nicht verstanden haben…

Natur

Die Natur könnte uns Alle heilen es ist mehr als genug da. Stattdessen rennen junge Schreihälse wie wahnsinnig geworden durch die Städte und berauben sich ihrer möglichen Naturnähe und Erfülltheit.


Befeuert von einer Kamerilla aus Bevölkerungsstatistikern und einer Kybernetik Geilen Journaille.

Wem nützt das?!?

Ein

Ein Bürger der wirken will, tut dies im besten Glauben an die Souveränität des Staates der seine Rechte und Fortkommen unterstützen und bewirken soll in dem er lebt. Er erkennt in der Regel erst spät dass in dem Ausmaße in dem er rudert um seine Barke voran zu bringen, ihm das Wasser abgegraben wird. Was sich allerdings als „notwendige“ Regulierung eines mäandernden Baches darstellt, der das Plätschern einer großen Welle erwarten läßt, von der wir alle doch zu neuen Ufern getragen würden. Auch zu jenen Bedingungen derer, die ihn „aufsteigen“ lassen. In den Zeiten des Niedergangs erlebt man einen kurzen Auftrieb wie ein Manna des Allmächtigen. Erfrischend, süß und Geborgenheit heischend. Das Selbstverständliche in „natürlichen Hierarchien“ wird zum Suggestiv einer Überhöhung aus bodensätzigem Zustand. Der Mensch?!? Sowieso schon abgeschafft…Deswegen stellt man ihm ein „Menschenrecht“ anheim, das ihn Allen Anderen GLEICH macht. Das beruhigt, zeitweilig, damit systemische Prozesse weitgehend ungestört und vor Allem grundsätzlich ungefährdet, weiterlaufen können. Adel reimt sich dann immer mehr auf Tadel und Achtung auf eine Abart der Brüderlichkeit die noch jeden Menschen dem Anderen als vollkommen gleich und auch berechtigt erklärt. Der „Status“ Mensch ist DAS Label nach welchem Alle heischen und welches auch Allen gerne zu Zwecken insgeheimer Regulation verliehen wird. Obwohl jeder dies ohne weitere Bestätigung einfach IST. Der Handel mit Rechten allerdings, auch den Menschen Rechten ist der eigentliche Geschäftszweig der dem Menschlichen an sich, eine Maskerade der Besonderheit aufsetzt. Das macht ihn zur Waffe unter seines Gleichen.

An

An den Küstenstraßen

hängen

verschwitzt im Dunst

Leasing scheuer SUVS

die letzten Versuche

Stimmung einzuatmen

von deren Misslingen

noch kommende Generationen

ihr Narrativ

ziehen werden

angereichert

mit den

filmischen Auflösungen

einer Zeit

in der schwarz/weiß

noch nicht

für Extreme stand

Ein Palazzo

schlägt

wie letztes Gefecht

eine Schneisse

wiederholter Sinnlichkeit

in anbrechenden Abend

dessen Gestaltungstiefe

im Untergang von

Bildungsversuchen

sich schamhaft

in die nächste Kurve

verdrückt

eng und noch schmaler

wie die Hüften

vergeblich joggender Mädchen

die den Puls,

da ungefühlt

dem App ihres iPhone

überlassen

die daraus

eine komplizierte Kalkulation

auf einen

Lebensentwurf errechnet …

Abbo inkl.

Der Film

der sich aufdrängt

ist selbsterklärend:

Landschaft, Architektur, Temperatur und Menschenansammlung

zzgl. gesteigerter akustischer

Ereignisse

jenseits von Folgen

für Fantasiertes und

im Rahmen von Rückversicherungsdenken

Veranlasstes

Stühle

werden gerückt

das ist eine Kunst

da diese Performance

im namenlosen bleibt

stillschweigend

den Lauf der Dinge

reguliert,

der Tisch

jeweils

gruppiert sich dazu

das ist

die soziale Frage

mit wenigen Griffen

umfassend

beantwortet

Jeder Schritt

wird zum Tritt

der die Lethargie

in ein

Minenfeld

neuer Versuchsanordnung

zersprengt

der sich die Sehnsüchte

beugen

in eine sehr relative

Angelegenheit

von Dezentrifizierung

im Doppelpack

mit allen Möglichkeiten

von allerdings meist

nicht eingetretenen

Zufallshoffnungen

Ja

es ist Zeit,

Zeit

die Bilanz der Tage

in eine Potenz

des Möglichen

zu extrapolieren

da das Tatsächliche

nicht mehr

jene Fallhöhe erreicht

die notwendig wäre

um

aus ihrem Gestorben sein

eine Wiedergeburt

in

Unbekanntes

zu veranlassen

Doch

die Flamme

steht

sie wartet nur

auf Ansprache

just

als der Inder

mir weiß machen will

er hätte

eine Breitseite

an Lösungen

für das

was man

FEUER

nennt

Nachsatz

I have tried to write Paradise

Do not move

Let the wind speak

that is paradise.

Let the Gods forgive what I

have made

Let those I love try to forgive

what I have made.

Ezra Pound

Uhr Schlag

Uhr
schlag
an einer zikade
nachmittags,
zu spät
als gezeter
am geländer der zeit
vom zaune zu brechen
den streit,
tickt
die nackte existenz
wie ein fluidum
neu entdeckter spezies
dunkel im meer,
zuckt als licht
von wo
das kräuseln des haars
am finger sich rillte
bedeutsames
in sich schwängert
auch
auf die vereinbarung
eines
gemeinschaftlichen verzichts
hin,
und ohne wort
verbindliches spricht
unwiederrufbar
aber
glockenklang klar
bimmelnd in der luft
heimat bezieht
die uns flieht,
nach der wir sehnen,
ohne sie zu kennen
und in gesängen
ihr abbild
in unser bewußtsein
hämmert,
blässe von erdhaften versuchen
unserer ausstattung
die als absicht
nach weiterem
im zwielicht
überwintert.

währenddessen
keltern die blasen
welche unsere asche
im wellenkamm versucht,
ihre tiefe,
selbst im vergehen,
zerstäubter marmor
der sich seines ursprungs
erinnert,
perlenketten aus staub
die den rhythmus der zeit
wie eine ewigkeit wahrnehmen
endlich entkoppelt
von allem irdischen
und von da
eins
mit allen elementen,
deren tod
so der filmemacher aus N.
aufs gefühl zielte,
dem echo einer axt,
welches an stelle von erkern
lieber am klang
von erinnerung baute
und doch
so der jüngere
behielte der rechte schlag im augenblick
die tat nicht zurück,
baute das feste im zeitlosen
das den vorkostern der w-orte
wie ein hohes lied
auf salomons gesänge erschiene,
die schon eine Ablenkung
aus biblischer unvernunft sind,
das ziselieren der sätze
die klanggeboren,
im buchstaben nur
die ahnung
ihrer begrenzten zeit
atmen,
wo das ordinäre mit der anmut
und die ahnung mit der gewissheit
hochzeit feiern.

im tempel
jener augenblicke
die menschen
zu einer gemeinsamen geschichte anrufen,
die nicht gelebt werden kann,
da wege sich oft kreuzen
selten aber wie schienen
immer das gleichzeitige und einförmige
als sinn ihres da-sein
erfahren.

bilder
die vorfahren der worte sind,
klingen in der stille
wie ein versuch
einen tümpel
in meeresrauschen
zu verwandeln
und klatschen
mit voller wucht
an eine mauer
die uns davor abhält
größeres zu sein.

jener hortus conclusus
vor dessen eingangsbogen
unsere hoffnungen
schlange stehen
abendgerecht aufgemacht
im warten
wohl gelernt
und immer noch das jetzt
mit dem einst
vertauschend
wie eine copy
unserer versuche
zu bestehen.
so speisen wir
ungesäuertes brot
um uns
gemäss ritus
am leben zu erhalten
beugen die knie dreimal
und besprenkeln uns
mit geweihtem wasser,
…insgeheim…
..es könnte doch…

die schmälerung
des wirkmächtigen jedoch
seine relativierung
ist bereits
der tod des geistes
der in einer konservendose
angeeigneten wissens
seinen winterschlaf
nicht überlebt.
so wird die anrufung
in den zeiten
nach dem großen kriege
immer eine selbstentmächtigung bleiben,
der schale versuch
den grösseren himmel
über eine kürzere leiter des jakob
inkognito zu erreichen

selbst
eine flauto lamentoso
des sich selbst
bezichtigenden adepten
verkommt
in jener willfährigkeit
des
all zu vielen
welches sie
in ihrer einheitsmanier
stillschweigend beklagt…

Wir

wir werden uns
erinnern,
dann,
in den körpern
die zu humus werden,
inner’n auf die andere art,
so als gingen wir durch katakomben
jener zeit,
die uns
vergangen erscheint
pendeln wir aber,
deren nachfolge wir antreten
was doch hinter uns schien,
aber
vor uns
beschritten werden will.

wie
werden wir dann
gewesen sein,
nachdem wir
zu unseren
unbekannten vorausgängern
geworden sind,
die wir uns
vom laib hielten,
um uns
am leben zu glauben
in den
feuchten kellern
unserer wahrnehmung
von vermeintlich vergangenem

weil das jetzt
auf uns zukommt
in welchem wir schreiten
in der annahme
des ganz anderen
die wir
geworden wären
wenn da nicht
diese ewige wiederkehr wäre,
der wir erliegen
in unsere
begegnungen, machenschaften, hoffnungen
und
einsichten,
den gesängen,
die wir in der jugend
anstießen,…

geworfen
in einen sud aus herkunft
und
noch zu entschlüsselnder bestimmung,
in deren fängen wir tanzen,
als ob das netz
welches wir
zu unserer sicherheit vermuten
ein selbstverständliches wäre…

da kommt
die seele ins spiel,
die keine ruhe gibt,
die weiter will,
ohne zu wissen wohin,
nur eines gewiss scheint,
dass der stillstand
ihr tod sei.

und dann,
vertrauen erwächst
aus dieser erfahrung
der gewissheit,
in verbundenheit,
an das wirkliche leben
von dem wir einmal
abgeschnitten wurden
um den preis,
einer schmerzlichen suche
nach uns selbst.

der raum
der grenzenlosigkeit
ist dann
jene sphäre,
in der die abgründe
das ganz andere,
erhoffen,
und den glauben daran
zu ihrer
religion erheben.

anwesende
werden wir
gewesen sein,
in unserer abwesenheit,
die uns zu lächelt,
dem hilflosen kind,
das auf
vater und mutter
wartet…

vergeblich…

es bleibt,…

ein lächeln…

…woanders her…

Die Gratwanderung, besser Steigerung, eines Hybrid zwischen klassischer Echtzeitkultur der Oper und dem Medium Film als Darstellung bewegter Realität, zeitversetzt gezeigt (und/oder montiert), im Sinne des einfahrenden Zuges der Gebrüder Lumiere?!?

Syberbergs Parsifal in der Gralsburg

Grösse

Größe

reimt sich uns

auf

Blöße,

nur deswegen,

weil alleine

die Vorstellung

von Groß, Weit und Durchdrungen

das Zipperlein züchtet

an dem wir täglich nagen.

Dies hat eine Geschichte:

Jene der Entkopplung

des Menschen

und deren Missinterpretation

seiner komplexen Herkunft nach;

aus Familie, Kultur und Kollektiv.

Die

Die Verlassene

schaut

den Verlassenden

an,

nimmt ihn

als Anlass

Verlassen sein

als

Auftrag zu begreifen…

und verlässt

noch

sich selbst

in

Beidseitiger Anwesenheit

im

Abwesenden

Installation Kleist Museum in Frankfurt/Oder (West Teil)

1945 wurden innerhalb eines Tages von ca. 8000 Deutschen (unter 80 Polen) knapp 4000 vertrieben.

Je nach

Je nach vorgeschalteter Prämisse

ließt und interpretiert man, meist unbewusst, die „Dinge“ wie diese angeblich sind.

Hier stinkt der Fisch vom Schwanz her…

Wer also das Vorausgesetzte definiert und die (verbindliche) Erzählung in den Raum stellt, steuert somit aktuelles Geschehen.

Die Legitimation liefert der scheinamtliche Trick, die Beisteuerung des Wortes: „wissenschaftlich“

Mensch

Solange es Menschen gut geht

werden Tabus „gezüchtet“…

Werden die Zeiten schlechter

geht es an die Notration…

Das Nagen an Verbotenem

macht dann nur noch mehr Hunger

…bis alle Schranken fallen…

Der enttabuisierte Mensch

ist der nackte Adam,

der sich glücklich schätzen kann

wenn ihn

der Fingerzeig Gottes erreicht…

herbst ist…

herbst ist es
der fall
von den üblichen
den gestrauchelten
blättern
wie sie
dem leben ähnlich
zur urvernunft
der erde
sich bäugen

leben gereicht
einer vergänglichen idee
welche die fülle des sommers
wie eine arie
verblichener gedanken rezitiert
und die schwärme der hoffnung
mit ihrer furcht überziehen

der letzte besuch
bevor wieder
in langer nacht des erinnerns
nächste schritte
ihren weg
in unbekanntes bahnen
so wir dies noch kennen

die letzten krümel
verbergen plötzlich
eine größere aussage
die bedeutung des verlusts
ein rest
gefährdeter nähe
die den frühling
eines wandels
keimt

reisende…

Anfänge,
wie knospen
auf lose wippenden tagen
im herbst,…
sprachlos…
schweigen sie früh
in der geburt
langer gedanken
 
so geh’n wir vorbei
an den heiligen stätten des seins
huschen wie fremde im eigenen haus
der ahnung
unerfüllter nähe
entgegen
 
geborgene einer ferne
die im gebüsch der stunden
uns
in den schlund
einer unerwähnten zeit stoßen will,
stehen wir
am rande unserer selbst