Gesehen im Kirchenrund
unter Brücken
am Saum der Zeit
bärtige Männer
die ihr Überleben leben
wartend der späten Stunden
nächtens
wenn die Räder des Leidens
und dessen Aufhebung
sich wieder drehen
an den Mündern
gesättigter Welt
vorbei
in die Körper derer
denen die
Allverbundenheit
mit einem glühenden Messer
in den Leib gebrannt wurde
Auferstehende des Weges
den sie gehen
und in den hinein
sie wieder geboren werden
unablässig das Leben
der Zeitlosigkeit zu bezeugen
auf den Straßen
und Plätzen
vor mir im Bogengang
als Bologna
noch auf meiner
Landkarte stand
und nach mir rief
im Halbschlaf
wo die Ungeheuer wohnen
wo sie
ihre Form finden
die sie ohnmächtig
an die Tage im Traume fesselt
zugewachsene Gestalten
Weltwächter
die schon weiter sind
woanders und dennoch da
lächeln auch durch
bartloses Gesicht
das sie der Straße vermachten
als sei es
der letzte Abdruck
verrottender Sprachversuche
und eine Abart von Erinnerung
welches ihr Leben
in den permanenten Schatten
einer nacht stellt
Geräderte am Rande
nutzloser Notiz
verkommenen Zeitgeist
Zeichnen die ihre Deutung
im Ursprung
einer Begegnung erfuhren
Nestverlassene die
in den Himmeln wohnen
auf staubiger Bettstatt