sichtweisen

sichtweisen
ein stück
übersprungene geschichte
deren lücke
schmerzt
wie ein hohler zahn
im biss
der die erinnerung
an festes
greifbares
zerbröseln lässt
unter händen
die sich gerade
ihr alltagsbrot
zurecht schmieren,
gleich anfragen
aus dem echoruf
sich wandelnder gesichter
die wie eine digitalisierte arie
in die hose macht,
ausweglos
da alle wege
offen stehn‘
sperrangelweit
wie törichter duft
von rosen
die irre geh’n
in einem kleefeld
butterblumengebäckter
fetzens
von gedanken,
die erinnerung spielen
an der mütze
eines wiedergesichts
das freundlich
den morgen grüßt,
in diesem unbekannten
kreis der flucht
der seine rotation studiert,
um sich zu
entkommen
und endlich
unendliche würfel
am wege klappern,
als sei
die quadratur des kreises
nur die reprise
der ansage,
dass
„gott“ würfle
was der mensch
verzählt

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