Ort

Ort
an dem zu sein
nirgends ist
der die Reise
beständig einfordert
die Ansprachen
wie ein Hohn
auf menschliches tönen
ein Beben erzeugen
welches Lächeln schluckt
als zeigte es
den Abgrund
der einem bevorstünde
die Trennung der Zeit
in ein
davor
und
danach,
verkehrt gestrickt,
dass der Anfang
Ende sei
und dieses erst
der Beginn

Und die Aufgabe
gestern ist,
das Versinken
im Jetzt
auf zu drennen
die Fäden
des Verstrickten
in den Wind zu werfen
dort
wo die Bilder
eines neuen Tages
im Atem warten
und
Unerklärliches
auf neue Kleider
hofft,
scheu
wie verlorene Gesichter
die im Schreck
ihr Lachen
vergessen

Wenn Sehen
zur Geschichte wird
die es anders
zu erzählen gelte
sonst aber
wie eine Armada
von Schreien
still ihren
heimlichen Krieg führt
der doch nur
das allgemeine Schlachtfeld
der Zeit
sein kann
der Donner
in den Gefechtsständen
des Gegenüber
den einer braucht
um im Sieg
zu gelingen
Dort wo das Gezeichnete
der Anderen verblasst
im gedächtnislosen
Feld erstarrten Klagens
aber wieder erscheint
in irrender Seele Heiterkeit
bis wieder
der Riegel der Natur
eine Wachablösung
schaudernd
entschlüsselt

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