Regen

Regen

Hebt tönend
prasselt nicht
windstill
lautlos, 
und Jaguar
kaum pfeilschnell
überwintert er
im Niederschlag
wohnt in meiner Wonne
da sich
Stoff verfärbt
dunkel
zunehmend
und
ein Narr sein
Haus verlässt,
an Händen feucht
noch
von der Nacht
umgarnt die Reste
von Trockenheit
und
wartend
in die Nische
meiner Gäste,
gross,
scheinend,
unsichtbar
wie ein
gehobener Schatz
der sich
umbenennt,
den Blutstrom
lechzend
im Gang
der ein Bild
umströmt
tilgend korrigiert
frei aber
als Gesang der Zikade
Haut benetzt
Falten glättet
am Strom
der Jahrhunderte
schweigt
um nur
ein Wort
zu übergeben
fächelnd
einen
Tagschluss verwischt
lächelnd
Dunkles das aufzieht
mit Weite
belehrt
wo 
Nähe wohnt
in Ferne,
Unsicheres
in Gewissheit
schweisst
und Apfelblüte
in eine
exotische Frucht
einweiht
die im Biss
von feinen Nattern
fremde Träume züchten
in den Tropfen
in einer Armada
winziger Kleider
die mich umhüllen
und Wüste
von Körpern
erträglich macht 
angekommen
All-Eine
im Vorhof
nächster Zeit
die ihre Blüten
aus 
Himmelsfrucht
saugt
Stachel
schlafend legt
wenn Nektar
Adern im Pulse
schmiegt
und
Gesichter strahlen
im Vergessen
ihrer Selbst
von 33 Wellenabsichten
die Mundwinkel
kitzeln
und 
den Garten
am anderen Ufer
zur Räson rufen
wenn ich
feucht warm
durchdrungen 
meinen Atem
in den Dienst
zwischen die Tage
stelle,
triefe
und schaure
mich frei

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