ich lebe…

ich lebe
in den vergeblichen stunden
meines versuches
DA zu sein,
baue mir
kleine zelte des aufenthaltes
die beim
nächsten wind der stille
wie
unbeholfene bauklötze meiner kindheit
in sich zusammen fallen…
nackt und frierend
stehe ich dann
auf einer weiten ebene
in der sich
alle richtungen anbieten
wie die vielen blicke eines abends…
mich jedoch,
der sein eingestürztes SEIN betrauert
stammelnd
in einem versuch nach weite
zurücklassen

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