alles ist…

das scheinende,
offensichtliche,
breit getretene,
und falsches
wie wahres
die nähe
und rätsel
der ferne
obskures
und vermischtes,
verschmitztes
und
direktes
verborgenes,
banales
geheimnis heischendes
und fragmentiertes
die frage
auf eine antwort
das schweigen
mitten im gespräch
die avancen
und der
affront
das locken,
verlinken
und der stoß
nach vorne
um
rückschläge
zu erleiden
die nacht
versprochen
den tag
verschlafen,
die tiefe des schweigens
und die
oberfläche des seins
ein lachen
wo weinen
und
jammern
wo schreien
angebracht wäre
das quälende sich selbst
und das lassen des anderen
die verhaftetheit
die unvernunft
und die sprache
der frühen stunden
erfrischend
und
weinend
das schluchzen
der nacht
das all zu schnelle
und das nie
sich lassende
die hölle
die die stille ist
das loch
durch das
meine seele tropft
der herd
an dem ich
wörter koche
rapunzelsalate
mit hoffnunsschimmern
garniere
die sonne erkläre
den mond dabei vergesse
das zittern
und zaudern
der sprung
ins kalte wasser
welches
eine träne war
oder vor
lauter lachen
ein tropfen urin
im ursprung
sich
im treffen verfehlt
munkelnd
und
tändelnd
zu spekulativ
versprechen versprochen
und sätze verbrochen
das wiederholt wiederholte
im bannstrahl der fühlung
die kälte
das zum nass
geworden glitschige
das einfach
interessante
und
nicht
gekannte
das plappernd
in eine richtung entbrannte
was noch
und
was nicht
führt zum
führungslosen
gegenüber
im tauziehen
vorbeigehn
vergessen
erinnernd
das fragend
wie kinder
am wegrand
sich ziert
seufzend
und
spiegelnd gefangen
frei und
geknechtet
ganz abgehangen
rumorend
humorend
in sich noch
verstrickt
mit leibern
von seelen
gänzlich gespickt
durchlöchert
ganz würdig
das haupt
in der höh
und
nächstens im
schlendern
ganz ohne den tand
mit
und
mit ohne
gesundem verstand
verstehn
und
verstanden
gefühle
die versanden
in gossen vergessen
die andren mätressen
verschreckt
und
erschrocken
perplex und
ganz trocken
getroffen
verletzt
und am
sonntag versetzt
wunden gerissen
und
herzen zerschlissen
ganz einfach
und so
kompliziert
suchend und
findend
und doch ganz
verirrt im licht
steh ich
vor dem
was mich
bricht

und du
was glaubst du
bin ich wohl
nicht?

20120308-180201.jpg

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