jeder…

jeder ist
für sich
weiter
als wir
zusammen
uns nicht mehr
nachkommen
und den weg
vor unseren augen
vor lauter nähe
verlieren,
da
die abstände der tage
von ritualen
unbewusster zweisamkeit
in münzen
geprägt werden
die uns
mit ihrem
matten schimmer
aus vitrinen
der erinnerung
wie geisteraugen
anglotzen,…

eine behaglichkeit
schleicht sich
in das wohnzimmer
unserer existenz
die
den schrei der möwen
nicht hören will
die den offenen blick
aufs meer
für eine bedrohung
des hausrates hält
der sich
in den kellern
selbstverständlichen glücks
unsichere türme
baut,…

so entkommen
frauen
wieder zu sich
und träumen
in anfänglicher sonne
einer
vagen erwartung
entgegen
während
männer
jene geschichten erfinden
welche sie
für ein
grundbuch
ihres
DA SEIN
halten

Ein Kommentar

  1. „aus vitrinen der erinnerung…..“

    „die behaglichkeit schleicht …. die existenz ….. die den schrei der möwen nicht hören will…“ und und und

    wunderbar deine ausdrucksfähigkeit, in unserer… in der gegenwart

    molino

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