anfrage…

anfrage
an meine
einsamkeit,…

ein goldenes reh
im vorhof
eines blassen mondes
das im weizenfeld
die unschuld
seiner sprache verlor
und
die sicherheit des lebens
in den feldern der flucht
erhofft,
weite die sich
wie ein gürtel
eng
an den atem
meiner tage schmiegt,
ein zärtliches gedicht
welches neben mir
den schlaf des vergessens
überdauert,…

beginne ich zu begreifen,
dass die
wesentlichen
dinge des lebens
all
eine
auszuhandeln sind,
der andere nur
ein schatten
meiner selbst ist
den ich so lange nähre
bis er zu sich aufwacht
sein da sein erhellt
verlassen übt
weil ich ihn einst
ins dunkle schickte,
eine nacht in welcher
der hunger nach anderem
meine seele frisst,
die ohne ende
an den ketten des wunsches
wieder nachwächst

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