venusrand….

venusrand
am
glitzermorgen,
stumm
wie ladys
die
ihr anders sein
vergessen,
die schleppe
lösen
am ende der treppe
weil diese
ihr gefühl
abschnitt,
das lange
im
übermass einer sonne
traurigkeit
züchtete,
dort am rande
einer dachrinne,
an der ihr
schmäleres
licht
entlangfährt
bis
ein grinsender
satyr
sein gesicht
einrollt,
da der mond
stumm
ein
mitspracherecht
einfordert,
in sich versinkend
wie ein
im traum
verblassendes bild,
welches
das
metallische gekreische
von
wildgänsen
schont,…

… als mein weg
an dieser
westanatolischen häuserwand
ein fragendes gesicht
erfand,
afyon
stadt
in der moon
ein gedächtnis
hat
und kinder
in moscheen predigen,
wo die zeit
geschichten erzählt
und ein morgen
sich ausbreitet
wie eine
lang anhaltende
erholung
zu sich
selbst,
die im samen der
roten knospe
gemächer
des fruchtbaren
halbmond
reifen lässt,
spiegel noch
wahrheiten zeigen
und
die luft
nach osten hin
atmet,…

am rand
des zwielicht
welches zweifel
nimmt
und einen tag
in seinen
schatten stellt

20120925-074719.jpg

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