der stern…

der stern
auf dem ich wohne
ist noch nicht
geboren,
weil die stürme
die ich teile
sich
in eine nacht verkriechen
die ihresgleichen sucht,
dort wo
an den rändern
der tage
um hilfe gebetet wird,
und
ohnmacht
um ihre
macht fürchtet,
da die
neuen Erkenntnisse
noch unausgereift
in den
kreissäälen
einer ungewissen zukunft
nächtigen,
wo wir
hin wollen,
das wir
nicht kennen
weil die kerker
unserer wahl
voll annehmlichkeiten
den aufbruch
umgarnen,
uns einblasen
dass
die angelegenheiten
der welt
sich nur
in uns abspielten,…

da stehen wir
und warten,
warten auf den
goldenen schnitt,
die nächst beste
gelegenheit
während aufmerksam
mein
inneres kind
den abschied
müht,…

ich habe gelernt
dass die wolken
nicht mehr
an mir
aber ich
an ihnen
vorüberziehe,
allein ihre gesichter
und grimassen
zeigen
wo ich gerade
bin,…

dort
am anfang
meiner selbst
der wie ein wolf
dem mensch
ein diener war…

20121106-003326.jpg

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