beim anblick….

beim anblick
meiner
alltäglicher befindlichkeit
katapultiert mich
ein namenloser „wächter“
direkt
in die verbannung
vor mir selbst,
verstrickt
die verblendung
vor schönheit
mit einem
versunkenen eiland
dessen anderen hälfte es
in wahrheit
nie gab
und stellt mir
windmühlen
in den weg
gegen die ich
wie ein
aufgezogener zwerg
„identitätsstiftender“ weise
ankämpfe,….

als hätte ich dafür
den lohn
mich selbst
zu erwarten
in der erschöpfung
meiner welt,
wo ich nie
ganz da war,
wenn ich da war
und verschwand
bevor ich
angekommen bin,
weil augen
mich nicht sehen
und ohren
fremdem klang
erlegen sind,
das drama der welt
aber
wie eine furie
ihre arien
in mir entfaltet,..

es herrscht stille,
deren schrei
nur
eingeweihte
der sehnsucht
vernehmen,
jenen klang
der sich selbst
verlassen hat
um
anderes
zu finden,…

antworten
werden wir dort
nicht sehen,
da wir blind wurden,
von dem licht
einer
heimlichen projektion,
die schatten gebiert,
vor denen
wir flüchten…

der schlüssel aber
die türen
zu öffnen
liegt
in der versunkenheit
jener insel
auf deren hügel
verzweiflung
sanfte wellen
schlägt..,

…wer dort
noch lebt,
hat
überlebt…

20121129-085730.jpg

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