schwester…

im blick
bevor
die tränen schossen
in den strings
von roberto matta
die wie sperma
über seine
visionen huschen,
beichtet eine schwester
in
sanery sur mer
erschrocken
ihre einfalt,
die freudestrahlend
und intelligent
ihren unbewusst
erotischen charme
in der apsis jener kirche
versprüt,
an deren klagen
ich
im sog einer
überwältigenden
orgelkantate bachs
in die knie ging,
vorbei an jener
eintracht des unsinns
in dessen großen bassin
die menge
gotteshäuser der stille
zerbrüllt,
spät am nachmittag
als die sonne
dem begehren
nach wärme entglitt,
die lilien der schwester
aber
wie eine zeitlose
frage
den raum ausfüllte,
ihr band
unsichtbar
mit dem herrn verbunden
jenem prinzip
des anfangs und endes
das die räume
der dejavus
in einen vorort
von prag schickt
bevor
der werdende strauch
ihr innerstes spiegelt
das sie pflegte
indem sie schnitt,
immer wieder
einer
erinnerung entgegen
die ich
nicht fassen kann
da sie
in ihr ist,
die ich bin
weil sie
mich berührt,…

so üben wir
im weglassen
die fülle
die wir vermissen
weil wir
den weg
verlieren
um ihn
zu finden

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