züge

züge die abfahren
und schneisen
von erinnerungen
in die landschaft sähen,
und abstände zu den
waggons unserer aufenthalte
in die weite ziehen
hin zu abstellgleisen,
die schiene an schiene
ihre nähe suchen,
als plötzlich
ein handlanger
meiner träume
seine weichen stellt,
mein freund cupido,
gelangweilter schwarzfahrer
in unverschlossener toilette
sein sperma leckend,
prall
wie eine putte
die am pfeil
selbstverschuldeter ewigkeit
zappelt,
gestopft
wie ein vorderlader auf zeit,
angelegt
auf breitseite,
zitternd wie ein aal
vor der häutung
einer satten suppe
eingekochter hoffnung,
verflüchtigt
und als eingerollter fünfer getarnt,
der seine 23 kniebeugen
fünf mal verrichtet
zur siebenmaligen heilung
aller verflossenen sinnfälligkeiten
die
den schaum
vor seinem geifernden mund
in einen
ewigen grind verwandeln,
der immerhin noch
die trockenheit
des da seins
in wässrige gedichte verplappert
und sich
wie ein fluchthelfer
untergegangener möglichkeiten
in sein
neues werden schießt
plump
wie die dicke berta
reizend wie die junge nebenan,
lautlos
wie der wurf einer drohne
ins herz
meiner kombattanten
am piazza niente,
auf dem sich
all abendlich
die trübsal verabredet
um sich endlich
los zu werden,
alle wiederholungen
abzuschaffen
die wie einzeller
in ihren einmachgläsern
die welt
nicht verstehen
und fortan
nur noch das
unbekannte buch
der reinen erfahrung
ins kerbholz
der absichtsloßigkeit
schnitzen,
die wie ein
turtelgetäube am rand
des nachmittages
die frage
nach dem
tun
vor dem
ob oder nicht
längst
beantwortet hat,…
und den transformatorischen reflex
irgendwelcher gedanken,
in der nächsten
milchstraßenkurve,
wie ein scheselong
für zeitflüchtlinge
der unzeit einrichtet,
abgetroschen
wie
der leere köder
unseres schützen
der den bogen
intrigierender weise überspannte
und sich
in ein effektvolles dieseits
katapultierte,
(… wie schnell doch die dinge sich wandeln)

wo wir nur
mit den schatten
unserer nächsten
unterhaltung pflegen,
einfache projektile der nacht,
die wie ein steckschuss,
nach jahren noch eitern,
wild wie ein tier
in der koppel,
das im zwielicht
den ausbruch übt,
mit der frage am rücken,
ob die
heiligen drei könige
meine eigene,
oder die erfindung
meiner blender sind
und mit der antwort
das gatter
zerfetzt,
dass auf jeden fall
ich
ihr
leitstern
sei

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