tage

tage
rauschen dahin
ohne erinnern
weil das vergessen
sich schlafen legte
wie ein steuermamn
der dem wind vertraut,
wie eine nussschale
die sich
den wellen überlässt
und jede richtung
in die sie treibt
als gnade
in ihrem wortschatz
vergräbt,…
dort wo sie ankommt
am treibgut der zeit
und wie viele
angeschwemmte begreift
dass das meer
ihre zweite heimat ist,
wo der wellenschlag
nur ein dialekt
der tiefe
und
eine sehnsucht
ans ufer
ist

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