abbild

welt
war
um
eine zeit verlegen
projeziert
auf den rücken
hellichten tags
der die
inszenierung von geschichte
im wamst des kaisers
einnistete,
als
die mitwisser
uns glauben machten
dass zeit
da sei
im sein
welches
okkupiert
von anwärtern
der marionetten
kalt auf den boden
laufender ereignisse
klatschte…
dort aber
wo der satz
des anaximander
sein zelt aufschlug
frei des
für und wieder
welches uns
in den arkaden
des vergessens
als erinnerung
hinterlassen wurde
plantschten fortan
die mythen des schreckens
forsch und wirksam
immer wenn
fragen sich aus der
schlinge von gestern
abnabeln wollten…..

so beginnt
die reise
dort wo
unerwarted
eine biegung
geschmack annimmt
und wie eine
böhmische gänseleber
gespickt
mit bildern
von szenen am land
als arbeit noch
nach heu roch

ein abbild
von mir
welches
in den ritzen
morgendlichen zwielichts
zu wuchern beginnt
öffnet die türe,
irgendeine nur
die weiter
atmen erlaubt
hinter der
schon ausgetragenes
auf seine geburt
beharrt
in der die
hybris der zeit
wie schatten
zu wackeln beginnen
und der entwurf
meiner selbst
sich herausschält
aus den
missachtungen
der vergangenheit
unter denen
die wörter
sich selbst
nicht mehr
trauten
und
den blick
nach hinten gerichtet
in die zufälligkeit
eines nächsten augenblick
stolperten…

es ist märchenstunde
und wir warten gespannt
auf ein nächstes kapitel
welches wir ahnen
wenn wir mit unseren ahnen
uns der Ahnungslosigkeit
entledigen
hinterlassenschaften bebrüten
bis wir sehen
was war
und so begreifen
was kommt…

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