pessoa 

pessoa

liebte

seinen wanderstab 

der sich nie

über die achse 

eines tagschattens

der unterstadt 

verirrte

so dass

sein immerwährendes kreisen 

zur mutter 

der melancholie wurde,

jenem gebetsraum 

in dem er

die kleinsten einheiten 

des da sein

vermaß 

und die fresken 

seiner säufzer

sorgfältig

in vielschattigen

grautönen 

in die apsis 

einer

religion des alltags 

einarbeitete.

sein gebet 

erblühte im augenblick 

als ein 

kaum spürbarer wind 

aus richtung tejo 

vorüberging

und die

immerwährende zeit 

unaufhaltsamen stillstands 

in eine blasphemie 

des zweifels 

gegenüber 

der wandlungsfähigkeit 

des lebens 

transfigurierte.

seine spuren 

sind vorboten 

von suchroutinen

die sich 

am beginn der tage schon

in den ritzen 

unseres unvermögens 

verirren,

leise wimmernde sentenzen 

denen die sprache 

für eine überbrückung 

der nächsten stunde 

abhanden kam.

die müdigkeit 

seiner objekte 

denen er noch

unter

ablass all ihrer versäumnisse 

eine option 

zur erspürung 

des zwischenraumes 

von tod 

und

wiedergeburt offerierte

könnten uns erwecken

in einen schlaf 

der

die angelegenheiten des lebens 

vorausträumt,

so dass

der nimbus 

einer einzigen sekunde 

über gelingen

oder verlust 

des nächsten tages 

entscheidet.

wir aber

sind nur schöffen 

eines gerichtes 

das seinen

ermessensspielraum 

in den aservatenkammern

der hoffnung 

verwahrt.

wie

junge mädchen 

deren väter 

abhanden kamen

zieren uns die fragen 

zu den nächsten dingen 

die aus dem 

zwielicht unfreiwilliger ahnung 

eine monstranz der verweigerung 

jedweden leids ziseliert.

eingesperrt 

und gut sichtbar

überwintern wir so

die wesentlichen angelegenheiten 

des lebens 

obwohl wir,

träger 

und Verwalter der schlüssel 

die freiheit 

zum greifen nahe

vor uns vergöttern.

…..als das ritual 

der anbetung des augenblicks endet

verschwinden die vier mädchen 

mit ihrem vater an 

einer hauswand.

der ungeborene sohn aber

erleidet das mysterium 

der zeitlichkeit 

das er am lauen wind 

des tejo 

zelebriert…..
  

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