als ich

als ich da bin, bin ich woanders, nachdem ich mich wieder gefunden habe läuft mir mein warten davon

und die Absätze einer durchgeschwitzten Zeit
wühlen sich in den zähen Asphalt
der dieses rühren in alten Wunden
wie eine große Nachtmeerfahrt erträgt, dort wo die wässer über dem nachen zusammenschlagen,
der die Flüsse noch kennt
und in der Ferne seine Bestimmung sucht. sein Gebet besteht aus dem Holz einer 300-jährigen Geschichte
und preist die Dauer die ihn einst vergaß. aus seinen ästen sprechen die Ahnungen alter stimmen
die uns auch dann noch halten wenn wir uns verloren glauben und jenes überwachsen das uns seit je an uns zweifeln lässt. das was wir geworden sind in den blauen Nächten einer Zeit von der wir nicht wissen ob sie die unsere war oder wir das Leben von anderen führten und die Ansprache an das unbekannte nur okkupierten obwohl sie hierzu keinen Auftrag hatten. der aufenthaltsort meiner seele gleicht einem strand, der seine sonne nich fassen kann und die nacht nur um den nächsten morgen erträgt.
Rinnsale kommen und gehen und schlagen ihre Zelte in verschwindenden Untergrund.
Wir warten aber es ereignet sich nichts als die unheimliche Ahnung der Tiefe der Meere deren Größe uns mit Hoffnung füllt und manchmal laufen wir unerwartet auf grund wenn wir das Steuer abgeben an den nächsten, der barrikaden aus treibholz zusammenjagt als sei eine hütte zu bauen auf offenem wind.
seit dem treffe ich mich nicht mehr in den nächtlichen städten der erinnerung sondern nur noch, das was ich nicht verstehe und mich zur Ohnmacht einlädt weil es unerreichbar bleibt. Jenes Gesicht das ich früher einmal war zwischen  spiegeln, deren glanz verblasste.
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