Grenzen

lass uns gehen
auf eine Vertraulichkeit hin
streckenweise unerkannt
bloßgelegt
zwischen den Nischen
von ungeborenen
welche wie
hungrige Kücken
in den Schlund
einer
grossen Mutter picken

an der Hand
die ich dir reiche
klebt noch
dotter
ein Aufschlag
dessen versprechen
mir das leben
in merkwürdigen
Verrenkungen vortanzt,
Ankündigung von Rätseln
die nie gelöst werden,
Vorspann
zukünftiger Fragwürdigkeit,
Schritt
der eine Lawine
über die grenzen
ins grenzenlose tritt

dort wo „treffen“
das verschüttet sein
von Selbstverständlichkeit
karrikiert
und die Gewissheit
in seine Mitte nimmt
ohne Not,
ohne Aufschlag,…

dessen Dotter
in Fäden der nacht
wie ein Vorspiel
im Sud einer Wunde klingt,
die keine grenzen kennt
und den Draht
über dem Abgrund schwingt
als kennten wir uns
seit unvordenklicher zeit
die nur ich kenne,
ohne Grenze
welches
ich
bin …

eine Ritze,
durch die
dein Antlitz
wie eine Berührung
mit der
Unendlichkeit
erscheint,
Spiegelgesicht
meiner selbst
in der Reflexion
einer
zufälligen Scherpe
am Wegrand

20120204-232802.jpg

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