wir lösen…

wir lösen
die schmerzen
der vergangenheit
in den
unteren kasten
der welt,
bauen damit
den teig
der uns alle nährt
und
trinken
das
lied der sehnsucht
dazu…

der
frühling
fliegt mir
in einer briese
entgegen
und
meine gefühle
zittern wie espenlaub,…

obwohl
kein wind
weit und breit
weht
schmeckt die luft
nach dem humus
ernster kapriolen
der meinen atem belebt
und erinnerungen
neue klänge anbietet,…

er
kennt zweifellos
die
künftigen ereignisse
die
wie junge blüten
auf ihren
durchbruch warten,…

was zählt
ist
der versuch
das band
zwischen
einst und jetzt
auf
meinen körper
zu spannen,
den ton zu finden
den wir damals
nicht trafen,
der uns
verloren ging
als wir jenen
geschehnissen glaubten
die wir nur
mit unseren augen
sahen,…

der frühling
ruft uns
jene augenblicke
zurück,
die gelangen,
ohne unser
zutun
uns ergriffen,..

heute
wollen wir
das zählen
der tage vergessen
und bleiben
deshalb wach
ohne zu wissen
dass wir bereits
seit langen herbstabenden
auserwählte sind
die monate brauchten
von einem
zum nächsten
atemzug,
suchende
die bereits gefunden waren
bevor sie
ihr zelt verliesen,
trauernde,
denen das leben
nicht schnell genug ging,…

da rauscht
eine frage
vor mein geschick:
könnte es sein
dass wir
träumende geträumte sind
die ihren anfang suchen
um aufzuwachen,
das deuten
zu lassen
und die
blumen der nacht
in ihr
da sein
stellten,…

endlich ist es
wieder so,
dass träume
wirklich wahr sind
und die frage
ob ich wacher träumender
oder träumend wacher bin
keine rolle spielt

20120314-172649.jpg

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