verschwinden…

verschwindende
überall,
die
sich selbst zu wenig,
immer noch
vergeuden
in den schattenrissen
grosser plätze
der welt
und
im gewimmel der strassen
untergehen,
um am horizont
nach erfahrung schnappend
wieder aufzutauchen,
ihre zustandsbeschreibung
den göttern überlassen
und den hades
per anhalter durchqueren,…

so tummelt sich
die frage nach
existenz
dünn wie ein faden
durch ein labyrinth,
windet sich
in der hoffnung
all zu bekanntem
zu entkommen
um
unbekanntes
zu treffen,…

wir warten also
auf den zug
um im
kick eines zeitlochs
aufzuspringen,
die ketten
den gleisen zu überlassen
und an fahrt
zu gewinnen,…

unsere
vorläufige ankunft
wird dort sein
wo menschen
nebenbei
verschwinden
und ihre
abwesenheit
gerade mal
die statistik
des bürgerlichen
schönt

20120429-154445.jpg

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