späte augen…

späte augen
schauen
im aufschlag
mild
auf
ein vergebliches,
das wie
ein gerissenes reh
den letzten moment
einzählt,
während
die flüchtigen
wegbereiter
eine neue zeit
buchstabieren,
lautlos
wie
ein körper der
vom leben
in den tod
seine segel setzt,…

lautlos
wie
eine wandlung
die ihr geschick
noch nicht
begreift
und
das sichtbare
als
letzte wahl
zitiert,…

ohne hast,
weil die züge
ihre geleise
verlegen
da der winter
noch
seinen frost
entwarf,…

eilig
wie
ein letztes
ausatmen
welches
seine geburt
vergisst
und
dem
blinden fleck
seiner existenz
verhaftet,
in den
wartehallen des seins
verharrt,…

und
im
blut
sein altes
programm
verlernt,…

als
die ersten blätter
im weg
aufschlagen
und
mein herbst
sich
unbekanntem öffnet,…

dort
wo jeder
gedanke,
jedes wort
wie nektar
die stunden
nährt,
sich
von der illusion
abnabelt,
die
ALL
EIN
SEIN
wie ein
netz
ohne fäden begreift

20120904-194321.jpg
P. Picasso 1970

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