tritte…

tritte
brechen ab
in fernen
sandburgen,
die
wie
schneebälle
ihre kontur
verwässern
und
das schloss
des vertrauen
in
unerreichbare
nähe rücken,
wo wir
im anflug
der nacht
durchstarten,
schweigen stammelnd
mit gesprächsfetzen
unserer vorfahren,
unruhig
in den wind
lausiger zeiten
gestellt,
kühl
weil
ferne näher rückte
dort
wo wir
die sonne vermuteten
blutrot
aber nur
ihren untergang
meinte,
zeiten
hin und her
schiebend,
als hätte man
ein stück ewigkeit
in den
kleinen lettern
der tage
gepachtet,
wo
liebe
weniger
wert scheint,
als
die sätze ovid’s,
die dieser
heimlich
an die wand
der nachgeborenen
pinselte,
zeichen
ferner zeit
die
jeden morgen
vorausahnen

20121009-181354.jpg

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