Stimmung im Rotor*
unscheinbares kündet Krieg
Statisten verschäucht…
Stimmung im Rotor*
unscheinbares kündet Krieg
Statisten verschäucht…
Plätze sind entleert
Herbstwind fächelt Irrwege
Amsel schlägt Alarm
Menschengewirre
wie Bienen ohn‘ Königin
flirren sie umher
Welt eingerichtet
hangeln Geister Tage ab
Hoffnungsinterieur
Blätter fegen still
rot drängelt sich an Reben
wir fliessen dahin
Worte die vergehn‘
Fluch schwarzer Schwingen steigt auf
…Wellenklang,… ein Glück…
Gewölle fliegt nicht
Ergriffen, …verschluckt uns Zeit
… spielt Musik mit uns
Morgen mich empfängt
Weltrauschen entlässt Stille
Blätter winken zu
Ghetto Stimmungen
Sonnenstrahlen Maschenzaun
blinzelt Mensch vom Baum
Übergang summt leis‘
Herbst spielt Blätter auf Wellen
Sonne geht unter
Wellen Bewegtes…
plätschern Gedanken an Tag…
…Gekräusel zerfließt
Vogelkirsche rot
lächelt ein Morgen mich an
Wellen plätschern still
Bestimmung,… woher
webt seit Alters gleicher Geist
trägt Verlassen sein…
Taubenflug erhascht
Segelnder auf Gedanken
treibt Wind mich zu dir
Flucht ist Ankommen
in unbekannter Heimat
Verlassender Sicht
Täglich,… geh weiter
in Bewegung kommst du an
dort,… brich auf in‘s Sein
Verwehend… morgens
Tod sind immer die andern
jenseits Erwachen
Lauben,… lange Zeit
tönt Echo zeitloser Stimm‘
weiter…sich gebend
Atem haushalten
ankommen in den Nischen
zieht mir Sein vorbei
Verlassendes Da
Wegscheide des Seienden
Tag Aufbruch im Sein
Silberschattenwurf
pickt huschendes Gefieder
Spatz, der Nacht voraus
Jetzt muss ein Ende…
im Dasein haben, ohn‘ dann
sonst wird‘s Legende
Quelle versiegend
führt Aufbruch zur Oase
…Bleibt an der Quelle
Durchreisen im Jetzt
Stufensteig in Ebene
Menschheit auf Abweg
Messwein im Alltag
die Trauben hängen niedrig
im Namen des Herrn
Unhörbare Zeit
Taktgeber, Atem im Raum
erschafft die Stunde
Redende,… da,… dort
Bestätigungsritual
Unergründliches
Geist fliegt leicht davon
wenn Jetziges schon im Dann
Mach dein dann zum Jetzt
Wenn ich laut werde
und Sturm hebt an
die Wellen zu streichen
stimmen die Worte nicht mehr
mit meinem Gefühl überein.
Hausende im Jetzt
auf der Flucht huschen Geister
kein Bestand im Sein
Keine Namen mehr
Gesichter, ohn‘ Geschichte
Menschenmaterial
Einsamkeit
ist ein großer Bruder,
eine Geliebte
die mich
in ihrem Herzen trägt
und nicht in Ruhe lässt,
Menschen ausser sich
legt Firniss sich auf Flachheit
geht Denken unter
Selfie Ruhe,… schal…
Tag der seine Form noch sucht
Vorlieb‘ gerichtet
Wesens Bestimmte…
Erfundene Erfinder
Pose und Possen
Orten im Da Sein
kleeblättrige Gedanken
fliegt Ente davon
Begriffe man den Neubeginn eines Tages als heimliche Wiedergeburt, von der ich nicht weiß, wann sie stattfindet und mit welchem Auftrag sie in die Welt gestellt wird,
(mehr …)
Angekommen,… da
in sich, Aussichten, vor dem
was im Jetzt nur liegt
Innenraum mißt ab
Endliches im Endlosen
Alltag spricht zu Dir
Tage saugen mich auf
wie eine Schüchternheit
am Wegrand,
die sich nicht umzudrehen vermag
aus Stolz und Scham
und deren Gang
davon schwebt
wie ein blauer Ballon
am Saum grauer Himmel.
Glocken Echo Tal
waabernd Bierlocke an Stirn
lechzt Andechs Gefühl…
Spiegelndes Geflirr‘
Schimmern Blätter in der Luft
Himmelsteich Ruhe
Eines Tages,
Sortierung jetzt…
reißt die Sintflut
die Himmel auf,
wenn Böden schwanken….
Stille, unheimlich
nicht Ton schlängelt sich herum
Kein Meer, Tsunami?
Reiche…, …Könige
Wie oft gehe ich unter
Aufstand im Herzen