liebe ist…
liebe ist
eine offene wunde
zwischen
dem möglichen
und dem
tatsächlichen….
die tat
aber
ist ein kind
des
möglichen
ich baue meinen morgen auf lieder des vergänglichen.. obwohl doch ein anfang noch wartet gepflückt zu werden singe ich in alten klängen die erinnerung an zeiten der ruhe und des nicht wissens... abenteuer entsteht da wo die nacht den tag anbricht, ein müder schlaf, mein bewußtsein von ungewissem umgarnt
wenn ich NICHTS bin kann ich nicht NICHTS sein,... so bin ich ETWAS, was seinem NICHTS bewußt ist... ein schatten des jenseitigen die projektion anderer wesen, mein geist die leinwand, die ich einrolle... da nimmt die entfaltung von ETWAS konturen an, die schatten lösen sich im licht diese erkenntnis auf... was speist diese erfahrung
aktivposten fließen schnell wie ein handstreichartiger überfall in die nacht der passivität und selbst da hockt noch verschmitzt ein klumpen humor der an sich rumnästelt und den aufstand bemüht
ich schaue in den versuch meiner seele und sehe eine bewegung nein unendlich viele beweggründe und allen könnte ich die hand schütteln sie freudig begrüßen am tisch meiner neugierde sie nähren und pflegen damit sie mich mit auf ihre reise ins unbekannte nähmen
Überlingen 02.05.2011
entwischt im vorbeiflug kaum dass spüren eintrat in nächtliche wandelhallen des unbestimmten, ging er vorüber wie der tod eines ungetauften kindes ein kleiner traum der sich ungewöhnlich hell und freudig zeigte als gäbe es in der welt des unbewußten noch unbewußteres welches uns kurz nur einen wink sendet kurze freude, hauch einer anderen wirklichkeitEntwischt Echappé im vorbeiflug en passant kaum dès dass spüren que le sentiment eintrat entrait in nächtliche dans la wandelhallen salle des pas perdus nocturne des unbestimmten, de l’indéfini, ging er vorüber il passait wie der tod comme la mort eines ungetauften kindes d’un enfant non baptisé ein kleiner traum un petit rêve der sich ungewöhnlich hell qui se révélait étonnamment clair und et freudig zeigte joyeux als gäbe es comme s’il existait in der welt des unbewußten dans le monde de l’inconscient noch unbewußteres un inconscient de plus welches uns qui nous kurz nur enverrait einen wink bien brièvement sendet un signe kurze freude, joie éphémère hauch souffle einer anderen d’une autre wirklichkeit réalité
München ich sinke in den schlaf einer möglichkeit > da zu sein < verbrenne am morgen vorschneller hoffnung so wie die moderne nichts mehr bereithält welches der anderen zeit ihrer urheberschaft vorausging... so eile ich an mir vorüber ohne den gekannt zu haben der in dem verlust des vergänglichen wie eine auster auf öffnung wartet
München ich versprühe mich am abend meiner tage in ein loses blatt der erinnerung welches in kryptisch verblassenden zeichen von hoffnung singt..... aber nicht die unsichtbaren buchstaben sind es die tanzen vielmehr fügt sich das rascheln des papiers unerkannt in seinem zittern zu einem häuflein asche zu werden, in die lautlose symphonie versuchter tage... das werk aber ist gelingen da es nie zu stande kam
München am rande der vorstädte eines neuen tages stürze ich wie ein wasserfall der hoffnung auf unbekanntes in einen inneren see in dem erwartungsvoll auf trüben grund die botschaften einer anderen zeit die jahre zählen .... immer wenn ich in diesen see falle verschwinde ich in den wellen seiner oberfläche