Nicht
was du tust
zählt,
sondern Jenes
was du dir
vorher
dabei
gedacht hast
Nicht
was du tust
zählt,
sondern Jenes
was du dir
vorher
dabei
gedacht hast
Je nach vorgeschalteter Prämisse
ließt und interpretiert man, meist unbewusst, die „Dinge“ wie diese angeblich sind.
Hier stinkt der Fisch vom Schwanz her…
Wer also das Vorausgesetzte definiert und die (verbindliche) Erzählung in den Raum stellt, steuert somit aktuelles Geschehen.
Die Legitimation liefert der scheinamtliche Trick, die Beisteuerung des Wortes: „wissenschaftlich“
Das Gesicht
in der Sonne,
halbschattig,
flieht sie
das ganz Andere an…
ungesagt
geht es weiter
im Zwielicht
als er
zurück kommt…
von der Toilette…
Solange es Menschen gut geht
werden Tabus „gezüchtet“…
Werden die Zeiten schlechter
geht es an die Notration…
Das Nagen an Verbotenem
macht dann nur noch mehr Hunger
…bis alle Schranken fallen…
Der enttabuisierte Mensch
ist der nackte Adam,
der sich glücklich schätzen kann
wenn ihn
der Fingerzeig Gottes erreicht…
herbst ist es der fall von den üblichen den gestrauchelten blättern wie sie dem leben ähnlich zur urvernunft der erde sich bäugen leben gereicht einer vergänglichen idee welche die fülle des sommers wie eine arie verblichener gedanken rezitiert und die schwärme der hoffnung mit ihrer furcht überziehen der letzte besuch bevor wieder in langer nacht des erinnerns nächste schritte ihren weg in unbekanntes bahnen so wir dies noch kennen die letzten krümel verbergen plötzlich eine größere aussage die bedeutung des verlusts ein rest gefährdeter nähe die den frühling eines wandels keimt
Alles Schweigende spricht einen an. Die Antwort zeitigt Geburt eines vergänglichen Augenblicks. Dieser schweigt in seiner Erfahrbarkeit so lange, als ein Anderer sich diesem annimmt, aus dem „Angefragt sein“ ein Weiteres entwirft.
Endlose Ketten von An – Fragen und Antworten. Ein vordem unbekanntes Bild ergibt sich, wartend auf sein angenommen sein.
wunde
überwinden
in der welt
nicht verschwinden
öffnung zu wagen
dem augenblick
was mehr
kann uns ertragen
ohne zu wissen
nächst wundersames
geschick
absicht zu hegen
im wechsel der zeit
zufall zu pflegen
bin immer bereit,
das ist der haken
der tage antreibt
ein armloser kraken
der mir hängen bleibt
ein neues gesicht
nur ich bin der alte
nein jünger der spricht
und worte verwalte
wo abende sich senken
wir wissen nichts
und schatten will schenken
jenseits des lichts
das neue
ist
das alte,
wir
entkommen
uns nicht,…
denn im alten
steckt bereits
das neue,…
wir
sind uns
abhanden
gekommen,
anfänge
haben uns
verpasst,
so blieben wir
zurück im
alten,…
….das war
unsere zukunft …
wie
eine berührung
die
auf distanz
hält…
und
ferne gebiert
die diese
adelt…
begegnung aber
entsteht,
wo zeit
in zwischenräumen
nistet
und
aus altem
neues
bebrütet
es geht
seinen gang
wenn wir es nur
gehen lassen,
verschwinden
aus uns heraus
in unwägbares
von dem wir immer reden
und es nie wollen,
unbekanntes
das wie essig schmeckt
und mich umnebelt
zurücklässt
im vorfeld von ereignissen
vor denen wir flüchten
zu recht
um aufzuwachen
zu unrecht
um weiter zu schlafen
in den gassen
all zu bekannter
befindlichkeiten
verdichtet
zu einem verlust
meiner selbst
der sich mehr kennt
als das er
erreichen will
Dort wo
die Lüge
zur Wahrheit
umgemünzt wurde
ist die Frage
nach den Insignien
des Prägestockes
bereits
Frevel genug
dem Zweifler
das Wesen
dieser Wahrheit
mit den Mitteln
seiner Ächtung
spüren zu lassen
Der Verweis aber
an den Rand
einer Gesellschaft
zeigt immer den Versuch
einer Verteidigung
des Tabus.
„Aussätzige“ sind
der Spiegel der Heuchelei…
Wo dann
auf eine Frage
nach dem
Hintergrund jenes
Tabus
mit dem Verweis
auf die Unbezweifelbarkeit
der Wahrheit
geantwortet wird,
entpuppt sich
die scheinbare
Denkinsuffiziens
der Falschmünzer
als deren
eigentliches Vermögen
weil Alle bereits
mit Falschgeld
ihre großen
und kleinen
Geschäfte
abwickeln,
hat sich die Frage
nach dessen Echtheit
erübrigt.
Aus dem Verkehr
gezogen
kollabierte
das System…
und lies die Menschen
zurück
mit der Frage:
ob
aus Gründen
der Nachhaltigkeit das
Handeln in Wahrheit
nicht dem Tausch
mit Falschem
vorzuziehen sei
Sprache ist eine Waffe die nicht bekämpft werden kann
In ihrer Grammatik verfangen sich die Fallstricke der Macht
Wohlstand
gibt es
nur so lange
als Menschen
bereit sind
zu vergessenErinnern sie sich allerdings
den Bedingungen
ihres Gedächtnisschwundes
vergeht Ihnen
der AppetitDas Drama
der Erneuerung
über eine schmerzvolle
Wiedergeburt
wird allerdings
so lange andauern
als sie
ihre eigene Geschichte
die zu dieser Pein führte
wieder und wieder
auf Schichten
von Narrativen aufbauen
die Andere
in ihre
Suppe streuten

Ort
an dem zu sein
nirgends ist
der die Reise
beständig einfordert
die Ansprachen
wie ein Hohn
auf menschliches tönen
ein Beben erzeugen
welches Lächeln schluckt
als zeigte es
den Abgrund
der einem bevorstünde
die Trennung der Zeit
in ein
davor
und
danach,
verkehrt gestrickt,
dass der Anfang
Ende sei
und dieses erst
der BeginnUnd die Aufgabe
gestern ist,
das Versinken
im Jetzt
auf zu trennen
die Fäden
des Verstrickten
in den Wind zu werfen
dort
wo die Bilder
eines neuen Tages
im Atem warten
und
Unerklärliches
auf neue Kleider
hofft,
scheu
wie verlorene Gesichter
die im Schreck
ihr Lachen
vergessenWenn Sehen
zur Geschichte wird
die es anders
zu erzählen gelte
sonst aber
wie eine Armada
von Schreien
still ihren
heimlichen Krieg führt
der doch nur
das allgemeine Schlachtfeld
der Zeit
sein kann
der Donner
in den Gefechtsständen
des Gegenüber
den einer braucht
um im Sieg
zu gelingen
Dort wo das Gezeichnete
der Anderen verblasst
im gedächtnislosen
Feld erstarrten Klagens
aber wieder erscheint
in irrender Seele Heiterkeit
bis wieder
der Riegel der Natur
eine Wachablösung
schaudernd
entschlüsselt

Herbst
im Sommer
in dem
das
NOCH NICHT
zusammenfällt
mit dem
ES WAR
in den Regungen
die ein Wind
am Rande
silbriger Blätter zeichnet
dem stillen Gesang
der Zeit
einer unbemerkten Größe
derer wir
entfielen
damals
als Zählen
noch modern war
und die Rechnung
ohne Variablen
am Zaun
zerfließender Tage
nagteUnbemerkt
da das Abwesende
wie Gegenwart schmeckte
und die Ankunft
ihren Aufbruch vergaß
gleiten wir
die immer Bedürftigen
am Schoß
verfrühter Geburt
eines zu baldigen Tod
sind nie da
wenn es an der Zeit wäre
und immer dort
wo ein Ruf
spät erfolgt
predigen die Gesänge
eines imaginären Raumes
der am Saum der Nacht
den Tag verpasstDas hält
die Sehnsucht
am Leben
jene Zwillingsgeburt
die es nicht lassen kann
im Flüchtigen
ihren Aufenthalt zu buchen
dort
wo ein Besuch
durch ein Netz
von Möglichkeiten fällt
und nie aufschlägt
weil der Boden
des Unbeständigen
ihr zu Hause istVerlust
ist dort
das Finden
des ganz Anderen
welches nicht
einer
personalen Erinnerung
entwächst
im Traum aber
das Bekannte
wieder trifft

NUN, für Sylvia Stolz, verhaftet 23.05.2019
NUN
habt ihr Sie,
die Euch ihre
Stirn bietet
groß genug
um dort
euer Kains Mal
zu veranstalten
still die Markierung
der Aussätzigen
aller Zeiten
im irrationalen Anfall
bodenlosen Bezichtigung
von höchsten Ungnaden
auf die Haut
zu meißeln
NUN
Still erwartete Sie
das Unabwendbare
die Selbstbezichtigung
Eurer Lügen
bestätigt
durch den Fall
machtgeilen Gemüts
der Unterstaatsanwälte,
Marionetten einer kranken Idee
die gegen des Menschen Kern
mäandert
sein Nach-Denken
zu zersetzen
ihn, den Menschen
zu Fall zu bringen
NUN
Euer Handwerk
ist die offenkundige Lüge
die,
weil unglaublich
als wahr erscheint
den Stachel der Euch
im Fleische steckt
gegen die zu richten
die ihn Euch ziehen wollen,
als könntet ihr nur
mit dem Gift von Geschichten leben
welche ihr ungeprüft
immer weiter als Wahrheit
bebrütet
währenddessen die Phantasie
zur Wirklichkeit erklärt wurde
NUN
eure Zeit
ist bereits abgelaufen
erkennbar an der Tatsache
dass ihr Knöllchen verteilt
in denen
der Gegenstand der Strafwürdigkeit
ungenannt bleibt
mithin das untrügliche Zeichen
eines
Totalitarismus im rechtsfreien Raume…
– betreute Demokratie
– Wohlfühldiktatur
jetzt in einem Land der
Richter und Henker
in einem
– „Laßt Euch nicht
B R D igen Land“
tanzt ihr den gefährlichen
Umschwung der Macht
der sich offen
der menschlichen Denkfähigkeit
zu erkennen gibt
NUN
wollt ihr fallen?!?
Ist es die allgemeine
suizidale Stimmung
kaschiert von
Durchhalteparolen des
„Wir schaffen das“… uns ab…?!?…
gezeigt durch eine Reihe
von Urteilen,
die am Ur nicht den geringsten
Anteil haben
am Geschehen dessen
was wir zeigen,
dass es so
nicht gewesen sein kann.
Dass ihr ignoriert
fern jedes normalen menschlichen
Gewissens,
stattdessen eine Religion annehmt
die sich um das goldene Kalb schart
und den abgründigen Kult der Moderne
den Gesang und die Brunft
nach Tod
umschwänzelt
Als könntet ihr nicht genug bekommen
von der Besoffenheit
eurer eigenen Vernichtung
durch den neuen alten Glauben
der Hebräer
und den Abfall von all dessen
was Mensch sein ausmacht.
NUN
die Zeit
ist überschritten
Ihr werdet bereits
die Rattenlinien gebucht haben
all inclusive
in den compounds
und dem Dickicht der Lüge
fremder Gestade
Dort wo ihr Euch wohl fühlt
unter eures Gleichen
als Verbrecher an der
Menschlichkeit
heimatlos
nicht nur dem Lande nach
nein, schlimmer noch,
Verworfene es Geistes
die ihr geworden seid
und im Auslaufsmodell
eures Wohlstandes
den schäbigen geistigen Tod
an Euch selbst
erfahren werdet.
NUN
es ist nicht so,
dass ihr über die Alpen müßt
oder euren Herzspezialisten
nicht mehr kontaktieren könnt,
ihr sterbt bei wachem „Bewußtsein“
das quälende Delier
des Gewissens
fett genährt und
aufgebahrt
wie eine Weihnachtsganz
entschlummert ihr
in der Bedeutungsloßigkeit
selbstinszenierter Zerstörung
Kompost zu werden
für Die
welche den Menschen
wieder aufrichten wollen
STOLZ
und
FREI
am wahren Geist.
NUN
es ist an der Zeit….
Gershlot Eiterdyk, Moskau 24.5.2019
Geschichte
ereignet sich,…
ab da
wird sie
umgeschrieben…
Ist sie schließlich
zu einem Mythos
und Narrativ
geronnen
verspeist
und zersetzt
der menschliche Geist
sein Objekt auf natürliche Weise
auf der Suche
nach Eigentlichkeit.
Was Kuchen war
wird zum Nährstoff
weiterer Erkenntnis.
Wer will kann diesem
Vorgang
die Etikette
Revisionismus
aufkleben um
diesen wiederum
zu verdauen…
Danach tritt wieder
Müdigkeit ein…..

Die meisten Wahrheiten
trifft man auf den
Abwegen der Lüge
Reden
ist
milder
Schweigen
ist
Colt
Zuhören
bedeutet
Aufhören
mit
Bisherigem

Blatt im Wind
bei Seite gelegt
tragen die Fernen
eher
als ein Baum
der sich erleichtert
von seinem Kleid
In den Hängen
Unbekannten Seins
wachsen jene Früchte
deren Samen
enttäuschte Flüchtlinge
von Ziersträucher waren
Schmetterlinge stellen
dort ihre Not
vor die Haustüre
einer bekannten Sehnsucht
und trudeln wie
Lachse im Sprung
den Rausch auf Kommendes
Verloren gegangen
trennt sich der Weizen
von seinen Ähren
den alten Fehlern
die ihn Wachsen ließen
hin zur Ernte
dem Brot am Rand
eines Weines
Dort wo die Träume
in eine
behauptete Wirklichkeit
sickern
und ihr Zelt,
nach Osten gerichtet,
zur Heimkehr einlädt
Im Tagschatten
halten wir die Luft an
um sie Vorübergehenden
als Andenken zu überlassen
und das Stigma
ungeborenen Lebens
mitten im Dasein
zu bezeugen
Derweil uns
ein Vergessen heimsucht
das „Erkenne Dich selbst“
an dessen Etikette wir
kleben wie ein Kreuz
welches seinen Schattenwurf
nicht kennt
Wenn
Unerinnerbares
Richtschnur
von Handeln wird,
nicht dass es versandet ist
oder verdrängt,
weil es
wie ein Schatten
im Zentrum einer Flamme
nicht vorhanden war,
erklimmen die Mänaden
orphisches Sein
wieder
es erneut
zu schlachten
In den
verkommenen Arenen
moderner Telekratie
wo sich die Münder
übereifern
in der Nabelschau
des Nichts
um doch noch
ihrer vergifteten Hoffnung
auf Geschichte
ein Tabu hinzu zu fügen
welches sich melken läßt
scheinbar
Tag und Nacht
Jahr um Jahr
so lange als
dieses goldene Kalb
sich
als schlechte Kopie
der Geschichte
von den neuen Kleidern
eines Selbstgefälligen Kaisers
entpuppt
Noch wählen wir
und stellen
den Unmut an das Bein
eines Fremden
weil wir
den eigenen Mut
verkannten
bis uns die Füße
nicht mehr tragen
und die Wahl
auf uns selbst
zurückfällt
den Schwerfälligen
die in den Abgrund
der Macht
ihre Augen
nicht richten
Dort
verkehrt sich die Welt
in das Gegenteil dessen
was erzählt wird
oben wird unten
unten wird oben
die Windrichtungen
erzählen ihrem Gegenüber
dass ihr Süden im Norden
und ihr Osten im Westen liege
und Ungläubige jetzt die sind
die vormals
das moderne
Evangelium des Unglaublichen
auswendig
in allen Zahlenreihen
durchtransponierten
und Hymnen
angereichert mit
altem Weihrauch
in ein
zivilisatorisches Kleid
verpackten
löchrig genug
den verdorbenen Faden
im Gebet der Händler
zu durchschauen
Voraus Schauende Anpassung
ermöglicht den Betrieb
zu Gunsten des Betriebenen
die Zersetzende Kraft
reibt sich ab
am Aufbauenden
welches im Glauben
an die bessere Zeit
nach vorne schaut
und das Janusgesicht
in eine lächerliche Veranstaltung
von Gestrigen
verdrängt
Das Blatt
wendet
sich schon immer
im Flug
wenn der Boden
seine Nähe
im Herbst bereitet
und all Licht
sich im Keimen
neuer Kräfte
versammelt
Im Dunkel
kreuzt Sonne
ihren besten Freund
blendet nicht
mit Worten
nimmt das Gestern
mit
in das Heute
leuchtet noch
in die entlegensten Felder
die unbebaut
auf ihre Samen warten,
Ernte
von Vorgestern
Wer von den Toten
wieder aufersteht,
hat das Leben überwunden…
…Wenn das Boot auf dem Wasser nicht mehr trägt der Stein aber Wellen versetzt…

Auf den Terassen
unserer Trauer
treiben wir
den Klageton
in unbestimmte ZeitDie Himmel
warten
und neigen sich
den Rufenden zu
dass das Machbare
im Ungeformten bleibeWie die Ähren
neigt sich da unser Ansinnen
von Dauer zu sein
in ein weites Feld
emporsteigender Gedanken
die im Schatten geboren
dem Lichte zu wachsenDort versammeln sich
die Gebete am Sein
welche jene Grenzen öffnen
die der Ohmacht ihre Form gaben
im Wahren der Worte
die im Äther zum Schweigen
verklingenWerktage
die zu Sonntagen werden
und das Leid
zum Trocknen
in den Wind hängen
dort, wo die Katakomben
ihren letzten Atem
ins Land entlassenAuf den Seen
meiner Ahnung
schimmert kupfern da
die Klage an das Weite
und verblasst schon
als der innere Sturm
sein Dasein fordertWie können wir
übersteigen
was uns an
Tag und Nacht
gegeben ist,
die doch sind,
Vergessenes
im Abendlicht zu erinnern
und den Morgen
in seinen Untergang zu führenDie Bücher des Lebens
lehnen unbeschrieben dort
wie eine junge Rinde
an der Erwartung
kommender Zeit
wie ein Strom
der in den Ästen noch
sein Fließen erfindetSo warten wir
in den Augenblicken
die schon immer
ihren Platz
im Unsagbaren bebrüten
werden Geringer
da uns das Verschwinden
in eine
andere Größe
entführt

Auf den Terassen
unserer Trauer
treiben wir
den Klageton
in unbestimmte Zeit
Die Himmel
warten
und neigen sich
den Rufenden zu
dass das Machbare
im Ungeformten bleibe
Wie die Ähren
neigt sich da unser Ansinnen
von Dauer zu sein
in ein weites Feld
emporsteigender Gedanken
die im Schatten geboren
dem Lichte zu wachsen
Dort versammeln sich
die Gebete am Sein
welche jene Grenzen öffnen
die der Ohmacht ihre Form gaben
im Wahren der Worte
die im Äther zum Schweigen
verklingen
Werktage
die zu Sonntagen werden
und das Leid
zum Trocknen
in den Wind hängen
dort, wo die Katakomben
ihren letzten Atem
ins Land entlassen
Auf den Seen
meiner Ahnung
schimmert kupfern da
die Klage an das Weite
und verblasst schon
als der innere Sturm
sein Dasein fordert
Wie können wir
übersteigen
was uns an
Tag und Nacht
gegeben ist,
die doch sind,
Vergessenes
im Abendlicht zu erinnern
und den Morgen
in seinen Untergang zu führen
Die Bücher des Lebens
lehnen unbeschrieben dort
wie eine junge Rinde
an der Erwartung
kommender Zeit
wie ein Strom
der in den Ästen noch
sein Fließen erfindet
So warten wir
in den Augenblicken
die schon immer
ihren Platz
im Unsagbaren bebrüten
werden Geringer
da uns das Wachsen
in eine
andere Größe
entführt
Ein Mensch der von seiner Geschichte entkernt wurde, hat keine.
Er lebt nur die Illusion eines Gegenentwurfes, ein Larvendasein welches den Schmetterling nicht hervorbringt und über das erste Stadium nicht hinaus kommt.
Ein tragischer Beigeschmack seiner Möglichkeit in dem er sich eingerichtet hat, immer mit dem Aroma ungelebten Lebens auf der Zunge.
Es ist die Gradwanderung einer Fantasie, die keine Dauer hat und dem Andauern eines fremden Zustandes, dem wie einem fernen Freund die Gegenwart einer Hoffnung mangelt.
Deshalb sehen wir im Außen, was unserem Inneren fern ist, nur um der Nacht den Anschein eines Tages bei zustellen.
Alle Angaben
sind
zutreffend
…..
ob sie
der Wahrheit
entsprechen,
steht auf
einem
anderen Blatt…
….
dort
sind auch
alle Angaben
zutreffend…
…
Vielfalt
ist dann,
wenn
Einfalt
mehr
wird
bunt
ist dort
wo
Morgengrauen
einen
Regenbogen
gebiert
Hölderlin,…
ist die
äußerste Spannung
des Menschen
zwischen
seiner
Möglichkeit
und
seinem
Scheitern…
denn,…
wenn
Geist
den Raum erfüllt
gebiert
der Körper
Schweres…
Die unbewußte,
auf Dummheit basierende Verwechslung
der „Linken“
eines royalistischen Gebahrens des 2. Standes
mit der
diesem kaum entsprechenden
Weltanschauung des Notionalsozialismus
oder weiterer Faschismen,
ist die Fehlgeburt
europäisch sozialistischer Bestrebungen
überhaupt.
Im Grunde
ist es der Schuss ins eigene Bein
in der notgedrungenen Annahme,
erst dann erzeuge man jene Solidarität
die sich planvoll
über die ganze Welt
ausbreiten solle.
Was daraufhin rebelliert (mithin „die Rechten“),
ist aber nur ein Symptom,
nicht die Sache selbst.
Stünde diese nämlich
bereits auf der Straße,
würde sie nicht bemerkt werden,
da der Körper
inzwischen
den Geist
gewechselt hätte.
Merkel
ist
der Vollzug
von
Lethargie
und
Agonie
eines
geschichtsvergifteten
Volkes.
Mithin
eine weitere Maßnahme
zur seelischen Erkrankung
eines Kollektivs.
Die
mögliche Erspürung
des nächsten Schrittes
ist eine Qualität
immanenter Sicht,
die
den Fehler
als Unvermeidliches
eingebucht hat,
um im Wesen
des Weiter Gehens
ihre Antwort
zu finden hofft.
Das Fragmentarische im Kunstwerk
ist der Vorwurf
gebrochener Geschichte
an das Publikum,
gefälligst selbst
das Dilemma
eines unterbrochenen Schrittes
in den Vollzug
einer Ganzheit
zu setzen.
Die Akteure auf der Bühne
sind nichts
als Provokateure
des Unverbindlichen,
ahnungslos
über welchem
Abgrund
sie gerade zittern.
Geschichtsschreibung
als laufendes Ereignis
ist Nichts
als
die Verschiebung
des Vorwurfes der Lüge
an die Adresse
eines vorherigen Erzeugers
praktischer Lebensumstände,
(später Geschichte genannt),
nur
um von der Prämisse
abzulenken
dass gelernte Identität
nichts
als
eine Illusion
sei.
Der Filter
einer späteren Zeit
enteignet
das Vorausgegangene
in dem Maße
als er sich anmaßt
Werkzeuge der Interpretation
zu benutzen,
die zur Zeit
der Entstehung
des Ursprünglichen
noch nicht
vorhanden waren.
Allerdings scheint
diese Vorgehensweise
im Zuge
einer sich allgemein
verschlechternden Wetterlage
durchaus
als legitimes Mittel
einer
Da Seines
Bewältigung,
um der drohenden Angst
eines Fehlschlusses
zu entkommen.
Alles
ist
Bestimmtes,
unter
Vielem
Ankunft
ist
Aufgabe
des Vielen,
Wandlung
zu
Allem
Das Beunruhigende
ist der Ruhe
natürliche Würze,
dass
der Himmel Leuchten
eine Offenbarung
des Unsäglichen
sei, welche
in der Stille
der Blätter spricht,
die
am Rande
eines jähen Windes,
ihr
Dasein bebildern.
Es gibt nichts
Anziehenderes
als das Eigene.
Es gibt nichts
Befremdlicheres
als mein Jetzt…
wenn es
seiner wirklichen
Geschichte
entbehrt.
Die Herkunft der Fäden
die zur Verstrickung
führte
kennen wir nicht wirklich.
Erst das Kleid
dass wir damit bewusst stricken
lässt unser Jetzt
zu einem Mosaik
auf Dauer
an der schäbigen Wand
von Graffitis
erscheinen.
„…Wir Bayern machen dann Urlaub,
wenn die Anderen wieder da sind.
Da haben wir weniger Ärger…“
Der federführende Richter im Prozess gegen die Geschwister Schaefer zu Beginn des 10. Prozesstages. (ziemlich wörtliche Wiedergabe ohne weitere Gewähr)
..die Frage sei erlaubt:
Wer sind „die Anderen“, „wir Bayern“ und was wäre dann: „viel Ärger mit den Anderen“…
Die Selbstbeschränkung im
NACH – DENKEN
ist das Ergebnis
der Einpflanzung
von tabuisierenden Mythen,
die von
den Umerzogenen
heftig verteidigt werden,
da diese zu ihrer grundlegenden
und Existenz bildenden Identität
geworden sind.
Hierzu
werden diverse juristische Werkzeuge
und mediale Techniken angewendet,
die alle auf die Diskreditierung
der Personen abzielen,
die jene Mythen
einer Entkleidung
zuführen.
Vergiftet wird dadurch nicht nur
die sogenannte Öffentlichkeit,
sondern auch
die Sphären des Familiären.
Geisteskrankheit heute
ist also
das Benennen eines
vermeintlich Offenkundigen
und die Verteidigung des
Unglaublichen als Wahr.
„The elephant in the room“ ist
allgegenwärtig.
Wir Alle nehmen
an dem Spiel der scheinbaren
Demaskierung teil, ohne allerdings
den nächsten Schritt einer Interpretation
des Wahr genommenen
zu wagen.
Dies aus Gründen
universeller Angepaßtheit.
Unsere Teilnahme schafft
umfassende Konkludenz,
die Alles durchsetzt
und jede Bestrebung,
eine andere Sichtweise
als die Übliche
auf kollektive Mythen
zu wagen,
unterminiert.
Sowenig wie
der Regen,
dessen
Offenkundigkeit des Fallens
von Oben nach Unten
bei jedem Gewitter
zu beobachten ist,
„… kann
der Holocaust,
ebenso wie
der internationale Fischfang
nicht geleugnet werden.
Selbst wenn man
KEINE GENAUEN ANGABEN
über die Anzahl
der gefangenen Fische
oder die Orte
an denen sie gefangen wurden
machen könne….“*
Nach jenem fatalen Satz
der Richterin
erleben wir entweder
einen Fall ins Bodenlose
willkürlicher
geschichtlicher Spekulation,
oder aber
den Aufbruch
einer Suche nach dem
WAHRHEITSGEHALT
vorhandener Angaben,
von
Umfang und Ort des
internationalen Fischfangs
resp. des Holocaust.
Abgesehen von jener Unsitte,
wegen der die bewußte Verwechslung
von Äpfeln und Birnen
schon immer
Anlass für
folgenschwere Fehlschlüsse
war.
WER DIE DINGE
BEIM NAMEN NENNT
UND OFFEN LEGT
BEGEHT
VOLKS-AUFKLÄRUNG
WER DIE DINGE
VERSCHWEIGT UND
VERBIEGT
BEGEHT
VOLKS-VERHETZUNG
MACHT
DEFINIERT DIES
JEWEILS
IN
UMGEKEHRTER WEISE.
(geschrieben während der Verhandlung
im Prozeß der Geschwister Schaefer wegen „Volksverhetzung“
München, den 14. August 2018)
___________
((…)*lt. Zitat aus dem Internetblog
einer Prozessbeobachterin
Die Richterin Regina Holstein soll sich für den Vergleich
Holocaust/internationaler Fischfang im Nachhinein
am Prozesstag dem 15. Februar 2018
gegen Sylvia Stolz, entschuldigt haben)
Der hat kein Problem
mit Zensur,
der Nichts
zu sagen hat
Von vorne herein ist klar
dass er ja
gegen Nichts verstößt.
Aus einem Grund
der sich ihm nicht erschließt
ist er auch dafür,
dass Andere
die noch Etwas zu sagen haben
gelegentlich
dafür Schwierigkeiten bekommen.
Sie haben ihm,
aus seiner Sicht nämlich
seine ihm unbekannte
Stimme genommen
Je mehr einer versucht
sich
von der Wahrheit zu reinigen
oder diese zu bleichen
um so mehr
wird der eigene Dreck
sichtbar