Fußangeln
ungewollt
aus Sympathie
die jenes meint
was scheinbar
ich
nicht habe
das mir fehlende
im narzis
meiner Vollkommenheit
überspitzt
und scharf
wie der brand
eines Lauffeuers
sich durch
den Tagtraum räkelt
wie ein lange
vergessener Blick
von Lockung….
das „könnte“
aber
führt
das Regiment…
wir sind nur
Vasalle von
zufälligen Gedanken
der Götter…
ein verwelktes Blatt
ferner zeit
ihr Name:
Jetzt
Jenseits der Orte
an denen wir leben
gibt es
eine Form
die leere
genannt wird
die aber
Fülle des Seins
heißt
an deren Füßen
wir betteln
wie Betrunkene Ameisen
der Postmoderne
und uns
unsre avancen zuspielen
als seien wir
Kinder der Nacht
obwohl wir noch nicht einmal
den Tag
buchstabieren können
es wird dauern
bis eine neue Begegnung
in die Wirklichkeit tropft,
lange
wie ein salzstock
der sein werden
selbst vergisst
es werden andere
geworden sein
geläutert
durch rastlose zeit
im gehen
und
im bleiben,
geadelt
durch eine not
und die Gabe
der Transformation
von Raum,..
Patina des Aufbruchs…
wenn sich
zwei Sterne kreuzen
und ihr leuchten
eine neue Sonne
gebiert
königsgräber
seit Alters
sind Hügel
einer Erhebung,
in das sein
über den
Schlachten des Alltags,
aus dem diese
hervorgegangen sind
schweigsame
Plätze einer Ruhe
die ihre Sonden
auf
Du und Du
gerichtet haben,…
ob sie klingen
liegt nicht
am Gold
ihrer Schwerter
allein am
Anruf
ihres verborgenen
namens
die Geständnisse
der Nacht
verwende ich
um eine Brücke
zum neuen Tag
zu bauen
mit bleischweren Gedanken
die ich
über das katzengold
unnützer Erinnerung
zementiere
und so
eine Hoffnung
überbaue
die halbverhungert
in den
startlöchern
des anbrechenden
kauert
wirklichkeit
ist ein Versuch
die losen Blumen
der Sprache
umzumünzen
in einen Strauß
absichtsvoller Rosen
der von den
Anbietern der Nacht
im Reglement
freundlicher versuche
an endlose
Paare des unbewussten
delegiert wird,…
wobei die Fantasie
eine Projektion
des wirklichen
mit einem Zufall
in einer letzten Ecke
schwängert
gewitterdunkel
pechschwarz
soviel ist zu sehen noch
dass eine Bühne
ihren letzten Atem
zelebriert
im hereinbrechen
des Abbruch
jener Nacht
der Energie
die sich ein
letztes mal
in den träge stürzenden
Masten des düstren
verfängt
unsäglich
dass selbst
die Show,
längst beendet
ihrer Bühne
verlustig geht
einbricht,
die Katastrophe
vor sich hin
zermalmt
die Möglichkeit
einer Unterhaltung
in sich zusammenstürzt
in die
fern beobachtete
Nacht
einer
zerstörten
rede von
Menschsein
darüber hinaus
gewagt
die Fahne
in meinen
Sturm gehalten
ohne Zaudern
mich
mitreisen lassen
von dem
großen Bruder
Irratio
der in seiner
kleinen alltagshöhle
nur darauf wartete
seine Zähne
in die
nächste Wade
zu schlagen
und sich
jetzt die Wunden
leckt
die er schlug
mit stolz
im vernarbten Gesicht
seiner Herkunft
sehen,
gebongt,
hören,
ein echo,
eventuell,
gefühl….
immerhin
gemacht,
tasten,
kommt vor,
im gedanken,
zeit
und
raum
kommt nicht vor,
in dem
diese Dinge
ihre bedeutung
verlieren…
und
handlung
bestimmt ist
von einer
dauer,
die sich
selbst vergisst…
auf
etwas hin
das es
noch nicht
gibt
schweigen ist
ein artefakt
der sprache…
richtig verwendet
gebiert es diese
selbst…
berechnend
missbraucht
wirft es
die ungeheuer
der
sprachlosigkeit
zwischen
die menschen
Lautloses rieseln
von Sand
einer
imaginären Insel
säuselt mir
eine gefährliche Flut
in die Nacht
einer hoffnung
die eines nur will:
das ganz andere
kennen zu lernen
auf das nie
eine hoffnung
bestand
…..
dass die korrumpierung
des Wortes
„Hoffnung“
ihr feuchtes grab
in den untiefen
(d)einer
Sehnsucht
fände
in der nacht
deines bewußtseins
stehe ich
alleine
wie ein
begossener pudel
der um die
gunst
deiner liebe
winselt,
düpiert
im setzkasten
deiner
verborgenen wünsche
um was ich kämpfe
ist verloren,…
so
entsteht
ein sieger
durch die
liebe
zum verlust,
die den gewinn
an leben
abschöpft
um
sterben
zu können,…
kinder des seins,
die der
buchhaltung
des alltags
wiedersteh’n
konstanz 06.12.2011
auf dem schirm
meiner seele
erscheinen
kryptische botschaften
und avancen
deiner
unbewußten
stechapfelliebe
die
nur
triebe
meiner einbildung sind
und
senden einen
rauschgoldengel,
der an mir
vorrüberflieht
um der
unbehaarten glut
einer sehnsucht
zu entkommen
der rausch
meiner erwartung
gebiert die nacht
deiner imaginären flucht
vor mir,
die ich
in den unleserlichen zeichen
deiner boschaft
zu lesen glaube,
weil sie an deutlichkeit
nicht zu übertreffen sind.
so sende ich mich,
dir
zu,
außerhalb
jedes reglements
erlaubter dienstvorschriften
des
zwischenmenschlichen
anstands.
bedingungsloser service
für die tage
nachdem diese zeilen
dich erreicht haben mögen.
… gebe also
ohne erwartung,
erwartend,
dich,
gebend…
der zoll
auf mein
ungebührliches ansinnen
wurde bereits
durch
frühere taten
beglichen
inkl.
der zinsen
auf
unerklärliche zugeständnisse
von verlust auf leidenschaft,
welche die
überteuerung
in einer
gleichmütigen welt
überstanden hat.
sie blieb,
während vieles sonst
verblich…
so singe ich
den alten traum
des narren
der um seine glut
tanzt
und sich
finger um finger
verbrennt
so aber zu sich kommt
indem er
den tag zur nacht
verwandelt
und
deine mandelaugen
in der mandorla
des eros
besingt…
…so verwandeln
sie uns…
dass man sich
eins weiss
entscheidet man
alleine
ist man zusammen
ist das allein sein können
die einzige möglichkeit
eins zu werden…
eins geworden,
ist man allein
kesswill / schweiz
vergangenes gesucht
nicht mehr gefunden
sogar meine gedanken
gingen verloren
eroberten sich einen platz
der mir unbekannt ist,
überdauern dort
meinen versuch
gesuchtes zu finden
färben die hoffnung
auf ein neues zeichen
zu einer grauen ahnung
dass an der stufe
zu dieser damals
wie heute offenen türe
zum kircheingang
nichts zu sehen ist
….. doch ich nahm die scherpre vom pfosten…
heute bleibt mir nur
die windrose
an der mich
ein hauch
in seine richtung
dreht
konstanz
natürlich,
natürlich
spricht mich
der wink an,
der den blick
nicht einmal
bemüht,
aber
den ich mir
zu gesellte,
unwissender weise
mir
dazu nahm
als beilage
eines imaginären mahl’s
endlich
einen klang
zu vernehmen
nichts weiter,
einfach
eine,
oder
auch
die stimme
die tage
und der versuch
ihnen sinn
zu geben
ist
nutzloses fragment
wie ein
verloren gegangene scherpe mosaik
in welchem
die entscheidenden teile
zum bild
nicht mehr auffindbar sind.
ein flickwerk von möglichkeiten
die erst in ihrem verlust
zu ihrem bild
finden werden,
im tod
einer bewußten wahrnehmung
den anfang
des unbekannten feiern.
ich stehe am rande
dieser tragödie
und fühle
dass mein geist
die bühne
für dieses theater des absurden
ist.
so komme ich an
indem ich mir entkomme
finde ein bild
dessen muster
im strudel einer minute
den sand
am grund
meines bewußtseins
zu einer unbekannten figur hin
zerstob
ein anderer
reicht mir die hand
aus der tiefe…
ich lasse los,
das alte aber
stirbt….
einsame erwachen
zu sich selbst
wenn die tage
der zweisamkeit
wie der beigeschmack
einer diffusen erinnerung
plötzlich
als melodie
ohne möglichkeit
ihrer modulation
und entwicklung
im raum verzweifelt
nach einem echo
sucht
ich träume
die menschen
den tag
die erinnerungen
und vergesse
dabei zu sagen
meinen tag
meine erinnerungen
mir nahe stehende
so
vergesse ich
was
ich erinnere
und erinnere
das ich
vergessen habe
auch wenn viele meinen
ich existiere,
sehen sie nicht
meine „nicht existenz“
die von fernen inseln träumt
wo die luft rund
und das wasser
meinen körper
klar umspült…
meine inneren reisen
denen ich mich nicht
verweigern kann
die nur unerfahrenen
wiederfahren
meine kleinen hoffnungen
das all zu bekannte
meiner tage
im traum
erträglicher zu gestalten…
ich bin nur statist
in den augen der anderen
in dem theater
ihrer welt
eine randerscheinung
die überdauert
ein weg
den niemand kennt…
meine existenz
findet also
hier
wie
dort
statt
und mein
DA SEIN
erscheint mir
wie eine
gelebte eintrittskarte
für eine
andere welt
in den ansagen der tage
sind wir schweigende geworden,
die sich
mit den argumenten der stille
begnügen,
stumm
ihre rede
wie eine abgebrochene reise
wegstecken
als seien sie
nie
irgendwo angekommen
als hätten sie
nur einen weg
in ihrem zusammensein
gezeichnet…
wo waren wir
als wir vermutlich
da
waren?
unsere möglichen begegnungen
sind fremd gegangen
mit der
vergessenen hoffnung
einer illusion
auf erfüllung,
sie haben ein
verträgliches kind
gezeugt…
obwohl es tag ist
sehe ich alles
mit den augen der nacht
lasse meinen blick
durch worte
und begegnungen
im schutz dieses wissens
hindurchgleiten
und sehe,
sehe die andere seite
ein spiegelbild
unserer existenz
welches uns
zu geschöpfen
unbekannter träume macht
tagwandelnde unbewußte
die
um den preis der verdrängung
eine wirklichkeit ereifern,
die frei ist
von den schatten der nacht,
tod mitten im leben
welches sein
jenseits
im
diesseits
verlor
du musst wissen
hinter mir liegt
der hades
etwas
für das es
keine worte gibt
welches mitten
in beginnendem leben
die spuren von thanatos
in die illusionen der tage
eingravierte…
wir hatten gar keine
andere möglichkeit
als nach vorne zu schauen
und doch
erstarrten wir
da uns
bevorstand
vor dem wir flüchteten
vergessen
wie hunger schmeckt
ziehe ich
einen dünnen faden hoffnung
durch den
trägen tortenboden der zeit
der meine schritte
in seinem feuchten grund
unweigerlich sinken läßt
umso mehr
als ich
erkenne
dass mir
die zutaten der verzierung,
ein süßer abklatsch von sinnlichkeit
verloren gingen
wie lange
wir nicht
miteinander redeten...
so oft
meine stimme
offenen mund's versagte...
und
bemerkte
dass ein verlust
des erinnerns
die sprachlosigkeit
zum anderen
in mir selbst
gebiert...
so teilte ich
nichts mehr mit,
da ich in abwesenheit
in den nächten
meines vergessens
überwinterte
die einzige tätigkeit
die nicht
über einen
durchnummerierten beleg der tage
erfasst werden kann
ist
DA SEIN...
dem zugriff sämtlicher
aufrechnungen nach
gewinn und verlust
entzogen,
grauen
für die buchhalter
der verwertung,
welches sich
wie ein unsichtbarer faden
durch die bilanzen
erträumter welten
strickt.
so entsteht
erfahrung
jenseits
ihrer nützlichkeit...
da die welt
in nutzen denkt
erscheint (diese erfahrung)
nicht,...
webt aber im verborgenen
den teppich
des
DA SEINS,
dessen farbe
und
muster
den grund
meiner erinnerung
und meines
vergessens
bilden
wahr
sage ich
wenn die
stimme des unbewußten
wie ein
fernes gewittergrollen
an den
schlüpfrigen rand
der worte
nagt,...
die auf
tönernen füßen
das weite suchen
als hätte ihnen
jemand
unter dem bruch
der verschwiegenheit
wahres
prophezeit
nachtwachen
der zeit
verflüchtigen sich
am morgen
in die
erfindung
eines neuen tages
dämmern
den verlust
der sterne
in ihrem
tagtraum
in eine hoffnung
auf das ende
ihrer
zeitlosen flucht
die schönheit
mancher landschaft
ängstigt mich
als sei diese
nur anbahnung
auf eine
enttäuschte hoffnung,
das übertünchen
einer patina der nacht
ohne die
jeder tag
zur farce
einer
schönen landschaft
wird
die wahrnehmung
gewisser menschen
erzeugt in mir
eine unerklärliche unruhe
die mich
wie ein wundes reh
scheu
und voller angst
halt
im fragilen geäst der tage
suchen lässt...
wurde ich getroffen
von stimmen und blicken
deren unbewußte geladenheit
mich
wie eine
breitseite schrot
erwischte...?
rede ich darüber quand j’en parle
ist ES vorbei,… ça disparaît
ist ES vorbei quand ça disparaît
kann ich ES je ne peux plus
nicht fassen… saisir ça
so rede ich darüber ainsi j’en parle
bevor es unfassbar wird avant que ça ne se dérobe
die gehaltszahlung
der welt
hat uns vergessen
und so
fehlt
die buchung
in den konten
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die sich
weigert
nichts zu sein
und hierfür
da sein
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der welt du monde
hat uns vergessen nous a oubliés
und so de telle sorte qu’il
fehlt nicht einmal ne manque même pas
eine buchung une inscription
in den konten dans les comptes
der existenz, de l’existence
die sich qui se
weigert refuse à
nichts zu sein être un néant
und hierfür et mérite
da sein ainsi
verdient d’être là