lichter
dimmen ihre schatten
als ein
rosso veronese
sich zu
mir gesellt,
auf nachfrage
nicht fruchtig,
sich jetzt
mir bereitet
freundlich erklärt
von dem,
der nicht weiß
dass er
mein Engel
sein könnte
bote
meiner hoffnung
die ich
ins unendliche
aufschiebe,
gedanke,
der
die büchse der pandora
als avancen
des unerreichbaren
im rubin
des Rosso Veronese
schmeckt
Autor: HubertBergmann
der Tag…
der tag
ist die zeit
die uns
von einem ort
zum nächsten bringt,…
nacht zieht uns
an plätze unserer reise
an denen wir
station machen
um die lichtung
zu vergessen,
sie umzuwandeln
in ein werkzeug
der nacht ….
meine niederlassungen
in den wartesälen
der zwischenzeit
sind daher ankünfte
in der
heimatlosen flucht
meiner seele
die sich
von dem versuchten
ausbruch aus dem
alltag der menschen
wie in watte
wickeln lässt,..
weich
und
ohne echo,…
ich versinke
in den unverstand
der menschen
als seien diese
das meer der ganzheit
nachdem
ich mich sehnte,…
währenddessen
muss ich mich
nicht zurück nehmen
da ich für
meinen menschenmantel
nicht existiere….
ich bin nur
der stille begleiter
ihrer unbewussten wärme
und trage
ihre früchte
zu meiner
kelter
die ihre träume
ausbrütet…
wünsche,
die sie
nicht
zu erfüllen
vermögen…
für Fernando Pessoa
Trugschluss…
sie,…
erstaunliche Erotik,
nicht „noch“
nie ermüdet
wach
bis in die letzte Faser
vermutlich…
er,….
letzte Faser,
aber nicht
bemühend,
als sei er einfach
Spiegel
ihrer Wünsche,
Gesellen
des Zwielicht
auf der suche
nach ihrer Nacht,…
Bohemiens im Exil,
stell dich ein
der immer gleichen
suche….
… gefunden, …
verloren,…
…verloren,….
… gefunden…
Floskeln…
die Floskeln der zeit
umgarnen mich
als könnte ich
zwischen den
Fäden einer Erinnerung
hindurchschlüpfen
und den Schattentraum
von gestern vergessen,..
statt dessen
raste ich
in den Nischen der Tage,
wachse aus alter zeit
in ein jetzt
welches wie
ein Menetekel
der Belehrung
vor mir steht,…
ich selbst
die Sonne im Rücken
bewege mein Rad
und niemand sonst
der an der nabe geheftet
um mein sein
sich drehte
die letzten…
keine chance,
wenn der Chor
von Gefangenen
seinen Klang
an die
Ohnmacht pinselt
schwach und
warm
zugleich
wie der Verlust
von
zu früh geborenen
deren Schrei
noch wie
ein Gähnen wirkt…
kaum wahrnehmbar,
singen die
großen Münder
von Sehnsucht
nach ferner zeit
die doch nur
im jetzt
gefunden werden kann,
da wo ein Schmerz
den Rand
des Daseins
ziert
und sein
Lied der Nacht,
Landebahn für seine Seele
noch finden muss
bin nur…
bin nur ein Brunnen,
ein Spuk
von Jungfräulichkeit
das scheue Reh
einer unachtsamen Regung
die sich selbst verlor
da wo sie gemeint war
sich aber nicht
gemeint verstand
ein schleier
der sein Wehen
in unsicherer weise
abbricht
wo der Umbruch
seiner gefühle
vor einer Türe flattert
die in ihren
letzten Scharnieren
hängt,…
rostiger Klang
im Abrieb
dessen Staub
einen nächsten Sturm
erwartet
das leben…
Nacht….
nachts
sind wir gleich
nach Laune
unserer Phantasie,
tagflüchtige Vögel
Entwürfe einer
unbedingten Empfänglichkeit
ein Kuss
der wie ein Stigma
sich in unser
verlangen einbrennt
gerade, wenn wir
neben denen liegen
welche die Grammatik
unserer Schwächen
auswendig
in ihren Herzen tragen…
warum nur
ist am Tag
so wenig
davon übrig
wenn im Schein
unsrer Unternehmungen
ein Schatten sich
auf dem
Laken der Nacht räkelt
nichts…
kaichronos…
während ich Kairos spiele
übt sie chronos
an den Billardtischen
der illusionsabstinenz
und auf der
gestauchten Coach
fremdbestimmter Timeline
treffen wir uns
gelegentlich,..
zufällig,…
rein spekulativ…
Jenseits einer
gelungenen Vereinbarung
und himmeln uns an,
mehr oder weniger
jeder für sich…
unter dem Duktus
unserer identitätsmaschinen
die wir betreiben
als sei das
Öl der existenz
beliebig austauschbar,…
während wir die Lust
kalt gestellt haben
um die leidzhafte
Ordnung unserer gefühle
auf den Festplatten
virtueller Reizüberflutung
penibel zu verwalten…
inkl. Mehrwertsteuer
zur Abwehr
des schwarzmarktwertes
unseres Daseins
… zeit sei eine Falle
des imaginären
und nur ein versuch
die Dauer zu komprimieren…
tönt es aus klangbildernden Worten
die du gesagt haben könntest,
die ich in deinem heuhaufen
aber vergeblich suche
während sich
eine Nadel
in mein Herz verirrt…
wie letztes Glas
im Rahmen
einer Zeitlosigkeit
zerspringt da der Gedanke
dass wir alle
eins seien
und uns
in unsinnlicher weise
gegenseitig
bedingten…
noch funktionieren aber
die virtuellen Netzwerke
unserer Seelen…
nur wenn sich deren Energie
selbst erledigt
sehen wir uns wieder
wo möglich…
an einem
kreuzpunkt
in dem
das zählen nach Wichtigkeit
in den Grund
eines
zeitlossen Raumes stürzt,
dort wo
dissidenten der Nähe
ihren Sieg
in starken Worten
in die Welt treten…
und so unverhofft
das Fruchtwasser
unbeantworteter fragen
einen Wandel
des Augenblicks gebiert….
in dem moment
wo zwei Billardkugeln
voneinander prallen
um sich
im dunklen Kanal
ihrer erneuten Geburt
wieder zu treffen….
….so könnte
die Story geh’n
die uns erfunden hat
einfach
um Erfahrung
zu generieren
um uns
einen Hauch
vom Wind der argo
über’s Gesicht
huschen zu lassen…
statt dessen
flattern
die wenigen Sätze
die uns fanden
in einer
hilflosen kladde
am Straßenrand,…
vergessen und
stumm vor Schmerz…
… der Heuhaufen aber
ging in Flammen auf,…
jemand hat
einfach
ein kleines Holz
mit rotem Kopf
am splint eines Gefühls
in die Gegend geschnippt,
den das ruhige Gras
dann
zu seiner Gelegenheit
erkor….
… „Asche“
war die Antwort
als kairos
in chronos
umgemünzt wurde…
Phönix
kannte
seinen Namen
noch nicht…
Wunde…
verliebt sein…
Begegnung…
dem ich begegne
ist ein anderer…
der Zufall
eines Gesichts
welches
mir fremd,
seine Narreteien
in mir treibt
eine Nacht
welche die Kinder
der Erfahrung
gebiert,
Wesen
die weit
hinausreichen
über die uns
bekannten Farben,
rätselhafte Poesie
aus zeit,
die stirbt
wenn sie ganz
zu Raum
geworden ist…
Begegnung
ist ein Abgrund
der sein
„Tag sein“
nur vortäuscht
an dessen Ende
klettern zwei blinde
den porösen Schacht
der Erinnerung
nach oben…
noch in den Furchen
der Dämmrung
berühren sich
ihre Hände nicht
frierend….
frierend
im vergessen
stehen
die reuigen
an den
Schatullen der Nacht
und beten
das Vater unser
der Hoffnung
welches in ein
schmutziges Lacken gewickelt,
den Hinterhalt
eines neuen Tages
vorbereitet
sanftmoos…
wer ich bin…
zeit…
Deckel,…
ich habe
den Deckel geöffnet
der das blaue Wunder
(das Band des friedensversprechers)
befreit
und die unzähmbare Meute
meiner Bilder
den Zaun ebnet,
in einem Garten
der sonst nur
wie ein poliertes
Art deco Heft
die innere Landschaft
schändet,
aber jetzt
wie die
blutgetränkte Patina
des Gaza Streifens
nach dem dunklen rost
der Existenz schreit,
verblassende Objekte
der Erinnerung
die im Moder der zeit
auf Sichtung warten,
eine Deportation
von Gefühlen,
welche die
dreizehn Stationen
in den Bahnhöfen
des Vergessens
überleben werden,
so wie dein Lächeln
welches sich
im Frost der Nacht
in einer unschuldigen
eisblume am Fenster
versteckt
für R.R.L./alias .com
angekommen,…
Janusillusion,….
Schneemänner
verscheucht
schnorchelt
ein rüchwärtssalto
hoffnungslos in der Luft
die sattsam
auf zukünftiges geschwängert
ein Feigenblatt vergaß
dazwischen zu schieben,…
von schmelzmündern
vergeblich im Zaun gehalten
singen die schneefrauen
jetzt schnelle Lieder
schauen noch einmal
in die zeit
als Frost
ihnen volle Blüte verhieß
und zerfließen
im feuerzauber einer illusion
auf ein morgen hin,
der sich mit dem Rest
von kohleaugen
dem schwarz-weißen man
am Ende
der Mündung
wieder trifft,…
dort eins,
sind sie blind geworden
für den anderen,…
Janus aber
sieht sie beide
bevor sie
als andere
wieder gerinnen
Bild aus andrei tarkowski/nostalghia
sehe in eure….
ich sehe
in eure Gesichter
die wie schaafsmäuler
ihr jetzt
unter dem Aspekt
einer parallelgesellschaft
zelebrieren
eine Meute von
Erinnerungsträgen
Arschlöchern
die ihr aufwachen
verschlafen
und
händchenhaltend
den Gesang
einer Unbewussten Reue
bemühen
abstürtzler
in eine
wohlmeinende nacht
seichter Bedürfnisse
….. Fehlgeleitet..
leben besteht
Aus dem,…
Hey,… Angelo,…
die enttäuschung…
Fußangeln
ungewollt
aus Sympathie
die jenes meint
was scheinbar
ich
nicht habe
das mir fehlende
im narzis
meiner Vollkommenheit
überspitzt
und scharf
wie der brand
eines Lauffeuers
sich durch
den Tagtraum räkelt
wie ein lange
vergessener Blick
von Lockung….
das „könnte“
aber
führt
das Regiment…
wir sind nur
Vasalle von
zufälligen Gedanken
der Götter…
ein verwelktes Blatt
ferner zeit
ihr Name:
Jetzt
Montage…
in der Montage von zeit
verwelken die Sekunden
und stundenminuten
werden zum
Mittagsschlaf von Ideen
die ihrer Quelle
noch im Traum
den Weg
zum Rinnsal
der Nacht zeigen
und am Grund
des Brunnens
wie eine
Fee
den Gestank
in einen
unbekannten Raum
verwandeln
den ich
leise betrete
bevor mich
das höllentor
des Franzosen
erschlägt….
die Erinnerung davon
ist der Sauerteig
in dem ich
meine Alpträume
verwandle
Paul Rodin „das Höllentor“/ Zürich 30.12.2011
kaltwort…
es gibt
ein kaltwort
welches sich
in den
feuchten Spalten
deiner strahlerede
versteckt
und wie
hilflose kaulquappen
auf Hoffnung hin
zappelnd
an die Oberfläche
deines Lächelns huscht…
ich Sage es nicht,
denn es
hat nicht funktioniert
„es“ war das
ganz andere
deinen fluchtritzen
nicht zugänglich
wo keine
trüben Pfützen steh’n
die dein
austrocknen
verhindern könnten,…
weil die
Leugnung
im Lockruf
nach einem
neuen Tag verlangt,
dort wo Tränen
dein weiterleben sichern
Jenseits…..
Einsamkeit…
einsam
komme ich
zu meiner Sprache
die
nichts
sagen will
nur im
spüren
sich verzehrt
und die
grammatik des Seins
scheut,…
ein Bleiberecht
sucht
das durch
keine formalität
einer Welt
bestätigt
werden kann…
und den Bogen
zum nächsten
begehrt
wie eine
namenlose Quelle,
die in ihrer Wüste
das recht
auf eine
Fata Morgana
stottert
Dauer…
es wird dauern
bis eine neue Begegnung
in die Wirklichkeit tropft,
lange
wie ein salzstock
der sein werden
selbst vergisst
es werden andere
geworden sein
geläutert
durch rastlose zeit
im gehen
und
im bleiben,
geadelt
durch eine not
und die Gabe
der Transformation
von Raum,..
Patina des Aufbruchs…
wenn sich
zwei Sterne kreuzen
und ihr leuchten
eine neue Sonne
gebiert
königsgräber…
königsgräber
seit Alters
sind Hügel
einer Erhebung,
in das sein
über den
Schlachten des Alltags,
aus dem diese
hervorgegangen sind
schweigsame
Plätze einer Ruhe
die ihre Sonden
auf
Du und Du
gerichtet haben,…
ob sie klingen
liegt nicht
am Gold
ihrer Schwerter
allein am
Anruf
ihres verborgenen
namens
die Geständnisse…
wirklichkeit…
wirklichkeit
ist ein Versuch
die losen Blumen
der Sprache
umzumünzen
in einen Strauß
absichtsvoller Rosen
der von den
Anbietern der Nacht
im Reglement
freundlicher versuche
an endlose
Paare des unbewussten
delegiert wird,…
wobei die Fantasie
eine Projektion
des wirklichen
mit einem Zufall
in einer letzten Ecke
schwängert
Schwarze Bühne…
gewitterdunkel
pechschwarz
soviel ist zu sehen noch
dass eine Bühne
ihren letzten Atem
zelebriert
im hereinbrechen
des Abbruch
jener Nacht
der Energie
die sich ein
letztes mal
in den träge stürzenden
Masten des düstren
verfängt
unsäglich
dass selbst
die Show,
längst beendet
ihrer Bühne
verlustig geht
einbricht,
die Katastrophe
vor sich hin
zermalmt
die Möglichkeit
einer Unterhaltung
in sich zusammenstürzt
in die
fern beobachtete
Nacht
einer
zerstörten
rede von
Menschsein
ausgetragen…
habe dich
ausgetragen
während du noch
mit den Strategien
deines Rückzugs
Handel triebst
und die Mächtigkeit
von lose
hingeworfenen Worten
dir deine stimme
Versagen ließen
als einer
dir gerade
deine Ortlosigkeit
übersetzte
liebender…
darüber
darüber hinaus
gewagt
die Fahne
in meinen
Sturm gehalten
ohne Zaudern
mich
mitreisen lassen
von dem
großen Bruder
Irratio
der in seiner
kleinen alltagshöhle
nur darauf wartete
seine Zähne
in die
nächste Wade
zu schlagen
und sich
jetzt die Wunden
leckt
die er schlug
mit stolz
im vernarbten Gesicht
seiner Herkunft
granatapfel,…
die Sphäre
wo der Granatapfel
wartet
ist wie
ein
„darüber hinaus“…,
das die Türen
schon offen hält
noch bevor wir
dort eintreten,…
alltägliche Dinge
in ihre Nacht
verwandelt
und wie Abenteuer
in den Kernen
der Leichtigkeit
schmeckt
atemlos…
atemlos
blei…
Blei in den Flügeln
das den Mohn
aus dem geflatter
des Gedächtnis
wäscht
uns
in ein Feld
von Erinnerung
treibt
wo
die Samen
des gewesenen
um meine Hand
anhält
verlust…
Ein Verlust
der Turm…
liebe…
Liebe
Ferne…
Aus der Ferne
verödet…
verödet
wie ein
campingplatz im herbst
deklinieren wir
mensch sein
auf dürren ästen
ungesagter Erwartung
im
projektiven zustand
der einheit,
die wir sind,
die wir
aufspalten in zwei…
gegenüber
…..
erschrocken
verlieren wir
unsere unschuld
die nur
das vergessen
möglichen Bewusstseins ist
und ahnen
das schleichende Gift
der sesshaftigkeit
unserer Gedanken,
die sich
am abstellgleis
des aufbruchs
tummeln,
ohne je
an fahrt
zu gewinnen
Offenburg
Ergründung…
Ergründung,…
offizielle Teil…
der offizielle teil
schlafende…
schlafende,
mit…
mit Feuer spielt
der selbst nicht
brennen will,
immerhin…
wenn hitze
auf kühles trifft,
verdampfen Tränen…
hat ein zauberer
sich selbst
ver… zaubert,…
jetzt ist er
auf der Hut,
sein adieu
zerrwickelt
im
verborgenen
tuch
On Lago di costanza































