die boote im see
dümpeln
wie kriegsschiffe
vor dem aussterben
nach
ihren letzten schlachten
die sie verloren
und jetzt
einem drohenden
untergang ins zivile
entgegen trauern
von behäbigen blicken
begutachtet
die nicht erkennen
dass sie es sind
die untergehen
während stahl
am abgrund einer nacht
die zeit
mit rost
übertüncht
world
Bewusstsein verlieren
bewusstsein
verlieren,
wie ein
apfelbaum,
der seine früchte
verschwendet,
die von
herbstwespen penetriert
in ihrem
vergorenen most
ersaufen,
blindlings
mit dem bild
der reifen frucht
ihren aufstand
anzetteln
um im nächsten moment
davonzustieben,…
bewusst
wissen
im gletscher
der ewigkeit
zermalen,
geschmolzene
hoffnung
die im bach
ein lied
von
besseren zeiten
singt
das leben..
das leben
wartet nicht
auf einen
und
nimmt dich mit,
du musst schon
selber
einsteigen,…
meistens
hast du vergessen
den fahrschein zu lösen
oder fährst
in die falsche richtung…
also schau
dass du
in die
pilotenkanzel
kommst
zerstört …
ZERSTÖRT
und
ERHABEN
sind wie
heimatlose geschwister
die abends
in fremde häfen einlaufen,
vorläufig,
wie blätter
im spätsommer
welche
dem herbst
entgegen fallen,
sich an hände
eines lächelns
schmiegen…
unsere gefühle
unsere gefühle
überdauern im kokon,
gefaltet und unreif
wie anfängliche
schmetterlingsflügel
die den tränen
ihrer augen
hinterher trauern,
den blick in die zukunft
wie in einem milchglas
verschleiern,
den durst
hinüber retten wollen,
durchstossen
durch diesen
watte zustand,
der mir selbst
die auswege
ins gewöhnlichste
versperrt,
wo verbindlichkeiten
wie ein loses band
einen versuch
der annäherung
zerfesseln
und unsere mythen
den letzten blütenstaub
in den wind setzen,…
goldene fäden
von rauschgoldengeln
die kein platz mehr finden
im wirklichen
einer fantasie,
den andern zu berühren,
stattdessen
wie die platzhalter
einer sonne
den mond befragen
und sich immer wieder
selbst infizieren
mit dem gift
der vorstellung von ideen
welche durch selbststörung
anderes zerstören
kein halt
kein halt
nirgends,…
selbst
buddhas arsch
weiß nicht mehr
woher
der wind
weht,
sein
inneres lächeln
entpuppt sich
mehr und mehr
als
nahkampftechnik
von
oddyseus
der den sirenen
seinen zuspruch
verweigert,…
oh
orpheus
wer nur hat dir
den gesang
jener geschichte
nicht verziehen
auf dass
gautama
am kreuz der zeit
den letzten nagel
reissen muss
jenseits des genuss
seiner transformation
ihre haltung
ihre haltung
zeigt mir
die frage
nach der ich
suchte
in den
gemähten wiesen
von gestern
die
im staub
nach luft
schnappen,
dort
wo nichts mehr
zu finden ist
außer dieser antwort,
die ich mir gebe
wenn die fragen
ihr gebet
gesprochen haben
und den durst
verloren
der sie
lange speiste,
von vorgestern,
als der samen
noch
über einer
frischen erde
wehte,
in diesem dunst
den gott
in seinen
hinterzimmern
erschuf,
ohne vorzeichen,
wie musik
die ihr
anders sein
auf den linien
verliert,
obdachlos
in flirrender hitze
am nachmittag,
der sich querstellt
dem
was sich
verschließt
wenn die nacht…
wenn eine nacht
ihre
freundlichkeiten austeilt
springen
seelen von suchenden
wie junge fische
gegen den strom,
holen
unmögliche
statements
aus ihrer reseve
und platzieren
breitseiten
einer vergilbten
hoffnung
vor die
wagenburg
einer
neuen
idee,…
dass nämlich
die früchte
des morgens
sich still von
den rändern
einer nacht
ernähren
wo ich könig…
wo ich könig bin
verlieren die gedanken
ihr feudales gefängniss
entgeistern sich
auf einer lichtung
an deren rand
KING COOL
sein smartes lächeln
entzaubert,
hüpfen
von einem
zum nächsten halm
um den halt
zum kleinen spass
eines nachmittages
zu biegen,…
king off the road,
der die vielen
könige seiner gedanken
in die welt
entlässt
ausgeredet…
ausgeredet
weggesprochen
ausgerechnet
abgebrochen
illusionsversessen
anverwandelt
und
ohne not auch
angebandelt
weltvergessen
hingehaucht
und alles was
sein könnt
verraucht
sprache spricht
wie stumme lieben
ein laut zerbricht
ein herz zerrieben
morgenlicht
kein schattenkick
bringt ein tag
mir
nacht zurück
damit…
die versprechen…
die versprechen
brechen
noch entzwei
wo das wort
ohne ort
regiert
sie halten
nicht viel von sich,
da die rede
wie eine schneise
den schnee
in meine reise
in meinen mund
und
in die lungen fuhr
von wo ich wund
noch
buchstaben zerhacke
wo ein satz wie eine uhr
mir zeit zum sprechen nimmt
und nähe mit lautem knacke
die ferne zu dir zerrinnt,
das ich flüchte
mich einholt,
das unbekannte
wie neue früchte
die reifes fällt
und mich
noch nicht verbannte
drüber ….
ranking…
freunde,…
jetzt
87,…
erst,…
könnte
mein
alter
werden,…
später,
ist aber
die
absurde hoffnung
einer anerkennung
bevor ich
auch nur
einen atemzug
hinzufügte
in meine bio,
die frisiert
und
unsäglich flach
in den
persönlichen einstellungen
auf
ihr nächstes opfer
hinlechzt,…
selbst hier
kommen manche
zu spät,
zum date,
der wie
kalter kaffee
diese bitternis
schmeckt,
andere verschwinden
bevor sich
ein wortähnliches gebilde
in ihre box
hinüber hechelt,
in eine welt
prästrukturierter
kommunikation
in der
spielen
vom algorithmus
nicht
gedeckt ist,…
früher blinkten
die lichter
in strassenbordellen,
heute versucht
vergeblich
ein ärmlich
rotes pünktlein
eros
zu wecken,…
muss weiter,
Nr. 88
chatted
gerade
sein
dünnes
„hi“
places…local?!
kenne nicht
plätze mehr
die das echo
von fragen
ertragen
und
in eine
freundliche antwort
verwandelten,
die mir auf
rosenbeeten
den fakir
abnehmen
und
die wartehalle
der mir begegnenden
zu meiner
entschlossenheit machten,
die mir
aufrichtigkeit
segneten,
dass
unsere
weitere überfahrt
nicht bereits am
jägerzaun
eines DU
verreckt,
den ort
der meine schritte trägt
in eine leichtigkeit
der begegnung
und diese
in eine
tiefe absicht
wandelte,
die ich auslote
ohne zu ertrinken,
die mir düne
in der wüste
und quelle
meiner oasen
ist,
die ewig
besungene
die eine
löchrige hütte
in mir bezieht
und das
gemeinsame dach
über dem kopf
mit anmutigen schilf
repariert,
dass sonnenrizzen
sich
einen weg
in unser
wässriges bewusstsein
schlagen
das wie bilder
nur symbol
einer
unbekannten wahrheit ist,
großer traum
einer erfüllung
die das licht
überlebt
weil unser tag
sonst
die hoffnung
verschlingt,…
umschlungener
in sich
entfesselter
anderer zeit
statistic…
zugriffe,…
sechsundzwanzig heute,
das genügt
um ein
mittleres gefühl
von
DA SEIN
und
ETWAS
hervorzurufen,..
dass
der Algorithmus
bei zig millionen
der gleiche ist
spielt keine rolle,
da das
gefühl der verbundenheit
alles wett macht,…
waren wir
nicht schon mal
alle
ziemlich gleich….
und haben
einen
imaginären berg
bestiegen
der das höchste wollte
und den tiefsten abgrund
aufriss,…
für
mark zuckerberg
nacht…
nacht
ist verstanden
wenn gewissheiten
wie hilflose kinder
nach hause finden,…
plötzlich
reimt sich
die geschichte
eines tages
auf
vertraut sein,
ferne
ist wie
ein hügel aus sand
der sein haus
nie finden wird
und
nähe eine
stadt
deren lärm
in der stille
ihrer bewohner
ertrinkt,
lautlos
wie ein gedanke
der aus meiner
erinnerung
perlt
und dort
die spuren der zeit
tilgt
es….
es
ist nicht bekannt
von wo aus
die
unsichtbaren zeichen
eines schattenspiels,
frühlingsblätter
auf heimaturlaub,
am späten nachmittag
ihr spiel treiben
während die
wissenschaftliche
erörterung von musik,
wie der griff
dieser albernen spazierstöcke
mit eingebauter hupe
nach
abgeschmacktem urlaub
riecht
und den
alten salzstock
vergessen macht
an dem sich
unser schicksal
empor leckt,…
worte die brennen,
die keiner versteht
weil sie
jene
von liebenden sind,
die sich selbst
vergessen
um das unverstandene
zu leben
stumm…
stumm
und
lautlos
vor krach
werden
jene worte gesagt
die nicht
übersetzt werden müssen,
wo jeder weiß
woher sie kommen
wohin sie wollen,
dennoch aber
schwer
zu orten sind,
da das leben
aus vielen
kleinen ritzen besteht
in denen
wesentliches
verschwindet,
überdauert
in einer hoffnung
auf
ein kommendes wort
für
Paul Celan
worte….
worte,…
gebilde
einer irrung,
stehen
wie mahnmale
zwischen uns
und erinnern
an orte
denen wir
zu
entkommen trachten
dort
wo selbstverständliches
wie ein
verwunschener garten
verschlossen bleibt
und
die nachahmer
einer alten sprache
bereits
an den buchstaben
scheitern,…
wort
ohne
ort
wenn
die schwerter
schon klingen
bevor wir
die schmiede
betreten
am morgen…
am morgen
lasse ich
meine absichten
im nebenzimmer
trocknen
und verlege
den restlichen stau
meiner gefühle
in einen tunnel
der zu dir führt,…
an dessen ende
sehe ich
meinen anfang
wieder,…
die abzweigung
war verschüttet
sätze…
sätze
fallen mir
wie projektile
aus dem mund
und
heften dir
fragen auf die stirn,…
diese nähe,
die mir
aus dem
ärmel schoss
und einen überfall
unvermeidlich macht,…
interessiert niemanden
where the smoking gun
is gone
und die wagenburg
ihren heimlichen
ausgang verbirgt?!
ein reiher…
ein reiher
wippt sich
am frühen nachmittag
durch die
zeitlosigkeit
und seine flügel
erfinden
die sätze
des tao te king
neu,…
ein
mene mene tekel schlag
welcher
das gewicht
unseres seins
austariert
und einer
wandelbaren variante
von bewusstsein
überlässt,
dort wo wir
den sinn
vermuten
und folglich
unsinn ernten,
weil das große ohr
des kosmos
zu viele stimmen hört
und die noten
für eine übersetzung
ins irdische
noch nicht
geschrieben sind,…
deswegen nimmt
die bemühung
und
der lärm der zeit
beständig zu
und ein flügelschlag
wirkt wie ein
unheilvoller wink,
ein konzert
dessen klang
sich mit der zeit
aufreibt
kauf mich…
kauf mich,
dort
wo mein herz
blutleer
die oberhand
gewinnt,
in einem
harschen winter
der gefühle
die
wie schneemänner
verfaultes gemüse
hinterlassen
und als
zirkuslöwen
nur noch zupacken
wo ihnen
der nächste käfig
blüht,…
kauf mich,
wo die rätsel
des unbegreiflichen
fest an meine
seite stoßen
und
die blätter
meiner briefe
den wind beflügeln,
wo die luft dünner
und das leben
unbedingter wird
denn freiheit
ist der raum
zwischen
den stäben,
wo die
enttäuschung
das weite
sucht
und es
mein arm ist,
nachdem ich
schnappe,…
wo
die erträge
wie eine
karrikatur der hoffnung
die innenwand
meiner seele
in einen
tumult verwandeln,…
fass mich,
damit ich
lassen kann
es schliert…
es schliert
ein blick
angereichert
mit meiner
projektion
in dieser
lauen luft
maiseits
durchs
letzte jahr
als unsere augen
einen anfang wagten
und jener berechnung
des zaubers
die multiplikation
versagten,…
heute
ist bereits
der neubeginn
ein produkt
einer nie
erfolgten
abstraktion
des möglichen,
was die vermutung
nahelegt,
dass wir beide
mehr wollten
als wir bewusst waren
es auch
lassen zu können,…
dies allerdings
spricht bände
von gesprächen
mit sich selbst,
die
das schweigen
anderer
erhören
und
ihre nähe
auf
unbekanntes
übertragen,…
dort
durchmischen sich
die farben
des vermissten
mit der erde
eines
neuen tages,…
tönung
die dir
eine blässe
ins gesicht
treibt…
morgen….
morgen
stehen
die zeichen
auf sturm,
denn
in den
gestrigen journalien
fanden sich
kleine druckfehler,
buchstaben
sind mir
beim nennen
deines namens
verrutscht
und haben
eine neue stadt
beschrieben,
keiner wusste
wo sie liegt
noch
ob dort
die vorfahren
unserer vision
überdauern konnten,…
wir stiegen
aus dem bus,
ahnung kam auf,…
du bliebst
zurück
erinnerungen….
wir hatten…
wo
die nacht…
eine nacht
streut
ihre hälften aus,…
die
eine
in der umtriebige
ein licht suchen
die andere,
die mit
dem anschein wedelt
von
selbst eingespeisten
konfigurationen
einer möglichen versuchung
satt zu werden,
die sich
in den
blauflimmernden apps
eine schneise der befreiung
mit betaversionen
ergaunert,
eingehimmelt in eine
retrotechnische verabredung
mit dem unwahrscheinlichen,
jene nämlich
dass nähe
in der ferne
zu züchten
und der mond
nur eine attrappe
für spiritistische spinner sei,…
die eine hälfte
ist der mythos
dass die welt
immer schon
sich
der rethorik des Tages
bediene,
die andere
ist
die rethorik aller mythen
selbst,…
ein mythos aber
ist der funke
zum unaussprechlichen,
jenes bild
in dem
die zeit
einen
unbekannten raum
gebiert
die schlafen…
die schlafen
haben
ihr wach sein
den träumen
vermacht
und verbringen
die halbwertzeit
ihrer absichten
auf einem
still gelegten gleis,
das sich
vor tageslicht
verbiegt,
dort wo die
projektion
von gedanken
wie eine wirklichkeit
einschlägt
die keine bilder
mehr bewegt,
dort
wo
freundliche wesen
ein-und aus gehen
aber
keine spuren mehr
hinterlassen
man
will
es schön haben
in der gesellschaft
von schlafenden
die wie im
koma
ihr eigenes
dasein
vergisst
man
will
das leichte,
das wie
eine sense
die spitzen
der erinnerung
kappt
man will
den tiefgang
und lichtet die anker
wenn der lack
am bug
bröselt
da wo
fahrende gefährten
ihre schiffe
flott machen
ertrinkt
die hoffnung
von zaudernden
kontakt…
kontakt
verwaltet,
in datenbanken
vergesslicher launen
nach einer
statistischen häufigkeit
von erfolg,
an platz
sagen wir mal
sechshundertneunundzwanzig
jener routine
die dir ein schnäppchen
sein könnte
unter umgehung
möglicher echtzeit,
die hinter den strategien
bester aussichten
untergeht,
ohne
mit der wimper
einen aufschlag
zu wagen,
hey,
geschichten
die weisheiten
in den abfalleimern
menschlicher abgründe
einstampfen,
ihr protoplasma
in nischen
gewünschter begegnung
züchten,
weil sie hoffen,
dass der mensch
ein ding ist
das funktioniert
und deswegen
jene sprache
benutzen,
deren opfer sie sind,
wie ein schwamm
der die dinge
verschwinden lässt
bevor sie
aufgenommen wurden
und
nicht mehr wissen
dass
adam,
der alte traum
immer noch
seine kraft
in einer kuhle
aus lehm
bebrütet,
zur erinnerung
an jene menschen,
die wesen
einst
im tagwerk
langer zeitalter
gegen das vergessen
erfanden
Bilder/Figur: Helmut Mühle
anfrage…
anfrage
an meine
einsamkeit,…
ein goldenes reh
im vorhof
eines blassen mondes
das im weizenfeld
die unschuld
seiner sprache verlor
und
die sicherheit des lebens
in den feldern der flucht
erhofft,
weite die sich
wie ein gürtel
eng
an den atem
meiner tage schmiegt,
ein zärtliches gedicht
welches neben mir
den schlaf des vergessens
überdauert,…
beginne ich zu begreifen,
dass die
wesentlichen
dinge des lebens
all
eine
auszuhandeln sind,
der andere nur
ein schatten
meiner selbst ist
den ich so lange nähre
bis er zu sich aufwacht
sein da sein erhellt
verlassen übt
weil ich ihn einst
ins dunkle schickte,
eine nacht in welcher
der hunger nach anderem
meine seele frisst,
die ohne ende
an den ketten des wunsches
wieder nachwächst
verschwinden…
verschwindende
überall,
die
sich selbst zu wenig,
immer noch
vergeuden
in den schattenrissen
grosser plätze
der welt
und
im gewimmel der strassen
untergehen,
um am horizont
nach erfahrung schnappend
wieder aufzutauchen,
ihre zustandsbeschreibung
den göttern überlassen
und den hades
per anhalter durchqueren,…
so tummelt sich
die frage nach
existenz
dünn wie ein faden
durch ein labyrinth,
windet sich
in der hoffnung
all zu bekanntem
zu entkommen
um
unbekanntes
zu treffen,…
wir warten also
auf den zug
um im
kick eines zeitlochs
aufzuspringen,
die ketten
den gleisen zu überlassen
und an fahrt
zu gewinnen,…
unsere
vorläufige ankunft
wird dort sein
wo menschen
nebenbei
verschwinden
und ihre
abwesenheit
gerade mal
die statistik
des bürgerlichen
schönt
überdauern…
überdauere
die zeit
die mich
in den
niederungen der tage
wie
buschfeuer umhertreibt,
den komplott
der umstände
die ich selbst inszeniere,
ein kinderkarusell
dass mir damals schon
suspekt erschien,
weil der weg
immer wieder
am verlust der eltern
vorbeiführte,
mein vergessen sein
aber längst
im kreisen der nächte
beschlossen war,…
denn da
wo ich
verlassen wurde,
lerne ich
die sprache
des abschieds,…
uns aber
ist nicht mehr klar,
dass die verlassenden
dass mann,
dass frau,
das große rätsel ist
welches im aufgeben
bisheriger erfahrung
gefunden werden will,…
…während
die rechte hand
der blonden
eine linie
beschreibt,
ruhig
an ihrem
oberschenkel,…
… was suchen
plötzlich
die
japanerinnen
in der szene
und
die brünette
die ihr haar
hinter ihr ohr
streicht,…
primitivo,
alles klar
raunzt
mein Kellner,…
und
dass die welt
doch transpersonal ist
sehe ich daran,
dass ein typ
eine pizza
in sich hineinstopft
obwohl
SIE
die gelegenheit wäre,
er aber auf
persona,
also
sich
macht,…
sein knie zittert,
die brünette zögert…
der schal
der blonden
will
fallen…
wenn die liebe…
wen die liebe
der nacht
kurze beine trägt
gerinnen wir
wie
stehen gelassenes blut
nach einem schlachtfest,
dort
wo die alten weiber
sich darüber hermachen
den roten tod
rührend und schlagend
im fluss zu halten,
zur verfeinerten speise
für spätere,…
getrunken
haben wir nicht
aus dieser schale
und dennoch
stockt uns der atem
als wir die zeichen
einer neuen zeit
im muster
der roten schlieren
erkennen
und merken
dass
vor lauter bekanntem
das unbekannte
zwischen uns
erfror
bei…
bei
geschlossenen augen
sehe ich
in der sonne
jene schatten
die sich nicht
an den
rändern der tage
blicken lassen,
vermummte,
die ihr geheimniss
wie
bruno
in der kutte
eingenäht
und in ihrer asche
aufbewahrt haben,…
jetzt wagen
sie
nahtlos
den übergang
in einen
nächsten raum,
der inmitten
hilfloser
absichtserklärungen
der moderne
seine dauer pflegt,…
und wieder,…
giordano, giordano,
der den bogen spannte
bis der zeitgeist brach
und erkannte
dass
das ziel der amsel
in allen äonen gleich,
ihr gesang ist,…
spiegel
einer milden ruhe
vor dem sturm,
der seicht
über
die fittiche des seins
streicht
erinnerung…
erinnerug
sucht
vergangenes
in dem ein
JETZT
nicht
präsent war
und in der
warteschleife
einer sehnsucht
hoffte,
dass etwas auf es
zu käme
was
nicht ist,…
deswegen
liegt im
IST,
dem augenblick
alle zeit
zu grunde,
die sich
erinnerung
nur
als steigerung
von
JETZT
verspricht,
jene offenheit
die leben
in jeder form
nicht als
exclusivität
begreift,…
deswegen aber
gaukelt die welt
das besondere vor
um erinnerung zu züchten
verlangen
nach unerreichbarem
weil es
JETZT schon
DA
IST
habe…
habe die nacht
aus dem stundenbuch
gestrichen
um in den
leerzeichen der tage
jenes strandgut zu sammeln
welche meine genossen
in zwielichtigen nischen
den kettenhunden
des unsagbaren
überlassen,….
immer wieder
die gleichen
tippfehler
einer
daSeins erodierten sprache
deren wörter
wie junge pudel
richtungslos
ihre überzüchtete schönheit
zur show stellen,
eros zu ihrem fetisch erklären
und den abakus
ihrer vermeintlichen erfahrung
nach stunden und minuten abzählen,
während ihr maskottchen verstört
durch die hintertüre ihrer angst
verschwindet,…
definitionslüsterne junghengste
springen wie ziegenböckchen
den mainstream entlang
ohne zu merken
wo geschmacklosigkeit
nicht mehr
durch noch so blöde
avancen an
irgendeine schönheit
tilgbar ist,
fingern an den
strapsen ihrer einbildung
und purzeln wie
motten vom licht
wenn der gummi mal
auf die hände zischt,…
es sind überreste
deren kriechspuren,
die ich mir beim sammeln
von den fingern kratze
kleine spritzer
von wortejakulationen
die salz in meine dauerwunde
tropfen,
das rechnen ohne kalkül,
dessen brett die hingabe ist
an all jenes was ich nicht verstehe
und erst im anblick meiner asche
wie langsames magma
zur lagune einer neuen zeit gerinnt
gekräuselte…
gekräuselte wahrheiten
die ihre grundlosigkeit
auf sandigem boden
verwässern
plätschern mich an…
sätze von dir,
die wie molen
ihren hafen
nie verlassen werden,
sprenkeln meiner überfahrt
süßen weihrauch entgegen,…
ich soll vergessen,
wie
ferne aussieht…
gerade aber
kam ich
aus dieser
in die nähe
eines hafens…
molen
sehe ich
keine
sehe jenen…
sehe jenen,
der schwer
zu finden ist,
versteckt
in unvermeidlichen
bildern
alltäglicher fluchten,
diesen
übermalten see
voll dem ballast
letzter jahrhunderte,
schattenumrissen
von
ungeklärten fragen,
die wie
oberflächenstrudel
ihren grund suchen,
um den versuch
nach tiefe
zu wagen,
dennoch aber
brücken schlagen
wo keine abgründe
zu queren sind
und die hälfte der tage
mit den
versprechen der nacht
auspendeln,…
einst
als ich
noch nicht wusste,
ging einer
wie nichts
ein und aus
zwischen
den toren der städte
und den
auswendigen geschichten
seiner innwändigen reisen,
die sich wie kletten
an die versen
meiner unvernunft hefteten,
so wurde mir
siebenfaches leben
gleich mehrere male
ins stundenbuch geschrieben
als hätte einer
die bleischwere litanei der tage
zu seiner bibel gemacht
und das vergessen gepachtet,
um seine unruhe
zu erinnern,…
dennoch
ketzere ich
bar jeder erfahrung
symbole und zeichen
von begegnung…,
nur
um weitere kapitel
von salz
ins da sein
zu streuen
geschmack zu heben
und eis
dem schmelzen
zu öffnen
intelligentes flirten…
ok ok
der update App.
war nicht
die neueste version
zu viele backups schon
habe ich überlebt
aber fiel mir nicht
der pfeffer vor
deinen schoss
der schüchtern
wie eine hyazinthe
nach anderer luft
bettelte,
unscheinbar
in watte verpackt
so dass sich
ein wort
eher wie
ort
anhörte
den beide
prompt verloren,
da mir die
subtile penetranz
deines duftes
ausgesprochener weise
durch die
finger rann,…
also versuchte ich es
x-male
auf die intelligente weise
nur um zu erkennen
dass dies das blödeste ist
und jetzt deine ausstrahlung
in meinem zimmer
nicht mehr ertrage
ehe bett…
das uns anzog
lässt uns flüchten
in unbekanntes,
das zieht uns
an
eher betten
als
ehebetten
werden
darunter sein
manche sterben…
manche sterben
im leben einmal
andere öfter,
habe das zählen
aufgehört
als einer
die endlose strasse
dieser
dunklen steine sah
die den weg
zur freude pflastern,
vorbei
an den eisbergen
vergeblicher hoffnung
die das meer
in dem
meine seele schwimmt
nur noch
weiter machen
wenn
ihre zeit
gekommen ist,
vorbei
an den
täglichen ritualen
der
„wenn-dann“
und
„könnte sein“welten
die uns
in den ewigen nestern
unserer kindheit
halten,
schaukelnde gewissheit
auf den inseln der suche
die längst
vor dem aufbruch
gefunden sind
und nur noch
einem hafen
warten
changieren…
chance
gefunden
verworfen
gewartet
die tür
ins haus
geartet
der tritt
zuvor
danach
zuersten
gefror
ein Hit
nein nein
zum bersten
seitlich
dort
im drüben da
hinter mir
und
wo ist wahr
so
schlenderts sich
in meiner welt
zur der sich doch
wer denn gesellt
im auf
hey dort
ja nein
bin fort
wo all
mit allen
ist
mein ort
komm uni kation…
„…natürlich frisch…“
ein fragment
könnte genügen
wenn wir uns
die unruhe
eingebildeter begegnung
überstülpen
wie schlafmützen
vor ihrem versprechen
träume zu generieren
und dann doch
aufwachen
vor lauter verschlafenheit,
durchkommuniziert
und
überdurchdauert
in einer warteschleife
penetranter gefühlslogen
die wie
Pat und Patachon
nebeneinander herschaukeln
um ihrem eigenen
amüsement zu entkommen
hochgepäppelte lustbarkeiten
denen es
die sprache verschlagen hat
und in ihrem
privaten stummfilm
das schreien
nach leben üben,
durchtrainierte
SMS sportler
und
sadomasochistische
taugenichtse
die den neusten app
in ihrer hosentasche
pflegen
als sei es einer
dieser schicksalhaasen
die am bosporus
den galataturm,
diesen alten christustraum
in frage stellten,…
all das nur
um den
kommunikationskamikazen
ihre weitschweifigen
wordschiffchen
zu versenken,
noch tiefer ins dickicht
digitaler
mikrowellen einzudringen,
dort den
erstschlag
einer unterhaltung
zu erwägen
um nicht
dem versuch
der lufthoheit
eintönig sich windender
mastdarmgespräche
zu erliegen,…
wartende
am ende der zeit
die wie heuschrecken
vor ihrem eigenen
Dasein davon springen,
perplex blinzelnde
welche schweigen
mit zu zwinkern mästen,
ein anruf aus dem nichts,
der die worte
in digitale watte verpackt
und
ein feedback im vorfeld
des spiels
erstickt,…
komm
komm
uni
kation
wenn der zulieferer
einer option auf zwiesprache
den gegenüber
in seinem schweigen
versteckt
heute… morgen…
heute
morgen
gestern
sorgen
gestern
morgen
heute
borgen,…
ist
die litanei
einer
sternenlosen nacht
die am himmel blinkt
wie das vergessen
von rosen
die
abgeblüht
in der ecke stehn
ein
vertrockneter baum
in vorletzter zeit
die es nicht gibt
weil sein bild
austauschbar
und die frucht
ein anderes bleibt
asche…
asche
vergangener zeit
die ich bin,
zerstreut sich
in mir,
als baute mein atem
ein schloss aus luft
der versuchung
mir selbst
zu entkommen
in den
gewöhnlichsten dingen
der tage,
wo mir die nacht
durch die finger rinnt,
weil die frühe
sich nicht
ins licht traut
und
der ruf der ferne
sich wie ein
menetekel
in meine seele ritzt,
dort wo
sich
ohne mein zu tun
entscheidet,
ob es
in die tat
geboren werden will
oder
als echo
im zustand
von ungeborenem
verharrt,…
… nur
um dort
jene unruhe
zu zeugen
die mir
DA SEIN
ermöglicht
to morrow…
to
morrow
yes
we meet
to two
so sorrow
in the
sweet
my
honey
so lonesome
so morrow
two to
lessmore
oh borrow
mei mey my
so narrow
oh
yes no so
morrow
full
sorrow
so far
from
to
morrow
two
gether
oh so
my my
dear
oh mei
heather
oh herr,…
oh herr
ich sehe
es ist
abend geworden
und die nacht
steht vor mir
wie ein stiefkind
das sich
nach seinen
eltern sehnt,…
aber
die ränder der tage
huschen dahin
wie junge mädchen
in ihrem konfirmantenkleid
während der himmel
sich langsam
mit drohnen verdunkelt
und der abend
europäischen bewusstseins
ins dämmern hinüberschleicht,
die tagelöhner
des SEINS
ihre shisha
vor lauter hunger
nach
NICHT SEIN
verspeisen
und
geschichten
die am rande
von altstadtmauern
in moscheen einsickerten
mehr und mehr
neu gestalteten plätzen
ohne gestern weichen,…
einst waren wir da
um zu erinnern,
heute schweigen wir
freundlich
die gegenwart
zu grunde,
nichts ahnend,
dass diese
unsere zukunft sein sollte,
wir aber
in ihrem vergessen
geschichte tilgen
bevor sie entstand,…
oh herr
es ist abend geworden
wenn das
kreisen der sufis
in echtzeit
auf den tableaus
der kommunikation
ersteht
und
der mensch
zu einem mitbringsel
aus fremden regionen
verkommt,
denen wir entgegen eilen
als hätten wir die welt
„all inclusive“
gebucht,…
wir lassen uns zeit
die wir nicht haben…
als
in den geschmeiden
eurer gebetshäuser
die wie trauben
an den hängen klettern
ein diwan sich
gen osten neigt,…
der ruf
welchen ihr
in alten zeiten
in eure herzen schicktet
fand einmal
eine sprache
in eurer zeit
wo heute
die übersetzung
der mystik
in das ein mal eins
der gefühle
nicht mehr gelingt,…
oh herr
es ist abend geworden
wenn jetzt schon
die museen der zukunft
eingeweiht werden
mit dem wissen
von übermorgen
und
die erfahrung
von gestern
in einem
hochsicherheitstrakt
mit dem verdikt
„vorsorglich“
weg geschlossen wird,
die bienen
als letzte zuflucht
eine insel beschwärmen
auf deren flagge
sie
die ewigkeit füttern
und wir im
kontakthof der zeit
um die angebote der lust
feilschen,…
oh herr
es ist abend geworden,
wenn
den gemälden der einsicht
ihre farbe verblasst
und der zucker im tee
wie eine frage
quer durch die location schmeckt,
unser lächeln
wie ein versuch zu leben
die letzten hürden nimmt
und sich
mit einer
neu definierten umgebung
vereinigt,
dort
im
west- östlichsten teil
der welt,
den zeus
für eine kuhfurt erwählte
nachdem er ios
mit seinem atem
schwängerte,…
übergang für
eine geburt
die anfänge
in tollhäuser
verwandelt,…
oh herr
es ist abend geworden
wenn die brunft
ihr gebrüll
in einen wind
ohne richtung haucht
und
lilien der nacht
den moder
zwischen menschen
bemänteln,
als sei
der weg
zwischen
ost und west
ein zuckerschlecken
für
zukünftige generationen,
die sich
an den ufern
des goldenen horns
aalen
in einer sonne
deren aufgang
die neugeburt
des abendlandes
nach sich zieht,
welches sich
in stummen rhythmen
ausgewiegelt hatte
oh Herr,
warum
ist abend geworden
in dessen nischen
eine brut von fragen
auf ihren aufruf warten
der sie
an die einheimischen
imker der sehnsucht
weiterreichen wird
wie ein kleid
das seit generationen
den gleichen
namen trägt,..
warum nur herr
ist Abend geworden,
dessen letzten stunden
doch nur
der vorbote
eines
neuen namens
ist
und unerkannt
an mir
vorüber schleicht






















