ausgeredet
weggesprochen
ausgerechnet
abgebrochen
illusionsversessen
anverwandelt
und
ohne not auch
angebandelt
weltvergessen
hingehaucht
und alles was
sein könnt
verraucht
sprache spricht
wie stumme lieben
ein laut zerbricht
ein herz zerrieben
morgenlicht
kein schattenkick
bringt ein tag
mir
nacht zurück
poems off the road
habe die bilder…
habe die bilder
die mich berührten
verloren,
zwischenzeitlich,
als eine weite
sich dehnt
und der tanz
um die ikonen
einem
bewusstsein der leere
weicht
welche raum ist,
freundlich
und ohne präferenzen,
wo sich konturen
in
dimensionen
des zeitlosen
auflösen,
wie butter
die am rand
einer pfanne schmilzt
in
eine neue ahnung
zerfließt…
die erkenntnis
dass raum ist
wo ich
die pinsel
niederlege,
die bilder
hinter ihrem rahmen
schlafen lernen
und zeit
die striche
meiner gedanken tilgt
damit…
die versprechen…
die versprechen
brechen
noch entzwei
wo das wort
ohne ort
regiert
sie halten
nicht viel von sich,
da die rede
wie eine schneise
den schnee
in meine reise
in meinen mund
und
in die lungen fuhr
von wo ich wund
noch
buchstaben zerhacke
wo ein satz wie eine uhr
mir zeit zum sprechen nimmt
und nähe mit lautem knacke
die ferne zu dir zerrinnt,
das ich flüchte
mich einholt,
das unbekannte
wie neue früchte
die reifes fällt
und mich
noch nicht verbannte
drüber ….
schatten…
schatten
der sein licht verlor
schreddert
in den dünen
ungeliebter wüste
seinen durst
der ihn nicht verlässt
den er nährt
mit einem ruf
in die stille
dort wo sand
ewigkeit baut
shadow
einmal…
einmal sehe ich,
dass
die vielen anderen
viel anderes wollen
sich so
von ihrem
anders sein
entfernen
wie ein horizont
der im meer
versinkt
einmal höre ich
den krach
der einen welt
die verschiedener
nicht sein könnte
in der sich meist
das richtige
zur falschen zeit
in frage stellt
einmal fühle ich
dass diese sehnsucht
nach dem
flirren des fremden
die angst
vor
meinem unbekanntem ist,
das tiefer gründet
als ein
hüstelnder reim
dort drüben
einmal ahne ich
dass wir schlafende sind
die dem atem
von schläfern folgen
da wir die orientierung
im wald unserer möglichkeiten
verloren
uns wiederfanden
im
gläsernen käfig
der berührung
morgen…
morgen
ist heute
nicht
gewesen
da
begegnung
umgangen
im äther
verschwand,
die brücke
an der SEINE
einen leib verlor
der vor zeiten schon
seinen verlust beklagte
dort,
wo leben
nicht einfach
multiplizierbar ist
und
am grund
des seins
ein schlafplatz
auf mich
wartet,
wie es einmal war
als einer
die decke
der sterne
noch nicht begriff
und in ihrer
gegenwart fror
weil keiner
wusste
dass wärme
unter menschen
zu finden ist,…
wenn sie denn
um kälte
wissen,…
to day
to day
reached
the
365 poem
since may 2011
i am happy to meet it!!!
and how fate it want title
of 365 is „ranking“
will continue with work
and will have my very privat
party with myself
HB
ranking…
freunde,…
jetzt
87,…
erst,…
könnte
mein
alter
werden,…
später,
ist aber
die
absurde hoffnung
einer anerkennung
bevor ich
auch nur
einen atemzug
hinzufügte
in meine bio,
die frisiert
und
unsäglich flach
in den
persönlichen einstellungen
auf
ihr nächstes opfer
hinlechzt,…
selbst hier
kommen manche
zu spät,
zum date,
der wie
kalter kaffee
diese bitternis
schmeckt,
andere verschwinden
bevor sich
ein wortähnliches gebilde
in ihre box
hinüber hechelt,
in eine welt
prästrukturierter
kommunikation
in der
spielen
vom algorithmus
nicht
gedeckt ist,…
früher blinkten
die lichter
in strassenbordellen,
heute versucht
vergeblich
ein ärmlich
rotes pünktlein
eros
zu wecken,…
muss weiter,
Nr. 88
chatted
gerade
sein
dünnes
„hi“
places…local?!
kenne nicht
plätze mehr
die das echo
von fragen
ertragen
und
in eine
freundliche antwort
verwandelten,
die mir auf
rosenbeeten
den fakir
abnehmen
und
die wartehalle
der mir begegnenden
zu meiner
entschlossenheit machten,
die mir
aufrichtigkeit
segneten,
dass
unsere
weitere überfahrt
nicht bereits am
jägerzaun
eines DU
verreckt,
den ort
der meine schritte trägt
in eine leichtigkeit
der begegnung
und diese
in eine
tiefe absicht
wandelte,
die ich auslote
ohne zu ertrinken,
die mir düne
in der wüste
und quelle
meiner oasen
ist,
die ewig
besungene
die eine
löchrige hütte
in mir bezieht
und das
gemeinsame dach
über dem kopf
mit anmutigen schilf
repariert,
dass sonnenrizzen
sich
einen weg
in unser
wässriges bewusstsein
schlagen
das wie bilder
nur symbol
einer
unbekannten wahrheit ist,
großer traum
einer erfüllung
die das licht
überlebt
weil unser tag
sonst
die hoffnung
verschlingt,…
umschlungener
in sich
entfesselter
anderer zeit
tränen…
viele tränen
werden
in nächten
geweint,
die
am tag
das wischwasser
für
unsre erinnerungen
geben,
geronnene
hoffnung
die am grund
einer frage
das weite sucht
und
die schlieren
im spiegel
wie
girlanden der zeit
verklärt,
einfache sätze gebiert
die das
durcheinander
unserer ganzheit
bewirken,
das
du
der anderen,
welches
wie eine seite
in der
verschiedenheit
der welt klingt,
ein wort nur
das wie
ein hauch
NICHTS
bedeutet
ohne atem
aber
nicht
leben könnte
die zeit…
die zeit läuft,…
sie läuft nicht
davon
wenn
abstände
beliebiger tage
und wochen
von zeit
zu zeit
wie eine ewigkeit
dauern,
monate
schwer wie jahre
wiegen
und die menschen
in ihren
sorgsamen nischen
hocken
obwohl
die achterbahn
des lebens
ein auf und ab
kaum verbirgt,
der luftzug
der stunden
bitter schmeckt
wie deine
mandelaugen,
jene
die ich verlor
und
der ruf einer amsel
wie die verlockung
zur wiedergeburt
klingt
statistic…
zugriffe,…
sechsundzwanzig heute,
das genügt
um ein
mittleres gefühl
von
DA SEIN
und
ETWAS
hervorzurufen,..
dass
der Algorithmus
bei zig millionen
der gleiche ist
spielt keine rolle,
da das
gefühl der verbundenheit
alles wett macht,…
waren wir
nicht schon mal
alle
ziemlich gleich….
und haben
einen
imaginären berg
bestiegen
der das höchste wollte
und den tiefsten abgrund
aufriss,…
für
mark zuckerberg
sonntag…
sonntag um sonntag
mäandert
der glockenklang
durch
bürgerliche behaglichkeit,
suggeriert
sicher
nichts neues
dem man sich
stellen müsste,
benutzt den ton
kaum verklungen
zum nächsten bim
für seine kontinuität
des unabänderlichen,
welche kurz gehalten,
sich im perfekten schnitt
der gartenrasen trifft,
garniert mit
einem penetranten traum
von jägerzäunen,
die die jagd
beenden,…
heiliger sonntag
unheilige allianz
von bedürfniss
und wunsch
koalition
geschmiedet
gegen die
achse des bösen,
die unsre rettung wäre,
zügelten
wir uns
unsre schatten
mit licht
zu vertreiben
das szenario…
das szenario
funktioniert,…
optimierter bürgerservice
zum nahtlosen „kontakt“
einkaufszentrum
am hauptplatz
zur speisung
der zehn tausend
und die blasmusik
diesesmal mit
mick jagger app
zur sedierung
der generation 50+,…
wie weit wir
gekommen sind?
… freiwillige selbstkontrolle
mit eingebautem spassfaktor…
der deckmantel dieses mal,…
unsere geschichte
mit der wir
gegenwart klittern
terassen…
terassen,
flach
und
rechteckig
in ihrem
falschen schatten
selbst gesetzter
hoffnungen,
ebnen
noch jeden wurf ein
der nach einer
ritze voll licht
lechzt,
absurder weise
aber
die aufforderung zum tanz
mit einem gespräch
über die
zu erwartende rente
streckt,
verdünnung
von daseinsberechtigung
auf einem
ungedeckten check
selbstgefälliger gesellschaft,
geladene gäste,
die heimlich
über die verwertung
des letzten ackers
tuscheln,
sattsam in
grünen auen
der selbstvergessenheit
voller rahmen,
zu denen uns
keine bilder mehr
einfallen,…
es passt nicht
der hirsch,
röhrend
und weit entfernt
vom gulasch
in die letzte ecke
rechts
vorm ausgang
nacht…
nacht
ist verstanden
wenn gewissheiten
wie hilflose kinder
nach hause finden,…
plötzlich
reimt sich
die geschichte
eines tages
auf
vertraut sein,
ferne
ist wie
ein hügel aus sand
der sein haus
nie finden wird
und
nähe eine
stadt
deren lärm
in der stille
ihrer bewohner
ertrinkt,
lautlos
wie ein gedanke
der aus meiner
erinnerung
perlt
und dort
die spuren der zeit
tilgt
es….
es
ist nicht bekannt
von wo aus
die
unsichtbaren zeichen
eines schattenspiels,
frühlingsblätter
auf heimaturlaub,
am späten nachmittag
ihr spiel treiben
während die
wissenschaftliche
erörterung von musik,
wie der griff
dieser albernen spazierstöcke
mit eingebauter hupe
nach
abgeschmacktem urlaub
riecht
und den
alten salzstock
vergessen macht
an dem sich
unser schicksal
empor leckt,…
worte die brennen,
die keiner versteht
weil sie
jene
von liebenden sind,
die sich selbst
vergessen
um das unverstandene
zu leben
stumm…
stumm
und
lautlos
vor krach
werden
jene worte gesagt
die nicht
übersetzt werden müssen,
wo jeder weiß
woher sie kommen
wohin sie wollen,
dennoch aber
schwer
zu orten sind,
da das leben
aus vielen
kleinen ritzen besteht
in denen
wesentliches
verschwindet,
überdauert
in einer hoffnung
auf
ein kommendes wort
für
Paul Celan
worte….
worte,…
gebilde
einer irrung,
stehen
wie mahnmale
zwischen uns
und erinnern
an orte
denen wir
zu
entkommen trachten
dort
wo selbstverständliches
wie ein
verwunschener garten
verschlossen bleibt
und
die nachahmer
einer alten sprache
bereits
an den buchstaben
scheitern,…
wort
ohne
ort
wenn
die schwerter
schon klingen
bevor wir
die schmiede
betreten
am morgen…
am morgen
lasse ich
meine absichten
im nebenzimmer
trocknen
und verlege
den restlichen stau
meiner gefühle
in einen tunnel
der zu dir führt,…
an dessen ende
sehe ich
meinen anfang
wieder,…
die abzweigung
war verschüttet
ruhig…
ruhig
wie die oberfläche
einer hoffnung
schwinden
meine gedanken dahin
ein
murmelspiel
zum vergessen
ein wink
an ein freundliches wort,
gleichung
einer biblischen nacht
die ihre vision
als köder
den gefräßigen teufeln
der absicht vorwirft
und tränen
die ihr weinen
für eine täuschung halten,
weil sie das lachen erinnern
in einer welt
die
durch ihr schweigen
bekennt,
dass sie sieht
was uns
verborgen ist,…
dass wir nämlich
diese welt sind,
eine morsche zeit
die am stamm
der intuition
ihr salz
ableckt
sätze…
sätze
fallen mir
wie projektile
aus dem mund
und
heften dir
fragen auf die stirn,…
diese nähe,
die mir
aus dem
ärmel schoss
und einen überfall
unvermeidlich macht,…
interessiert niemanden
where the smoking gun
is gone
und die wagenburg
ihren heimlichen
ausgang verbirgt?!
ein reiher…
ein reiher
wippt sich
am frühen nachmittag
durch die
zeitlosigkeit
und seine flügel
erfinden
die sätze
des tao te king
neu,…
ein
mene mene tekel schlag
welcher
das gewicht
unseres seins
austariert
und einer
wandelbaren variante
von bewusstsein
überlässt,
dort wo wir
den sinn
vermuten
und folglich
unsinn ernten,
weil das große ohr
des kosmos
zu viele stimmen hört
und die noten
für eine übersetzung
ins irdische
noch nicht
geschrieben sind,…
deswegen nimmt
die bemühung
und
der lärm der zeit
beständig zu
und ein flügelschlag
wirkt wie ein
unheilvoller wink,
ein konzert
dessen klang
sich mit der zeit
aufreibt
kauf mich…
kauf mich,
dort
wo mein herz
blutleer
die oberhand
gewinnt,
in einem
harschen winter
der gefühle
die
wie schneemänner
verfaultes gemüse
hinterlassen
und als
zirkuslöwen
nur noch zupacken
wo ihnen
der nächste käfig
blüht,…
kauf mich,
wo die rätsel
des unbegreiflichen
fest an meine
seite stoßen
und
die blätter
meiner briefe
den wind beflügeln,
wo die luft dünner
und das leben
unbedingter wird
denn freiheit
ist der raum
zwischen
den stäben,
wo die
enttäuschung
das weite
sucht
und es
mein arm ist,
nachdem ich
schnappe,…
wo
die erträge
wie eine
karrikatur der hoffnung
die innenwand
meiner seele
in einen
tumult verwandeln,…
fass mich,
damit ich
lassen kann
es schliert…
es schliert
ein blick
angereichert
mit meiner
projektion
in dieser
lauen luft
maiseits
durchs
letzte jahr
als unsere augen
einen anfang wagten
und jener berechnung
des zaubers
die multiplikation
versagten,…
heute
ist bereits
der neubeginn
ein produkt
einer nie
erfolgten
abstraktion
des möglichen,
was die vermutung
nahelegt,
dass wir beide
mehr wollten
als wir bewusst waren
es auch
lassen zu können,…
dies allerdings
spricht bände
von gesprächen
mit sich selbst,
die
das schweigen
anderer
erhören
und
ihre nähe
auf
unbekanntes
übertragen,…
dort
durchmischen sich
die farben
des vermissten
mit der erde
eines
neuen tages,…
tönung
die dir
eine blässe
ins gesicht
treibt…
morgen….
morgen
stehen
die zeichen
auf sturm,
denn
in den
gestrigen journalien
fanden sich
kleine druckfehler,
buchstaben
sind mir
beim nennen
deines namens
verrutscht
und haben
eine neue stadt
beschrieben,
keiner wusste
wo sie liegt
noch
ob dort
die vorfahren
unserer vision
überdauern konnten,…
wir stiegen
aus dem bus,
ahnung kam auf,…
du bliebst
zurück
erinnerungen….
wir hatten…
wo
die nacht…
eine nacht
streut
ihre hälften aus,…
die
eine
in der umtriebige
ein licht suchen
die andere,
die mit
dem anschein wedelt
von
selbst eingespeisten
konfigurationen
einer möglichen versuchung
satt zu werden,
die sich
in den
blauflimmernden apps
eine schneise der befreiung
mit betaversionen
ergaunert,
eingehimmelt in eine
retrotechnische verabredung
mit dem unwahrscheinlichen,
jene nämlich
dass nähe
in der ferne
zu züchten
und der mond
nur eine attrappe
für spiritistische spinner sei,…
die eine hälfte
ist der mythos
dass die welt
immer schon
sich
der rethorik des Tages
bediene,
die andere
ist
die rethorik aller mythen
selbst,…
ein mythos aber
ist der funke
zum unaussprechlichen,
jenes bild
in dem
die zeit
einen
unbekannten raum
gebiert
die schlafen…
die schlafen
haben
ihr wach sein
den träumen
vermacht
und verbringen
die halbwertzeit
ihrer absichten
auf einem
still gelegten gleis,
das sich
vor tageslicht
verbiegt,
dort wo die
projektion
von gedanken
wie eine wirklichkeit
einschlägt
die keine bilder
mehr bewegt,
dort
wo
freundliche wesen
ein-und aus gehen
aber
keine spuren mehr
hinterlassen
man
will
es schön haben
in der gesellschaft
von schlafenden
die wie im
koma
ihr eigenes
dasein
vergisst
man
will
das leichte,
das wie
eine sense
die spitzen
der erinnerung
kappt
man will
den tiefgang
und lichtet die anker
wenn der lack
am bug
bröselt
da wo
fahrende gefährten
ihre schiffe
flott machen
ertrinkt
die hoffnung
von zaudernden
kontakt…
kontakt
verwaltet,
in datenbanken
vergesslicher launen
nach einer
statistischen häufigkeit
von erfolg,
an platz
sagen wir mal
sechshundertneunundzwanzig
jener routine
die dir ein schnäppchen
sein könnte
unter umgehung
möglicher echtzeit,
die hinter den strategien
bester aussichten
untergeht,
ohne
mit der wimper
einen aufschlag
zu wagen,
hey,
geschichten
die weisheiten
in den abfalleimern
menschlicher abgründe
einstampfen,
ihr protoplasma
in nischen
gewünschter begegnung
züchten,
weil sie hoffen,
dass der mensch
ein ding ist
das funktioniert
und deswegen
jene sprache
benutzen,
deren opfer sie sind,
wie ein schwamm
der die dinge
verschwinden lässt
bevor sie
aufgenommen wurden
und
nicht mehr wissen
dass
adam,
der alte traum
immer noch
seine kraft
in einer kuhle
aus lehm
bebrütet,
zur erinnerung
an jene menschen,
die wesen
einst
im tagwerk
langer zeitalter
gegen das vergessen
erfanden
Bilder/Figur: Helmut Mühle
anfrage…
anfrage
an meine
einsamkeit,…
ein goldenes reh
im vorhof
eines blassen mondes
das im weizenfeld
die unschuld
seiner sprache verlor
und
die sicherheit des lebens
in den feldern der flucht
erhofft,
weite die sich
wie ein gürtel
eng
an den atem
meiner tage schmiegt,
ein zärtliches gedicht
welches neben mir
den schlaf des vergessens
überdauert,…
beginne ich zu begreifen,
dass die
wesentlichen
dinge des lebens
all
eine
auszuhandeln sind,
der andere nur
ein schatten
meiner selbst ist
den ich so lange nähre
bis er zu sich aufwacht
sein da sein erhellt
verlassen übt
weil ich ihn einst
ins dunkle schickte,
eine nacht in welcher
der hunger nach anderem
meine seele frisst,
die ohne ende
an den ketten des wunsches
wieder nachwächst
Konto…
konto
umgebucht
wetter
heiter bis wolkig
weitere aussichten
angenehm unbekannt
beziehung
welche
unterdeckung
der rente
überlastete
einfachheit
szene
nie gewesen
allgemeiner status
unterwegs
nähere befindlichkeit
blatt im wind
wünsche
tatsachen bevorzugt
sex
what kind of space
einrichtung
seit alters her
zeitlos
die anderen
meine schatten
mein schatten
holspiegel
derer projektionen
leben
gebongt
lebensart
bilanz
verluste
sind
mein gewinn
llufthohheit
ein täglicher kampf
meine ziele
verfehlung
fehler
ohne ende
anfänge
bedürfen der fehler
drängen
und
nachgeben
sturm
ohne
drang
im führen
sich lassen
kommen
und
gehen
vorstellung
ohne ende
hoffnung
lass es bleiben
annäherung
und
ablehnung
satz
und
erwiderung
wo anders
hier
hier
wo anders
hier
im jetzt
das auch
wo anders
IST
ist
es
so
wund
er
bar
meine sprache…
meine sprache
rutscht mir
in die kniekehle
wenn ich höre
wieviel sprachloses
mit reden
gesagt wird,
aber
der
vogelzug am himmel
geschichten erzählt
stumm,
ohne worte,
keine grammatik,
wie ein
headset
dessen verbindung
zerbrochen ist,
ortungslos
jedes
zeitalter versteht
und
den claqueure
ihre emotionen
erklärt,
denen sie maßlos
hinterherhinken,
sang und klanglos
wie der krach
eines schlecht
gespielten
e-pianos
welches dem typen
auf der bühne
gerade
die beine runter pisst,
und sein substitut
den schläfern
vor die füße
kotzt
verschwinden…
verschwindende
überall,
die
sich selbst zu wenig,
immer noch
vergeuden
in den schattenrissen
grosser plätze
der welt
und
im gewimmel der strassen
untergehen,
um am horizont
nach erfahrung schnappend
wieder aufzutauchen,
ihre zustandsbeschreibung
den göttern überlassen
und den hades
per anhalter durchqueren,…
so tummelt sich
die frage nach
existenz
dünn wie ein faden
durch ein labyrinth,
windet sich
in der hoffnung
all zu bekanntem
zu entkommen
um
unbekanntes
zu treffen,…
wir warten also
auf den zug
um im
kick eines zeitlochs
aufzuspringen,
die ketten
den gleisen zu überlassen
und an fahrt
zu gewinnen,…
unsere
vorläufige ankunft
wird dort sein
wo menschen
nebenbei
verschwinden
und ihre
abwesenheit
gerade mal
die statistik
des bürgerlichen
schönt
überdauern…
überdauere
die zeit
die mich
in den
niederungen der tage
wie
buschfeuer umhertreibt,
den komplott
der umstände
die ich selbst inszeniere,
ein kinderkarusell
dass mir damals schon
suspekt erschien,
weil der weg
immer wieder
am verlust der eltern
vorbeiführte,
mein vergessen sein
aber längst
im kreisen der nächte
beschlossen war,…
denn da
wo ich
verlassen wurde,
lerne ich
die sprache
des abschieds,…
uns aber
ist nicht mehr klar,
dass die verlassenden
dass mann,
dass frau,
das große rätsel ist
welches im aufgeben
bisheriger erfahrung
gefunden werden will,…
…während
die rechte hand
der blonden
eine linie
beschreibt,
ruhig
an ihrem
oberschenkel,…
… was suchen
plötzlich
die
japanerinnen
in der szene
und
die brünette
die ihr haar
hinter ihr ohr
streicht,…
primitivo,
alles klar
raunzt
mein Kellner,…
und
dass die welt
doch transpersonal ist
sehe ich daran,
dass ein typ
eine pizza
in sich hineinstopft
obwohl
SIE
die gelegenheit wäre,
er aber auf
persona,
also
sich
macht,…
sein knie zittert,
die brünette zögert…
der schal
der blonden
will
fallen…
wenn die liebe…
wen die liebe
der nacht
kurze beine trägt
gerinnen wir
wie
stehen gelassenes blut
nach einem schlachtfest,
dort
wo die alten weiber
sich darüber hermachen
den roten tod
rührend und schlagend
im fluss zu halten,
zur verfeinerten speise
für spätere,…
getrunken
haben wir nicht
aus dieser schale
und dennoch
stockt uns der atem
als wir die zeichen
einer neuen zeit
im muster
der roten schlieren
erkennen
und merken
dass
vor lauter bekanntem
das unbekannte
zwischen uns
erfror
bei…
bei
geschlossenen augen
sehe ich
in der sonne
jene schatten
die sich nicht
an den
rändern der tage
blicken lassen,
vermummte,
die ihr geheimniss
wie
bruno
in der kutte
eingenäht
und in ihrer asche
aufbewahrt haben,…
jetzt wagen
sie
nahtlos
den übergang
in einen
nächsten raum,
der inmitten
hilfloser
absichtserklärungen
der moderne
seine dauer pflegt,…
und wieder,…
giordano, giordano,
der den bogen spannte
bis der zeitgeist brach
und erkannte
dass
das ziel der amsel
in allen äonen gleich,
ihr gesang ist,…
spiegel
einer milden ruhe
vor dem sturm,
der seicht
über
die fittiche des seins
streicht
tulpenbeete…
tulpenbeete
knallen mir
mit ihrer
unzeitgemäsen botschaft
entgegen,
amsterdam aber
versinkt im meer,
während pärchen
immer noch
zaghaft zitternd
und
händchenhaltender fasson
ihrem glück
nachäffen,
als seien sie
den dingen
die sie erwarten
voraus
den abgründen ihrer tage,
wie dem stummen wimmern
ihrer nächte,
wo
die ratlosen noch ratloser
und die suchenden
noch blinder werden,
weil wir den hirnmuskel
der kampfmaschienen
der moderne
fußballer und rennfahrer
bis zum abwinken,
scharf im schritt
und griff
von werbeikonen,
mit unseren möglichkeiten
verwechseln
und vergessen haben,
dass unsere kraft
weiter reicht
als jeder vorschnelle schnitt
von geilen
postproductions assistenten,
die wie die
bürgerlichen tiere
der provinz
den finalen kick
scheuen,
während
die statistik der pässe
meinem kellner
bereits
auf der stirne
geschrieben stehen,…
sie aber
ging fast unter,
im kampf
der gunst
der blicke
erinnerung…
erinnerug
sucht
vergangenes
in dem ein
JETZT
nicht
präsent war
und in der
warteschleife
einer sehnsucht
hoffte,
dass etwas auf es
zu käme
was
nicht ist,…
deswegen
liegt im
IST,
dem augenblick
alle zeit
zu grunde,
die sich
erinnerung
nur
als steigerung
von
JETZT
verspricht,
jene offenheit
die leben
in jeder form
nicht als
exclusivität
begreift,…
deswegen aber
gaukelt die welt
das besondere vor
um erinnerung zu züchten
verlangen
nach unerreichbarem
weil es
JETZT schon
DA
IST
habe…
habe die nacht
aus dem stundenbuch
gestrichen
um in den
leerzeichen der tage
jenes strandgut zu sammeln
welche meine genossen
in zwielichtigen nischen
den kettenhunden
des unsagbaren
überlassen,….
immer wieder
die gleichen
tippfehler
einer
daSeins erodierten sprache
deren wörter
wie junge pudel
richtungslos
ihre überzüchtete schönheit
zur show stellen,
eros zu ihrem fetisch erklären
und den abakus
ihrer vermeintlichen erfahrung
nach stunden und minuten abzählen,
während ihr maskottchen verstört
durch die hintertüre ihrer angst
verschwindet,…
definitionslüsterne junghengste
springen wie ziegenböckchen
den mainstream entlang
ohne zu merken
wo geschmacklosigkeit
nicht mehr
durch noch so blöde
avancen an
irgendeine schönheit
tilgbar ist,
fingern an den
strapsen ihrer einbildung
und purzeln wie
motten vom licht
wenn der gummi mal
auf die hände zischt,…
es sind überreste
deren kriechspuren,
die ich mir beim sammeln
von den fingern kratze
kleine spritzer
von wortejakulationen
die salz in meine dauerwunde
tropfen,
das rechnen ohne kalkül,
dessen brett die hingabe ist
an all jenes was ich nicht verstehe
und erst im anblick meiner asche
wie langsames magma
zur lagune einer neuen zeit gerinnt
gekräuselte…
gekräuselte wahrheiten
die ihre grundlosigkeit
auf sandigem boden
verwässern
plätschern mich an…
sätze von dir,
die wie molen
ihren hafen
nie verlassen werden,
sprenkeln meiner überfahrt
süßen weihrauch entgegen,…
ich soll vergessen,
wie
ferne aussieht…
gerade aber
kam ich
aus dieser
in die nähe
eines hafens…
molen
sehe ich
keine
sehe jenen…
sehe jenen,
der schwer
zu finden ist,
versteckt
in unvermeidlichen
bildern
alltäglicher fluchten,
diesen
übermalten see
voll dem ballast
letzter jahrhunderte,
schattenumrissen
von
ungeklärten fragen,
die wie
oberflächenstrudel
ihren grund suchen,
um den versuch
nach tiefe
zu wagen,
dennoch aber
brücken schlagen
wo keine abgründe
zu queren sind
und die hälfte der tage
mit den
versprechen der nacht
auspendeln,…
einst
als ich
noch nicht wusste,
ging einer
wie nichts
ein und aus
zwischen
den toren der städte
und den
auswendigen geschichten
seiner innwändigen reisen,
die sich wie kletten
an die versen
meiner unvernunft hefteten,
so wurde mir
siebenfaches leben
gleich mehrere male
ins stundenbuch geschrieben
als hätte einer
die bleischwere litanei der tage
zu seiner bibel gemacht
und das vergessen gepachtet,
um seine unruhe
zu erinnern,…
dennoch
ketzere ich
bar jeder erfahrung
symbole und zeichen
von begegnung…,
nur
um weitere kapitel
von salz
ins da sein
zu streuen
geschmack zu heben
und eis
dem schmelzen
zu öffnen
intelligentes flirten…
ok ok
der update App.
war nicht
die neueste version
zu viele backups schon
habe ich überlebt
aber fiel mir nicht
der pfeffer vor
deinen schoss
der schüchtern
wie eine hyazinthe
nach anderer luft
bettelte,
unscheinbar
in watte verpackt
so dass sich
ein wort
eher wie
ort
anhörte
den beide
prompt verloren,
da mir die
subtile penetranz
deines duftes
ausgesprochener weise
durch die
finger rann,…
also versuchte ich es
x-male
auf die intelligente weise
nur um zu erkennen
dass dies das blödeste ist
und jetzt deine ausstrahlung
in meinem zimmer
nicht mehr ertrage
ehe bett…
das uns anzog
lässt uns flüchten
in unbekanntes,
das zieht uns
an
eher betten
als
ehebetten
werden
darunter sein
wenn einer…
wenn einer
für einen anderen
stirbt,
stirbt
die ganze Welt mit,…
leben aber
geht weiter
ohne die beiden,
mit ihren hoffnungen
die wie eintagsfliegen
ihren tanz
zwischen
backsteinen und perlen
versuchen
um den letzten kick
zwischen den zeilen
wie ein fest
in binationalen staaten
zu zelebrieren,
die auf sicht existieren,
sich die gewöhnlichen
angelegenheiten an
ihren gespiegelten gegenüber
wund stoßen,
zwei dinge in einem,
die wie
fette rote tomaten
im winter
nach basilikum lechzen
und die abschlüsse
der nähe
wie goldene becher
mit den bächen
der nacht füllen,
mu sikalischer weise
dok umentiert
im schutz
see naher
unumgänglichkeit
ein
spezialfall,
heruntergebrochen
zur distribution
alltäglicher bedürfnisse
höchst seltsam,
was neu
gierde
entfacht….

























