world

gesänge….

manche gesänge
entfalten
ihren wert
in gegenden
die sie
nicht kannten
als ihr
hymnus
in die welt fuhr,…

das du
das da
das du da da
du du
du
das
du tu das du
du du,…

die lange
ihr gedächtnis
an
niederungen
vermeintlicher erholung
verloren
und plötzlich
wie ein machtwort
das eigene orakel
zertrümmern

du
du
bist
bist du
da
du da
du du du
da
da
du du,…

und
die illusion
als gäbe es
alles nur einmal
durchschauen,
da
wo
wieder begegnung
gereift
und
verwandelt,
eine
andere
ist,…

der
der
da du
der bist du
du
nur du
die da
den du
und
der
die da
ist
du um du
und die da dort
die du ist
du noch mehr
du du
da du
nur
nur
bist
du und die

20120408-220028.jpg

horchposten…

felder
die
umzäunt
zeitlose geschichte
stemmen,
verschwiegene zonen
der stille
die alle stimmen
in sich hören
und
die sprachlosigkeit
ihrer umgebung
deuten,
sender
die auf echos
warten,
empfänger
die
durch projektion
die welt erklären,
warten sie
getarnt
als wegelagerer
des seins
auf ihr opfer,
welches erst in
den antennen
ihrer vernetzten welt
zu sich kommt,
windend
im
sprachgewitter
den schlaf verliert,
bis
ein neuer spruch
die alten reime
in sich
ausgetragen hat

20120408-123832.jpg

verhalten…

verhalten
verwaltend
sich
abgehalten
im
umsturz der tage,
die sich so lange
freundlich
zeigten,
als das wissen
um wirklichkeiten
noch schlummerte
und erst
durch
wenige sätze
zur sprache
der
heiligen kam,
die wir
nicht sind,…

so bleiben
die wunder aus
wenn
über
die gesänge
des beginns
kein wort
hinausführt,…

vielleicht
war es schon
ende
und nur der
um dieses weiß
ahnt,
dass anfänge
immer dort beginnen,
wo ein satz
bereits
die buchstaben
aus
den wörtern tilgt,
schritt
der im geh’n
die richtung
wechselt
und
seine herkunft
dem morgen
beichtet,
lockende lichter
im dunkel
der nacht
die
den mond
belächeln

20120407-170859.jpg

akrobatik…

die akrobatik
der sterne
zeigt sich
wo uns
dunkles erscheint
und lichter
im schatten
stehn,
die sich
am tag
schlafen legen,
weil unser wissen
um die nacht
aus
durchsichtigen gründen
erlischt
und
meine
faktensammlung
untrüglich
wie ein
abendstern
den
nächsten morgen
küsst,
an dem
der zweifel
nach
langer prüfung
an reife
gewinnt,
nur
um
einen
anderen weg
zu nehmen,
als jenen
den er
beschreiten wollte,…

weil derjenige
der sehnsucht säht
die nacht
mit
gebrochenen bestecken
des tages
verzehrt

20120406-215003.jpg

lautlos….

lautlos
huschen
unsere meinungen
aneinander vorbei
wie fähren
von denen
eine
in den hafen
die
andere
ins offene
gleiten will,
jener zustand
von dem
seit alten zeiten
gesagt wird
er sei
weder da
noch
nicht da,
wo
ankommen
und
aufbrechen
sich einen moment
wie zwillinge
anlächeln,
bevor die reise
an fahrt aufnimmt
und das schwanken
eines schiffes
im schreiten
seinen grund
findet

20120406-205343.jpg

übersetzen…

lange wege
zurückgekehrt
wie ein aborigine
der den kompass
seiner klänge
in den wind hält
und die marke
seiner vorausgegangenen
erneuert
indem er
das gestern
mit dem morgen
verbindet
und sein jetzt
in eine koordinate
der kreuzung
von zeit
und
ewigkeit
verwandelt,…

dort vorbeigekommen
wartet
eine neue ausrichtung
bis der sternenhimmel
in seinen nebeln verschwindet,
wo das ruder
der worte
meine orientierung
übernimmt
und ein spruch
zur reinen magie wird
welcher dünen
mit wellen übersetzt

nun kommen…

nun kommen
die tage
des vergessens
die sich
der stimulanz
der sonne bedienen
die wie
junge stiefmütterchen
unschuldig
in die welt glotzen
obwohl jeder weiß
dass der samen
in der erde
sein unwesen trieb
bevor
eine schönheit
ans licht
platzt
und die
wütenden blessuren
eines letzten herbstes
wie eine monstranz
zur schau stellt,…

denn nur so
sehen die menschen
ein zeichen der hoffnung
welches sich
immer wieder neu
selbst gebärt
und
auf jene welten trifft
die jenseits
der glut
befeuerter absichten
auf ihre ernte warten,
während der tag
wie eine
unbeschriebene postkarte
zu ende
geht
und hinter den scheiben
jener monstranz
inzwischen
ausgeblasene ostereier
bebrütet werden

20120403-153812.jpg

schritte…

schritt
macher
schnitt
kracher
abgezockt
und
hingelockt
fantasy
und
ex
da nie
aufgebockt
und
hingehockt
abgeschleppt
und
hingekeckt
schlendernd
noch
eins weggeschnippt
bevor noch
alles
weg da kippt
nicht geflossen
abgesoffen
in die knie
da ist er nie
das auf und ab
gleich weg
im trab
die gunst
der stunde
wo ist
nur sie
da
sonnen scheinen
was soll da noch
mit meinen
meinen
das meint man
müsste mindestens
sich zeigen dann
im keinen kleinen
das groß und größer
kein mein
meint
und
gross
mit klein
vereint
das schleppt sich hin
und neppt sich quer
bis mindestens
hey ist da wer?

20120402-163224.jpg

ich erkläre…

ich erkläre
anderen
jenen anteil
ihres da sein
welches ich
an mir
vermisse
und positioniere
meine sicht
der dinge
als eine
unzulängliche nacht
von versuchen
jenes
was wirklich ist,
zu umgehen,…

… um es
an anderer stelle
wieder
zu treffen,
welches jeder
vorgibt zu wollen
aber keiner
an die hand nimmt
es
zu sein,
die
stattdessen
jenen anteil
ihres da sein
welches sie
an sich vermissen
in meinen tag
verankern
und
am grund
meiner fragen
türme zu babel
errichten

die narzissen….

blumen
vor ostern
am rande
dieses
halbfertigen flusses
umspülen mit
ihrem narkotischen duft überschwenglicher zeiten
die schallmeiengesänge
unserer erinnerung
die wie eine wurzel
die mauer durchdringt,
die nachts geboren wurde
als wir vergasen
die ohrmuschel zu schließen
um
zu
zu
hören,
um den abstand
zwischen uns
mit schweigen zu
verkleinern,
was allerdings
nicht gegenstand
einer verabredung war
und so ins leere lief,
während wir uns
auf der rückbank
eines taxis
näher denn je kamen
und den checkpoint
der begrenzungen
einer erwachsenden liebe
umfuhren
als sei der stacheldraht
das rohmaterial
künftiger geschmeide
und dieser
überlaufende see
auf der krone
eines ruhenden vulkans
wie ein zeichen
der widersprüchlichkeit
die uns
rätseln aufträgt
damit wir
bei der überfahrt
in ein anderes sein
nicht jenem traum
verfallen
den wir
gerade träumen
der uns
wie ein
efeu
an einer wand
zurücklässt

20120331-182230.jpg

knosp Ende….

da
am
baum,
bekannter weise
der Erkenntnis,
warten
unsere
verpuppten gefühle
dass sie
in die welt platzen
und den
sündigen rotz
ein für alle mal
den welken blättern
überlassen
die eine kurze schönheit
als das
mass der dinge
propagieren,
die abfärben
während wir uns
aus einer
käseschmiere nästeln
die
irgendwelche
bewusstseinsmaschienen
von abgefuckten
weltdefinitionsministerien
in ihrer leidigen übertragung
als letzten
dottersack ihres
zuspätkommens
in
sperranlagen
für alles zufällige
implementieren,…

welches uns
allerdings
gar nicht gefällt,…

wir sind nämlich
in voller absicht
in den schlund der welt
gesprungen
schlicht
um zu wissen
von was wir reden,
wenn es um
die letzten dinge geht,
denn
unser
clock work orange
ist die blaue lagune
eines astreinen
römischen himmels
den wir uns
in den hosenbund einnähen
dass uns
die knappe stunde
einer ewigkeit
erst gar nicht
fremd geht
und der
unerbittliche
seoulsänger eines
koreanischen frühlings
seinen auftakt
nicht vermasselt
zu dem wir
im walzerschwung
einem aller letzten tango
seine hormone
in homöopathischen pfürzen
rückerstatten
weil das verhackeltsein
der verschiedenheit
unserer oberschenkel
wie ein peitschenhieb
den rücken von
giordano hinaufkocht,
der blutrot
wie
ein geschlachteter ochse
seinen schrei
als ewiges licht
der zeitlosigkeit
anvertraut
und
seine
rosige zunge
dem
ende der knospen
widmet

20120330-205247.jpg

ankommen…

unsere aufbrüche
entscheiden sich
in der kraft
des bleibens
und die
zurückgebliebenen
werden
den verpassten moment
des absprungs
bedauern
noch jahre
nach ihrer
gehegten erkenntnis,
dass
aufbruch
mit
bleiben
beginne,…

erst
wenn wir
all dies vergessen haben
reichen unsere träume
ihre hände
ins dieseits

jeder…

jeder ist
für sich
weiter
als wir
zusammen
uns nicht mehr
nachkommen
und den weg
vor unseren augen
vor lauter nähe
verlieren,
da
die abstände der tage
von ritualen
unbewusster zweisamkeit
in münzen
geprägt werden
die uns
mit ihrem
matten schimmer
aus vitrinen
der erinnerung
wie geisteraugen
anglotzen,…

eine behaglichkeit
schleicht sich
in das wohnzimmer
unserer existenz
die
den schrei der möwen
nicht hören will
die den offenen blick
aufs meer
für eine bedrohung
des hausrates hält
der sich
in den kellern
selbstverständlichen glücks
unsichere türme
baut,…

so entkommen
frauen
wieder zu sich
und träumen
in anfänglicher sonne
einer
vagen erwartung
entgegen
während
männer
jene geschichten erfinden
welche sie
für ein
grundbuch
ihres
DA SEIN
halten

glaubende…

glaubende
die wir sind
in unsicheren winkeln
zukünftiger erwartung
im letzten hof
des mondes,
die sich im jetzt
die weichen verstellen,
und ihr ruder
wie kreisende führ’n
denen im entstehen
der dinge
ein leises gebet
über lippen
huscht
das niemand hört
als der betende selbst
und nur
von betenden
erhört
den halt
der tage nährt
da sie
die sprache
des schweigens
versteh’n
jene losung
einer revolution
die wie ein
letztes schiff
auf grund läuft,
den ausgang
offen lässt
dass sich jeder
in diese
inseln aus luft
begibt
den eigenen atem
zu überleben,…

man möchte
nur eins,…

gefunden werden
in häusern
wo frauen
ihre schlohweißen haare
zu ende flechten
und männer
nicht wissen
ob sie das ende
an geleisen
meiden sollen
oder die ferne
eher
in ihrer nähe
sammelten,
den aufstand
zu wagen
der allen bleibenden
voraus geht,
den diese
im siegel
ihrer tränen
finden,
dort wo
seelen
ihre einsamkeit
überleben
um die
vorgebaute
illusionen der zeit
zu verlassen,
abwegiges
als ihren weg
erkennen
bevor sie
in der überfahrt
das innere gefängnis
ihrer freiheit
ereilt…

dort am strand
wo
die luftblasen
einer sehnsucht
im himmel
verschwinden
und das alter
des meeres
die zeit
überdauert…

keiner
hat
dieser kraft
je
den
rücken gekehrt
und
die
die gehen
bleiben
als
gespiegelte
zurück

zu
A.R.
„soy libre“

20120328-225422.jpg

wir sitzen…

wir sitzen
in den vorläufigen
tränen der nacht
uns gegenüber
und entdecken
dass gefühle
den gesetzen
der grammatik
nicht folgen…,

wir bemühen
die brüche
eines einmal eins
die sich durch nichts
kürzen lassen
und doch immer
verschieden sind
wie haufenwolken
die gewitter einzählen…,

der regen
der danach fällt
wächst zu
sturzbächen der angst
welche die kinderschuhe
mit auf die reise nimmt….

unsere füße aber
baumeln über
der höhe
des unbekannten
in dessen ferne
die schuhe verschwinden…,

es ist zeit geworden
den regen
weinen zu lassen
während wir
mit zehen
den grund erspürn
die alten häuser
aufgeben
und in die
hütten des seins
einziehen….,

von dort
starten
karawanen
denen die wüste
heimat ist

für Felice

bin müde…

bin müde
von den anfängen
den zu vielen
die mich
zurückgelassen haben,
den buchten
in denen ich
überwinterte
um meinen wunden
eine chance zu geben
sich selbst zu lieben,
die überfahrten
erträglicher zu gestalten
und mein verschwinden
in eine ankunft
zu verwandeln
den endlosen versuchen
einen boden
zu bestellen
auf dem
mein baum
in den himmel wächst,
die
enttäuschungen segnet
so dass
ich die luft
der freiheit atmen kann
und zwiesprache halte
mit einem gegenüber
dem kommenden,
wo sich
die nachtgesänge
in einem
freundlich kraftvollen tag
vergessen,
welcher
das
wissen der nacht
bereitet,
das stumme
lösst
wie
eine morgenschliere
die sich am horizont
verabschiedet
und schwäche
in eine
unendliche kraft
dauert

es beginnt…

der tag beginnt
es gerinnt
die Nacht mir
in den schritt
von wo ich dir
als auch ich mir
verpasse einen tritt
so dass du dann
und ab und zu
die wirklichkeit
ach welche denn
na die da mit
die mir im traum
du glaubst es kaum
den tag verdreht
als schaum
so schlaf ich weiter
in den tag
erwarte so
den nachtertrag
der mir als dann
den tag erklärt
und mir den traum
als schritt verklärt
den ich im tritt
ach ich so schritt
nur meine
nächsten schritte nährt
jetzt wo bin ich
und was ist du
ach lasst mir doch
die meine ruh
weil ich mich sonst
verspiegeln tu

für den „Wecker“
D.F.

20120327-092103.jpg

es war…

es war
einer
dieser
augenblicke
die alles sagen,
alles wissen
bevor noch
der nächste
wimpernschlag
die nacht
anreisst,
eine
ehrfürchtige
schönheit
die nichts
mit schön zu tun hat
und nur durch
die abwesenheit
der sonne,
die heimlich
die szene gebärt
den schrein
meines gebetes
aufleuchtet
wie ein kurzschluss
nach langem
gewitter,…

er wiegte
sie ein
ohne sie
zu berühren
obwohl
ihr strahlen
ihn in
anderem licht
erscheinen ließ
schmal wie er war,
als singe er
einen letzten ton
vor seinem vergeh’n

so leben
die beiden
vor sich hin
in ihrer welt
und
verbergen uns
jenes
das wir selbst sind,…

liebender
und
geliebte,
sichelmond
und
venus
zugleich,
als sich
ein specht
am morgen
die letzten
brösel
aus
dem schnabel
kramt

seit…

seit ich jene kenne
die ich nicht kenne
spreche ich
mit weißen wänden,
mit rostigen schlieren
im spiegel
und den echos
meiner
nächtlichen pfürze
die mir
den rücken
hinaufkullern
und
die kür
meines stirnrunzelns
kapern wollen…

nie habe ich mich
mit weniger
abgefunden
als nach
dieser erkenntnis
eines irrtums
welcher
wie eine krabbelgruppe
volle windeln hinterlässt,
die lange nicht
auf der
alchemie
meiner seele
verrotten werden

nie habe ich
mehr zeit verbracht
mich in einer
geschmacklosen
illusion zu baden
an der sich
narziss
noch jetzt
die finger leckt

erstaunlich
ist dann doch,
dass ein
süsser duft des säuselns
unbewusster verlockung
an intensität verliert
und schließlich
in den ritzen
meiner
spitzen erinnerung
verschwinden will
je direkter meine
offenbarungen
der hingabe
sind,…

jene aber
nicht einmal
ihre adresse
am eigenen
Herzen trägt,…

an wen sonst
ist die sprache
der verehrung
gerichtet,
die sich
mangels
begegnung in realo
in der
spiegelnden verspieltheit
der eigenen person
vor dem anderen
ausbreitet?!?

was ist das
für eine welt
zu der ich morste
die sprachlos
im raum
die botschaften
schluckt
und
das besondere
(war es das)
einer möglichen
begegnung
zwischen
die beiden
anwärter
stellt?

everything is possible,
manchmal
verbrennen dabei
alte seelen,…

die asche am ende
des feuers
bleibt die gleiche…

ich beginne
zu erkennen
dass es
uns
nicht gab
und
im schweigen
oder reden
jeder
bei sich blieb,…
und
die angst
dieses mal
den ring
als sieger
verlassen hat,…

plötzlich
umarme ich aber
die ganze welt,
übersteige
das einzelne
sterbe durch
die schläge hindurch
und öffne mich
den 10000 wesen,…

ein
phantastisches fest
der
wieder vereinigung
mit mir selbst
gibt mir jene
leere
zurück
an deren
abwesenheit
meine
fülle
erkrankt war
und
beginne wieder
zu fließen…

20120325-143221.jpg

machen sie…

während ich
den nächsten moment
freistelle
von seiner planung
springt mir zufällig
die verbindung
ungereimter abstände
von reisen
in’s genick
die sich ankündigen
in diesem
lauen gefühl
das mir
die nächste planung
freistellt
von
dem moment
einer verbindung
von gefühlen
die sich
in meinem genick
verfangen,…

es war
die
2. klasse

20120324-093922.jpg

APO…

in
806müm
schleudern mir
die quietschenden
Übergänge
deiner
Wagons
1st class questions
von
APO
kalypsis
entgegen
Terror nah
wie
ein
Gänseblümchen
kurz vor
seiner
Enttarnung
im Herzen
einer armbrust
vor einer
Bäckerei
erlegt

zu h23a
1st question

20120324-091701.jpg

aufbruch…

aufbruch
ist
erinnerung
an
abbruch
in anderer zeit
als wir
in kategorien
von
gewinn und verlust
unsere kreise drehten
uns sahen
als wir
uns sagten
nicht ahnend
dass wir
andere
und
anderes
meinten
welches wir
noch nicht kannten,
uns
mauern und grenzen
setzten
die wir jetzt
übersteigen
uns
zu entkommen,
länder jenseits
selbst gebauter zäune
reisend
zu befreien
und
die halben strecken
auf denen wir bisher
liegen blieben
endgültig
dem schotter
der geleise
überlassen,
die nicht einmal
jene verspätung
einer freundschaft
oder
beschleunigung
einer unruhe
ertragen,
die wesen
weitertreibt
in ihrem
menschsein

20120324-080624.jpg

grab mal…

die dinge
des lebens
fliegen manchmal
leicht davon,
eine
ungegerbte
lederschlangenhaut
wie ein
fastentheater
verdorbener
schonkost
welche mich nicht
in die pfanne haut,
da der riegel hier
die öffnung dort
zur folge hat,…

fragt mich doch
glatt einer:
mögen sie
LIVE JAZZ….

… und er
meine beteuerung,
ich sei am leben
so gar nicht verstand

tztztz
das könnte
auf meinem
grabstein stehn,
dass er
– live jazz –
mochte
seine wurzeln aber
in den nächten
menschlicher
unzulänglichkeit grub
sich selbst
vorantreibend
wie das dengeln
dieses unglaublichen
instruments
das vor mir liegt
ein
fliessband meiner fantasie
durch welches ich
hindurchrausche
wie chaplin
der mit der
demontage
gar nicht nachkam,…

es steht geschrieben
über meinen himmeln:

lass alle hoffnung fahren
so kommt der weg
unter deine füsse
wie tränen
zu tüchern
des abschieds,…

ADIEU
versenk mich
in meiner urne

hab euch überlebt
in meinem
gestorben sein…

<img src="https://bergmannhubert.com/wp-content/uploads/2012/03/20120322-212342.jpg" alt="20120322-212342.jpg" class=“alignnone size-full“ />b

wirklichkeit ist was wirkt…

jeder tag
am morgen
unbekannt,
die filter der nacht
verbrannt,
all das ich wusste
und kannte
zurückgelassen
in den träumen
der narren
die wir sind,
uns zu verstehn,
um den aufbruch
leichter zu gestalten
den absprung zu wagen
der nach oben führt
von wo die verhältnisse
der welt
eine diamantmine sind
voll von unnützen
abschürfungen
und wenig
durchschimmerndes
das geborgen werden will,…

jene unbezwingbaren
die nur wachsen
und reifen
wenn
edles mit edlem
sich reibt
und
wirklichkeit wird
was wirkt,
wo erfahrung
die erfahrenden
wandelt,
sich selbst
noch unbekannt
wie kristalle,
die den letzten schliff
scheuen
ohne
den kunstgriff
auf ihre fassung

manche lösen sich nie
aus ihren verbindungen,
den zeiträumen
langer schatten
um
wirklichkeit
zu werden
die sie
kennen wollten,
nicht aber um
den preis
der roten blume,
die ohne zu verletzen
nur wahr sein will

vergessen
der auftrag
des schmerzes,
der veredelung
ihrer natürlichen
schönheit,
den inneren schritt
auf ein unbedingtes
den sie
sich selbst gaben?

seelennähe
aber
zu dem
ungelösten kristall
im schotter
der geleise
adelt
den suchenden,
sänger einer welt
von unbedingtem
der
die anker lichtet
und
weiter treibt ins
DA SEIN
zwischen
den welten,
weiter singt
bis ihn
der klang
einer sirene
aus dem
mahlstrom fischt
den mythos
umkehrt,
da offenbarung
nicht töten kann,
die angst aber
vor tiefe
den schlund
erst öffnet,…

dort wo ich
meine stimme
schlafen lege
und zuhöre
den klängen
ihrer nacht
bis stille
mir bedeutet,
dass
ich es bin
der
in seinen spiegel
singt
und so
das bild
vom ander’n
nährt

20120320-221307.jpg

no theater…

no,
yes,
no no
yes no yes yes
no yes no no yes
no yes
yes is no no
no yes yes
no yesses is
no now nie
nor nie is yes
now we see
now no know
pho no yes no now
how yes is so wow
no no now know
so is yes no now
is sisses wownoknow
yeswes isses
no no yes
yo yo

20120322-203042.jpg

turmbau…

ich teile
mit uns
dein schweigen
von dem ich
die hälfte
nur verstehe
und
meine welt veranlasst
kryptische kapriolen
in reminiszenzen
zu gießen
die offensichtlich
mit dieser
verschwiegenheit
ein rauschendes fest
feiern
bis alles schweigen
im turmbau von babel
endet
den ich gerade
übersetze
während
ständig neue türme
um mich herum
in den himmel
schießen,
dort
wo
die stille
geschichten
des vergeblichen
erzählt,
mich so
zum
schweigen
bringt,
der nie
zum schweigen
gebracht
werden kann,
dessen worte
die rückseite
der sprachlosigkeit
mit
unruhe
füttert,
damit wir
im stillstand
nicht
verhungern

der traum von der Hand….

es ist
wie dieser traum
den meine hand
auf der herdplatte las
elektrifiziert,
glühend wie
ein sonnenwind
durchzetert
und
gemorst
wie der
einspruch der götter
dass
NUN
nur
ein teilaspekt
einer
intergalaktischen revision
der irdischen zeit sei
als der mann
mit dem
bambusblatt
endlich anhob
sein evangelium
zu verkünden,
der die
APO
kalypse
enträtselt als
laue erderwärmung
in voreiliger manier,…

der jünger
auf griechischen Inseln
hatte seine lektion
NUN
nicht
vorgelegt,
so kam es zu dem
einspruch
EUER EHREN
gelegentlich
äonen später
die sowieso
nur schatten
dieses streams
von
klangtartar
erster güte sind,

auf das
feinschmecker
in ihren
seeligen
restaurants
nur warten
es weiter
zu rühren
und
die glühende hand
sich
als die von
E.D.
entpuppt
der seine reeds
in laubhütten
neu entblättert
und
die geschichte
eines
zu früh gebrochenen
akkordes weiterspielt

für A.H.23 | NUN

20120322-085956.jpg

als ich…

als ich
in die nacht
eintrat,
war es schon
zu spät…

zwielicht
schwängerte
bereits den tag
und
die möwen
trugen
frühe fische
zu ihren kindern,
der moder
von abgelaufenen
gedanken
begann sich
durch alle möglichen
ritzen
zu verpissen,
bis nur noch
eine
fälschliche
annahme
mit der absicht
„ICH BIN’S“
um die wette
bibberte,…

bin ich das
ALLES,
dunstblau
am morgen
an den
himmel geschrieben,
der wie
eine
liegende acht
Ewigkeit
versucht
und
mein atem
am fenster
noch
schatten
spielen
lässt

20120322-064212.jpg

i am out,… what does it mean…

es ist
kühl geworden
in den
täglichen rubriken
der versuche,
die eher auf
abstand
denn auf nähe
getrimmt sind
in denen wir
in unseren
abteilen schaukeln,
nah
und doch fern
in der reise
auf
unbestimmten
ort

…i am out,…

denn
wir haben zeit
die uns hat,
in den setzkästen
der sprachlosigkeit
verloren
weil wir
die strecken
die wir zurück legten
ohne jene befindlichkeit
aussgestattet haben
die wir bräuchten
um ganz zu werden,
jene frage
gerade noch
zu ermöglichen
die uns in
irrationale gärten zwingt,
wo die
landschaftspfleger
des seins
unsere
hoffnung
mit der neuesten
technik
unglaublicher angebote
beschwafeln,
wir aber
uns
trauen?

… what does it mean…

wenn ich
in der tiefkühltruhe
meiner
gefühlsnachbarschaft
den allerletzten tango
inszeniere
mir selbst
glauben zu machen
die dinge ließen sich
wie mit
einer konsole lösen
die
in die abfahrt vernarrt
achterbahn fährt
während ich gerade
aus deinem leben
verschwinde
wie ein wind
der bestellt
aber nicht
empfangen wurde,…

und
wieder zufällig
in segel bläst
die
das unbekannte
des
unbekannten sind,…

das war die chance,
das ist die chance
die altes vergisst
um neues
zu erinnern,
brücke des schweigens
unter der
die plätze
leer bleiben,
und die
alten bögen mir
die überfahrt
segnen

20120321-230004.jpg

rabe…

rabe am morgen
schwarzer vogel
so weise
der
im mantel der nacht
sich menschen
dienstbar macht,
wach
weil wir
noch träumen
vom
weißen raben
der nacht
der mich
im traume sacht
zu seinem
gefährten macht,…

…sein licht
im alten baum
er zeitlos
hat vollbracht,…

rabe
der nacht

20120321-091638.jpg

die welt…

die welt
liegt vor mir
wie ein
verschlossenes buch,
leer und stumm
welches wartet
beschrieben zu werden
mit den
siegeln der erfahrung
die mir
entgegenspringen
um so mehr
öffnung zum
begriff wird,
weil menschen
ganze litaneien
herunterbeten
indem sie
schweigen
und andere
mit reden
schweigen
inszenieren,…

circulus vitiosus

orakel
aus denen
der mythos
gestrickt ist
der sagt,
wir sollten
die dinge
fahren lassen
um zu unserem
eigenen wesen
vorzustoßen,
nur so
sei
der andere
zu verstehn

ich aber will
in diesen
eintauchen
um
mich
zu verstehen,…

denn da
wo
ich
untergehe
öffnet sich
das buch
der
sieben siegel
das sagt:
der andere
ist
ein spiegelbild
deiner selbst

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leer…

leer
bin ich
geworden,…

leere
die fülle ist,
die leere ist
und alles
in sich trägt,
den ballast
wie die leichtigkeit,
aufsteigt im gefälle
und den boden
als ihren
Himmel bestellt,
den tag
in seinen abend
nimmt
und
nächtens
die früchte der tage
ausreift,
die nicht fragen
nach woher,
nach wohin
die sich
an den bäumen
unbeantworteter fragen
empor wachsen
und
somnabule leertasten
schwängern
die im anschlag
wie müde schriftzeichen
aus ihren sätzen purzeln
tintenverhexte fragwürdigkeiten
die jene töne hinterlassen
die andern orts
erdrutsche auslösen
und
den ballermann
meiner empfindsamkeit
in ein feuchtes tuch
von ADIEUS verwandeln,
die ich täglich emporstemme
um mich von dem gewicht
der leere zu befreien
die mich füllt
wie einen gestopften
truthahn
kurz bevor es
brenzlig wird
und mir
das bleiben
verkokelt

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die tränen von re…

gefallen
im gesicht
zu einem see
verschwommen
entpuppen
sich die bienen
im traum
als
tränen des RE
die am boden
das gelübde ablegen
niemals zu schlafen
den dornen
ihren pfad belassen
um blüten der welt
zu befruchten,…

ich hatte einen
ganzen schwarm
in meinem rucksack
der mir folgte
mich umgarnte
als sei ich der honig
den sie spinnen
und konnte noch
mit ihnen reden,
als seien sie
die besten meiner freunde
im schlepptau
eines nachmittages
an dem sie mit mir
durch die zimmer
ihrer träume surrten,
ahnnehmlich
und freundlich
und gar nicht
honigsüß,
als wäre mir alles
wohl gesonnen
und ich fragte noch,
warum das
kümmern
um meine zweifel

gespräche…

die gespräche
die ich lerne
mit mir zu führen
sind die äußeren
hüllen von fragen
an dich,
die ich nicht kenne
als in ihrem
geheimnisvollen
schweigen,
das mich
reden macht
wie
sturzbäche der nacht
die in der frühe
wahre geschichten
erzählen
von wesen
die um sich wissen
weil sie
nicht wissen,…
darum ahnen sie,
um das unwägbare
welches über
anfängliches
hinausgeht
und die gesänge
hervorbringt
die nie verstummen
weil deren erfüllung
in den sternen steht,…

das erzeugt
die sonnenwinde
unserer galaxie
die sich
verplappert
und
verplaudert
und die konstellationen
unserer befindlichkeit
ins wanken bringt,
die umlaufbahn
verwirft
um andern orts
ein gestirn
zu wagen

erwartung…

ERWARTUNG
ist eine
alte geschichte
die
den inneren freund
zu einem
aussenseiter macht
diesen
in den geschehnissen
der welt sucht
und ihn dort verliert,…

als der verlorene
zu seiner
eigenen geschichte
zurückfindet
vermählen sich
die gefährten neu,
die erwartung
nimmt ein ende,
sie verbrennt
als
letzte kerze
der feier,…

die sich aber treffen
haben sich gefunden
da sie
vor ihrer
begegnung
dem ausgegangenen
ein zelt
waren

20120316-194653.jpg

ankommen…

angekommene
die wir sind
in
den nächten
der tage,
die strahlen
und uns
doch nur
ein bleiberecht
für
wenige stunden
versprechen,
uns weiter sehnen
als wir sind
obwohl wir
schon dort waren
wo wir herkommen,
trunkene der zeit
die
geschichte umkehren
und den beginn
aller dinge
von ihrem ende her
erneuern,
gelitten haben
bevor wir
ins leben kommen,
leidenschaftliche
der ruhe
im
sturm,
deren liebe
nie erfüllt wird
und daher nie
ein ende
kennt,…

so stellen wir
das räucherfass,
die kraft
unseres atems
vor die menschen
die wir lieben
und lassen ihnen
jene zeit
die sie brauchen
um zu
erwachen,
zur frucht
die
ihr selbst
im anderen
reifen lässt,…

dieser stirbt
für jene
während
der überfahrt

(halte dies geheim)

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der tag…

der tag steht
unwiederstehlich
wie
eine blume
der nacht,
die er noch schmeckt,
nippt
am letzten hauch
eines halbmondes
der in der frühe noch
erinnerungen sortierte
und die augenweide
einer morgensonne
mild
verblassen lässt,
die allmählich
ein
DU
in
da und dort
verwandelt
und mit ihrer
nährenden wärme
dem leben
in der Welt
der nacht
die schatten
austreibt
mit denen wir
gerade noch
uns
unterhielten
bis der mond
am
horizont
wieder lächelt
und
seine spielregeln
des wandels
neu mischt

20120316-083010.jpg

aus tausend…

aus tausend
wortakrobatiken
und sturzbächen
erprobter
heimlichkeit
haben wir
das filtrat
der liebe
abgelassen
als sei uns noch
jenes zu hochprozentig
welches
wir durch die
privaten
hinterzimmer
vorbei schleusen
an den phantasien
wohlsortierter
verbindlichkeit
obwohl wir sehen
dass das hellste gestirn
jenes
der venus ist,
die sich
seit äonen
nicht schämt
ihre blöse
zu zeigen,…

so
dümpeln wir
tag aus
tag ein
in unserem
fixsternsysthem
und scheuchen
die natürlichen angebote
des lebens
in einen sack
der klammheimlich
mit
schüchterner hoffnung
gefüllt wurde
als seien wir
nicht
durch
gegenteiliges
zu stande
gekommen,…

vor
lauter nähe
finden wir
die spur
nicht mehr,
erst in der ferne
seh’n wir
ihre biegung

20120316-063459.jpg

ich bete…

ich bete
die tage
zu ende
und
lege
mein haupt
in die
erwartung der nacht
warte
bis ich
nichts mehr höre
um zu hören
und binde mich
an die ungewissheit
des nichtwissens,
die frühen stunden
am morgen
und an die
furchtlosigkeit
die
keine hoffnung kennt

so komme ich an
jeden moment
der alles enthält
die großen verluste
mehr
denn
die wenigen gewinne
die ich als solche
erklärte
im versuch
zu übersteigen
was mich
in der überquerung
der flüsse
zurückließ,
meine schlangenhaut
die nur noch
jene kennt,
die sich
von ihren
eigenen projektionen
nicht mehr
ihr da sein
deklinieren lassen,
die erkannt haben
dass sie die
vielen anderen sind
für die sie sich bisher
nicht hielten,
spiegel
jener gedanken
die wir
in der ferne sehen
obwohl sie uns
entsprangen

20120317-140650.jpg

wir lösen…

wir lösen
die schmerzen
der vergangenheit
in den
unteren kasten
der welt,
bauen damit
den teig
der uns alle nährt
und
trinken
das
lied der sehnsucht
dazu…

der
frühling
fliegt mir
in einer briese
entgegen
und
meine gefühle
zittern wie espenlaub,…

obwohl
kein wind
weit und breit
weht
schmeckt die luft
nach dem humus
ernster kapriolen
der meinen atem belebt
und erinnerungen
neue klänge anbietet,…

er
kennt zweifellos
die
künftigen ereignisse
die
wie junge blüten
auf ihren
durchbruch warten,…

was zählt
ist
der versuch
das band
zwischen
einst und jetzt
auf
meinen körper
zu spannen,
den ton zu finden
den wir damals
nicht trafen,
der uns
verloren ging
als wir jenen
geschehnissen glaubten
die wir nur
mit unseren augen
sahen,…

der frühling
ruft uns
jene augenblicke
zurück,
die gelangen,
ohne unser
zutun
uns ergriffen,..

heute
wollen wir
das zählen
der tage vergessen
und bleiben
deshalb wach
ohne zu wissen
dass wir bereits
seit langen herbstabenden
auserwählte sind
die monate brauchten
von einem
zum nächsten
atemzug,
suchende
die bereits gefunden waren
bevor sie
ihr zelt verliesen,
trauernde,
denen das leben
nicht schnell genug ging,…

da rauscht
eine frage
vor mein geschick:
könnte es sein
dass wir
träumende geträumte sind
die ihren anfang suchen
um aufzuwachen,
das deuten
zu lassen
und die
blumen der nacht
in ihr
da sein
stellten,…

endlich ist es
wieder so,
dass träume
wirklich wahr sind
und die frage
ob ich wacher träumender
oder träumend wacher bin
keine rolle spielt

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der gang in die welt…

der gang
in die welt
ist wie
eine reise
zu mir selbst
wo meine gedanken
reflexe sind
für das licht
meiner augen
dort
wo sich
welt
auf
welt
bewegt
mich projiziert
als sei ich
spiegel dieser welt
die still
meine absicht
in demut übersetzt,…

dort
wo
orte fehlen
und
worte
wie inseln
aus dem nichts
ragen,…

wo der tag
wie ein gebet
der alten
in ihren übergang
eingeht
und die nacht
keine fragen mehr
zulässt,
mich mitnimmt
in ihr gewand
welches wie der
mantel von
RUMI
aus lauter
flicken der freundschaft
sich webt,
fäden der nacht
an denen
wir unsere
existenz
aufrollen,…

wir haben
den Faden
nicht verloren,
wir haben ihn
noch nicht
gefunden,…

wir bewegen uns
vorsichtig
als wüssten wir
dass jedes wort
zuviel
ein fehltritt
in das labyrinth
des verluts
sein könnte,…
deswegen
balgen sich
die anwärter
einer
neuen zeit
noch nicht,…

sie fliegen
wie
schüler
von schamanen
schüchtern
über
dem
was sie suchen,…

ihr selbst,
das
auf seine
wiedergeburt
in den
spuren
voraus
gegangener
wartet
und dort
die zeichen
der übergänge
lernt

20120313-223126.jpg

ich gehe…

ich gehe aus
ich gehe ein
in mich selbst
dort wo mich
die „großen themen“
unberührt lassen
wo die
kleinen dinge
eine dauer haben
weil sie
ihre grösse
ablegen,
angekommen sind
dort
wo
JETZT
die maxime
und
vorher
und
nacher
die großen fragen sind
die ein
JETZT
hervorbringen,…

so leben wir
von
JETZT
zu
JETZT
da sich
vergangenes
wie lichterketten
an den straßen
der zukunft
reiht
und die frage
nach dem anderen
jene antwort
bereit hält,
die wir selbst sind,…

weil wir echos erzeugen
wenn
ein gedanke
unsere seele
verlässt
und
vergessen wollen
bevor wir erinnerten,..

…die leichtigkeit
des seins
nicht zu stören
in die wir uns
einrollen
weil es töricht ist
zu erwarten,
denn die
angelegenheiten des lebens
sind immer schon
geregelt,…

die nacht
erzählt es uns
der tag
stellt dies
auf die probe