mich erschöpft nicht irgendein ausmaß an leben, vielmehr ungelebte sphären von vergangenem und nicht eingetretenem, welche wie ein abgewürgtes echo in den ästen junger buchen ohne hoffnung auf ein aufeinandertreffen fangen spielen.
Autor: HubertBergmann
Wenn
wenn ich etwas zu sagen habe, spreche ich dies in den wind. dort wird es aufbewahrt, bis sich ein blatt auf die schulter eines sonst arglosen helden niederläßt. der tödlichen verletzung anheim gegeben poltern die deutungen nach dem unglück der unverwundbarkeit, auf dem marktplatz alltäglicher verrichtungen. endlich hat man jene wahrheitssprecher die später zu vorbildern erklärt werden, hingerichtet.
Grund
Mein Grund
ist
die
Bodenloßigkeit
das gibt
viel Tiefe
am Horizont
am Horizont
ein Streifen
Rotes im Morgen
dass wir begreifen
im Tag
bleibt verborgen
Nacht
die ins Dunkel
uns treibt
errötend vor Scham
da nichts
von ihr bleibt
der fremde
der fremde
ist
der andere
in uns
den wir
nicht kennen
deswegen
warted eine frage
nach dem anderen
auf eine antwort
des uns
fremdgewordenen,
welches
unsere geschichte ist,
die unverstanden
in den fängen
der propaganda
sich verzehrt….
so bleiben wir fremd
den anderen
in uns
da wir eigenes
nie vermochten
und anderes
uns somit fremd
bleibt….,
hebt also
die schleier
der geschichte
und wir
werden uns erkennen
als
andere in der fremde
in die sie uns trieben
mit der erzählung
von den anderen
die uns
fremd seien,
und neuerdings
das märchen
von der gleichheit mit
allen anderen….
wer das nicht teile
aber
sei
ein fremder…
der anders
zu behandeln sei…
als ich
als ich da bin, bin ich woanders, nachdem ich mich wieder gefunden habe läuft mir mein warten davon
hörend
hörend in den raum
auf ansprache wartend
von einem kreis
gleichgesinnter
die im leben
den strom
kaum zu fassen bekommen
da sie in ihm
seine arme sind
und doch
bin ich
diese anderen
da mein bedürfen
diese erst gebiert,
pforten öffnet
wo das strömen
eine hochzeit
mit dem augenblick
eingeht…
bunte fremde
bunte fremde
aneinander vorbei huschend
die mit
ferne kommunizieren,
ohne kenntnis des absenders
an
unbekannte empfänger,
vielfalt
mit gleichschaltung synchronizierend,
in abstandsgleichen typographien
auf kalte oberflächen hämmernd,
torkeln wir
in entseelter aufmüpfigkeit
zwischen ferngesteuerten
gegenständen mit etikette:
Mensch.
perspektive:
zum nächsten
„like“
für den kommentar:
„gleiche buntheit für alle“,
unter voraussetzung
ihrer vielfalt
und wahrung
einer freiheit
die nur
als wort existiert,
in dem sich
berge von menschen
an restaurierten plätzen
im ensemble
unkenntlicher überwachung
verlieren.
es versagt
die abstandsmessung
zum nächsten,
da eine version
übersprungen wurde,
dennoch fände sich
eine nähe
die nur einer schaltung bedürfte
um dem echten unbekannten
zu begegnen,
fernsteuerungsfrei
und
selbstverloren
auf der suche
nach seiner
unformatierten sprache.
ohne dateityp,
speicherresistend
und frei
von ritualen
selbstvergiftenden
Infotainments
in daseinslosen
welten,
die überall
„sein können“
nirgends aber
sind ….
codes schreibender weise
unter dem gestammel
eines stillen
sprachverlustes
tändelt
die zeit der schnellen finger
dahin
bis wir wieder begreifen
dass daumen
zum trampen sind…
verschwindende lieder
verschwindende lieder
irren in den
feuchten gassen
venedigs
auf ihren knien
herum,
da die stille sich
im wasser verlief
und
die toteninsel
für musikanten
nachts
geschlossen hat.
gerade noch
ein mond
bleibt übrig
der sich
in den nischen
und unruhigen schatten
der bogenbrücken
verzieht
bevor ein neuer morgen
die schaukelnde stadt
zu retten versucht.
nur
ein früher aufbruch
kann
die alten dogen
vor einer zerstreuung
ins unendliche retten,
vor ihrer flucht
in fremde kolonien
des geistes.
strawinskjs grab indess
bleibt unerhört
und djagilew,
feind aller wiederholung
und propagandist des
unwahrscheinlichen,
wettert immer noch
um seine vergängniss
in einer stupa
auf san michele
die ihn nichts kostete
als nijinskys reise
in einen bunt bemalten
wahnsinn,
nachdem er
die sprungkunst
zum stillstand in der luft
vervollkommnete….
chaplin
sein schüler
trug
das schweben über asphalt
in die welt
so dass alle es
verstünden….
doch nur der teer war es
der sich vermehrte,
und
sprünge ins ungewagte
verliefen sich
im sande…
aus dieser asche
erschuf sich nijinsky
ein letztes mal….
venedig aber verschwand
wie ein
all zu langes schloss
in der luft…
die gesänge
die gesänge
des schönen
verblassen in den wappen
vergangener jahrhunderte,
in den wandelgängen
einstiger artisten
die auf dünnem seil
einer anbahnung
auf ihre wiedergeburt warten
und im schatten
eines toskanischen innenhofes
eine ahnung
ihres könnens
zu hinterlassen,
während
die bogengänge der mittagssonne
um den ansporn
einer sehnsucht raufen
die es noch zu finden gäbe.
während dessen
sprechen menschen
mit der luft
und entdecken stolz
massenhafte abbilder
während ihrer fabrikation.
eine glocke versucht noch
den weckruf
doch schwingungen aller arten
verschwinden in den archiven
zwanghafter dokumentation.
sprechblasen umgarnen
im letzten versuch
die abwesenheit der betrachter
bis wir einsehen
dass es niemand mehr
zu geben scheint
der auf den zuruf
einer erscheinung
noch antwort gäbe.
so segeln wir
mit der schönheit
von einst
während der wind
durch unseren
löchrigen geist
blässt…..
jene aber
die fragen stellen
erleiden das schicksal
von aussätzigen im ghetto,
wo anmut
in der
fremdsprache des seins
in die welt
emporwächst….
endlich sucht
der satz des heraklit
„ethos anthropos daimon“,
seine kinder
heim…..
während
die schatten der einsamkeit
in den arkaden des vergessens
in mildem licht
verblassen
und die angst
vor der nächsten stunde
im glockenton
zu nisten beginnt….
der das seil zog aber
fand mit letztem schwung
kein Ort
kein Ort
spechtgleich
spechtgleich
hämmert sich
die nacht
aus dem dunkel
der seher
die
an dünnwandigem glas
das getümmel
auf hilflosem see
hinübersetzen,
an der furt
zur furcht
die wie ein rinnsal
in den tagtraum
von leichtruderern
sickert
und
die projektion der menschen
wie ein
nahtodliches fluchtgeflackere
erscheinen lässt.
die aufzucht
der nachgeborenen
erfolgt dann
in klandestinen
auffangbecken
aus durchsichtiger leere,
ein seelenloser raum
der wie
ein fauler apfel
den kontakt
zu seinem stamm
verlor
und
in dem großen bottich
vor seiner dünnflüssigkeit
erschrickt…….
freude am süßen
wird folglich
dort inszeniert,
wo die brut
in den gewässern
des zwielicht
nach ihrer geschichte
fragt
und
als antwort
einen rahmen
mit konservierter farbe
erhält…..
dieser hängt schief noch
in den hinterhöfen der macht,
die sich vollsaugt
mit dem äther
verwirrter irrnis.
über die
abgründigen schicksale der anderen
erhoffen wir dann
unsere sicherheit
zu finden,
die wie das Image
eines ruhelosen Menetekels
am geländer
der zeitschaltuhr
rüttelt…..
am abend
ist wieder ruh,
wenn
das vergessen
hinterm buchenbaum
versinkt….
….. klammheimlich….
…
windet
Windet,
es windet
der Sturm
bevor
der Gesang
im Heulen
der Sprache Netz
vorauseilt
und einholt uns,
das dem Winde
eigene
getragen
im Umhergewehten
das Wahrheiten
wie ein
neues Alphabet
entzündet
dort
wo
die Flamme bläst
da
wo der Schatten
sein Flackern
erhellt
der alte mensch
der alte mensch
schält sich heraus
stemmt
die häute
unter denen
er brennt
auseinander,
fällt hin
und nimmt den
aufstand
auf seine
eigene kappe,
umschleicht
eine sehnsucht
bis er ankommt
dort wo er
sich selbst
verlor…
von da an
wird seine klage
eine aufgabe,
die das letzte bild
von dem gestrauchelten
in eine verwandlung
des unbekannten
fahren lässt….
wir
wir liegen
in den schützengräben
aufgeworfener hoffnung
die sich
aus einem
inneren tumult
der unerträglichkeit,
ein feindbild
auf das visier
tagträumlicher reime
montiert.
der feind
der auf unsere
schwäche warted
sind
wir selbst
die wir
den abgrund in uns
auf die
blutrünstigkeit
im gegenüber
beschießen,
mit einer batterie
von vorwürfen
die nur auf eine
ladehemmung warted
um den heldentod
einer
vermeidbaren schlacht
zu sterben.
alle sätze
sind bereits
im
diplomatengepäck der geschichte
vergilbt
und die
große vision
einer immaginären heimat
zittert
wie die ahnung
vor einem
langsamen tod,
den wir,
schritt für schritt
an die füsse geheftet
alltäglich
bis zum
überdruss buchstabieren.
unsere sonnen
halten wir
für gefechtsblitze
und huldigen ihnen
dennoch
da sie das einzige sind
was wir nie erreichen können
aber immer
in uns tragen,
wenn nicht
das gewöhnliche
die sicht
auf den
sieg über uns selbst
verdunkelte…
so stolpern wir
auf öden gefechtsfeldern
die längst
keine mehr sind
und nur noch schatten
verblichener schlachten,
an denen uns
eine erinnerung
herumführt
und ein menetekel
der unwirksamkeit buchstabiert
dessen kreide
an unserer patina
abprallt
auf dass endlich
der kreislauf
von
tod und wiedergeburt
durchbrochen sei….
breit
breit
wie ein mund
lächeln die berge
gegenüber
wenn wir
im schauturnen
die
Eros Ion
der geister
in einer nacht
klangvoller anspielungen
erzeugen,…
bis sie
in die nähe kommen
enthüllt sich
die sprache
zum
masaker
im grunde
ox
konsum
Konsum an sich hat keinen Wert,
die kunst
Die Kunst einer Annäherung zum Ausstieg von bestehenden Systemen, besteht darinnen, das keimende Pflänzchen des Müßiggangs nicht schon während seines Wachsens in eine Machbarkeitsstudie der Vernutzung abgelebter Verhältnisse umzumünzen, in der das Wurzelwerk des Wirkens zum Humus ohne Grund zerfiele. Vielmehr ist jenes Haltlose auszuhalten in dem Zeit in Raum diffundiert und die Duftmarke eines neuen Seins wie eine weiße Wolke in der Weite ihre Zimmer findet.
der sommer
der sommer
brutzelt
die letzten gedanken
an eine revolution
vor sich her,
als sei
die mögliche veränderung
der verhältnisse
eine Art
kostenpflichtige pauschale
zur nutzung
ortsüblicher freibäder
die von einer verweigerung
des wandels
okkupiert sind.
der sinn
treibt flach
und reglos
an der oberfläche
summenden gejaules
und
die zehntscheuer
pflichtgemässer meinung
ist gefüllt
mit
sich selbst generierenden floskeln
zum tagesgeschäft
der macht.
der see genezareth
schlafwandelt
über sich selbst.
dass wir auch jetzt
nichts ahnen
wird zumindest
im
erzwungenen niedergang
der anderen
in einem menetekel
ersoffener ferne
sichtbar.
verpackt
in einer rente
deren zustande kommen
auf der dummheit
manch junger generation beruht.
dächten sie,
säßen wir
zusammen
und würden uns
über die nutzloßigkeit
der nächsten revolte
im six pack
flirrender luft
ergötzen.
die alten götter
säßen wieder am tisch
und druckerschwärtze
hätte noch
eine bedeutung.
statt dessen
philosophieren wir
im schlechten witz
über die strandbäder
unserer vorväter
in denen
das braun werden
nur schwer
unter propaganda gelang
und deswegen ebenso
scheiterte
wie das
diktat eines konsums
dessen farbbrei in fäulniss
noch leicht
mit jenen
von hinterlassenschaften
konkurieren kann.
oh sommer
so groß
dass nur noch
die bebrütung der leere
das unwahrscheinliche
in die welt bringt,
jene frucht
welche die
bestehenden verhältnisse
einem perspektivwechsel unterzieht
und
unumkehrbar
die übernächtigten tage
im zwielicht
verlorenen bewußtseins
wieder
auferstehen läßt.
wenn jetzt
die schranken fallen
und sich die
blaupause der geschichte
in ein lebendiges tier
verwandelt,
werden wir
im zoo der systeme versuchen
die platinen unserer arbeitsspeicher
zu planken
einer letzten arche
zu löten.
eine armada
von ideen
wird das sickerwasser
des verlust’s an leben
das in den ritzen
unserer selbstvergessenheit
wuchert
nicht
in eine
variante anthropotechnischer kunststückchen
ziselieren können.
und so säuft
der gewhonheitsmensch ab
wie eine flaschenpost
deren zeit gekommen ist,
ohne dass sie
einen adressaten je
von ihrem inhalt
überzeute.
das treibgut
dieses
tsunamis der narreteien
wird zu einem puzzle
unwägbarer zeit
das an den händen
des gekreuzigten
schon vor 2000 jahren
heruntertropfte.
das lecken
um ein
quäntchen lebenssaft
hat begonnen,
die wüste
bereitet
ihren
sandigen grund…
pessoa
pessoa
liebte
seinen wanderstab
der sich nie
über die achse
eines tagschattens
der unterstadt
verirrte
so dass
sein immerwährendes kreisen
zur mutter
der melancholie wurde,
jenem gebetsraum
in dem er
die kleinsten einheiten
des da sein
vermaß
und die fresken
seiner säufzer
sorgfältig
in vielschattigen
grautönen
in die apsis
einer
religion des alltags
einarbeitete.
sein gebet
erblühte im augenblick
als ein
kaum spürbarer wind
aus richtung tejo
vorüberging
und die
immerwährende zeit
unaufhaltsamen stillstands
in eine blasphemie
des zweifels
gegenüber
der wandlungsfähigkeit
des lebens
transfigurierte.
seine spuren
sind vorboten
von suchroutinen
die sich
am beginn der tage schon
in den ritzen
unseres unvermögens
verirren,
leise wimmernde sentenzen
denen die sprache
für eine überbrückung
der nächsten stunde
abhanden kam.
die müdigkeit
seiner objekte
denen er noch
unter
ablass all ihrer versäumnisse
eine option
zur erspürung
des zwischenraumes
von tod
und
wiedergeburt offerierte
könnten uns erwecken
in einen schlaf
der
die angelegenheiten des lebens
vorausträumt,
so dass
der nimbus
einer einzigen sekunde
über gelingen
oder verlust
des nächsten tages
entscheidet.
wir aber
sind nur schöffen
eines gerichtes
das seinen
ermessensspielraum
in den aservatenkammern
der hoffnung
verwahrt.
wie
junge mädchen
deren väter
abhanden kamen
zieren uns die fragen
zu den nächsten dingen
die aus dem
zwielicht unfreiwilliger ahnung
eine monstranz der verweigerung
jedweden leids ziseliert.
eingesperrt
und gut sichtbar
überwintern wir so
die wesentlichen angelegenheiten
des lebens
obwohl wir,
träger
und Verwalter der schlüssel
die freiheit
zum greifen nahe
vor uns vergöttern.
…..als das ritual
der anbetung des augenblicks endet
verschwinden die vier mädchen
mit ihrem vater an
einer hauswand.
der ungeborene sohn aber
erleidet das mysterium
der zeitlichkeit
das er am lauen wind
des tejo
zelebriert…..
hellas
wir sind zu reaktionären
eines sattsamen zeitgeistes geworden
dessen monetäre parole
die leibeigenschaft
des konsums propagiert
und jene,
die sich diesen
nicht leisten können
an den rand
der töpfe drängt,
die von den wächtern
rechtsstaatlicher (all) gemeinheit
unter gierigen augen
der jeweiligen lobby
verwaltet werden….
das bild
vom geldautomaten
der sein freundliches kotzen
einstellte
geistert
umschart von
gestikulierender hilflosigkeit
als
menetekel
fiskalischen abgrunds
durch die
medial betrogene öffentlichkeit,
deren maxime
wie nie in der geschichte
der
SCHEIN
ist
und ein krieg
um die glaubwürdigkeit
an eine illusion,
deren wächter
noch
das letzte tun
um die frage
nach deren wirklichkeit
in eine
alchemische raserei
täuschender antworten
um zu münzen.
die
koordinaten des seins
befänden sich
auf banknoten,
an deren
fälschungssicheren untergrund,
gerade
der faden der ariadne ausfranzt….
statt
dass wir diesen aufwickeln,
stricken wir weiter
am grundlosen mythos
der berechenbarkeit allen lebens
und bemerken nicht
unser sklaventum
während wir
in der doppelten buchführung
unseres geistes
die entropie unseres daseins
errechnen
und
vor der
fatalen erkenntnis
des gleichstandes aller vorgänge
unser leben
dem mehrwert
ominöser institutionen
opfern…
europa
lies sich
von einem griechischen gott
nach kreta führen,…
dem eigentlichen…
die planvolle versandung
von wärmeenergie aber
ist das ziel
von
werterschöpfungsketten
die uns
langsam
in die knie zwingen….
spielten wir denn
diese demontage
des menschlichen
unter dem vorzeichen
„humanität“
leben
leben
ist
wie
raum
ohne Zeit,
rhythmus
jenseits
des instruments,
die mitte
im jahr
und
sichtbar
im licht
eines
verloschenen sterns
am
abendhimmel
wir kennen
wir kennen
die regeln
und auch
die lager dazu
in denen wir
die routine der norm
erfüllen
uns selbst umerziehend
ohne anforderung ,
wir haben gelernt,
wie es geht,
damit
die dünne schicht eis
auf der wir uns ergehen
wie beton wirkt
und der sprung
jeweils
im nächsten schritt
verschwindet
rückwärtsgewantes atmen
gelernt,
das die
personalbeschau im öffentlichen
wie ein
immer verfügbares golgatha
penetriert
und den
Investitionsstau der gefühle
bis ans
ende der tage
den frühen müttern
anhängt,
die irrlichternd
ihre männer angeblich
im wald der geschichte
verloren
und so
zu
kaltversprochenen Gelegenheiten wurden
die im sandkasten
auf den staatsstreich fiebern,
kontenentleerte gesichter
die auf das
einknicken der systeme warten
damit der allgemeinheit
jene versorgungslücke entstehe
die sie bereits
ein halbes leben
erdulden,
dass der gerechtigkeit
genüge sei
und die
unterhaltung der medien
sich erlöse………
stattdessen
reden und reden,
die wie
nasse säcke in der sonne
ihre fassung verlieren
und am
anbruch kommender tage
vor trockenheit
zerbrechen,
wie akkorde ohne klang
wie ein klavier
ohne hämmer,
ein
stück holz
ressonanzlos
wie der kropf
von amerikanischen musikvideos,
die der endlosen projektion
von neuzeitlichem schwachsinn
eine Botschaft des mediums
zusprechen….
wenn das leben
aber zu nahe kommt
verdampfen
wie ein letzter kuss
im abschied …..
unsere Köpfe
verwandeln sich
in leere klöster
in denen wir
die gesänge unserer Ahnen
von der Einbildung
verblichener farben
abkratzen.
die not
gebärt uns immerhin
einen freundlich
durchfluteten kursraum
in dem die Form
zur Übung
des leblosen erstarrt.
die Wellen der zeit
klatschen über uns
zusammen
und im
Anflug einer
existentiellen spürung
kommt der Sinn
wieder einmal
ans tageslicht.
blass,
zerkrämt
wie
eine faule uhr
die
an der staubigen Wand
der Erinnerung
heruntertropft.
in diesem
raum ohne zeit
verkommen unsere gottesdienste
zu Gesten
gelangweilten überdruss,
die wie serialisierte emmotionen
die nächste vermarktungsetappe
nicht mehr
überleben werden.
blutleere
können nicht mehr
ausbluten
und so gedeihen
die umsätze alles bunten,
der Vielfalt
und der Einheitlichkeit
besonders gut,
Risikoversichert
über die unbeantwortete frage:
Wer wir sind?
diese darf nie
zur Antwort gelangen,
da sonst die auszahlungsgarantie
auf ein besseres leben
das Ziel unserer hoffnung,
in sich kollabierte.
also
Ver -Antworten
wir nicht,
legen
die Verschwiegenheit des Todes
in unser jetzt…..
im Stillen beginnen dort
die sirenengesänge
von neuem
und die Fessel
am Pfahl der begierde
schneidet hart ins Fleisch
und Che Gueva
glotzt nur noch entfremdet
wie eine
chinesische warhol copy
vom t-shirt
gegenüber
ansprache
ansprache
südlich umwunden
in reben
schwitzend,
ihren saft
am rande
von existenz,
blüten die über
das vergessen
den raum weiten
und herkunft
in ahnung setzen
sommer einläutend,
der überfliesst
bevor er begann,
in dem grenzen
den blicken
nicht mehr
stand halten
und die Zeit
zerstiebt,
die schüchtern
ihren täglichen anfang
strickt
und
ihr wort
immer noch
nicht
hält,
glücklich
in der unterhaltung
mit ihrem schweigen,
den atem
als einzigen gefährten,
bis er
nichts mehr
von dir will
und
die patina
von reifen frauen
wie einen
letzten säufzer drinkt,
im späten wissen
dass die
anungslosigkeit der söhne
fragen gebiert
die leben schaffen,
dort wo ein mund
trocken bleibt
und lippen
verschwinden kosten
und kinder
wieder von vorne beginnen
zu spielen,
nachdem wir uns
vergessen haben,
bevor
wieder erkennen
nach antwort
ruft,
vorüber gehend
und der
wohlstand
seine kinder
frisst
muscheln
ich mische mich
unter menschen
wie eine muschel
am strand
die sandkörner zählt
ihr volk
sind die ahnen
älterer flut
die sich um sie legen
wie eine schaumkrone
aus zeit
morgen werden wir
uns wiedersehen
wenn eine welle
ihre kinder entlässt
und die strudel
wie eine zusammenkunft
in ihren grund bettet
dort schlafen wir
an den seen unserer erinnerung
und wissen nicht
wann das meer
zur wüste wird
zahlungspflichtig
zahlungspflichtiger erregungszustand an ortsüblicher allgemeingrätze, erscheinungsbildcodierung und vorabselektion für den großen endlössungsmarathon, im vorhofflimmern kollektiven unbewusstem unter sonderbehandlung bei reizloser gebührenfreiheit in temporärer durchgangsstatistik, leben das zum überlebenstraining chronischer defizite im umerziehungslager freundlicher beobachtung mutiert und astern im vorgarten der unlust unspezifischer hoffnung verdächtigt, umstandshalber dem bankdealer als vorschuss an seine krawatte projeziert, die sich gerade goldklammer gefleddert in ihrem „aus“ verschwitzt wie ein schall ohne rauch, ….
selbst zäune die längst ihrer ladung nachtrauern halten uns noch vor einem fluchtversuch aus begrenzter beitragsfreiheit fern…
wir die wir in den baracken unserer meinungsbildung dem hunger nach leben fröhnen um später von unsäglichem zu berichten…
die visite beginnt mit dem blick in ein zahlenspiel in dem in reih und glied die faltung von unerledigtem blüht. wer seine nummer, das kalkül zum nächsten, nicht kennt, hat keinen zutritt zum sein. dafür sorgen die hüter der ordnung im notariat einer offensichtlichen befindlichkeit, die so den beweis für Ihre existenzberechtigung erbringt.
der grundbuchauszug im KZ des ökonomischen sumpfes zwingt uns zum arbeitseinsatz, zur legitimierung der kriege unserer schutzschirme.
kampf reimt sich wieder einmal nicht auf krampf. wir sind besser geworden, wir leiden nicht mehr, da die gasmasken der postmoderne, vergessen’s- und glauben’s optimiert das hörensagen des großen „man“ atmen…..
vorläufiges
vorläufiges
ruft mich,
ungefertigt
wie eine Figur
die auf ihr entstehen
im bild wartet,
eine geölte tortur
des beginns
die zwischen
lachen und weinen
einen ausweg sucht
sich den
rädern des okeanos
entgegensehnt
und zugleich
die feuchte ecke
einer befindlichkeit
mit einem föhn
gekrümmter hoffnung
vertrocknet …
„könnte“
wird zu
„will“
und die grünen kühe
auf gekachelter weide
Lachen ihr
uM
in das haus des Meisters
der
sein und zeit
wie
links und rechts
über sein portfolio
spannt
getrieben
von der langsamkeit
seiner zukunft
die den ausstieg
ins jetzt verpasste,
ein motor im leerlauf
wie ein
auf eis gelegter sommer
der den
handlangern der schaltjahre
immerhin die gestirne austrieb,
versammelte potenz
in den mottenkammern der nacht,
die sich
ungekanntem entgegenträumt,
erostatische viertakter,
die ihr stottern
für den lauf der Dinge halten
und die verspätung
ihrer ankunft
einem Schaffner
aus silikon andichten,
der gedunsen
wie eine
zu lange illusion
keine rückfahrkarten mehr
entwertet…..
so fahren wir
voll gültig
aber unfreiwillig
in die nächste weiche
der entscheidung,
als ich sehe,
dass der
knetbare kontrolleur
von vorgestern
seine hand
längst
mit im spiel hat.
meine Schiene aus plastik aber
umfuhr
den absichtsvollen….
als mir
eine viertel kuh
das atmen erlernte
wenn
wenn der Satz
seine wörter
nicht mehr hält
und die Bilder
ihre gedanken flieh’n
gerät die welt
aus den fugen,
nähert sich nur
ein echo
meiner stimme
die stumm
ihre geschichten erzählt,
abgetaucht
in den anfang
der sich
vor dem schluss windet,
reimlos
wie ein gesicht
das
seinen spiegel
verlor
ansprache
ansprache
am morgen
angesagt
nach dem putzen
der projektionsscheiben
in einer
begegnungsarena
mit verspätetem vollmondtee
der die zungen löst
und das
All Ein Sein
im
verzuckerten zimtgeschmack
der postmoderne
auflöst
in ein sammelsurium
blasser allgemeinplätze
auf denen wir
in unseren
sozialen netzwerken
gegen den wind hecheln,
der die fragen
nach einem
einfachen leben
aufbläht
wie einen
späten kadaver
in toskanischer sonne,
die in
ordentlich mantrischer übung
ihren espresso
über den unverstand
des
Da – Schein
verplempert,
sich vergisst
im vergessen
ihrer nacht,
die nur wartet
dass die stunden
vergeh’n,
damit wir
durchreisende
eine andere rolle
erwischen
als die uns
schicksalhaft beigestellte,…
die person
mit einem ort tauschend
der im schatten
einer frühen kehrmaschiene
am rand der tage
einen
anderen anfang
in den
ausgespülten rinnen
seiner selbst
versucht
Archive
archive
sind,
um uns
beständigem
zu vergewissern,
obwohl das Leben
darinnen
damals schon
in ordnern
verschwand …
vielleicht
war es
nie
woanders
zwischen
abgeheftetem gefühl
und seinem schatten
dem zählmeister
erfolgloser
unternehmung
der sein werk
aus
purem SEIN
zimmerte,
haltloses zeug
aus
den gestellen
der nacht,
in der
alles sortiert,
ortlos
auf
seine befreiung
wartete…
gestellt
ge stellt
in
die ab reise
vor mich hin
sockel ohne figur
die wie
ein landender schwan
im
obergrund des sees
verschwimmt
handlungs los
aus treibt
in seine
an kunft
versinkt
in den
feinen ton
stillen adels
und dort
im überdauern
treibt
unbemerkt
von den wächtern
einer projektion
die sich
eine strategie
des über lebens
gestalten
obwohl längst gestorben
den zungenschlag
der tage
ver achten,
sich in
selbst ver senkung noch
um äonen verpassen…
um dort wieder
auf zu tauchen
von dem sie glaubten
es
hinter sich
zu haben
im
grund
losen
Da
sein
gründend
Anfang
den anfang
habe ich
wieder gewählt
ohne zu warten
dass ein ende
längst schon
vorüber ging,
wie
ein sommermorgen
der meiner haut
schmeichelt
nur
um mild
im tag
zu verschwinden,
jahre
an den
perlenketten der erinnerung
einfädelnd,
nach und nach
bis das klacken
seine wucht verliert,
dort
wo die zwischenräume
immer kleiner werden
bis
ein dichtgedrängtes sein
den faden vergißt
und die steine
bei einander bleiben
wie zeugen
die sich
im recht wähnen
obwohl sie
nichts gesehen haben
von dem sie erzählen,
im sog
ihrer projektion aber
sich
um die hälse
der anderen schmiegen
dem strang
zu entgehen,….
denn dort
auf dem
hölzernen boden
über mir
baumelt
meine seele
der ich
langsam
entgegen wachse……
als wir
wieder eins sind
springen die perlen
auf festem grund
in die freiheit
und der schatten
einer sonne
tanzt dazu
abbild
welt
war
um
eine zeit verlegen
projeziert
auf den rücken
hellichten tags
der die
inszenierung von geschichte
im wamst des kaisers
einnistete,
als
die mitwisser
uns glauben machten
dass zeit
da sei
im sein
welches
okkupiert
von anwärtern
der marionetten
kalt auf den boden
laufender ereignisse
klatschte…
dort aber
wo der satz
des anaximander
sein zelt aufschlug
frei des
für und wieder
welches uns
in den arkaden
des vergessens
als erinnerung
hinterlassen wurde
plantschten fortan
die mythen des schreckens
forsch und wirksam
immer wenn
fragen sich aus der
schlinge von gestern
abnabeln wollten…..
so beginnt
die reise
dort wo
unerwarted
eine biegung
geschmack annimmt
und wie eine
böhmische gänseleber
gespickt
mit bildern
von szenen am land
als arbeit noch
nach heu roch
ein abbild
von mir
welches
in den ritzen
morgendlichen zwielichts
zu wuchern beginnt
öffnet die türe,
irgendeine nur
die weiter
atmen erlaubt
hinter der
schon ausgetragenes
auf seine geburt
beharrt
in der die
hybris der zeit
wie schatten
zu wackeln beginnen
und der entwurf
meiner selbst
sich herausschält
aus den
missachtungen
der vergangenheit
unter denen
die wörter
sich selbst
nicht mehr
trauten
und
den blick
nach hinten gerichtet
in die zufälligkeit
eines nächsten augenblick
stolperten…
es ist märchenstunde
und wir warten gespannt
auf ein nächstes kapitel
welches wir ahnen
wenn wir mit unseren ahnen
uns der Ahnungslosigkeit
entledigen
hinterlassenschaften bebrüten
bis wir sehen
was war
und so begreifen
was kommt…
bodenlos
bodenlos
mit zwischenschicht
fest getrampelt
planiert
ober dem
untergrund
zitiert
die letzte rose
ihre windung
biegsam dem
asphalt zugeneigt
ihre wurzeln
zu berühr’n
die ein atemzug nur
entferntes suchen
eingebettet
in der
quadratur des kreises
die wie ein
menetekel
schwer
an vergangenem trägt
und aussicht
auf kommendes
am wetzstein
der geschichte
schleift
unverwüstlich
wie sandstein
auf einer
dünewelle
Morgen
morgens,
taggewächse
im gepäck
und
tragweiten
einander entfernt
von allem
was ich wusste,
sucht
meine ahnung,
einen Beginn,
die erdung
noch unsicher
unter einem himmel
der sich
selbst
zu malen beginnt,
und die
freundlich grauen hunde
des abends
im schlaf
vorerst
noch tapsen lässt,
wo ich
am saum der frühe
ein altes muster
ertaste,
bekannt
wie die
bewegung
meiner finger
die sich weigern
ihrer hand
einen gruss
zu senden,
begreifbar
wie
der ton
eines
entschwindenden gedankens
der wie öl
in den
ritzen der frühe
seinem
dasein
die luft
abschnürt
und
die
entkernung des menschen
in den schoss
der beginnenden
palaver legt,
da wo wir
verständigung predigen
so aber
eine
hybris des ungewissen
züchten,
sonnenlos
am rande
asphaltierter befindlichkeiten
abend rot
sicht,….
gleich
märchenonkelmässig,
eingetütet
in eine wattewelt
aus käseklockensaum
welcher die
formale freundlichkeit
im kühlfach behauster reisverschlüsse
wiederbelebt,
vorsorglich unversichert
damit das spüren
an den börsen der nacht
frei verhandelbar sei
und die fluchten
an den rändern der tage
ihre verteidigungsstellung
einnehme,
da sie von den
„sexed up“ dossiers
wie ein
scheisshaufen
umschwirrt werden,
nicht einmal getarnt
als traubenzucker
zum beispiel
oder dem
all zu langen schatten
auf den dächern
der fantasie
der rumi gerade noch
entsprungen ist
in seinem taumel
aus zuneigung
und missgeschick,
zu jenem hin
was er nicht kennt
und im
nachgestammel
kollektiver geschichte
nur noch näher
an den alten mythos reicht,
den wir verdammen
in dem maße
wie er uns lockt,
…..
krieger zu sein
die ihre speere
in den tränen
von wahrheit tränken,
die sich
zusammenrotten
um der spiegelwelt
ihr dasein zu kredenzen,
offenbar bleiben
um den aufbruch
der zeiten
mit langem atem
zu bezeugen…
in deren sprung
die seiten
gewechselt werden
wie der mief
eines zu spät
abgelegten hemdes,
unter dem
die antworten rar werden,
da wir
jene frage unterstellen
die im kreuzverhör
die verborgenen absichten
der anderen
hervorbringen
die nur
ein kurzer gedanke,
eine schlechte verdauung
willkürlicher annahmen ist,
den inneren menschen
auf die anklagebank setzt
um ihn zu bezichtigen,
dass er nämlich
fehl ginge,
im sinne
der ankläger aber
„Rechtes“ machte….
so wandert die schuld
entführt
aus den missionaren
der macht
in die körper
der anderen,
zur abwendung
der schlinge
die sich stillschweigend
die losung
ins innere
des flechtwerks
brannte,
dort
wo die reste der sprache
wie ein erloschener vulkan
überdauert
fisch ende
fischende
tagsimulation
die mit den schatten
im netz
den köder versenkt,
schlepptaugefüllte
notrationen
die den widerstand,
dieses ding von
vorgestern
eingarnt
am rande
meiner netzhaut,
die wie pergament
brüchigkeit übt,
das zappeln
meiner gedanken
entkommen lässt
damit sich
die flut
der befindlichkeiten
nicht
in einem kalkül
aus sprachknoten
verstricke,
obwohl doch
das netz
noch immer
die heimliche hoffnung
des akkrobaten bevölkert
und
das blatt im wind
eines besseren
belehrt…
dort aber
treffen sich
die traumtänzer
um den letzten beutezug
zu verbraten
und
die flugfische der existenz
in ihr element zu
versprengen….
aufgewacht
aufgewacht
in einer Sprache
die schweigen
vielfältig beherrscht,….
dieses…..
herrschen….
und
be-herrscht werden
was uns
zum schweigen bringt,
verstummen lässt,
am tag
der zur Nacht wird
in der das
All – Ein sein
einen neuen dialekt
gebiert,
buchstaben und wendungen
anzettelt
um ihn
zu beherrschen,…
bis ein
ausspruch
den selbstgezimmerten zaun
durchschreit…
there
there
is a tower
groundless
deep
near by
itself
of
speechless times
squares’n hipp
like an
beat of
any single drum
in a
mindless club
down by
that streat
beside
an flower
near
an error
of
words
spoken
off the heart
between
the mid
off
no thing
club lounged
baby da
of singlemass
melted of
an
pear device
tastemiddleofftheroom
in
GPassy
holes
clearly onesided
with a pod
of blue toothed
drinks
babeatenboobo
slashyahheydo
massmossadi
assnasansaffairyahdelta
force
off powerpackyah
there
smell a
gass o
lie on
walking off
the ramp
a stamped
human there
endlessnumbered
9201101
what we saw
is a red lined
double bind
da ya da
there
in
no
every where
blockade
sehen ohne rand
nichts in sicht
was klar ist,
wenn der geist
sich verlassen hat
und die zeit
des gehens anbricht
wie letzte augusttage
die nur wollen
dass man sich
in sie verbeißt,
und nur noch erkennen
wie heckenschützen
das bewusstsein belauern
weil keine
ein sam keit
das durcheinander
der tage löst….
beklemmung hebt an
weil schweigen
den zustand der welt
verrät
und die stellungen
die sie wieder bauen
fest ummauern….
so bleiben wir
auf beobachtungsposten
bis wir
unser vertrieben sein
wieder beklagen…
wir haben…
wir haben
das unsrige
die anderen,..
ihres
welches
von uns geliefert
dort
geschichte regelt
so aber
zu unserer wird,
delegiert
um einer verhaftung
zwecks sühne
den riegel
vorzuschieben,
den gesang
des nebels
heuchlerischen sirenen
zur ausschlachtung
vorzuwerfen,
den kleinen tragödien
des alltags
einen lieferumfang
bereitgestellter vernichtung
unterzuschieben,
frühstückstisch besprochene
tagplanung,
welche
das gewissen gassi führt,
während unser produkt
punktgenau
ein kollateral
bemüht,
ergebnissozioligisch kategorisiert
in
– auslöschung
– armut
– vertreibung
…
denn sanktioniert
sind immer
die anderen,
denen wir
unsere schuld
verkauft haben,….
unseren Gewinn schließlich
bezahlen jene,
auf denen
wir spielen,….
so und so
in dollar und fleisch,
AGB anerkannt…
produkt
potentiell tödlich
so oder so…..
gewidmet
einem ortsansässigen
rüstungsmanager
spät….
spät
die einsicht,
dass die tage der erkenntnis
schwinden,
die schwül und marode
auf unseren erinnerungsversuchem
hocken.
bekanntes sackt ab
in die verwaltungsarchive
persönlichen betroffenseins.
unsere gefühle
sind kontaminiert
von einem mangel
an zäsur,
von einem
endlosen weiter
ohne
einen neuanfang
zu wagen….
behelfsmäßige ausflüche
steuern das system
des wegschauens,
damit das leben
„weiter gehen kann“
weg vom weiter in
und um sich,
damit die bilanzen von dem
was wir zu wissen glauben
in einem besseren licht
erscheinen…..
vermeintliche altlasten
werden hervorgegraben
um aktuelle schuld
hoffähig zu machen,
den kredit
an menschlichkeit
ins unsagbare zu steigern….
es riecht nach krieg,
der die dinge
in seinem sinne
und jener
die ihn inszenieren
wieder einmal
richten wird…
die menschen
haben ihr
JETZT
vergessen,
daher kommt es,
dass der geruch der schlacht
wieder
aus den ritzen
des zwischenmenschlichen
kriecht…
verborgen….
noch verborgen
enthüllt sich
ein mythos
indem
seine wächter
bekennen
er sei nicht
zu verstehen,….
dieses
ist
sein verrat
an sich selbst,
da er
das mysterium
archaischer zeit
in ein
JETZT
kolportierte
und so
seine deutungskraft
verlor….
bedeutungslos
geworden
narrt er die menschen
gibt
falsch
für
wahr
zeiten
angebunden
gefesselt
SEIN
am morgen
konkretes tun
IM UNGEFÄHREN
dem flüchtigen
das ein weiter
in
die sterne
schreibt
und
eine vorhut
in nischen
vornehmen verdrängens
installiert,
dort
wo wir
nicht hin wollten
aber
immer schon
sind,
in der wahrnehmung
dessen
was jetzt passiert
und
unser mitwissertum
in knospen
verwelkenden
bewusstseins säht
UNO due tre….
der see
der see liegt ruhig
das glättet
die gedanken
und wissen
wandert stillschweigend
in die archive,
heut zu tage
sogar in echtzeit
wenn
ungerechtigkeit
und lüge
auf dem tablett
eines noch
entfernten alltags
von links nach rechts
gescrollt werden,
(oder umgekehrt)
dort wo wir
unsere bürgerlichkeit
ohne tippex
korrigieren
über einer
unendlichen flachheit
von
ahnung und vergessen,
standby und off
während
bodycount
und
bodybag
die mickey mouse
im rankig
übertreffen,
ganz als
leuchte uns
nicht mehr ein
wie ein laut
des widerstand
in die welt
gesetzt werde,
da wo
öffentlichkeit
die
gewohnheit
als neues
heiliges tier
auf dem altar
sterbender postmoderne
zelebriert
und sich schweigen
aus berechtigung
einer
scheinbar religiöser handlung
erklärt….
wir wissen
dass wir glauben,
dass alles
auch ganz anders
sein könnte
und nähren so
den zweifel
der unsere
ureigene gewissheit
zerstört
und so wissen wir auch
dass das ziel erreicht ist
für jene
die uns
den zweifel
säten,..
sprachlos und wortverkehrt
gaffen wir
uns da
noch
an …
und werden in zukunft
da die archive
geöffnet,
diese
mit neuen mythen
überstrahlen….
geopfert
haben wir so
nicht nur
die anderen…..
an
einem neuen kreuz
das aus
einem balken nur noch
horizontal
himmel
und
erde
vergaß …..
GAZA
Juli 2014
vor schau ( work in Progress)
gesehen
im
ERINNERN
das
VERGESSEN
live
als
WIEDERHOLUNG
von
befindlichkeit,
schlacht
feld
GAZA
x-te
staffel
weiterer runden
westlichen know how’s
treffsicherer tod
aus der ferne,
kollateral
unerwünscht kalkuliert,
gezeter
der
ersten kugel
welche
im blut
der geschichte
eitert,
schmerz
der Ihrer felder
und städte
vertriebenen,
von
abgebrannten desperados
europäischer coleur,
unterstützt
von denen
die in diesem geschäft
zu hause sind,
schlechte kopie
westlicher
marodeure,
soldateska
auf biblischen pfaden,…..
GAZA
die
den anderen Gott
den uns
fremden
anbeten
und den
grenzenlosen staat,
abbild eines
alten mythos,
dem anempfohlen war
kein bild
zu kreieren,
nicht anerkennen
da er
ausufernd
auf
heimat
wuchert,
versprochen
von einer
erpressten
internationalen ratlosigkeit
dort wo engel
zu hauf
fabriziert werden
auf
heillosem grund
mit wissen, waffen und wollen
der
alten vertreiber,
WIR,
gestählt jetzt
im blitzenden blick
geputzter bajonette
erneut erstarkter
zügellosigkeit
einer
abgründigen idee:
das
auserwählte
volk gottes
zu sein,….
nie waren menschen
ferner
dieses irrglaubens…
….


















