gelegentlich
zeigt sich
der aufsteigende ast
erst
wenn
der pfad
nach oben
durch
klammheimliches rutschen
nach unten
überholt wird
und das gefälle
als eine variante
des aufstiegs
begriffen ist

gelegentlich
zeigt sich
der aufsteigende ast
erst
wenn
der pfad
nach oben
durch
klammheimliches rutschen
nach unten
überholt wird
und das gefälle
als eine variante
des aufstiegs
begriffen ist

der letzte
seiner art
schließt die tür‘ ,
die dort
eintreten wollen
werden
ihrer verwandlung
kaum entgehen
und
einen fuss
im türspalt lassen
zur flucht
vor gesehenem
wer all zu sehr im gegenstandslosen „jetzt“ lebt, kommt nie im „dann“ an. ist er aber dort, hat sich sein „jetzt“ in eine chimäre verwandelt.
diese ist dann sein „jetzt“ und er betet sie noch als verwandlungskünstler an. welches abwechselt sind schatten von schatten, die verblassen…
die wieder geburt des anfänglichen, der andere, vielleicht neue zustand, im irdischen kleid, welches sich von daher feiner webt, ist die eigentliche hoffnung auf eine option, die wir weder buchen noch vermeiden können, egal wie sie uns begegnet, als gnade oder als abgrund. letztlich aber als verwandlung ihrer gegensätze von leben und sterben in immer gegenwärtige anwesenheit.
ob sich diese erkenntnis allerdings als vollendung des prekären, oder aber den beginn dessen verwandlung in fülle zeitigt, liegt in der tiefe jenes bewusstseins begründet, welches erkannt hat auf welchem acker es seine samen fallen lässt.
angelangt
im kinderblabla
dort ehedem
ein späteinnister
habe ich
meine zeit vollbracht
und stehe
gebückt im aufstand
in einem lächeln
das ich verberge
oder
in die welt entlasse,
wahlweise als
narzis oder
goldmund
der weiß,
dass es in einer zeit
des desasters
nichts mehr zu lernen gilt
so mache ich
in meiner frühstückspension
der zeitlosen gesten
neu aufgelegte
systemische purzelbäume,
die die welt
mit silbermünzen bepflastert
und den schatz
aus gefährlichen tiefen
dünn gewebter
stricke zieht
Lüge bewegt
Wahrheit gründet…
Essay von Hubert Bergmann zum 75. Geburtstag von György Szabados
in wischfesten blasen nisten wir uns ein
auf tapezierten meinungen
die wie ein XXL hintern vor unseren augen wippen
grau gewordener ratschlag
der seine zeit
im abseits vergessener geschichte überdauert
und antworten
aus der hilflosigkeit ungelebter leben
zu generieren versucht
mittelschichtskontaminierte sorgenfalten
die zu vibrieren beginnen
wie der tümpel vor einem heranziehenden tsunami,
schieben eine ahnung vor sich her
wie eine gelangweilte mutter
die ihre brut dem Zufall überlässt
vollverschleierte gedanken
pendeln ihren alzheimer aus
als wäre die krönung eines gesalbten nachmittages
das vergessen jener zuversicht
nach der ein sonnenstrahl nur
uns vor deren untergang rettete
sie kommen aber wieder
die leichten leben
als wiedergeburt aus dem nichts des anfangs
wie ein säugling
der sich im geschaukel seiner mutter verliert
dort treffen sich ahnung und prägung
in einem neuen reglement,
vereinbart
durch die unbewußten lippen einer zeugungsgemeinschaft
die noch das beste geben,
während ihnen das allerbeste genommen wird
gleich eines ensemble von abkürzungen
turnen die einschläge weiterer erkenntnis
wie flüchtige zinsen
auf den kontoauszügen unseres Da Seins
ort
reimt sich immer noch
auf fort,
die sehnsucht in der bewegung
jene behausung zu finden
die uns im angesicht all zu vertrautem
das fürchten lernt
ein schwüler duft süßlicher shisha pfeifen
verkündet da
das KZ der offenen grenze
die sharia
einer humanitaristischen diktatur
in der der anspruch einer gleichheit aller
zum gesetz
und
das wagnis der verschiedenheit weniger
zum tabubruch
gebetet wird
der denke-d-ort ist wieder da
treibt zwitschernd musen an
er ist nicht fort nur immer klar
ein rucke mann der kann
spinnt er i sinnt im würzer wein
gräbt graben ab der duldsamkeit
den feldern ob de reinen main
prozess ion gebenedeit
es leuchtet seine dada funzel
im nebel nebst der burg
selbst seouligen geschwischwa schmunzel
ist ritter er, simurgh
er falkt wie adler in der früh
ein hüttehoh und rufer
ein balg der bläst ganz ohne müh
uns andere ans ufer
mit keinem nein zieht ja um ja
vollbringt sich selbst als faden
als klandestiner w-orte zar
voll alchemie geladen
in dem er haust wie heideggen
die sprach ist sein und sein des wein
wo musiken dann doch ver-ecken
er bleibt in seinem denken dein
so wird mann was was man nicht war
ein socken unter vielen
der stricker webt den strick ganz klar
und wärmet so die schwielen
der weinberg harrt, buchstaben fremder
er immer schwirrt in waben
kein noch so schöne es geländer
lädt nicht ihn ein zum laben
er schriebeschraubt schon ganz verknittert
beackert schepper felder
wenn er nicht wär kein ton er zittert
aus einem feuer melder
für RIGO bert Dito Mann

der kampf
zwischen
schuld und erlösen
wurde unter dem aspekt
„gewinnerzielungsabsicht“
in die barbarische buchhaltung
der sogenannt jüdisch- christlichen kultur
verbucht.
seitdem
kämpfen wir
auf verlorenem posten
von befreiungsversuchen
aus einem modell,
das zur implementierung
einer knechtschaft gottes
oder seiner modernen variante
der dienstbarkeit
gegenüber einem totalen staat,
erfunden wurde.
dort
wo die wege
von gestern
dem morgen
eine hand reichen
und
eine plötzliche gabelung
gerne
eine richtung
in ihrem tagebuch
als beleg
für ihre frage
nach dem weiter
verbucht hätte,
beginne ich
den sinn
von
inne halten
zu begreifen.
es ist das warten
auf einen ruf
meiner seele,
die sich im
partisanengefecht
der tage
lange nicht
aus ihrer deckung
hervortraute
und jetzt
als geläuterte und andere
aus dem pulverdampf
der großen und kleinen
scharmützel
hervorlugt.
der beginn
im schützengraben
ist das ende
des Kampfes.
tot oder sieg
gewinn oder verlust
sind dabei nur
ein zwillingspaar
welches sich
nach langer zeit
auf verschiedenen wegen,
wieder in die arme fällt.
jenes aber,
das uns umbringt,
ist unser verharren
vor der gabelung
von
leben
und
tod.
indem ich lasse
führe ich
indem ich führe
werde ich gelassen
… das
schafft nähe
über ferne
Schwan im Mondlicht bleich
See der den Schatten verschluckt
spiegelt weiß in weiß
mond zwischen ästen
sichelt den tag beiseite
fällt später sein licht
wendetage
die ihr innerstes
am saum der zeit
wie eine
zu junge großmutter
zurück stricken wollen
den anlass
eines neubeginns
wie ein rohes ei
vor sich herbrüten
um dem unvermeidlichen
einer geburt
in’s nächste jetzt,
aus dem wege zu gehen
tagwender
ein hort
aus kleinen erinnerungen,
die das selbstverständliche
wie eine mauer aus eis
in die wüste setzen
dort wo der verlust
immerhin
eine oase der neugierde
aus dem treibsand der stunden
emporsickern läßt
endtage, die
anfänge schwängern
und hoffnung
auf bestätigung unserer existenz,
mit einem blick
in eine hochzeit von
eros und tanathos,
in das gesprenkel
von bunten klimmzügen
eines übervollen menschenparks verwandelen
tagenden
fließen in eine richtung
scheinbar
die ihrer herkunft nach
bedingung sein will
für nächstes
wo die quellen der heiterkeit
im monsum der gefühle
ihren geistigen unterbau verlieren,
dort wo
die zeiten still stehen,
während die körper
langsam und unaufhörlich
zerfallen
in den grund
eines wachtraumes,
der sich
an den wurzeln
einer oase nährt
wenn der tage
tag enden
erscheint
verstimmt
der tagwender
endtage
im
zwielicht
eines tautropfens,
tanzt mit dem grün
eines palmblat’s
dem wachsen entgegen
am schatten dieser wurzel
genieße den tag
wach am himmel
schwebt eine ahnung,
die sieht,
nach vor, nach zurück,
die weiß
von unten, von oben
ein zeiger,
der den sinn berührt
bevor ein echo
meiner unruhe
aus seinen ziffern
erwacht
weite bögen
die den grund erahnen,
schwingen wie ein roter strich
unter dem sichel
das den mond
im dunkel hält,
über dem heiligen berg,
der die nacht
über dem see der ferne
einläutet
und
das dämmern
von gekreuzigten worten
in ihr recht setzt,
den schuß wagt,
zum nächsten knoten
der einem neuen teppich
ein muster gebiert,
… während der fremde
seinen mantel
über das gelage wirft
und die farben erstickt
wir ahnen
unser verfehlen
welche wie
zwei birken im winter
ein denkmal betrauern
und den trost
in ein gelingen
vor dem erwachen
legt
vielleicht ist
der rechte augenblick
die gewahrwerdung
einer zeitlichen bedrängnis
die ihre dauer
in den schmalen spalt
einer nähe treibt,
und dort
den keil spitzt,
der die drift
verbindet
….denn
während löwenzahn
seine samen in den wind vergeudet
wachsen die fugen
in eine
neue zeit
für KT
in stalingrad
stand der schnee
rot
an unsren lippen
heute
schreien wir
wenn die erinnerung
an verlorene väter
wie puderzucker
an unseren zehen schabt
die abdrücke
unserer zeit
stehlen sich
wie sandburgen ummauerter gefühle
in ein niemandsland
verlorener siege,
die wie krähen
auf den verlust
einer bewegung warten
um zu zupacken
der general
ging längst zu boden
lange bevor
die bajonette
den versuch wagten
das grauen
auf andere abzuwälzen
rot ist der schnee
wenn die Tränen des himmels
erde umwerben
und feucht
der frühling
der den körper
wieder freigibt
die wir kannten
sangen schon
in fremden gesichtern
als der bräutigam
früh noch sucht
seinen hof
im garn der nacht
wieder zuerkennen
dort liegt jetzt
ein spätheimkehrer
zermartert von den
erfordernissen traumloser tage
entweiht von der ankunft
in leerem raum
und wird
zu seiner krume
die er stumm
im herbst besäht
am Horizont
ein Streifen
Rotes im Morgen
dass wir begreifen
im Tag
bleibt verborgen
Nacht
die ins Dunkel
uns treibt
errötend vor Scham
da nichts
von ihr bleibt
der fremde
ist
der andere
in uns
den wir
nicht kennen
deswegen
warted eine frage
nach dem anderen
auf eine antwort
des uns
fremdgewordenen,
welches
unsere geschichte ist,
die unverstanden
in den fängen
der propaganda
sich verzehrt….
so bleiben wir fremd
den anderen
in uns
da wir eigenes
nie vermochten
und anderes
uns somit fremd
bleibt….,
hebt also
die schleier
der geschichte
und wir
werden uns erkennen
als
andere in der fremde
in die sie uns trieben
mit der erzählung
von den anderen
die uns
fremd seien,
und neuerdings
das märchen
von der gleichheit mit
allen anderen….
wer das nicht teile
aber
sei
ein fremder…
der anders
zu behandeln sei…
als ich da bin, bin ich woanders, nachdem ich mich wieder gefunden habe läuft mir mein warten davon
hörend in den raum
auf ansprache wartend
von einem kreis
gleichgesinnter
die im leben
den strom
kaum zu fassen bekommen
da sie in ihm
seine arme sind
und doch
bin ich
diese anderen
da mein bedürfen
diese erst gebiert,
pforten öffnet
wo das strömen
eine hochzeit
mit dem augenblick
eingeht…
bunte fremde
aneinander vorbei huschend
die mit
ferne kommunizieren,
ohne kenntnis des absenders
an
unbekannte empfänger,
vielfalt
mit gleichschaltung synchronizierend,
in abstandsgleichen typographien
auf kalte oberflächen hämmernd,
torkeln wir
in entseelter aufmüpfigkeit
zwischen ferngesteuerten
gegenständen mit etikette:
Mensch.
perspektive:
zum nächsten
„like“
für den kommentar:
„gleiche buntheit für alle“,
unter voraussetzung
ihrer vielfalt
und wahrung
einer freiheit
die nur
als wort existiert,
in dem sich
berge von menschen
an restaurierten plätzen
im ensemble
unkenntlicher überwachung
verlieren.
es versagt
die abstandsmessung
zum nächsten,
da eine version
übersprungen wurde,
dennoch fände sich
eine nähe
die nur einer schaltung bedürfte
um dem echten unbekannten
zu begegnen,
fernsteuerungsfrei
und
selbstverloren
auf der suche
nach seiner
unformatierten sprache.
ohne dateityp,
speicherresistend
und frei
von ritualen
selbstvergiftenden
Infotainments
in daseinslosen
welten,
die überall
„sein können“
nirgends aber
sind ….
codes schreibender weise
unter dem gestammel
eines stillen
sprachverlustes
tändelt
die zeit der schnellen finger
dahin
bis wir wieder begreifen
dass daumen
zum trampen sind…
verschwindende lieder
irren in den
feuchten gassen
venedigs
auf ihren knien
herum,
da die stille sich
im wasser verlief
und
die toteninsel
für musikanten
nachts
geschlossen hat.
gerade noch
ein mond
bleibt übrig
der sich
in den nischen
und unruhigen schatten
der bogenbrücken
verzieht
bevor ein neuer morgen
die schaukelnde stadt
zu retten versucht.
nur
ein früher aufbruch
kann
die alten dogen
vor einer zerstreuung
ins unendliche retten,
vor ihrer flucht
in fremde kolonien
des geistes.
strawinskjs grab indess
bleibt unerhört
und djagilew,
feind aller wiederholung
und propagandist des
unwahrscheinlichen,
wettert immer noch
um seine vergängniss
in einer stupa
auf san michele
die ihn nichts kostete
als nijinskys reise
in einen bunt bemalten
wahnsinn,
nachdem er
die sprungkunst
zum stillstand in der luft
vervollkommnete….
chaplin
sein schüler
trug
das schweben über asphalt
in die welt
so dass alle es
verstünden….
doch nur der teer war es
der sich vermehrte,
und
sprünge ins ungewagte
verliefen sich
im sande…
aus dieser asche
erschuf sich nijinsky
ein letztes mal….
venedig aber verschwand
wie ein
all zu langes schloss
in der luft…
die gesänge
des schönen
verblassen in den wappen
vergangener jahrhunderte,
in den wandelgängen
einstiger artisten
die auf dünnem seil
einer anbahnung
auf ihre wiedergeburt warten
und im schatten
eines toskanischen innenhofes
eine ahnung
ihres könnens
zu hinterlassen,
während
die bogengänge der mittagssonne
um den ansporn
einer sehnsucht raufen
die es noch zu finden gäbe.
während dessen
sprechen menschen
mit der luft
und entdecken stolz
massenhafte abbilder
während ihrer fabrikation.
eine glocke versucht noch
den weckruf
doch schwingungen aller arten
verschwinden in den archiven
zwanghafter dokumentation.
sprechblasen umgarnen
im letzten versuch
die abwesenheit der betrachter
bis wir einsehen
dass es niemand mehr
zu geben scheint
der auf den zuruf
einer erscheinung
noch antwort gäbe.
so segeln wir
mit der schönheit
von einst
während der wind
durch unseren
löchrigen geist
blässt…..
jene aber
die fragen stellen
erleiden das schicksal
von aussätzigen im ghetto,
wo anmut
in der
fremdsprache des seins
in die welt
emporwächst….
endlich sucht
der satz des heraklit
„ethos anthropos daimon“,
seine kinder
heim…..
während
die schatten der einsamkeit
in den arkaden des vergessens
in mildem licht
verblassen
und die angst
vor der nächsten stunde
im glockenton
zu nisten beginnt….
der das seil zog aber
fand mit letztem schwung
kein Ort
spechtgleich
hämmert sich
die nacht
aus dem dunkel
der seher
die
an dünnwandigem glas
das getümmel
auf hilflosem see
hinübersetzen,
an der furt
zur furcht
die wie ein rinnsal
in den tagtraum
von leichtruderern
sickert
und
die projektion der menschen
wie ein
nahtodliches fluchtgeflackere
erscheinen lässt.
die aufzucht
der nachgeborenen
erfolgt dann
in klandestinen
auffangbecken
aus durchsichtiger leere,
ein seelenloser raum
der wie
ein fauler apfel
den kontakt
zu seinem stamm
verlor
und
in dem großen bottich
vor seiner dünnflüssigkeit
erschrickt…….
freude am süßen
wird folglich
dort inszeniert,
wo die brut
in den gewässern
des zwielicht
nach ihrer geschichte
fragt
und
als antwort
einen rahmen
mit konservierter farbe
erhält…..
dieser hängt schief noch
in den hinterhöfen der macht,
die sich vollsaugt
mit dem äther
verwirrter irrnis.
über die
abgründigen schicksale der anderen
erhoffen wir dann
unsere sicherheit
zu finden,
die wie das Image
eines ruhelosen Menetekels
am geländer
der zeitschaltuhr
rüttelt…..
am abend
ist wieder ruh,
wenn
das vergessen
hinterm buchenbaum
versinkt….
….. klammheimlich….
…
Windet,
es windet
der Sturm
bevor
der Gesang
im Heulen
der Sprache Netz
vorauseilt
und einholt uns,
das dem Winde
eigene
getragen
im Umhergewehten
das Wahrheiten
wie ein
neues Alphabet
entzündet
dort
wo
die Flamme bläst
da
wo der Schatten
sein Flackern
erhellt
der alte mensch
schält sich heraus
stemmt
die häute
unter denen
er brennt
auseinander,
fällt hin
und nimmt den
aufstand
auf seine
eigene kappe,
umschleicht
eine sehnsucht
bis er ankommt
dort wo er
sich selbst
verlor…
von da an
wird seine klage
eine aufgabe,
die das letzte bild
von dem gestrauchelten
in eine verwandlung
des unbekannten
fahren lässt….
wir liegen
in den schützengräben
aufgeworfener hoffnung
die sich
aus einem
inneren tumult
der unerträglichkeit,
ein feindbild
auf das visier
tagträumlicher reime
montiert.
der feind
der auf unsere
schwäche warted
sind
wir selbst
die wir
den abgrund in uns
auf die
blutrünstigkeit
im gegenüber
beschießen,
mit einer batterie
von vorwürfen
die nur auf eine
ladehemmung warted
um den heldentod
einer
vermeidbaren schlacht
zu sterben.
alle sätze
sind bereits
im
diplomatengepäck der geschichte
vergilbt
und die
große vision
einer immaginären heimat
zittert
wie die ahnung
vor einem
langsamen tod,
den wir,
schritt für schritt
an die füsse geheftet
alltäglich
bis zum
überdruss buchstabieren.
unsere sonnen
halten wir
für gefechtsblitze
und huldigen ihnen
dennoch
da sie das einzige sind
was wir nie erreichen können
aber immer
in uns tragen,
wenn nicht
das gewöhnliche
die sicht
auf den
sieg über uns selbst
verdunkelte…
so stolpern wir
auf öden gefechtsfeldern
die längst
keine mehr sind
und nur noch schatten
verblichener schlachten,
an denen uns
eine erinnerung
herumführt
und ein menetekel
der unwirksamkeit buchstabiert
dessen kreide
an unserer patina
abprallt
auf dass endlich
der kreislauf
von
tod und wiedergeburt
durchbrochen sei….
Konsum an sich hat keinen Wert,
Die Kunst einer Annäherung zum Ausstieg von bestehenden Systemen, besteht darinnen, das keimende Pflänzchen des Müßiggangs nicht schon während seines Wachsens in eine Machbarkeitsstudie der Vernutzung abgelebter Verhältnisse umzumünzen, in der das Wurzelwerk des Wirkens zum Humus ohne Grund zerfiele. Vielmehr ist jenes Haltlose auszuhalten in dem Zeit in Raum diffundiert und die Duftmarke eines neuen Seins wie eine weiße Wolke in der Weite ihre Zimmer findet.
der sommer
brutzelt
die letzten gedanken
an eine revolution
vor sich her,
als sei
die mögliche veränderung
der verhältnisse
eine Art
kostenpflichtige pauschale
zur nutzung
ortsüblicher freibäder
die von einer verweigerung
des wandels
okkupiert sind.
der sinn
treibt flach
und reglos
an der oberfläche
summenden gejaules
und
die zehntscheuer
pflichtgemässer meinung
ist gefüllt
mit
sich selbst generierenden floskeln
zum tagesgeschäft
der macht.
der see genezareth
schlafwandelt
über sich selbst.
dass wir auch jetzt
nichts ahnen
wird zumindest
im
erzwungenen niedergang
der anderen
in einem menetekel
ersoffener ferne
sichtbar.
verpackt
in einer rente
deren zustande kommen
auf der dummheit
manch junger generation beruht.
dächten sie,
säßen wir
zusammen
und würden uns
über die nutzloßigkeit
der nächsten revolte
im six pack
flirrender luft
ergötzen.
die alten götter
säßen wieder am tisch
und druckerschwärtze
hätte noch
eine bedeutung.
statt dessen
philosophieren wir
im schlechten witz
über die strandbäder
unserer vorväter
in denen
das braun werden
nur schwer
unter propaganda gelang
und deswegen ebenso
scheiterte
wie das
diktat eines konsums
dessen farbbrei in fäulniss
noch leicht
mit jenen
von hinterlassenschaften
konkurieren kann.
oh sommer
so groß
dass nur noch
die bebrütung der leere
das unwahrscheinliche
in die welt bringt,
jene frucht
welche die
bestehenden verhältnisse
einem perspektivwechsel unterzieht
und
unumkehrbar
die übernächtigten tage
im zwielicht
verlorenen bewußtseins
wieder
auferstehen läßt.
wenn jetzt
die schranken fallen
und sich die
blaupause der geschichte
in ein lebendiges tier
verwandelt,
werden wir
im zoo der systeme versuchen
die platinen unserer arbeitsspeicher
zu planken
einer letzten arche
zu löten.
eine armada
von ideen
wird das sickerwasser
des verlust’s an leben
das in den ritzen
unserer selbstvergessenheit
wuchert
nicht
in eine
variante anthropotechnischer kunststückchen
ziselieren können.
und so säuft
der gewhonheitsmensch ab
wie eine flaschenpost
deren zeit gekommen ist,
ohne dass sie
einen adressaten je
von ihrem inhalt
überzeute.
das treibgut
dieses
tsunamis der narreteien
wird zu einem puzzle
unwägbarer zeit
das an den händen
des gekreuzigten
schon vor 2000 jahren
heruntertropfte.
das lecken
um ein
quäntchen lebenssaft
hat begonnen,
die wüste
bereitet
ihren
sandigen grund…
pessoa
liebte
seinen wanderstab
der sich nie
über die achse
eines tagschattens
der unterstadt
verirrte
so dass
sein immerwährendes kreisen
zur mutter
der melancholie wurde,
jenem gebetsraum
in dem er
die kleinsten einheiten
des da sein
vermaß
und die fresken
seiner säufzer
sorgfältig
in vielschattigen
grautönen
in die apsis
einer
religion des alltags
einarbeitete.
sein gebet
erblühte im augenblick
als ein
kaum spürbarer wind
aus richtung tejo
vorüberging
und die
immerwährende zeit
unaufhaltsamen stillstands
in eine blasphemie
des zweifels
gegenüber
der wandlungsfähigkeit
des lebens
transfigurierte.
seine spuren
sind vorboten
von suchroutinen
die sich
am beginn der tage schon
in den ritzen
unseres unvermögens
verirren,
leise wimmernde sentenzen
denen die sprache
für eine überbrückung
der nächsten stunde
abhanden kam.
die müdigkeit
seiner objekte
denen er noch
unter
ablass all ihrer versäumnisse
eine option
zur erspürung
des zwischenraumes
von tod
und
wiedergeburt offerierte
könnten uns erwecken
in einen schlaf
der
die angelegenheiten des lebens
vorausträumt,
so dass
der nimbus
einer einzigen sekunde
über gelingen
oder verlust
des nächsten tages
entscheidet.
wir aber
sind nur schöffen
eines gerichtes
das seinen
ermessensspielraum
in den aservatenkammern
der hoffnung
verwahrt.
wie
junge mädchen
deren väter
abhanden kamen
zieren uns die fragen
zu den nächsten dingen
die aus dem
zwielicht unfreiwilliger ahnung
eine monstranz der verweigerung
jedweden leids ziseliert.
eingesperrt
und gut sichtbar
überwintern wir so
die wesentlichen angelegenheiten
des lebens
obwohl wir,
träger
und Verwalter der schlüssel
die freiheit
zum greifen nahe
vor uns vergöttern.
…..als das ritual
der anbetung des augenblicks endet
verschwinden die vier mädchen
mit ihrem vater an
einer hauswand.
der ungeborene sohn aber
erleidet das mysterium
der zeitlichkeit
das er am lauen wind
des tejo
zelebriert…..
wir sind zu reaktionären
eines sattsamen zeitgeistes geworden
dessen monetäre parole
die leibeigenschaft
des konsums propagiert
und jene,
die sich diesen
nicht leisten können
an den rand
der töpfe drängt,
die von den wächtern
rechtsstaatlicher (all) gemeinheit
unter gierigen augen
der jeweiligen lobby
verwaltet werden….
das bild
vom geldautomaten
der sein freundliches kotzen
einstellte
geistert
umschart von
gestikulierender hilflosigkeit
als
menetekel
fiskalischen abgrunds
durch die
medial betrogene öffentlichkeit,
deren maxime
wie nie in der geschichte
der
SCHEIN
ist
und ein krieg
um die glaubwürdigkeit
an eine illusion,
deren wächter
noch
das letzte tun
um die frage
nach deren wirklichkeit
in eine
alchemische raserei
täuschender antworten
um zu münzen.
die
koordinaten des seins
befänden sich
auf banknoten,
an deren
fälschungssicheren untergrund,
gerade
der faden der ariadne ausfranzt….
statt
dass wir diesen aufwickeln,
stricken wir weiter
am grundlosen mythos
der berechenbarkeit allen lebens
und bemerken nicht
unser sklaventum
während wir
in der doppelten buchführung
unseres geistes
die entropie unseres daseins
errechnen
und
vor der
fatalen erkenntnis
des gleichstandes aller vorgänge
unser leben
dem mehrwert
ominöser institutionen
opfern…
europa
lies sich
von einem griechischen gott
nach kreta führen,…
dem eigentlichen…
die planvolle versandung
von wärmeenergie aber
ist das ziel
von
werterschöpfungsketten
die uns
langsam
in die knie zwingen….
spielten wir denn
diese demontage
des menschlichen
unter dem vorzeichen
„humanität“
leben
ist
wie
raum
ohne Zeit,
rhythmus
jenseits
des instruments,
die mitte
im jahr
und
sichtbar
im licht
eines
verloschenen sterns
am
abendhimmel
wir kennen
die regeln
und auch
die lager dazu
in denen wir
die routine der norm
erfüllen
uns selbst umerziehend
ohne anforderung ,
wir haben gelernt,
wie es geht,
damit
die dünne schicht eis
auf der wir uns ergehen
wie beton wirkt
und der sprung
jeweils
im nächsten schritt
verschwindet
rückwärtsgewantes atmen
gelernt,
das die
personalbeschau im öffentlichen
wie ein
immer verfügbares golgatha
penetriert
und den
Investitionsstau der gefühle
bis ans
ende der tage
den frühen müttern
anhängt,
die irrlichternd
ihre männer angeblich
im wald der geschichte
verloren
und so
zu
kaltversprochenen Gelegenheiten wurden
die im sandkasten
auf den staatsstreich fiebern,
kontenentleerte gesichter
die auf das
einknicken der systeme warten
damit der allgemeinheit
jene versorgungslücke entstehe
die sie bereits
ein halbes leben
erdulden,
dass der gerechtigkeit
genüge sei
und die
unterhaltung der medien
sich erlöse………
stattdessen
reden und reden,
die wie
nasse säcke in der sonne
ihre fassung verlieren
und am
anbruch kommender tage
vor trockenheit
zerbrechen,
wie akkorde ohne klang
wie ein klavier
ohne hämmer,
ein
stück holz
ressonanzlos
wie der kropf
von amerikanischen musikvideos,
die der endlosen projektion
von neuzeitlichem schwachsinn
eine Botschaft des mediums
zusprechen….
wenn das leben
aber zu nahe kommt
verdampfen
wie ein letzter kuss
im abschied …..
unsere Köpfe
verwandeln sich
in leere klöster
in denen wir
die gesänge unserer Ahnen
von der Einbildung
verblichener farben
abkratzen.
die not
gebärt uns immerhin
einen freundlich
durchfluteten kursraum
in dem die Form
zur Übung
des leblosen erstarrt.
die Wellen der zeit
klatschen über uns
zusammen
und im
Anflug einer
existentiellen spürung
kommt der Sinn
wieder einmal
ans tageslicht.
blass,
zerkrämt
wie
eine faule uhr
die
an der staubigen Wand
der Erinnerung
heruntertropft.
in diesem
raum ohne zeit
verkommen unsere gottesdienste
zu Gesten
gelangweilten überdruss,
die wie serialisierte emmotionen
die nächste vermarktungsetappe
nicht mehr
überleben werden.
blutleere
können nicht mehr
ausbluten
und so gedeihen
die umsätze alles bunten,
der Vielfalt
und der Einheitlichkeit
besonders gut,
Risikoversichert
über die unbeantwortete frage:
Wer wir sind?
diese darf nie
zur Antwort gelangen,
da sonst die auszahlungsgarantie
auf ein besseres leben
das Ziel unserer hoffnung,
in sich kollabierte.
also
Ver -Antworten
wir nicht,
legen
die Verschwiegenheit des Todes
in unser jetzt…..
im Stillen beginnen dort
die sirenengesänge
von neuem
und die Fessel
am Pfahl der begierde
schneidet hart ins Fleisch
und Che Gueva
glotzt nur noch entfremdet
wie eine
chinesische warhol copy
vom t-shirt
gegenüber
ansprache
südlich umwunden
in reben
schwitzend,
ihren saft
am rande
von existenz,
blüten die über
das vergessen
den raum weiten
und herkunft
in ahnung setzen
sommer einläutend,
der überfliesst
bevor er begann,
in dem grenzen
den blicken
nicht mehr
stand halten
und die Zeit
zerstiebt,
die schüchtern
ihren täglichen anfang
strickt
und
ihr wort
immer noch
nicht
hält,
glücklich
in der unterhaltung
mit ihrem schweigen,
den atem
als einzigen gefährten,
bis er
nichts mehr
von dir will
und
die patina
von reifen frauen
wie einen
letzten säufzer drinkt,
im späten wissen
dass die
anungslosigkeit der söhne
fragen gebiert
die leben schaffen,
dort wo ein mund
trocken bleibt
und lippen
verschwinden kosten
und kinder
wieder von vorne beginnen
zu spielen,
nachdem wir uns
vergessen haben,
bevor
wieder erkennen
nach antwort
ruft,
vorüber gehend
und der
wohlstand
seine kinder
frisst
ich mische mich
unter menschen
wie eine muschel
am strand
die sandkörner zählt
ihr volk
sind die ahnen
älterer flut
die sich um sie legen
wie eine schaumkrone
aus zeit
morgen werden wir
uns wiedersehen
wenn eine welle
ihre kinder entlässt
und die strudel
wie eine zusammenkunft
in ihren grund bettet
dort schlafen wir
an den seen unserer erinnerung
und wissen nicht
wann das meer
zur wüste wird
zahlungspflichtiger erregungszustand an ortsüblicher allgemeingrätze, erscheinungsbildcodierung und vorabselektion für den großen endlössungsmarathon, im vorhofflimmern kollektiven unbewusstem unter sonderbehandlung bei reizloser gebührenfreiheit in temporärer durchgangsstatistik, leben das zum überlebenstraining chronischer defizite im umerziehungslager freundlicher beobachtung mutiert und astern im vorgarten der unlust unspezifischer hoffnung verdächtigt, umstandshalber dem bankdealer als vorschuss an seine krawatte projeziert, die sich gerade goldklammer gefleddert in ihrem „aus“ verschwitzt wie ein schall ohne rauch, ….
selbst zäune die längst ihrer ladung nachtrauern halten uns noch vor einem fluchtversuch aus begrenzter beitragsfreiheit fern…
wir die wir in den baracken unserer meinungsbildung dem hunger nach leben fröhnen um später von unsäglichem zu berichten…
die visite beginnt mit dem blick in ein zahlenspiel in dem in reih und glied die faltung von unerledigtem blüht. wer seine nummer, das kalkül zum nächsten, nicht kennt, hat keinen zutritt zum sein. dafür sorgen die hüter der ordnung im notariat einer offensichtlichen befindlichkeit, die so den beweis für Ihre existenzberechtigung erbringt.
der grundbuchauszug im KZ des ökonomischen sumpfes zwingt uns zum arbeitseinsatz, zur legitimierung der kriege unserer schutzschirme.
kampf reimt sich wieder einmal nicht auf krampf. wir sind besser geworden, wir leiden nicht mehr, da die gasmasken der postmoderne, vergessen’s- und glauben’s optimiert das hörensagen des großen „man“ atmen…..
vorläufiges
ruft mich,
ungefertigt
wie eine Figur
die auf ihr entstehen
im bild wartet,
eine geölte tortur
des beginns
die zwischen
lachen und weinen
einen ausweg sucht
sich den
rädern des okeanos
entgegensehnt
und zugleich
die feuchte ecke
einer befindlichkeit
mit einem föhn
gekrümmter hoffnung
vertrocknet …
„könnte“
wird zu
„will“
und die grünen kühe
auf gekachelter weide
Lachen ihr
uM
in das haus des Meisters
der
sein und zeit
wie
links und rechts
über sein portfolio
spannt
getrieben
von der langsamkeit
seiner zukunft
die den ausstieg
ins jetzt verpasste,
ein motor im leerlauf
wie ein
auf eis gelegter sommer
der den
handlangern der schaltjahre
immerhin die gestirne austrieb,
versammelte potenz
in den mottenkammern der nacht,
die sich
ungekanntem entgegenträumt,
erostatische viertakter,
die ihr stottern
für den lauf der Dinge halten
und die verspätung
ihrer ankunft
einem Schaffner
aus silikon andichten,
der gedunsen
wie eine
zu lange illusion
keine rückfahrkarten mehr
entwertet…..
so fahren wir
voll gültig
aber unfreiwillig
in die nächste weiche
der entscheidung,
als ich sehe,
dass der
knetbare kontrolleur
von vorgestern
seine hand
längst
mit im spiel hat.
meine Schiene aus plastik aber
umfuhr
den absichtsvollen….
als mir
eine viertel kuh
das atmen erlernte
wenn der Satz
seine wörter
nicht mehr hält
und die Bilder
ihre gedanken flieh’n
gerät die welt
aus den fugen,
nähert sich nur
ein echo
meiner stimme
die stumm
ihre geschichten erzählt,
abgetaucht
in den anfang
der sich
vor dem schluss windet,
reimlos
wie ein gesicht
das
seinen spiegel
verlor
ansprache
am morgen
angesagt
nach dem putzen
der projektionsscheiben
in einer
begegnungsarena
mit verspätetem vollmondtee
der die zungen löst
und das
All Ein Sein
im
verzuckerten zimtgeschmack
der postmoderne
auflöst
in ein sammelsurium
blasser allgemeinplätze
auf denen wir
in unseren
sozialen netzwerken
gegen den wind hecheln,
der die fragen
nach einem
einfachen leben
aufbläht
wie einen
späten kadaver
in toskanischer sonne,
die in
ordentlich mantrischer übung
ihren espresso
über den unverstand
des
Da – Schein
verplempert,
sich vergisst
im vergessen
ihrer nacht,
die nur wartet
dass die stunden
vergeh’n,
damit wir
durchreisende
eine andere rolle
erwischen
als die uns
schicksalhaft beigestellte,…
die person
mit einem ort tauschend
der im schatten
einer frühen kehrmaschiene
am rand der tage
einen
anderen anfang
in den
ausgespülten rinnen
seiner selbst
versucht
archive
sind,
um uns
beständigem
zu vergewissern,
obwohl das Leben
darinnen
damals schon
in ordnern
verschwand …
vielleicht
war es
nie
woanders
zwischen
abgeheftetem gefühl
und seinem schatten
dem zählmeister
erfolgloser
unternehmung
der sein werk
aus
purem SEIN
zimmerte,
haltloses zeug
aus
den gestellen
der nacht,
in der
alles sortiert,
ortlos
auf
seine befreiung
wartete…
ge stellt
in
die ab reise
vor mich hin
sockel ohne figur
die wie
ein landender schwan
im
obergrund des sees
verschwimmt
handlungs los
aus treibt
in seine
an kunft
versinkt
in den
feinen ton
stillen adels
und dort
im überdauern
treibt
unbemerkt
von den wächtern
einer projektion
die sich
eine strategie
des über lebens
gestalten
obwohl längst gestorben
den zungenschlag
der tage
ver achten,
sich in
selbst ver senkung noch
um äonen verpassen…
um dort wieder
auf zu tauchen
von dem sie glaubten
es
hinter sich
zu haben
im
grund
losen
Da
sein
gründend
den anfang
habe ich
wieder gewählt
ohne zu warten
dass ein ende
längst schon
vorüber ging,
wie
ein sommermorgen
der meiner haut
schmeichelt
nur
um mild
im tag
zu verschwinden,
jahre
an den
perlenketten der erinnerung
einfädelnd,
nach und nach
bis das klacken
seine wucht verliert,
dort
wo die zwischenräume
immer kleiner werden
bis
ein dichtgedrängtes sein
den faden vergißt
und die steine
bei einander bleiben
wie zeugen
die sich
im recht wähnen
obwohl sie
nichts gesehen haben
von dem sie erzählen,
im sog
ihrer projektion aber
sich
um die hälse
der anderen schmiegen
dem strang
zu entgehen,….
denn dort
auf dem
hölzernen boden
über mir
baumelt
meine seele
der ich
langsam
entgegen wachse……
als wir
wieder eins sind
springen die perlen
auf festem grund
in die freiheit
und der schatten
einer sonne
tanzt dazu
welt
war
um
eine zeit verlegen
projeziert
auf den rücken
hellichten tags
der die
inszenierung von geschichte
im wamst des kaisers
einnistete,
als
die mitwisser
uns glauben machten
dass zeit
da sei
im sein
welches
okkupiert
von anwärtern
der marionetten
kalt auf den boden
laufender ereignisse
klatschte…
dort aber
wo der satz
des anaximander
sein zelt aufschlug
frei des
für und wieder
welches uns
in den arkaden
des vergessens
als erinnerung
hinterlassen wurde
plantschten fortan
die mythen des schreckens
forsch und wirksam
immer wenn
fragen sich aus der
schlinge von gestern
abnabeln wollten…..
so beginnt
die reise
dort wo
unerwarted
eine biegung
geschmack annimmt
und wie eine
böhmische gänseleber
gespickt
mit bildern
von szenen am land
als arbeit noch
nach heu roch
ein abbild
von mir
welches
in den ritzen
morgendlichen zwielichts
zu wuchern beginnt
öffnet die türe,
irgendeine nur
die weiter
atmen erlaubt
hinter der
schon ausgetragenes
auf seine geburt
beharrt
in der die
hybris der zeit
wie schatten
zu wackeln beginnen
und der entwurf
meiner selbst
sich herausschält
aus den
missachtungen
der vergangenheit
unter denen
die wörter
sich selbst
nicht mehr
trauten
und
den blick
nach hinten gerichtet
in die zufälligkeit
eines nächsten augenblick
stolperten…
es ist märchenstunde
und wir warten gespannt
auf ein nächstes kapitel
welches wir ahnen
wenn wir mit unseren ahnen
uns der Ahnungslosigkeit
entledigen
hinterlassenschaften bebrüten
bis wir sehen
was war
und so begreifen
was kommt…
bodenlos
mit zwischenschicht
fest getrampelt
planiert
ober dem
untergrund
zitiert
die letzte rose
ihre windung
biegsam dem
asphalt zugeneigt
ihre wurzeln
zu berühr’n
die ein atemzug nur
entferntes suchen
eingebettet
in der
quadratur des kreises
die wie ein
menetekel
schwer
an vergangenem trägt
und aussicht
auf kommendes
am wetzstein
der geschichte
schleift
unverwüstlich
wie sandstein
auf einer
dünewelle