SEIN
werden
im ruheraum
unruhiger zeit
die wie
nussschalen
am wellenkamm
an die Planke
klatschen,
nah an dem
was als lösung
fern scheint
in den nischen
von stunden,
die unerkannt
welt
erklären,
rätselnd
an offensichtlichem
und
gewiss
an illusionen
des lebens,
nästelnd am grund
wie junge schwäne
vor dem flug,
aussicht
erhoffend
um
am anderen ende
eines anfangs
ihre landung
zu beginnen
poems off the road
tage
tage
rauschen dahin
ohne erinnern
weil das vergessen
sich schlafen legte
wie ein steuermamn
der dem wind vertraut,
wie eine nussschale
die sich
den wellen überlässt
und jede richtung
in die sie treibt
als gnade
in ihrem wortschatz
vergräbt,…
dort wo sie ankommt
am treibgut der zeit
und wie viele
angeschwemmte begreift
dass das meer
ihre zweite heimat ist,
wo der wellenschlag
nur ein dialekt
der tiefe
und
eine sehnsucht
ans ufer
ist
über die ablenkung
über die ablenkung
einer gekreuzigten zahnbürste
mit offenem ausgang,
die ihre anwesenheit
in eine deutung
verflossener zeitgenossen
verwandelt
und blumen
im felde
an sich presst
als würden
keine bäume mehr
wachsen,
komme ich
jener ferne
näher
die karmafarbe
an die wände
ihrer seele pinselt
als würde
das virulente gefühl
glasklarer duschversuche
in einem
verirrten tropfen
überwintern,
abständig nah,
fern im
JETZT
verlorener erinnerung
UND
jenes
HIER
vermisst
welches
dort
schon längst
die zeit
begraben hat,
glut
die
wie eine droge
das zählen
von existenz
verlernt,
umflackert
wie kohle
die ihre zukunft
vergisst
und
den berg
aus dem sie entstand
wie ein denkmal
im letzten leben
pflegt,
dort
wo die trauben
hoch hingen
und beile
leicht fielen,
harsch
wie ein
schneller riss
am rosenstock
der seinen blüten
tee
aus dornen
reicht,
worauf die sonne
ihre
schüchternheit
und
der mond
seinen schatten
verlor,
was
jene und sie
im rückwärtsgang
gegen
geistefahrer
alter mythen fahren lies,
lechz mit rings
velwelchselnd
weil
ein keller voller saft
den josef
im sakko ersparte,
so
LEERE
shishas
den letzten
tümpel
WIE
mit
der flucht aus ägypten
FÜLLE,
dort wo sich
meere noch teilten
und tafeln
aus erde
die
substanz
zukünftiger
mauern
schwadronierte,
eingehackt
im schlepptau
einer erörterung
von tabus,
die
das charisma
des nichtwissens
in die
kraft
eines glaubens
verwandelt,
freilich erst
als
fragen dreimal gestellt
den salto rückwärts
als
eine plaudertasche
am wegrand
enttarnten,
gefährdet
wie eine kornrade,
welche einer
neigsamen
ähre
den spiegel
im fenster
der zeit
erklärt
to
KT, alias lupa cäsarea
tagschatten
aufgeklappt
in unbekanntem,
das seine spur
durchs zwielicht
zieht,
gewusstes
vergessen will
um die gewichte
von hier und dort
wieder auszugleichen
und
beunruhigendes
in den räumen der nacht
wittert,
die den schalen geschmack
der tage
verschlingt
wie ein sitz
in schlechtem polster,
ein joker
der sich
zwischen stühle pflanzt,
mit kopf nach unten
wie sardinen
in einer heringsdose
denen es wurscht ist
wo sie liegen
sie denken…
sie denkt
er sei
neben ihr
stark,
unerschütterlich,
entschlossen
und
tatkräftig
eigentlich
wie von selbst
da,
stumm
daneben
schiebend
ein kind vor sich her
weinend
oft
wie eine frage
nach
früherer zeit,
die wörter im tanz,
zerstückelte
im system,
absichtslos scheinbar
in die jacke
seiner gefühle
gestrickt,
wie
ein
aufständisches muster
am bauch
eines camäleons,
zeit außerhalb der zeit
wo keine stimme sich rührt
und das inwendige
mit lautlosen worten
die ritzen nach außen
verschließt,
die ferne
näher und näher rückt,
bis entfremdet sein
den tag begrüßt,
dort
wo das andere
einen
mit auf die reise nimmt…
endlich…
draußen
aufgelesen
im
vorderen widerstand
zufällig
hineingerutscht
in
eine
vergesslichkeit
der anwendung
von befindlichkeiten
abseits
jeden gelingens
das wie
ein berg
von fragezeichen
vor sich selbst verblasst
in einem
ausgewachsenen ohr
dass freiwillig
wie
ein genervtes stück
osterlamm
das
opfern lernt
in manches….
in manches
becken
das ich sprang
SCHWAMM
kein Wasser
DRÜBER
trotz
leicht benetztem zeh
war jener see
ein tümpel nur
der mir mal feucht
ins
dasein fuhr
asphaltgewummer
der den freistil frisst,
in seinem wüstenkummer
nass nicht nur vergisst
beim sprung auch noch
sich schnell verpisst,…
drum
las ich
entflohnen traum
an leerer erinnerung ab
die angefüllt
mit schaum
zwielichtrestmüll
bringt auf trab
wie eine mistel
zum platzen voll
und sich
in meinen adern dehnt
morgentaubesoffen
und doll
vom schweigen
den mantel des vergessens
sehnt ,…
wie ein schwamm
der mir
mein feuchtes saugt
und bitter nur
und klamm
den satz in mir
auslaugt
wo ich doch schon
ach
schwamm
im schwarzem brei
der
all chemie
nur
mir
und
dir
gar nichts
ersann
so bet ich jetzt
auf meinem knie
mich selber so
halt an
der sich im
dunklen becken
was schönes wohl
ersann
nen
wunden
blauen flecken
achtzehn meter
achtzehn meter außerhalb
meiner selbst,
welches in –
und
auswendig
nicht zu
buchstabieren ist,
befindet sich
jener platz
von dem ich annehme
er könne
mein nächster
aufenthaltsort sein
dort höre ich auf
ein anderer zu sein
und bin
ganz selbstverständlich
mein nächster,
wundersam,
das plätzchen
an dem die akteure
dieser welt
zufällig
in meine regie tappen,
sich versammeln
zu einer
ersten protestnote
die wie eine
carte blanche
vor sich hin trumpft
ausradiert
vor lauter fülle
leere
stemmend
als
stünde ich
ca. 50 Meter
vor mir
im abstand
von mindestens
18 metern
außerhalb
leerlauf
leerlauf
verheizen
im stillstand
der die gräten im hals
von jonas maul verschluckt,
flackern auf anruf
umspülter tümmler,
die
trockengelegt
wie treibsand im getriebe
auf eine anbetung
von abziehbildern
im trittbrettregal der gosse
warten,
hinten am fluss der tage,
der die freischärler
des prekären
und
gesellschaft
von
nichts nutzen
wie fliegen im herbst
ohne aussicht
auf eine nächste jahreszeit
ans kreuz
selbstgemachter ursachen
nagelt,
wo sie
heruntertröpfeln,
die achtsamkeitsspender
eisblumenverwachsene
meinungshäscher
und die ohren hängen lassen
wie eine
krankheit aus zeit und ewigkeit,
wie ein gemurmel
das die sätze rückwärts buchstabiert
im freien fall ohne netz
mit aussicht
im himmel zu landen,
dort
in den wäldern
wo bäume
gewunden
wie fragezeichen
ihren ruf
in die höhe recken
bis ein
einfacher griff
in den schritt
die dinge wieder
beim alten belässt,
unwirtliche zugeständnisse
an das spiegelbild
einer illusion
die im kreise flackert
bis ihr
der atem ausgeht…..
…….
stille
war immerhin gemeint,
doch nur ein schatten
von gestern
wagte
noch
ein stelldichein
an abgestandenen rändern
schnell
diskutierter
ave marias,
die ihren schein
in weihnachtsmärkten
einer selbstbeweihräucherung
verscherbelten
so
als wären die dornen
das salz
in der suppe
züchtiger rosenfelder,
deren potentaten
wie stillose röschen
den prinzen küssen,
hmmmm schleck leck
auf den
roten
erdbeerschlund
der wie ein
gebimmel
in der weite
den nächsten sucht
und
die automaten des systems
mit
aufgebrochenen nüssen
verführt,
jenseits
selbstentworfener verhinderungswünsche
die in den stricknadeln
der moderne
die moosgrünen verflechtungen
meiner immerfrohen oma
ahnten,….
außer
die nadeln
erstickten
die verstrickungen
freigeatmeter selbstversuche
in den laufrillen
zwanghafter versuche
einer selbsterschöpfung,
die wie ein kropf
zufällig
völlig
nutzlos war
und die
quadratur des kreises
in ein
outsourcing
leichtfertiger schablonen
delegierte,
wo odin
den nestbeschmutzer
in sein heim bat
ruhig gestellt
wie ein geölter motor
im
leerlauf
still an den
mäulern
vorbeigaffender tage,
die ihre projektionsfläche
dem wind
überließen
rom
rom liegt ruhig
an diesem sonntag
spät im august 013
von ewigkeit
nichts zu sehn
als ein namenloser versuch
das tapezieren von wenigen,
in den randbezirken,
die ihre eigenzeit einstreichen
in unbeseelten räumen
postmoderner maxxi szenarien
deren perspektiven
von kurzer Dauer
einsetzender septemberschauer
abgekühlt werden,
flache striche
an schiefen plätzen,
die notwendigkeit feiern,
die keinen wettstreit mehr wagen,
mit dem immer gleichen schauder
überfüllter ansichten
eines trevi brunnens,
der sich
aus der zeitlosigkeit
in die
übersatten augen
meiner mitwanderer nistet,
unweit
einer nebengasse
via de la croce,
wo die bachmann
in ihr feuer sprang,
und mit ihr
die hoffnung
dass das bekannte
nur eine erneuerung
außerhalb des gewohnten erfahre,
am anfang
einer jeden geschichte
wo stunden noch
mit
einem jahr
geschrieben wurden,
heute dagegen
das heer
von scheuen unbewussten
sekunden
in den klicks
ihrer apparate chiffriert
bild um bild
wieder holend,
ein mantra
des stupiden
vor dem atem
seiner möglichkeit
auf der flucht,….
dass das vergangene
der sensemann
alles lebendigen sei,
der die ströme
der gierenden
in seinen schlund zieht,
ein
nostalgischer grossgrundbesitzer
der seinen alfa romeo
wie eine
saure gurke auf heimaturlaub
die tage zählen lässt
bis er abgefahrn
das weite sucht,
wie eine innere uhr
deren schlag
kaum zu hören
dennoch den verstand besetzt,
endlose einsamkeiten hervorbringend,
die ihr netz kaperten
sich
im freien zu wähnen
und dabei
den eigenen atem
verschluckten ….
18:39
the show must go on
21 Karten und
1 narr
macht den beat
der
das 0815 der tage
vorantreibt,
immer vor sich her,
als
urplötzlich
in einer nachvertonung
mit monroes stimme
ein abend
zum stillstand kam
(trotz der beiden kellner,
die doch keine zwillinge waren)
die möwen
keine
ratten der luft
und
der lido di ostia
kein freilichtgefängnis
für voluntäre mehr war,
die den grabstein
von pasolini dort schleiften
wo die sonne abkratzt
wie ein
schlecht gemalter mond
misslungener laieninszenierung,
weil es die
nie gab
in einer welt,
in der die dinge belassen
eine perfektion
des unerreichten erfährt,
Miles D. aber immer noch
seine befreiung
aus den panzerschränken
übelriechender vitrinen
der auditorien ersinnt
und
thelonius
die fäden
einer weiteren inszenierung
in seinen flügel einspielt
die
den rahmen sprengt
an der
via de lucchesi
und
seilschaften
von namenlosen
in die
unverbindlichkeit
dieser zeit entlässt,
grinsend,
weil
sich verloren geglaubte
wieder finden
in dem gedanken,
dass der beat
aller herzen dieser welt
einen
endlos
ununterbrochenen ton
hervorbringt
plätze
plätze
zerfliegen
wie sand
im wind
und
die menschen,
ein kleiner wirbel
aus versuchen
ewigkeit
einzuatmen,
hauchen
ihre asche
an die
schönheit der tage,
die wie
ein turm aus babel
ihre sprache
in puren klang
verwandelt,
dem das leise scheppern
eines lederhandwerkers
am rande einer piazza,
die pausenzeichen
aus tickendem schlag
hinzuklopft,,
vorbei an nonnen,
die sich
in reinem weiß
verströmen,
eingeatmet
von dem
unwirklichen versuch
vergänglich zu sein,
während ihre tritte
am spätnachmittag
die patina
alter erde
pflegen
nichts
nichts sagen
was weniger
als etwas mehr
den wörtern
hoffnungen
aufsetzt,
die verschwinden
im schrägen winkel
eines augenblick,
dort
wo kommentare
ins leere
laufen
und
das gut gemeinte
sein
pendant schwängert,
unbekanntes
das wie ein jaguar
sein opfer hetzt
im schlaglicht
jenes morgens
der die schatten
seiner steppenbäume
in das mysterium
des verbergens
einweiht,
lautlos gerissen
wie eine junge gazelle
die ihre mutter verlor
gestrauchelt
unter der macht
fremder begierde,
nahrung
für all zu plötzliches
welches
die salbung der jahre
in sekunden
erlegt
und aus dem traum
des
all ein seins
in das
sein
alles einen
erwacht,
erinnerung
alles erinnerns,
die wie fegefeuer
die matrize
meines atems
befreit,
ein wind
der sein jaulen vergisst
und jener messe
von orgelgewalten
in sanary sur mer
einen schleier strikt,
dort wo die entkommenen
ihre hoffnung
auf eine hochzeit
in neuem land
in ihr gewand
einnähten,….
unentschlüsselbar
für die häscher
der schönheit,
verborgen
in den
taghellen nächten
eines
unbekannten
sternenhaufens,
wo die zeit
ihre minuten
frisst
um
lichtjahre
zu gebären,
die wie
steingewordene tropfen
den fluss
meiner gedanken
erlahmen,
am ufer
der zeiten
die sich als
plagiat entpuppen,
eine billige erfindung
die dinge des lebens
in bewegung
zu halten
begraben….
begraben
in den gewittern
der tage
wo donner
über mich
hinwegrollen
als seien sie
lichtgeburten
des abgrunds,
die im verharren
wie ein
kühles mausoleum
sich
ihres alten lebens
erinnern
welches da ist,
welches weg ist
sich versammeln
in gemächern,
den artefakten
und
restmüllplätzen
einer sehnsucht,
unnahbar
und voller gewimmel
im untergrund,
dort wandern
auf sichtbarem grund
schwärme von karpfen
die ihr schillern
probieren,
stum
im geschaukel
der tiefe,
wie fliegende fische
auf
heimaturlaub,
kurz
im verschwinden
von gelegenheit
die einmal nur
den spion
am leck eines abends
aufreißt,
um im
kielwasser
von jim morrison
zu verstrudeln,
jenseits
einer versammlung
von pflastersteinen
die ihren weg
verschliefen…
etwas
etwas
niemand
nirgendwo
zum verschwinden
genug
im großen gewässer,
mahlstrom
von stunden,
getacktet
wie ein großer
angenehmer busen,
herzschlaggewiss
in personen
die ihr aufwachen
in dem sein
anderer verwechseln,
rufende
und
freunde des eros,
deren dieseitige kraft
im echo der sehnsucht
überschwappt
und wie
kaulquappen
an den rändern der tage
schon scheitert,
früh, zu früh
hören sie auf
ihr röcheln
als sprung
in eine neue zeit
zu begreifen
und
üben sich stattdessen
im vermeiden,
ergaunern lächeln
in zünften
des unbewussten,
hoffend
einer ruhelosen erlösung
von ihrem schnickschnack,
außer sich
vor lauter
innensicht,
gefangene
ihrer definition
von freiheit,
ertrinkende
in der beobachtung
der welt,
dort
wo alladins wunderlampe
immer noch
ihren spuk
treibt
die doppelten
die doppelten
das dreifache
gespaltene uneins
gezweite
geeint
zweifelnde
ginkgos
im traum
die ein segel
im wind
zum aufbruch
spreizen
zum anderen
gebläht,
seelen
die ihr bild
verloren
und
als
schlampige schriftführer
des seins
den augenblick
verschreiben,…
alte samen
die zukunft
tanzen
und
erinnerung
die humus
bereiten,
während
das vorantasten
wie
ein blindenhund
die führung
übernimmt,
schweigend
imaginärem ergeben
das uns lässt
indem wir folgen
den zeichen
am grund
aller fragen
herbst…
geschlossene gesellschaften
taumeln
wie letzte herbstwespen
an süß zermatschten
meinungen
um die obskure idee
einer sozialen
unabhängigkeit
man feiert plattitüden im revers
die hoch zeit(s) bändchen
sind ordentlich geflaggt
an den boliden
menschlicher eiszeit
zwischendurch im kupferschein
einer letzten sonne
die uns nicht weiterbringt
wir sind zu jenen geworden
die wir im layout
von hochglanzbroschüren
erfunden haben
freundlich positive menschen
die sich NICHTS
zu sagen haben
außer wörter
die uns
wie gestopfte gänse
eines
multimedialen schlachthofes
wirken lassen
die fotografien
unserer gesten
fallen wie digitalisierte gefühle
in die zu erwartende ernte
einer entstellten zeit
in der unser blut
wie ein nervöser strom
gekelterter erinnerung
an unsren schläfen pocht
und
nach einlass begehrt,….
in die nachbetrachtung
eines sommers
der auf ereignisse wartete
die nie eintraten,…
das logo unserer firmen
hat die bedeutung der essenz
okkupiert
so strahlen wir
in den letzten zügen
einer niedergehenden zeit
die sich
als „immer weitere anfänge“
prostituiert,…
was bleibt
ist der schaale geschmack
einer vergänglichen
abendsonne,
die unser spiegel sein sollte
und es doch nur
zu einer verzerrten version
unbewusster entwürfe
unseres lebens
schafft
unser geschäft
ist das missraten,
fehler einer spezies
die wir gerne
bei anderen sehen würden
ein unfall
auf dem
highway der angst
an dessen
vorschnellen leitplanken
die möglichkeit
eines anderen seins
kurz nur
reflektiert,…
so
irritieren wir
umher
im abendlicht
unserer versuche
etwas zu sein,…
wie hilflose motten
in erwartung der nacht,…
schatten fallen
vom licht
in eine idee
zwischen
welt
und
uns,…
vergeblicher
versuch
im
herbst…
10.09.2011
da….
da
wo ich
ein anderer war
bin ich
zu hause,…
jener ort
der leben
ermöglicht
weil im entfernt sein
jener drahtseilakt
erwacht
der mir spannung
zum überleben ist
….aufenthalt
im fremden,
der mir
mehr und mehr
heimat wird,
dort
wo unbekanntes
all zu bekanntes
erlöst
Fenster im Innenhof des ehem.
Center Americain de Secours
von Varian Frey der ca. 2000 europ.
Künstlern und Intellektuellen auf der Flucht vor den Nazis half
Marseille
abschiede…
abschiede
gehen mir nahe
ich entferne mich
von ihnen,…
wach
wie
im garten
des verrats,
still
wie
in leinen
erneuter geburt
der dung…
der dung
für die rosen
ist frisch gelegt,
es ist angerichtet,…
ein spiel
um knospe
und triebe
beginnt erneut,
das ranking
von wirkendem
rattert
durch die pollen,
wo wirklichkeit
erzittert,
um den schaft
sich rankt,
wo blicke
an der rinde
empor
wachsend
sich
verschlucken,
und
eine große ruhe
die zeiger
von liebenden
zum
schweigen bringt,…
die
mit gebetsmühlen
stille üben,
bis sich
ein
uhrwerk
selbst
zerlegt…
zeiten
zu ende gehen,…
und
räume beginnen…
heart
vorahnung….
simurgh…
simurgh
im schatten
des prometheus
überwintert
jene nacht
die in
den fluren
weitschwingender gedanken
die tage
in die welt treibt,
zuhauf in
unbekannte schollen
die auf ihren samen
warten,
das kaum mehr
brachliegende eiland
unvernünftiger blicke,
die ratlos
in einer kaschemme
um die wette
jammen,
deren
blitzenden leuchtdiodenaugen
mit einem wink,
des titanen
leber
in einen zustand
erbärmlicher begierde
verwandeln,
dass dieser
seinen adler liebkose,…
das nehmende aber
zu seinem
geber schmilzt
und
den schmerz
zu einer laune der natur,
simurgh,
der beides
in sich brütet,
flug
und
fall,
der in den
wipfeln der abgründe
freundlich
auf und ab
federnde,
an den ellebogen der zeit
die sich im gerangel
alltäglicher routinen
entfesseln will,
der strafe
des lichtraubs
zu entkommen,
eingeschlossen
in dunklen kammern
klammheimlicher echos,
die den grund
erahnen lassen
ohne diesen
zu berühren,
deren einsamkeit
keiner
freundlichen verpackung
bedarf
um in den auslagen
täuschender gesänge
zu überleben,…
prometheus, prometheus
der du
jener hoffnung bedarfst
die im wesen
pandoras box ernährt
und jetzt
blinkblonk
am abgrund
deines kaukasus zerschellt,
vorläufig verstorben
in den
verplauderten kontakthöfen
unheimeliger netzwerke,
in denen der mond
wie eine sichel
das licht zerschneidet
und der versuch
von freundlichkeiten
zu kentern droht,…
darinnen liegt
dein weiter
titan,
das erhellende am leid
ins licht
zu setzen
dem schemel
alter gesänge
beine zu machen
und
des korkenzieherbaum
spiralen,
den weg
in den äther zu zeigen,
dort
wo seelen
ihre treffen verabreden,
indem sie
raum und zeit
wie papier
mit geheimen codes
verschlucken
ich renne…
ich renne
in die nacht
und fliege
aus dem tag
in ungleichen portionen
die mir
ein traum hinterlässt
vorgefertigte realitäten
am stück,
fabrikneu
inszeniert
weil der lack
so ab ist
dass er nur noch
treibsand produziert
und vergangenes
wie brösel
zwischen den zähnen
sich
vor dem
lösen fürchtet,…
seelen sprinter
wachsmaler
und
buntstiftfetischist
die aufstände nur
im verborgenen
proben
und bei
tagesanbruch
die
kettenbrücke
wieder hochziehen,
traumartige äpfel
die ihre kür
im fallen erhaschen
und beim aufschlag
ihre marke
loswerden wollen
um zu überleben,…
nasenpopel schnippende
weihrauchzüchter
die hinterm herd
ihrem nirvana
nachhecheln
und blauflatternd
die seele
im kleinen
gasflämmchen der frühe
aushauchen,…
pflopp und weg…
auf
frischgepaddelten
seichtbooten
identitäten errudernd
bumsfidel sich selbst
danebengejuckt,
im traum
A, ohne Dachschaden
und
B, nochmal den stunt,…
so eggen wir dahin
und zerpflügen
die lüfte
die fett
wie schwangere sauen
vor unseren
zitzen flüchten,…
leergezuzzelt
voller ergebnisse
einer
klammheimlichen zeit,…
als das leck schlägt
und
der steuermann
einen fahren lässt….
betrachte….
betrachte
die angelegenheiten
dieser welt
genau
und du siehst
all über all
die angst,
geschürt
vom zentralorgan
einer rüden
meinungsmache
die
wild an deine
schläfen pocht
ein spiegel
im spiegel
der tausendfältig
den narren
im kunstlicht
gärenden lebens
küsst,
den letzten
vor einem verrat
der den diskurs
bis heute
bestimmt,
wo das reden
um des reden willens
in unseren adern
gefriert,
ein
schaulaufen
vergessener menschen
die worte
zur standarte
ihrer schlacht
ums nutzlose
machen,
drüben
auf den feldern
der nacht
in der die
buchstaben
ihren sinn
verlieren
wird da
der patriarch
der einsamkeit
wirklich
wieder geboren
in den vertrockneten tälern
menschlicher verluste,
werden die samen
einer leichtigkeit
des seins
je wieder aufgehen,
so
wie damals,
in den
lissabonner vorhöfen
als die nächte
wie ein schauer
auf
hyronimus bosch‘
landschaften nieder gingen
und antworten
auf den ruf in die welt
noch nicht
erwartet wurden,…
man schrieb nämlich
anders
in diesen zeiten,
als das allein sein
noch
die welt
in einem
mit sich selbst
verbündete
und die rede
mit dem anderen
wie die stille
am saum
eines ahornblatt
nach morgen
duftete,….
in den nischen der gassen
die sich mit meinen gedanken
füllten
als warteten sie nur
auf eine wiederkehr
immerwährend
und unbekannt
wie eine erscheinung
die mich fest
in das netz der welt
einwebt,…
und die
löcher in meinen schuhen
auf eine reise schicken
jenes zu verstehen
dem ich
in den auslagen
meiner existenz
nie
begegnet bin,
grobkörnige erinnerung
die aus dem
mosaik
meiner zukunft
wie ein jetzt
herunter
rieselt
und am
baum der erkenntnis
seine wunden leckt,
vergessen
im licht
das aus ästen
zu mir spricht
ein her…
ein
her
ist ein ding
welches
sein
hin
vermisst
wesshalb es immer
hin
und
her
geht
dort wo….
ausgelaufen…
ausgelaufen
in schatten
von gestern
die ihre freude
im echo leben
in
suchbildern
einer erinnerung
die geschichten
erzählen
die nie mehr
vorkommen,
aber
immer erhofft werden
in den aufständen
sich anbahnender tage,
die sich
in den nächsten wurf
wagen
als sei er neues
und doch nur
die alten bilder
übermalt,
um sie später
wieder
frei zu legen,
verwaschene gestalten
die ich werden wollte
geburtshelfer
einer neuen zeit
die unerreichbar scheint
wie
der aufschlag
deiner wimper,…
so begnüge ich mich
mit dem lidschatten
eines gedankens
der mich
an mein sehen
fesselt
jener schneise folgend
die ein
boot
auf seinem weg
ins meer
hinterlässt
verbunden…
verbunden
vergessen
unumwunden
das rote
geleckt
genährt
was andre
schwächt
die welt
in schwarz
und
weiß
geteilt
mir selbst
so lang
vorausgeeilt
gelebt
in
brüchen der zeit
die sich nicht mehr
kürzen lässt
und vor-
wie
nachher
wie von selbst
vergißt,
geschrieen,
verstummt
wie ein
chamäleon
vermummt
den neuen tag
als den letzten sieht
von den
nächsten
ersten
besten
die erinnrung
abzieht
tief in mir drinn
ein fehler ausmerzt
der besser
nicht sein kann
tief in mir drinn
den widerspruch
verscherzt
der den tag
und
jede nacht
ins geboren werden
macht,
wie postkarten
beschriftet
von urlaubsgruss
jeder tag
an mich
jede nacht
an dich
fremde
und bekannte
die
wir sind
für
KF
ein weit entfernter
wenn,…
wenn ich rede
schweige ich
und wenn ich denke
spielen meine worte
hoffnung
über einem abgrund,…
wo mein leben
stattfindet
stehen menschen
sich sprachlos
gegenüber
und die kinder
der zukunft
lassen ihre beine
über alte wurzeln
baumeln,
dort
wo die anfänge
ihre verabredungen
in den wind
sprachen
und
der ruf
noch
wie
eine unsichere zeit
seine übung
aufnimmt,
bilder gebiert
die vom wirklichen
in einen traum
und vom traum
ins wirkliche
wachsen,
nicht wissend
wer von beiden
wirklicher ist,
nicht ahnend
wo sich
leben ereignet,…
jetzt
wo
vergangenes
in eine zukunft mündet,
jetzt
wo zeit
im schlaf
versinkt
die Luft…
ich frage….
ich frage
wo wir
geblieben sind
als wir
noch schweigend
uns verstanden
und heute
im
geplätscher der worte
einander verlieren
ich frage
als wir noch flossen
wohin dieser
fluss sich ergießen
wollte
in all den jahren
deiner abwesenheit
die du
da warst
ich frage
wo diese wolken hinzogen
als der sturm
erst leise begann
und langsam
die erinnrung
bei seite schob
bis keiner mehr
den abstand
zum nächsten sah
ich frage
wo all die toten
geblieben sind,
die dem regen
voraus eilten
und eine bastion
aus
unverhofftem
bauen wollten
ich frage
wo du noch bist
wenn ich
die morgen
nach einer nähe
absuche
und frage
nach des fragenden
Weg
der die weite
in seinem herzen pflanzt
und kein echo
in seiner nähe hört,
vergessen
am rande
einer sehnsucht
in seiner fremde
es ist….
es ist leicht
den abschied
zu wagen
wo der bleibende
die wegzehrung
des gehenden ist
und die strassen
sich
in unbekannte
alleen weiten,
die furchtlos
ihre bahnen
unter unserem dasein
ziehen,
wie alte wurzeln
im dschungel der angst,
der wie
das brot des verlassenen
den aufbruch
der seelen füttert,
dort an
den rändern der tage
wo sich verlorene
wieder finden
und die nachricht
aus der fremde
die begegnung
von geschwistern
erzählt,
eine geschichte
in der
keiner verloren ist
keiner verloren ist…
und
die untiefen der nacht
gemeinsames leid
in ein lächeln
verwandelt,
in dem
das ganze
ein
zuhause
findet,…
am morgen
nach dem blick
in weites land,
der den ruf
von wildgänsen
ummantelt,
der die stimmen
des alltags
den wolken
überlässt
und
des dienenden
aufgabe
zu ende führt
mich schreckte…
mich schreckte
die nacht,
die wie ein esel
in
meiner mitte
blökte
und
die gedanken
aus den fenstern
trieb
in ein jetzt
wo die zeit
stehen bleibt
und mir
das bewusstsein nahm,
ein ereigniss
welches ich nur
all zu gut kannte
und nun
mit all dem zahle
was unbekannt
in den
letzten regionen
meiner seele
auf bergung wartet,
bewacht
von
mächtigen wächtern
der angst,
die die schürfrechte
in meinem herzen
lieblos verhökern,
ein du
im staub der tage
aus den augen
verloren
und die brücken
meiner worte
zum einsturz brachten…
in einer…
in einer
asymmetrischen weise
beginnen die morgen
ihre scharmützel auszurufen
auf feldern
wo kein einziger schuss
fiel
und signale
am rande des geschehens
sich wie ein
rumstochern in
in verdorbenem antipasti
aufdrängen
mit käse garniert
der aus seiner
staffage
kein hehl macht
und die szenerie
in den muffigen gestank
alter socken ummünzt,
vermächtnisse
reihenweise dekliniert,
um dem unmut
des eigenen
defizit an
passenden worten
aus dem weg
zu gehen,
nur um
andere zu treffen
die in ihm
angelegt haben
ein stell dich ein
zu unterwandern,
mit dem daumen
im wind
auf einem
farbstichigem streifen
zelluloid
am rande
einer
endlosen achterbahn,…
meine bandschleifen
verhungern
aus mangel
an aufenthalt…
noch…
Poem, Rückschau
NOCH – 22.1.2013
>>> Tag / Er-Innerung
noch
sehe ich
die selbsterstellten
sehnsüchte der moderne
die wie
eine fata morgana
in illusionen baden
und schließlich
dem anderen
seine schwere
nehmen,
wie ein tod
der dem leben
geheimnisvolle stempel
aufdrückt,…
nämlich
weiter zu machen
jenseits des zählbaren
das wie eine
große fähre
auf den abtransport
von erinnerungen
wartet
und
die schritte
der menschen
in einen
endlosen rythmus tritt,
der wie
ein schlucken
des alten adam
anfängt,
in den panicrooms
unserer seelen
gegenwart
auszubrüten,…
dort wo wir
in unbekannten
räumen
zielloser reisen
SEIN
einübten,
das was
identität sei
in mageren
zeiten
und
ein vergewissern
von gelingen
auf später
verschob,
wo alleine
die reise zählte
aus den grellen nächten
des aufbruch,
in denen styx
seine ufer verlor
und brücken
am grund
seiner tage
mühelos
die querung
nahelegten,…
in einen
anderen winkel
dessen
was
als flucht
wie ein daimon
wirkte,
doch nur
die angst
vor dem
eigenen gesicht war
dass
still und gefasst
auf den pässen
der unruhe
schicksal
in unsere
hände legte,
jene, die sich
zuerst streckten
ohne richtung,
ohne ziel,
nur hin
zum unbekannten
und weg
von mir selbst,
der das
auswendig lernen
nicht mehr
buchstabieren konnte,
aber alle stimmen hörte
und
jene verstand
die er
für
fremde hielt
ich schaue….
ich schaue mich an
und das feuer im kamin
zieht seine spur
an mir vorbei,
der gerade eben noch
ein rinnsaal
in einem echo war
wo mondwasser
in einem dunklen wald
wie geborgte gedanken
an den ästen hängt
und die zeit
dreimal erfror
nachdem ich ihr
leben
einhauchte,…
damit die sonne
wieder
ihre arbeit aufnehme
und eine
verflossene milde
zurück
in
geschlossene augen
finde….
dreimal
ohne ende
durchgezählt
wie ein vergessen
am morgen
als würde..
als würde
mein herz
über deine
gefühle sprinten
und
der tanz
der dort entsteht
mir
die luft
zum atmen
nehmen,
als
sei
dein verloren sein
der beginn
aller fragen
die uns
in die
mitte führen
dort
wo
eines im
andern
und
anderes
in einem
den
lauf der dinge
schreibt
wie ein buch
aus alten zeiten
wo sterne
am himmel
die sonne
bewegen
und fragen
an ihren
antworten
wie an einer
feuerstelle
lodern
für Alex‘ „Momentum“
wenn…
wenn ich gehe
springen
fragen
aus der nabe
einer
unruhigen nacht
und
schicken einer
erfrorenen antwort
splitter
in die chronik,
die
wie
eine unbekannte blume
im letzten lächeln
am fenster
nach draußen
ihre muster
einritzt….
gestorbene
hören
letzte worte
ewig…
wie
der lauf
der zeit
welcher
sand
in unsre augen
streute,
wo die
jahre
auf grund liefen
und unsere
arme
wie geknickte
speichen
die fahrt
bremste,
als seien wir
immer schon
von einem
zum
anderen
gerutscht
und hätten
wolken einer
erinnerung
wie giftige buchstaben
ins regal geschoben
wo sie
den
nächsten morgen
nicht mehr
erlebten,…
wir
haben versucht
in den untiefen
unserer worte
zu gründen,
als hermes
den ölfilm
von seiner
geschichte zupft
und
dionysos
im rausch
nach seinen
versäumnissen
kramt,
während er
jenen abschied
verpasst
der
die blendgranaten
der illusion
am nächsten tag
still
im hades
versenkt,…
und
die abwesenheit
von liebe
in den
katakomben
früherer begegnung
lehrt,…
so wandern wir
blind
von ausgang
zu ausgang
und finden
die tür
zu unserer
mitte
nicht …
keine…
keine neuigkeiten
kein status
kein ort
keine likes
kein kommentar
kein link
kein post
keine benachrichtigungen
kein link geteilt
keine nachrichten
kein profilbild
keine freundschaftsanfrage
kein chat
keine freunde
keine freunde von freunden….,
konnten wir
mal anders leben zwischen
hoffnung und gewissheit?
sterben….
sterben
ist unser
letztes kleid
das
wie
die luft versiegt
und
den wurf
ins nächste
gefühlvoll noch
bekriegt
und uns
den atem nimmt
von dem was
wichtig war
zu einem
JETZT
gerinnt,
die flügel stutzt
die wir
solang ersehnten
so dass es nur noch
EINEM
nutzt
dem letzten
von
den zehnten,
die schwinden wollen
wie die
eins und zwei
und keines mehr
das wiederkehrt
so
zähle ich
die
DREI
bis mich
ein anfang
still
bekehrt
meine hoffnung
meine hoffnung
wandert
wie schatten
die ihr licht
verloren
hilflos
in der nacht,
die
mich wie
ein großer abgrund
in ihre mitte nimmt,
dort wo wir
uns nicht mehr
scheiden,
dort
wo der tag
auf der suche
nach einem
neuen kleid
keinen namen hat
und sich
anfänge
wie eine naht
noch
enträtseln
lassen
ich erwache….
ich erwache
in den untiefen
eines neuen tages
dort wo meine
vorhaben
noch
gefährlich frisch
versammelt sind
und sich das
trockene brot
von gestern
mir
von seiner
besten seite zeigt,
die wie eine
hoffnung
leise zerbricht
sobald ich es
in die hand nehme
als wollte
mir jemand
seine sorgen
zeigen,
ein tasten
das ich
nicht kannte,…
wie fische
die ihren weg
am glas
eines aquariums
verlieren
von…
von einem
zum nächsten
augenblick
wechselt
die patina
unserer gefühle
ihr kleid
und wir
erkennen nicht mehr
den letzten atem,
der uns
gerade im
alten jahr verlies,
schauen nach vorne
zug um zug
als sei unser stern
nur
durch
eine vergessene andacht
zu erreichen,
damals
als die versprechungen
uns
den letzten atem nahmen
und sich münder
doch noch öffneten
nur
um zu
überleben,…
im neuen äon
der unser
verlassen sein
wie eine geschichte
aus alten zeiten
mit sich nimmt,
hin zum lager
an dessen feuer
reisende
ihre seele
erwärmen,
dort
wo abschiede
die luft
zum schwingen
bringt
und
buddha
sein
lächeln
entfaltet…
allein….
allein ihr geschrei
krähen am himmel geduckt
kommendes echo
glocken….
glocken in der luft
schwebender ruf nach ferne
klangweg verschwunden
die einsame geburt…
nacht durchschritten,
wo viele
in pfützen
nach einem stern
kramten,
dem einzigen,
der seinen
weg
in den augen
herumstehender
verlor…
pain is an symptom
of being afraid
to feel free
to feel free
is the condition
after suffering
the step
between free and painfull
is filled up
with thornes
on the cross of roads
dont follow
the way from others
come to yourself
jump….
die…
…come out
of your grave
get again
new born
take your direction…
nothing
of
wrong
or
right
KA.DINGIR.RA.KI
… die tage davor
glänzen
mit dem
erleichternden flair
von selbstvergessenheit
die sich hilflos
und gelangweilt
von einer
zur nächsten ecke
herumdrückt,
dort ausgerechnet
wo gesellschaften
in einem großen gelächter
vorläufig
ihren niedergang
üben,
fern
von all dem
was erfahrung ist,
da sich worte
wie blindschleichen
um die gunst
der stunde züngeln,
vergangenes
nicht mehr existiert
und die
türme des zukünftigen
in platten
streichholzschachteln
überwintern,…..
und dann
der ruf,…
aaaaahhhhhhhh
„das Land
wo Milch und Honig
fließt“
und der Ton
der leidenden Wildgänse
über dem uralten Karpfenteich
mit dem gold darinnen
welcher die Oberfläche
vor der Moschee
der wunden Herzen aufreißt,
wie war
und bin ich dort
bei Abraham
der eine letzte Lektion
der Sufis erteilen wollte,
wo ich seit Afyon
längst abgedreht war
und die koreanischen Kekse
auf meiner Zunge zerschmolz,
dass mir die Lefzen
der Begierde
den Weg vorsabberten…..
kleinasiatische Tumulttöne
die mir den dreiundzwanzigsten einleuchten
in dieser Wüste
projektiver Weihnacht,
die nur den Dunst
und geruch
der Fasnachten
einschwillt,
dort
an den tropfenden
Hängen der Lust,
die so nah, so fern
die Pfade
zeichnen….
die letztendlichen
dort
zum fruchtbaren Halbmond
der mir gerade eben noch
die Kornfelder
schnitt
und die schritte
unter
Sohlen meiner Hoffnung
zerreißt….
…in der Gurgel
des Muezzins erstirbt,
das vergessen zu vergessen,
um Seelen zu bewegen
in einen andern tag…
to „Gestalt and Death“
with AH23
fremde….
die samen
in den
händen der tage
waren verbraucht,
modrig
von den vielen
zugriffen
auf sie selbst,
ihr streuen
war
wie ein
beutel im wind,
großes gehabe,
keine richtung
und
ihre anwesenheit
wie ein kühler versuch
die hitze
im verschwitztem
hemd der nacht
zu erdrosseln,
so dass
kein forensiker
spuren
von banalität
fände,
wie eine
kleine absicht nur,
verschmähtheit
in die irre
vergessener sümpfe
zu führen,
dort
wo die keime
verfaulender hoffnungen
blüte treiben,
sich vergeuden
nichtwissend
was daraus je
werden soll
und dieses
als ansporn
vieler möglichkeiten
begreifen,…
sorglosen händen
entrissen,
da schönes
dort wächst
wo dornen
den müll
ummanteln
und
scherben im bruch
das glitzern
von eitelkeit
verraten
fragments….
es ist
einfach
wenn
kompliziertes
im verschiebebahnhof
des gelingens,
seine geleise
verlässt,
dort
wo die sätze
einer unterhaltung
wie ein
opiumrausch
den lack
der wände anbeten,
während
ihre titten
über
zitternde lippen
wie ein
lebensborn
den rest
fruchtsüsser
schönheit
am
falschen fenster
verdröpfeln,
in die nacht
hinein,
die alle
scheinbar
gepachtet haben,
aber keiner
eine miete zahlt,
da es menschen gibt
die nie
in eigenen betten
schlafen,
stattdessen aber
die freaks
von ihren lagern
jagen,
immer auf der suche
nach den rändern
des unbekannten,
die wie
die glotzaugen
meines gegenüber
in eine
zerfurchte nacht
stieren
weil ihr besitzer
die artikel
seines grundgesetz
vergaß
und jetzt
von den hunden
der kälte
in achtsame zonen
einer
neuen geburt
gehetzt wird,…
freundlicher weise
in die ecke
jener
die ihre offenheit
wie
eine messe
zelebrieren
und fragen
nach dem sinn
des lebens
erst gar nicht
aufkommen
lassen,…
wie
fragmentierte
windhunde
die
ihrem ziel
endlos
hinterher hechten
wild
vom rausch
der geschwindigkeit
und
wund
ihrem
gehetzten dasein,
das
ruhe
nur
in der
erschöpfung
des anderen
findet…
schritte….
schritte,
zwielichtige
gestalten
die wie herbstlaub
sich
unter meinen sohlen
wegducken,
führen
unbekanntes
an mich
heran,
das andere,
unsichtbar
schon
in der vorstellung
verdorbene
und seine zweifel,
das geläutert
werden will,..
rückwärts gerichtete
vorwärtszerrer,
flunkernd
am rand
meiner selbst,
der wie
eine beginnende
bewusstlosigkeit
seine sekunden
an den horizont stellt,
dort
im morgengrauen
einer ahnung
die nur
zu sich
gehen will
um den anderen
dort
zu treffen,…
schritte
machen vor,
stellen
in aussicht
ohne bedingung
wie eine
weggabelung
in die
ich mich
blind
entführen lasse





























