einsam
ist
zweisam
ohne antwort
ein dunkler raum
der
vordem
im tag
seine pirouetten
hinterließ
und jetzt
nicht einmal
eine erinnerung
formen kann,
die
schlüpfrig
wie gedanken
jeden
augenblick narrt
als bestünde
die ganze welt
nur
aus diesen
und sonst
nichts,
als sei gelebtes
nur
ein flüchtiges
und
nicht einfach
grund
auf dem
unser gehen
neuen halt
findet,
einsam
am weg
der alle
aufgebrochene
in seinen
schoss
nimmt
und
das verlassen sein
zu seinem
begleiter
macht
poems off the road
eine…
eine amsel dort
im schnee an frostigem grund
farbe kümmert nicht
glitzern….
jetzt
in der zeit
wo der glaube
dass
glauben
berge versetzte
wieder hochkonjunktur hat
siechen
die arbeiter
wahrer gefühle
vor den fabrikhallen
ver sprechender
ohnmacht
und
entklittern
die geschichten
vom glitzern
menschlicher wärme
die
in den kältesten
der zeiten
ihre frisierte bilanz
feiert,
als sei der mensch
des menschen freund,
sich die strassen aber
füllen
mit den analphabeten
der nähe
die den stoss
zwischen die beine
mit blumenreichen
wortergüssen
umschäumen,
erbaulichkeit
predigen,
die stille aber
in den kirchen
ihrer blinden
selbstunterdrückung
mit dem hohlen geschwätz
der lobpreisung
eines höheren
kaschieren….
unschuld
macht die runde
und
die narren
erzittern
in feuchten unterkünften
das unerträgliche
aus ihren poren,
das wie
eine fata morgana
schlieren
in die weihnachtsmärkte
vergessenen lebens
eingraviert
und
die gerüche
wie ein alptraum
verpatzter kindheit
den nächsten schritt
gefrieren lassen,…
glocken üben
ihren letzten schlag
bis die geburt
einer idee
zu einem
schatten zerfällt
der den
lichterketten
weit
voraus leuchtet,…
dort im dunkel
wo keiner sucht…
glitzern….
jetzt
in einer zeit
wo der glaube
dass
glauben
berge versetzte
wieder hochkonjunktur hat
siechen
die arbeiter
wahrer gefühle
vor den fabrikhallen
ver sprechender
ohnmacht
und
entklittern
die geschichten
vom glitzern
menschlicher wärme
die
in den kältesten
der zeiten
ihre frisierte bilanz
feiert,
als sei der mensch
des menschen freund,
sich die strassen aber
füllen
mit den analphabeten
der nähe
die den stoss
zwischen die beine
mit blumenreichen
wortergüssen
umschäumen,
erbaulichkeit
predigen,
die stille aber
in den kirchen
ihrer blinden
selbstunterdrückung
mit dem hohlen geschwätz
der lobpreisung
eines höheren
kaschieren….
unschuld
macht die runde
und
die narren
erzittern
in feuchten unterkünften
das unerträgliche
aus ihren poren,
das wie
eine fata morgana
schlieren
in die weihnachtsmärkte
vergessenen lebens
eingraviert
und
die gerüche
wie ein alptraum
verpatzter kindheit
den nächsten schritt
gefrieren lassen,…
glocken üben
ihren letzten schlag
bis die geburt
einer idee
zu einem
schatten zerfällt
der den
lichterketten
weit
voraus leuchtet,…
dort im dunkel
wo keiner sucht…
schatten….
schatten
wie eine
stimme
der nacht
die sich
stumm
um ein flunkern
in der
abstellkammer
ungezählter stunden
müht,
dort wo
übereinkünfte
neu
durchmischt werden
und
die strategien
folgender tage
im brutkasten
der möglichkeiten
auf ihr „go“ warten,
die ritze
und ihren
lichtschacht
millimeterweise
dehnen,
als würde
anrühriges
die existenz
von zwielicht
in frage
stellen
und die
leertaste
unsicherer gedanken
den abstand zum nächsten
in ein banner
mit großen weißen
lettern verwandeln,…
auf
weißem grund
offline….
off
line
nie da,
wo dort
vermutet
unternommener
weise
die präsenz
mir
zuschreibt
SEIN
zu können,…
findet sich
das gespräch
der welt,
die wie
ein reißverschluss
zahn um zahn
bei öffnung
auseinanderklafft,
wie weise mäuse
in einem
versuchslabor
der nacht,
die hilflos
in den morgen
dämmern
und
die ergebnisse
ihrer unterhaltung
in prozente
messen lassen,
statistisch gesehen
ein fortschritt
an eloquenz,
die den turm
in die höhe treibt,
während in babel
die taubstummen
neue provinzen
ausrufen,
dort wo
aller anfang
ein leichtes ist
immer noch,
da vielfalt
die welt regiert
und eine
alte frau
mit braunen flecken
an beiden händen
ihren dunst
in unsicherem abstand
auslässt,
wo mir der atem
jahre vorzählt,
als hätte er
mir
einiges voraus,
die brückenbauer aber
erst nachsicht
walten lassen,
als blumige worte
wie schlick
in meinen adern
trocknet
und ihr image
in den
spalten der tage
zu sieden
anfängt
there is…
duft….
duft
von reis,
metamorphose
einer verwirrung
die wie eine sichel
in kurzem schlag
den einzigen gedanken
fällte
und rosengrüsse
wie eine selbstverständlichkeit
in den schächten
erweiterter träume
zelebriert,
hinterhergeworfene
bestäubung,
die ihre kinder
in pappbechern
ungewisser zukunft
abspeichern,
artefakte
die handstand
üben
und
realitäten
mit vorgefertigten
matrizen
ummodellieren,
als könnte
morgen schon
ein tag anbrechen,
der
vorgestern begann,
still
in einer ecke
vergänglicher erinnerung
die uns am leben hält,
obwohl wir das
nicht
werden wollen
was wir
waren,…
vision
einer zukunft
die sich
gerade eben
vorüberschlich….
beim anblick….
beim anblick
meiner
alltäglicher befindlichkeit
katapultiert mich
ein namenloser „wächter“
direkt
in die verbannung
vor mir selbst,
verstrickt
die verblendung
vor schönheit
mit einem
versunkenen eiland
dessen anderen hälfte es
in wahrheit
nie gab
und stellt mir
windmühlen
in den weg
gegen die ich
wie ein
aufgezogener zwerg
„identitätsstiftender“ weise
ankämpfe,….
als hätte ich dafür
den lohn
mich selbst
zu erwarten
in der erschöpfung
meiner welt,
wo ich nie
ganz da war,
wenn ich da war
und verschwand
bevor ich
angekommen bin,
weil augen
mich nicht sehen
und ohren
fremdem klang
erlegen sind,
das drama der welt
aber
wie eine furie
ihre arien
in mir entfaltet,..
es herrscht stille,
deren schrei
nur
eingeweihte
der sehnsucht
vernehmen,
jenen klang
der sich selbst
verlassen hat
um
anderes
zu finden,…
antworten
werden wir dort
nicht sehen,
da wir blind wurden,
von dem licht
einer
heimlichen projektion,
die schatten gebiert,
vor denen
wir flüchten…
der schlüssel aber
die türen
zu öffnen
liegt
in der versunkenheit
jener insel
auf deren hügel
verzweiflung
sanfte wellen
schlägt..,
…wer dort
noch lebt,
hat
überlebt…
wiederkäuer….
steine
aus haar gerollt
wie
ein ritual
am morgen,
das niemand versteht
und
deswegen wirkt,…
als
wiedergekäutes amalgam,
wirft die anfrage
eines neuen tages
alle konzepte
über bord
und holt sich
seinen
standard schamanen
aus dem regal
4. reihe oben rechts,
kopf
unumwunden
phallus noch erigiert
träume status
suicidal,….
man
möchte annehmen,
dass die welt
sich
verkehrt herum dreht
und die launen
der gedanken
nur ein vorspiel sind
unsere gefühle
zu trainieren,
die wie
zebrastreifen
die oberfläche
durchschneiden
und die
brunft der tage
in
ein unscheinbares
geschick
verzaubern,
dort wo
zeiten
aufeinanderknallen
und,….
nichts
bewirken,…
die
unwichtigen dinge
die regentschaft
übernehmen
und beim
ausbahnen des
SEINS
sich kleine
haarrisse
in meinen gedanken
durchnästeln,…
früher
war es einfacher
DA
zu sein,
weil
DORT
näher lag…
nischen….
zwischendurch
wo der reiher
seine fische schöpft
fragen perlen
an der oberfläche,
wie alte stelen,
markierung
bis ans ende der zeit,
wo ant wort
in einer ritze
unter den
schächten der tage
zu finden sei,
verschüttet
wie eine blaue murmel
aus kindertagen,
was wichtig sei
im lauf
der dinge,
an deren
unmerklichen wandel
die stunden
ihre uhren
aufziehen
und der boden
wie ein
aufgeweichter
morgen
in meinem
zimmer steht,
erwartungen
in der luft
hängen bleiben
wie
ungekelterte
visionen
und das
einmal eins der existenz
plötzlich
ins stottern kommt,…
….in diesen nischen
werden
neue minuten geboren
die hilflos
wie junge katzen
nach ihrer milch
schmatzen…
ich schaue…
ich schaue
mit augen
und sehe
nichts
das sieht,
höre nur
vertuschungsversuche
man bräuchte
kaum noch
wahrnehmbares,
da
die erfühlung
der welt
nur
energie schluckte,…
so wende ich
meinen blick
nach innen
und sehe
im spiegel
das ungenannte
und
unbekannte
welches sich mir
in der welt
verbirgt,…
die ahnung
der ferne
und
reife
der nähe,
die beide
wie ein
kryptisches
alphabet
nach ganzen sätzen
stammeln
und das
unscheinbare
als relikt
wirklichen lebens
in ihrer
monstranz
vor sich
hertragen,
damit jeder
die zeichen
einer
anderen welt
erkenne,
in der
INNEN
außen
und
AUSSEN
innen
ist,….
so streifen wir
in den nächten
der tage
und fischen
im
zwielicht der nacht
immer auf der suche
zum
nächsten
immer auf der pirsch
zu
uns
selbst…
und verzeihen
dem
dunklen röhren
vergangenen
lebens….
zu hause ohne land ….
zu hause
ohne land
schwinden wir,
die wachsen wollen
dahin
als seien unsre
felder
die hinterhöfe
fremder mächte
die uns nicht fragten
ob sie dort
„ihr spiel“ veranstalten
dürfen,…
mahmoud
fällt um,
er verstieß wohl
gegen sein
aufenthaltsrecht
nach den spielregeln
seiner nachbarn,
die ihm lernen wollten
gerade mal 2000 jahre
weg gewesen zu sein,
man hätte sie vertrieben,
das sei nun der grund
für mahmoud’s geschick
in den tod,
dort sei es stiller,
als auf dem
bombenteppich
der andern,
dort wo sein korn
schon wuchs
als es noch keine
fremde gab,…
das ist die neue doktrin,…
erstelle dein spiel
als vertriebener,
fiktiv, gut teils
im unendlichen raum
der geschichte,
nimm dein heiliges buch
und vertreibe
nach allen regeln
des neuen gottes,…
sein name sei
HIGHTECH,
der sohn
eures alten gottes
der rache,
der euch schon
vor zig tausend jahren
betrog, als ihr
ihm euren glauben
schenktet
und heute
die stahlgewitter
in seinem namen
zu uns schickt,
da ihr
ihn nicht
ertragen könnt
der seine tränen
der gewalt
über unsre kinder
regnen lasst,…
…dort wo sie ihn
zusammenschrauben,
im lande
WESTEN
erschallt beifall.
dieser hat heute
einen neuen namen:
HUMANITÄRE INTERVENTION
ja
es wird
verhandelt
bis euer beifall
euch
fällt,….
mahmoud
dort
sollst du ruhn
gefallen
in „frieden“
als dung
ihrer lügen,
dass sie in
südlicher sonne
verbrennen….
als sie erkennen
jene fremde zu sein
als welche sie uns
in ihr verderben
schickten,…
mahmoud, mahmoud
wir kennen dich nicht
und
nur als projektion
unsrer schatten
die in den
SÄULEN künstlichen LICHTS
grell darnieder fahren
in einer
grotesken projektion
der moderne,…
früher war immerhin
die bibel euer kino,
heute
seid ihr nur noch
statisten und geisel
in eurem drehbuch
der
erschöpfung
der
welt….
so stellt ihr
uns aus,
dass wir
aus den rahmen
der bilder
verschwinden….
für die
ge – fallenen Kinder
GAZAS
wie eine….
wie eine
schwere glocke
die den
morgen einer trauer
ankündigt
zieht sich
meine einsamkeit
in den tag
wo ich
unter den blüten
meiner fantasie ächze
und der staub
der erinnerung
mir die sicht
auf kommendes
nimmt,…
es sind
die blumen
des unberührbaren
deren nektarduft
uns
wie bienen
um die existenz
drängeln lässt
das
was uns antreibt
weil wir
den bienenstock
nur erreichen
wenn viel leben
an uns
haften bleibt,….
was kommt
ist die kelter
zum honig
die uns das licht
bringt
welches wir lange
verloren,
hinrichtung
zu unbekanntem
welches
verloren geglaubtes
mit letztem lächeln
neu belebt
und
entweder
und
oder
wie geschwister
begreift
nächte….
nächte
fallen in den tag
als in gaza
das sirren
der drohnen
von betonbrechenden
bomben
zerstört wird,…
schade
ist doch das zirpen
permanenter überwachung
als vorspiel
einer
nach
menschlicher wärme
suchenden rakete
angenehmer zu ertragen
als der geruch
verbrannten fleisches,…
ach so?
auch unter
dem judenstern
wird gestorben…?!
fallen nicht
unsere
nadelstiche
als etwas
bessere attrappen
weithin sichtbar
mit einer
niederschlagswahrscheinlichkeit
von 30 sekunden
auf felder
von denen ihr uns
vertrieben habt,
in das best‘
bewachte
freilichtgefängnis der welt
wo die
zurschaustellung
unserer werhaftigkeit
zum terror kaschiert
in eure wohnungen
geliefert wird,
entkernt
einer historischen
wahrheit,
ein fauler apfel
den euch adam reicht,
der besatzer
zu unschuldigen lämmern
mutieren lässt,…
wir
haben
keine dreißig sekunden,
dafür das doppelte
an jahren
eurer unterdrückung…
stattdessen
präsentiert man uns
auf dem schlachttisch
der moderne,
der sich blutrot färbt
wie jenes ghetto
in dem eure brüder
wehrhaft
zu den waffen griffen,….
damals
in
….warschau,…
ihr
uns dennoch
die gleiche farbe
aber verwehrt,
es sei nicht jene
des aufstandes gegen
weit sichtbares unrecht
nur
die kufiya eines
blutrünstigen abschaums
zweitklassiger fremde
die es zu tilgen gelte,…
so macht ihr euch
mit dem volk
eurer ehemaligen
schlächter gemein,
metzelt uns
mit deren
know how,…
war es nicht
einer von euch
der erkannte:
„DER TOD
IST EIN MEISTER
AUS DEUTSCHLAND“…
man glaubte ihm spät
und dann,
nicht mehr
und verbannte
den ton seiner stimme
in die synagoge,
dort ist er heimatlos
ertrunken,…
ihr aber wollt es
besser machen
und erstickt uns
in unsrem blut
auf feldern
auf denen wir
seit zeiten leben,
die ihr
nach zweitausend jahren
angeblicher abwesenheit
mit
dem PILUM
aus bomben
zu eurem nutzen
„bestellt“….
stolz
in der
waffenbrüderschaft
mit
den
DIEHLERN
des todes,
dort wo
narren
die komponenten
verkennen,…
hat geschichte
je
gesehen,
dass die,
den terror
überlebende generation,
ihre arbeit
mit den werkzeugen
der nachkommen
ihrer schlächter
„vollendet“,…?!?
ihr wisst nur zu gut:
wer richtet wird gerichtet“,
seht schon wenden sich
eure schwerter
gegen euch selbst
während die nacht
des wahnsinns
in den tag
eurer überheblichkeit
einbricht,…
es braucht dazu
keine drohnen
noch
suchköpfe
vom blutroten see,
an den rändern
der provinz
deutscher bewusstlossigkeit,
ihr werdet erfrieren
an den gestaden
eurer tat…
erstarren
an den gesichtern
des todes
den ihr sät,
fremde
zu denen ihr
uns stempelt,
abwesende
die ihr nie
vor uns
anwesend wart,
legende
die verwest,
da geschichte
weder
erfunden
noch mit
joysticks
vollendet
werden kann…
dedicated to
the people
of GAZA
Ein paar schaulustige Israelis haben ein Sofa auf den Hügel gestellt, um den Krieg nebenan live zu verfolgen.
aus: Spiegel online vom 19.11.2012
beginne….
beginne am ende
und beende den anfang
weil die widersprüche
der tage
keine andere sprache
verstehn,
übersetze die buchstaben
früher stunden
in eine sprache
die ich
verstehen kann,
unverständis
erntete ich genug
als den leuchttürmen
der erklärer
das licht ausgin
und meine sprüche
das ende
einer bucht
erreichten,
wo die geschliffenen
steine
nicht mehr hielten
was sie versprach,
im sand
vergeblich
einen fluss
zu erreichen suchten,
dort
wo die
quellen versiegen
und die nacht
sich ihrer
dunkelheit
schämt,
im zwielicht
des morgens aber
die bilder
für einen neuen tag
in den anfang
graviert
in meiner….
in meiner hand
eine strecke leben,
nichts von dem
was auswendig
lernbar wäre,
stattdessen
die rohen früchte
die noch
bitter schmecken
im versuch
es
mandeln
gleich zu machen,
dort wo wir
grund
erahnen,
uns
die oberfläche
in öl gesalbter furcht
aber
verhindert
und den bruch im leben
fürchtet,
als sei dort nicht
jener wurf beheimatet
der ins weite
führt,…
stattdessen überspielen
medial konditionierte narren
nur noch
die agenten der angst,
die sich
in den nischen des alltags
herumtreiben
minenfelder
der hoffnung
zu entschärfen,
weil Gott sich nicht mehr
um seinen bauplan kümmert
ahnend, dass
leben
keine formalie ist,….
so erkannte ich:
als ich nicht mehr versuchte
jemand sein zu wollen
wurde ich,…
als ich wurde
war ich nicht weniger
als nichts,….
und fing an
die entwürfe
meines gottes
einer revision
zu unterziehen…
ich sehe…
flow….
flow low,
in abständen,
zu einer zeit
die mir
nervöse kinder
einer erinnerung
gebar,
die wie
hilflose zeichen
eines nachträglichen
gedankens
nach einem schlafplatz
betteln,
deren
gefühle
und
stimmungsbilder
wie nebelschwaden
das
weite suchen,…
am morgen
danach,
als ich meine
alte welt
und ihre bevölkerung
vergessen hatte
und
einstige treue
sich immer rascher
den bedingungen
neu
anbrechender tage
hingibt,…
ist es nicht das
was uns
die alten
lehrten?!
dort zu sein
wo wir sind
und
die mühseelig
gepackten erinnerungen
der vergänglichkeit
überlassen,…
wo wären wir
lebten wir nur
aus diesen
und räumten
inständig
alles jetzige
weg
die zeiten…
die zeiten
hobeln
sich zurecht,
passgenau
wie
atomuhrgesteuerte
antriebstechnik
die als innbild
von genauigkeit
sekunden
in zustände
und diese
in zwischenräume
blasser mahnmale
der neuzeit
teilt,…
von denen sie allerdings
nichts verstehen,
die im vorhof
von erwartungen
ihre fingernägel
bis zum urgrund
abnagen
und
die alten kalender
der gezeiten
zum artefakt
aller anfänge erklären,…
…ein honigmond
süß wie eine projektion
in vollmundiger nacht,
gleich
neben dem eingang
zur nächsten gelegenheit,
wo die grenzen verschwimmen
und der alltag
scheinbar
seine barrieren heiligt,
das maß
der minuten
und stunden
verschwinden lässt,
weil nur in räumen
ein traum
seine begegnung kürt
und erscheinungen
von einstig realem
auf
herz und nieren
prüft,
weil wachheit
sich selbst
nicht führen kann
und der zeiger
einer uhr
richtung,
nicht aber dauer
erzeugt
wir schlafen….
wir schlafen
während wir wachen
und
haben unsere
antennen
in den äther gereckt
während wir
bewusstlos uns
in träumen
wälsen,…
so begegnen wir einander
in träumen
und träumen in
unseren begegnungen,
verkümmern zu
somnambulen anhängsel
unserer gefühle
und legen
fernes nah,
während
all zu bekanntes
uns
in fluchten schlägt
nächte durchwacht
in andacht
an zeiten
als die grundmauern
der existenz
ihre wurzeln noch
im boden verbargen,
dort wo wir
„nähe“
aussprachen
und
„ferne“
ernteten,
während
das datum
unserer haltbarkeit
unweigerlich
ablief,
bemerkend
dass uns weniger eint
als wir glauben
und mehr verbindet
als wir ahnen
der stern…
der stern
auf dem ich wohne
ist noch nicht
geboren,
weil die stürme
die ich teile
sich
in eine nacht verkriechen
die ihresgleichen sucht,
dort wo
an den rändern
der tage
um hilfe gebetet wird,
und
ohnmacht
um ihre
macht fürchtet,
da die
neuen Erkenntnisse
noch unausgereift
in den
kreissäälen
einer ungewissen zukunft
nächtigen,
wo wir
hin wollen,
das wir
nicht kennen
weil die kerker
unserer wahl
voll annehmlichkeiten
den aufbruch
umgarnen,
uns einblasen
dass
die angelegenheiten
der welt
sich nur
in uns abspielten,…
da stehen wir
und warten,
warten auf den
goldenen schnitt,
die nächst beste
gelegenheit
während aufmerksam
mein
inneres kind
den abschied
müht,…
ich habe gelernt
dass die wolken
nicht mehr
an mir
aber ich
an ihnen
vorüberziehe,
allein ihre gesichter
und grimassen
zeigen
wo ich gerade
bin,…
dort
am anfang
meiner selbst
der wie ein wolf
dem mensch
ein diener war…
open…
weiter….
„immer weiter“
steht
in den sternen
eines neuen tages
wo manche zeichen
in den gemächern
kosmischer nacht
ihr da sein verleugnen
und die
bündel
aus
geliehenem licht
wie ruten am bach
ihre schatten
inszenieren,
dort wo
wahrheiten
auf feuchtem grund,
anfänge erwachsen
und
das gurgeln
von stromschnellen
den rhythmus
ferner flüsse
einläutet,
regen
nur noch fällt
um den
strom der zeit
zu beschleunigen
und
die sonne
sich
im
verbergen übt,…
alles wächst,
gerade da
wo herbstblätter
ihren mantel
über den grund
legen
und ein faun
die ersten trauben
erfindet
light….
light dark
ensemble
between
two
challenges,
räume
ungefragter nacht,
die frei
von
unsinnigem
abzählen
von nähe
in meiner
scholle keimen,
wo der atem
sich erst
kennen lernt
als er
seinen besitzer
wechseln will,
nicht mehr kämpft
da all die maroden
scheinheiligkeiten
jene bar
an der ich
die frühen morgenstunden
einzähle
bereits
verlassen haben,
sich lichter
im zwielicht verirren
und das tempo
des augenblicks
wie eine schüchterne regung
in die falle tappt,…
wo die
vielgezählten verluste
zum abschied
spalier stehen,
das rad der
möglichkeiten
wieder und wieder
neu
erfunden wird
und
befindlichkeiten
nach ihrem ausweiss
kramen,
während
die spirale
meiner
identitätsmaschiene
das öl
der letzten salbung
auf einem
alten brotkrumen
an der kruste
des tages
verschmiert,
dort wo
das
letzte abendmal
seine bedeutung
konvertiert
in einen
aufstand
gegen
vorgefertigte schablonen
soziologischer statistik,…
wir befinden uns
nämlich
im zeitalter
der wiedergeburt
des
für unmöglich
gehaltenem,
welches
die herren der tage
schnell und heimlich
bei
anbrechendem bewusstsein
in den
sammlungen
ihrer tabernakel
verschwinden lassen,…
der schlüssel aber
wird vorsichtig
in die soutane
der medienlandschaft
implementiert,
dort
wo die programmwahl
zum kreuz
der
endzeit wird,…
hier
finden wir uns wieder
auf den golgathas
der
wochenvorschau
unserer projektionen
die
fein abgeschmeckt
den sex
der werktage
umzirkeln
und nur
geahndet werden,
wenn wir beginnen
rosen
in den gärten
anderer zu züchten,
jene
die uns wie
maria magdalena
nach langer bewusstlosigkeit
entgegenschlendern,..
inzwischen jedoch
gehen wir
unserem hobby nach,
es heißt:
schafe züchten
auf den schlachtfeldern
des irrationalen,
weil der glauben
den zaun
für die hoffnung
strickt
landschaft…
wüste landschaften
winden sich
über
löchrige teppiche
der moderne,
nebelabsprachen
warten
auf ihre wiedergeburt,
dürftige flicken
gelten als bunte
grabbeigabe
einer
als
unvergänglich verkauften
zukunft
die wir planend schon
in jungen jahren
dem zahn der zeit
entwenden wollen,
verängstigte adepten
die
jedwede orientierung
verlieren
um die
omnipotenz
ihrer wahrnehmung
jenen
in rechnung zu stellen
die sich im gefolge
eines
all zu durchsichtigen
odiums
tummeln,….
auf
„alles ist möglich“
folgt
„ich kann nicht
gemeint sein“
und dazwischen:
„ich war es nicht“….
unverbrüderbare
zustände
einer
verwunderung
von ICH’S
die
durch unsre landschaften
geistern
wie
trial and error
einer
unterbrochenen
versuchsanleitung
mit dem titel:
„abstandsmessung
einer befindlichkeit,
an den rückwärtsgang
einer anfrage“…,
live ticker,
on line absichten
und
buntes gehüpfe
zwischen den knoten
im herzzerreißenden
netzwerkbau,
wo „durchfallen“
den nächsten
„like“
generiert,
der
absichtslos
in seiner gebärdensprache
eines aussätzigen
vor sich hin
kommuniziert
fädeln….
langsam
fädeln die
träume der nacht
einen
neuen tag ein,
der auf
eine naht warted
mit der er
alte rechnungen
begleichen kann,
wunden die
an meinem gewand
herunter tropften
und die zeit
gefrieren ließen
und jetzt
verschlossene hügel
bestechen,
als sei deren
rand
meine lippen
die
ziellos
in das wesen
anderer
weiterdrängen,…
fädeln fädeln,…
kein muster
das bekannt,
jene wärme strickt
die von anderen
das öffnen
von wunden verlangt,…
dort
wo wir
ruhe üben
da
ein strudel
uns sonst
zerreißt,…
…und doch…
der
unruhe bedürfen,..
denn
liebende
halten
sich
offen….
weil sie nichts
ungeschehen
machen,…
nähe…
nähe
an die
ich reiche
fern dem
was
greifbar schien
und
nah
mir
weiter ist
denn je,
gewandelt,
nachdem
ICH
erfror,…
sind
stationen
meiner reise
wie sie mich
begrub,,,
und wieder
freigab,…
als sich eis
um
meine
wärme schlingt
und
hoffnung
langsam
in
den neuen tag
zerfließt,…
wie ein bild
das verborgenes
verbirgt,…
…das ich dort
zu finden glaube,
ist
die gewissheit
meiner
selbst,..
angelandet…
es ist
geahnt
nichts
geblieben,
wo ich brannte
und
die ganze welt
in flammen stand,
als die
beschreibung
von wegstrecken
die
in vollkommener stille
ins
DASEIN
loderten,
wie
ein flatternd
freier fall
der
seinen anfang vergisst
und um
die zukunft
bangt,
ahnend
dass er
von dieser her
sich entwirft,
dort
wo sich
bewusstsein
mit
leere trifft
und
ewigkeit
im reagenzglas
effektabler
versuchsanordnungen
zeugt,
welche
nichts wollen
als unbekanntes,
an denen sie
ihre zeitlichkeit
schleifen
um endlich
zu sich
zu kommen
und
die kraft
der transparenz
eines unsicheren morgen
kosten,…
…jene tage
die
ohne
mein zutun
wie reife äpfel
auf grund
schlagen
und dort
auf ihre
ernte warten…
jahrestage….
klammheimlich
stehen sie
vor der türe
wie ungebetene gäste
und warten
auf einlass
in unser erinnern
welches wir,
je nachdem
los haben
oder
fest halten
wollen,…
immer
schmeckt es
nach endlichkeit,
nur die schmerzen
suchen noch
nach unterkunft,
wo wir am tisch
die karten
auf unsere zukunft
legen,
die sich doch nur
immer wieder
aus vergangenem
speist,…
zeitringe
die leise
auf den boden
von alltäglichem
torkeln
und unsere position
eingreisen,
als seien wir ziel
einer
imaginären sehnsucht,
die uns
besetzt hält
auf einem land
das uns
nicht gehört,
archaischer singsang
in den ohren,
der uns
an eine zeit gemahnt
in der diese
sich selbst
noch nicht
begriff,
in der die schlachten
auf feldern
und nicht
auf
ziffernblättern
ausgetragen wurden,
vor dem wir flüchten,
weil wir uns
verfolgten,
nie ankamen
in dem
was uns jetzt
besucht,
den verloren geglaubten
kämpfen,
welche die
letzte inszenierung
im jetzt erschien
und das gesicht
des dichters
entleerte
als sei
sein
SEIN
aus luft gebaut,
atem
der in
die ferne zieht
weil
gegenwärtigkeit
der begegnung
unbekanntem bedarf,
dass
schürfrechte
an verblassenden hügeln
von einst,
nicht
verloren gehen
und die
zeitrafferaufnahmen
unserer existenz
nicht
zum höllenritt
verkommt,…
dort
an den rändern
dieser tage
beweinen wir
was wir sind,
weil wir damals
die ankunft versäumten,
die uns die türe
öffnen liese
für
tage
die
ohne erinnerung
lächeln
und
uns
hinter
gebrochenem laub
den fluss
ahnen ließen , …
für den der vor 33 Jahren
„freiwillig“ aus dem Leben schied
ohne zu fragen…
meinen Vater
flache…
flache
herbstmorgen
die meine letzte
erinnerung durchziehen,
die verblassen
wie nebelschwaden
deren feuchtigkeit
den grund
aufweichen
und in den
nächsten schritt
eindringen,
dort
wo die
angelegenheiten
einer
inneren welt
angezählt
werden,
grundlos jetzt
aus einer höhe,
die mir
unbekanntes
in den tag
einstreut,…
unsichtbare muster,
alte geister,
dyonisisches antlitz
welches mir
entgegen springt,
dort
wo ein vorwärts
mich
in die flucht schlägt,
weil
die einsamkeit
der anderen
mein tempel ist,
in dem
von einer
unsichtbaren hand
jene
bilder
gezeichnet werden
die
später
in den nachlässen
nicht mehr
zu finden sind
und
die notwendigkeit
von archivgeschwätz
verblasst,….
…. wo
sollen
wir denn sein
wenn
nicht
jetzt….
spuren
schürfen
dürfen
andere
wein…
wein augen
wie tropfen
im kelch
die
wachen,
wenn sie
schläfrig,
den mond
auf der bühne
der nacht
in mein gesicht
pflanzen,
der
die gesänge
der nähe
wie von selbst
in einen morgen
verwandelt,
unsicher
wie junge trauben
die
auf ihre kelter
warten,…
so sprach sich
letztes wort
nicht bei mir,
nicht
am anderen,
der mir
voraus ging,
mich in
ferne
beließ,
als die
koffer der reisenden
fragen
einläuten,
nachträglich
und
spätgeboren
wie ein
puzzle
dem es
an einfachen
teilen
mangelt,
in anblick
seiner selbst
aus
der existenz fällt
und
unbekannter weise
ein nie endendes
bild
bemüht,…
dort
wo die zeit
auf der leinwand
unserer projektion
einfach
nicht existiert,
weil die bewegungen
der gefühle
ihre gesetzmässigkeit
dem raum
geopfert haben,…..
…nur
wer von uns
hat dies verstanden
und wann
und
wem
teilte er dies
mit….
man…
man
schneidet sich
etwas ab
von seiner
versiegelten zeit,
einen kleinen finger
stiller hoffnung
und heftet diesen
in
den ausläufern
seiner
löchrigen ganzheit
ab,
in jenen ringen
die
wie klammern
das gegenteil meinen
von dem sie
einmal glänzten
und
am verschwinden
ihrer bedeutung
soviel
anteil haben
wie sie vorspiegeln
SEIN
zu können,…
im
HABEN
ihrer träger
aber
verblassen…
dort
verdorren diese
relikte des lebens
und torkeln
wie besoffene
herbstwespen
in die immer
gleiche falle
der wiederholung,
immer wieder
ankommend,
andere verletzt
ohne
sich selbst
zu treffen,
verschwindet
weil
verteidigung
die reaktion
auf einen angriff war
der nie
erfolgte
tritte…
tritte
brechen ab
in fernen
sandburgen,
die
wie
schneebälle
ihre kontur
verwässern
und
das schloss
des vertrauen
in
unerreichbare
nähe rücken,
wo wir
im anflug
der nacht
durchstarten,
schweigen stammelnd
mit gesprächsfetzen
unserer vorfahren,
unruhig
in den wind
lausiger zeiten
gestellt,
kühl
weil
ferne näher rückte
dort
wo wir
die sonne vermuteten
blutrot
aber nur
ihren untergang
meinte,
zeiten
hin und her
schiebend,
als hätte man
ein stück ewigkeit
in den
kleinen lettern
der tage
gepachtet,
wo
liebe
weniger
wert scheint,
als
die sätze ovid’s,
die dieser
heimlich
an die wand
der nachgeborenen
pinselte,
zeichen
ferner zeit
die
jeden morgen
vorausahnen
herbsttage…
ernten
am ende
das
anfänge
entwirft,
die wie
stoppelfelder
sich
abgeerntet geben,
im
vorübergehen
brach liegen,
scheinbar,
in denen
der kosmos
seine spiegel
wischt
und so
über
seinen
eigenen entwurf
stolpert,
was ihn
lachender weise
zur ruhe bringt
um
ideen zu
gähren,
wie weizen
der im sud
seine
purzelbäume schlägt,…
besoffen davon
werden
die
alltäglichen,
die
in ihren
tagebüchern
leise
verschwinden
stimme…
stimme verloren
in stummen zimmern,
die im aufbruch
meinen körper
beherbergen
und den rausch
in eine
ahnnehmlichkeit
aufbrechender tage
verwandeln,
wo eine
schüchterne herbstsonne
mir ihre schmalen finger
entgegen neckt
und
ratschende mäuler
ein
erstes platzkonzert
am morgen versuchen,…
und
ein bescheidenes menetekel
an der brandmauer
gegenüber auftaucht
deren ziffern entschlüsselt
jene bedeutung offenbaren,…
dass erinnerung
verblassen
und
verschwinden
kann,…
ohne schmerz,
dass das bild
welches wir
von uns haben,
den träger
in keiner weise
berührt
nirgends…
nirgends
sind
fragen
der nacht
einfach
anwendbar..,
weil
sich in
den nischen
von vorgestern
antworten
als
kontaktlose
berührung
verkleiden
und
„fühlen“
wie ein
junges fohlen
auf
seinen beinen
zittert,…
wo aber
tränen
der himmel
unsere
versuche
ummanteln,
die in
rastlosem schweigen
ihren ausweg
stammeln,
wortkarg
im grunde
wie
späte
herbstfelder,
da
folgen
die reiher
der nacht
einer schneise
des mondlichts
IOM….
vornhinten
in der mitte
leergepumt
wie ein
blasser
füllfederhalter
der sein
zwischenzeitliches
gesegnet hat
und jetzt
in der flucht
vor seinen zeichen
spuren hinterlässt,
dünne
empfindliche fäden
kontaminiert
mit
hinterlassenschaften
früherer leben,
entfliesst
in der rinne
dort am rand
unter
beginnendem regen,
der
den asphalt
in
dunklem spiegelsee
sprechen lässt,
wo
morsezeichen
hüpfender tropfen
ihre antwort
in die nacht tippen,…
… kleine
kreise am verschwinden
wie jupitermonde
die ihren vater fürchten
der
den königsweg
erfunden hat,
jahre
in dauer
formt
und
seine
weisheit
vom
„inneren warten“
in unsren rock
einnäht,…
…
kryptische
morgenandachten
abhält
um uns
den nebel
zu erklären,
und
den
seismographen
der erinnerung repariert
damit
im erzittern
unsres denkens,
tiefe
keinen
schlund
aufreißt
this way….
this way
coming out…
unbeschirmt,…
kommt
dort
wo
lassen
beginnt,
tut
da
weil
out
where
in
and
in
where
out
ist,
wo
verschiebebahnhöfe
von jetztreisen
unter
den fuchteln
der
allianz
einer
blos
immaginierten zeit
stehen
seit-
ab-
und
auswärts
gelagert,
welches
die symmetrie
des
schwarms
nicht kennt,
aber
ohne flug
bereits
die richtung
weiss,
wie
verschlossene
schirme
die
regsam
keine
tropfen
missen
venusrand….
venusrand
am
glitzermorgen,
stumm
wie ladys
die
ihr anders sein
vergessen,
die schleppe
lösen
am ende der treppe
weil diese
ihr gefühl
abschnitt,
das lange
im
übermass einer sonne
traurigkeit
züchtete,
dort am rande
einer dachrinne,
an der ihr
schmäleres
licht
entlangfährt
bis
ein grinsender
satyr
sein gesicht
einrollt,
da der mond
stumm
ein
mitspracherecht
einfordert,
in sich versinkend
wie ein
im traum
verblassendes bild,
welches
das
metallische gekreische
von
wildgänsen
schont,…
… als mein weg
an dieser
westanatolischen häuserwand
ein fragendes gesicht
erfand,
afyon
stadt
in der moon
ein gedächtnis
hat
und kinder
in moscheen predigen,
wo die zeit
geschichten erzählt
und ein morgen
sich ausbreitet
wie eine
lang anhaltende
erholung
zu sich
selbst,
die im samen der
roten knospe
gemächer
des fruchtbaren
halbmond
reifen lässt,
spiegel noch
wahrheiten zeigen
und
die luft
nach osten hin
atmet,…
am rand
des zwielicht
welches zweifel
nimmt
und einen tag
in seinen
schatten stellt
der sehnsuchtzüchter…
angemacht
wie
rote beete
sitzen
verkochte
anwärter
ihrer erinnerung
in artefakten
audiophiler
befindlichkeiten,…
vornehm ausgedrückt:
in den
leuchtenden augen
ihrer mütter
und stricken
identitäten
aus
fetzen
frühschwangerer
kochlappen,…
verletzung?
indiskutabel
preis?
gegenwärtiges
straucheln,
eingelegt
in
moralinsaures zucken
sich verzehrender
zuwendung,
die wie
brotsamen
von
spatzen
der eitelkeit
zerpickt werden,…
angerichtet
auf dem tableau
alltäglicher
automatismen
die das
„in frage stellen“
in frage stellen
und
den
kerosinspiegel der luft
mit
wahlloser angst
konterkarieren,…
wohin
als zu
uns selbst
können wir noch
wenn dieses
in anderen
nicht mehr
zu finden ist,
da wir uns
verlassen haben,
im angesicht
eines
verweihräucherten
singsangs
von
mutterseelenalleinigen
abstandshaltern,
die das image
von uns selbst
zurückweisen,
es zerstreuen
ungefragter weise,…
so
torkeln wir
wie
angepisste ameisen
in einem szenario
hausgemachter entropie
die uns
wie ein
hässliches entlein folgt,
während
die schwäne der nacht
im tiefflug
ihr
weites
suchen,…
…handreichender
weise,
einfach nur
diese
eine hand,
die dem schnappen
des großen
weißen vogels
entrissen wurde
und jetzt
wie ein
verlorener sohn
seinen
handschuh sucht,…
wärme dort
wo
die knochen des vaters
zu
zündhölzern wurden,…
lächeln da,
wo
ein eisberg
sich
geschmeichelt
fühlte…
als
der
sehnsuchtzapper
den marktplatz
betrat
und fortan
das tauwetter
tiefgekühlter
weihnachtsmänner
in
eine hoffnungsfrohe
erhebung
von
gleichberechtigtem
zweifel
switchte
per Antonio Ligabue
angel…
angel
und
engel
im
schattenlicht,
die ihre seufzer
in dünnen rissen
über eine
oberfläche ziehn,
dort
wo
versuch
und
tiefe
sich treffen,
an alten meistern
der zeit,…
tat
und,
leid
die ihren fang
lassen müssen,
bevor
ihr tun erlischt,
ehe
sich das
leid des wartens
in das
leid des haben’s
verwandelte,…
dort
wo
achtsame
kreise
ihren strudel
bis an den grund
wachsen,
in jenem fluss
der alles
mit sich nimmt
und sich
im treibgut
der jahre
in seine
erfüllung
gießt,…
jenseits von schön,
dieseits
des strauchelns
einer welt,
die im klang
zwischen den tönen
jene stille gebiert
wo
wahrheit ist,
stumm
und
gesprächig
wie
zeitloses alter,
das in den jungen
seine
purzelbäume
schlägt,…
wo im
endlichen
un-endlich
alte geschichten
sich treffen
deren rätsel
auf herbstblättern
geschrieben,
dem rinnsal
entkommen wollten
und so
ihre losung
offenbaren,…
engel
und
angel,
die aus
raum
zeit
entwerfen
und so
vergänglichem
einen namen
geben,…
einen
der
im schweigen spricht,
einen
der
im sprechen schweigt,…
ein
rauschgoldgesicht
das
leer
wie
poröse fahrradreifen
in seinen
speichen hängt
und
letzte versuche
auf
geltung unternimmt,…
eine
neue harcke
die den böden
ein uraltes
gesicht
verpasst,
und
grabend
in schönheit
die wilden sträucher
der nacht
eines
besseren
belehrt,…
eines
das
von gestern
im heute
seine zukunft
findet,…
eines
das
im jetzt
die bewegung
aller gezeiten
spiegelt,…
eines
das
in einem
seine erinnrung
klärt,…
eines
das
vieles
ist
tagaufziehn…
tagaufziehn
sternenverblasst
als
die reiter
am morgen
zurück stieben
aus
schlachten
die
noch nicht
erfunden wurden
weil alle
bereits
geschlagen sind,…
die pein
lang währender
gedanken
deren dunkel
im
entstehen bereits
den morgen
nicht mehr erblicken,…
an dem
ein stern
lange
den himmel
beflackert
und alles sonst
wie ein
nutzloses band
der verbindung
scheint,…
nur eines
aufatmet,
hoffnung
auf wandel
der im
verschwinden
des lichts
einen neuen tag
einläutet,
endlos
verschlungen…
zwillingsschlachten…
zwillingsschlachten
fast
ertrunken im see
erdrillen
den bücklin
im sitz
gespreizter hoffnung
vierlingsbilderweise
wo
der berg
in sich
hinabtaucht
am
spiegelbild
von
tante
ludewig
die mit ihrer
blühenden haut
neben sich
verbringt,…
vollständig
try….
try to stay
try to go
so bleibe ich
im wind
der mich treibt
und alles
mit sich nimmt,
den alten traum,
wo nichts
sonst bleibt
als dieser große
leere raum,
in dem ich baue
wo nichts entsteht
und alles winken
unter dächern
schnell vergeht,…
bin ich ganz da
so bin ich dort
in diesem ruf
der ohne ort
nur einfach
seine mitte misst
und welt
so diese sich
erkennt
in sein
unbekanntes
stellt,…
die nacht erklärt
den schlaf
durchzählt
und
reuig sein
gedenken
quält,
dort wo
kastanien
meiner
seele platzen
und
kleine
glatte
braune flächen
mir durch
hände huscht
wie junge
dünne
spatzen,…
die morgen
fern
wie
fremde länder
schmecken
verlorne zeit
durchwacht
im traum,
die ruhloss
meine wunden
wecken
und kraftlos
segnen
meinen raum,…
der
blutrot sich
wie wolken zieht
den atem still
noch im gespür
und lebt
als leben
vor ihm flieht
und
neues kommt
durch
hintertür
bin…
bin was
ich bin
im
binnenmeer
verschwommen,
dort
wo
die angelegenheit
einer überfahrt
wie versuche
von
süßwasser schmecken,
lau
wie
feuchtes pulver
in hülsen,
das sich
einen fehlenden wind
erträumt
um
fliegen zu können,
wo ich dann
bin,
wenn ich
da
und
dort
nicht bin,
im
drinnenmeer,
das
die becher
des dyonisos
zum
bersten bringt,
den tod selbst
im nachen
noch
in die tiefen
des styx
hinfährt,
wo
ich bin
der
ich bin,
der vergehend
erstehende,
der verschwindend
gerinnende,
dort
an den
zeichen einer wand
deren frage
in
rußigen schatten
ich bin
tage…
tage,…
ausgeatmet,
schweres
ahornblatt,
das in den
fittichen
eines morgens
ausbruchversuche
unternahm
und mir jetzt
über
das stolpern
einer
baumstarken kraft
hinterherfällt,…
bereiten nicht
jene
gestrauchelten
den humus
auf denen
späte stunden
wachsen,
projektion
welche
spiegel
eines nachbarn
in entwürfe
eines
vorläufig
dunklen raumes
verwandelt….
dort
reiht sich
schnitt an schnitt
flackernder illusion
was für sich
bereits
den
großen schatten
wirft,
tausendfältige zeit
die im licht
einer dämmerung
unbekannten herbst
einführt,….
wrong way…
wrong way
fast,…
hausgemacht
wie hühnerbrühe
die
den tag
in ein
davor
und ein
danach
einer stärckung
zerlegt…
blanke, weiße knochen
die an den
dünnen wangen
eines kindergesicht
kleben
und
den ausbruch
meiner sprache
mit einem
fegefeuer erhellen,
augen
in denen ich
ertrinke
und
atem
der
am fenster
einer verlassenheit
kristallisiert,…
dort
wo bindungen
nicht
durchs netz fallen
da
fäden
einer sonne
die seile
vorher schon
löschten,…
ist der weg
geht der weg
seinem
verloren sein
entgegen,
verschwindet
in einer fundstelle
der nacht
in deren pfütze sich
zwielicht
spiegelt
ver – bannung…
offene weite
nichts von heilig,
ebenen
ohne fluch
die sich durch
unsere wünsche ziehn
und
heimliche abmachung
wieder dort verortet
wo diese
verabredet war,…
im alphabet
menschlicher rede,
die schweigen erst
im gestorben sein ahnt
und
bilder der welt
nicht als formblätter
auf dem schreibtisch
verkennt,…
beschaulichkeit
der tage
die den bann
aufrecht hält,
nächste stunden
ohne entschluss
zu überdauern,
dort wo jenes
das ich mir
angetan habe
wie eine brieftaube
aufschäucht,
die doch
ihre nachricht
in einen schoß
legen wollte,…
dort greife ich
ins leere
und fische ein bild
an die oberfläche,
kind
welches sich
in augen
anderer verlor,….
die ver-bannung
aus sich selbst,
jene heimatlosigkeit,
die ein dach
unter
entwürfen
der gegenüber
finden will
und so
sein haus verliert,
nicht der ist
für den
ich mich halte,
nicht dort bin,
wo man mich sieht,…
am ende
der strasse
die wie ein
flugfeld
ihre hände weit
in
meinen anfang
streckt,
mich gehen lässt,
halt,
der
halt los
wird,
ins
offene
weite
nichts
von
heilig,…
tupfen…
tupfen
von farbe
weit verbreitet,
unverbindlich
im versuch
hören zu erklären,
wie
flatternde fahnen
die anfangslos
in ein
vorläufiges echo
der tage wehen
und
jahre
von denen wir
nichts verstehen,
ein läuten
mit einer musik
die
weit verbreitet
und doch
keine nachbarn
findet,…
wie
ein vergleich
der
am morgen erscheint,
wie unbekannte
liebende
aussichtslos
am
rande der zeit…


































